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	<title>LexisNexis® Strafrecht Online Blog &#187; Zulässigkeit</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>Nichts Neues bei der nachtr&#228;glichen Pflichtverteidigerbestellung&#8230; Verteidiger kann sich nur selbst retten</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/5162/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kollege Feltus (wo ist der eigentlich?) hatte neulich in seinem Blog &#252;ber den dauernden &#196;rger mit der nachtr&#228;glichen Bestellung eines Pflichtverteidigers berichtet und dar&#252;ber, dass ihm ein von uns eingestellter Beschluss des LG Itzehoe geholfen hat. Heute flattert mir der Beschl. des LG Koblenz v. 06.07.2010 &#8211; 2 Qs 59/10 ins Haus, in dem die nachtr&#228;gliche [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten'>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</a> <small>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/trau-schau-wem-deinem-verteidiger-darfst-du-jedenfalls-meistens-vertrauen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Trau, schau, wem&#8230; deinem Verteidiger darfst du jedenfalls (meistens) vertrauen'>Trau, schau, wem&#8230; deinem Verteidiger darfst du jedenfalls (meistens) vertrauen</a> <small>Der Angeklagte kommt nicht zur Berufungshauptverhandlung, seine Berufung wird verworfen, Wiedereinsetzung, so ist der Ablauf. Was ist, wenn der Angeklagte...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/waffengleichheit-im-strafverfahren-hergestellt-durch-bestellung-eines-pflichtverteidigers/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Waffengleichheit im Strafverfahren? Hergestellt durch Bestellung eines Pflichtverteidigers'>Waffengleichheit im Strafverfahren? Hergestellt durch Bestellung eines Pflichtverteidigers</a> <small>Im Moment rei&#223;en die m.E. berichtenswerten Entscheidungen zur Pflichtverteidigung nicht ab. So auch der mir von einem Kollegen zur Verf&#252;gung...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege Feltus (wo ist der eigentlich?) hatte neulich <a href="http://strafverteidiger-feltus.blogspot.com/2010/06/der-zank-um-die-nachtragliche.html" target="_blank" class="liexternal">in seinem Blog</a> &#252;ber den dauernden &#196;rger mit der nachtr&#228;glichen Bestellung eines Pflichtverteidigers berichtet und dar&#252;ber, dass ihm ein von uns eingestellter Beschluss des LG Itzehoe geholfen hat.</p>
<p>Heute flattert mir der Beschl. des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/lg-koblenz-beschl-v-06072010-2-qs-5910/" class="liinternal">LG Koblenz v. 06.07.2010 &#8211; 2 Qs 59/10</a> ins Haus, in dem die nachtr&#228;gliche Bestellung abgelehnt worden ist. Das amtsgerichtliche Urteil war noch im Hauptverhandlungstermin rechtskr&#228;ftig geworden. Dann gibt es keine Bestellung mehr. So weit, so gut, oder auch nicht (teilweise wird die Frage ja von LG anders gesehen/gel&#246;st, als es die h.M. der OLG tut.</p>
<p>Aber in der Entscheidung des LG Koblenz sehe ich auch nicht so viel Ansatzpunkte f&#252;r das LG, wenn es denn helfen wollte. Der Amtsrichter hat unverz&#252;glich der Bsechwerde abgeholfen und sie dann hoffentlich auch weitergeschickt. Das war am 03.05.2010. Sie war &#8211; ich kenne die Abl&#228;ufe bei der Justiz &#8211; am 06.05.2010, mit Sicherheit noch nicht bei der Beschwerdekammer angekommen, so dass man ihr nicht vorwerfen kann, dass sie nicht schnell genug gearbeitet hat.</p>
<p>Was tun in solchen F&#228;llen? M.E. bleibt nur, keinen Rechtsmittelverzicht zu erkl&#228;ren und Berufung einzulegen, um das Verfahren offen zu halten. Ob das in allen F&#228;llen eine gl&#252;ckliche L&#246;sung ist, wage ich zu bezweifeln. Was anders f&#228;llt mir aber auch nicht ein <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten'>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</a> <small>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/trau-schau-wem-deinem-verteidiger-darfst-du-jedenfalls-meistens-vertrauen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Trau, schau, wem&#8230; deinem Verteidiger darfst du jedenfalls (meistens) vertrauen'>Trau, schau, wem&#8230; deinem Verteidiger darfst du jedenfalls (meistens) vertrauen</a> <small>Der Angeklagte kommt nicht zur Berufungshauptverhandlung, seine Berufung wird verworfen, Wiedereinsetzung, so ist der Ablauf. Was ist, wenn der Angeklagte...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/waffengleichheit-im-strafverfahren-hergestellt-durch-bestellung-eines-pflichtverteidigers/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Waffengleichheit im Strafverfahren? Hergestellt durch Bestellung eines Pflichtverteidigers'>Waffengleichheit im Strafverfahren? Hergestellt durch Bestellung eines Pflichtverteidigers</a> <small>Im Moment rei&#223;en die m.E. berichtenswerten Entscheidungen zur Pflichtverteidigung nicht ab. So auch der mir von einem Kollegen zur Verf&#252;gung...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kleiner Grundkurs zum Klageerzwingungsantrag durch das OLG Celle</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/kleiner-grundkurs-zum-klageerzwingungsantrag-durch-das-olg-celle/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 172 StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt im Strafverfahren kaum einen Bereich, in dem die Anforderungen der OLG so hoch sind, in dem aber auch so viel Fehler gemacht werden, wie bei der Begr&#252;ndung des sog. Klageerzwingungsantrags (§ 172 StPO). Und das, obwohl die Kommentare und Hadnb&#252;cher voll sind von Anleitungen, wie man es richtig macht. Ein sch&#246;nes Beispiel ist [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/olg-celle/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Celle: Kein Rangverh&#228;ltnis zwischen StA und Polizei'>OLG Celle: Kein Rangverh&#228;ltnis zwischen StA und Polizei</a> <small>Inzwischen arbeiten die OLG in Zusammenhang mit der Frage nach einem Beweisverwertungsverbot bei Missachtung des Richtervorbehalts aus § 81a Abs....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-celle-sittenwidrigkeit-einer-verguetungsvereinbarung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Celle: Sittenwidrigkeit einer Verg&#252;tungsvereinbarung'>OLG Celle: Sittenwidrigkeit einer Verg&#252;tungsvereinbarung</a> <small>Eine Verg&#252;tungsvereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant, nach der der Rechtsanwalt f&#252;r seine au&#223;ergerichtliche T&#228;tigkeit ein Honorar in H&#246;he von 150...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/olg-celle-beweisverwertungsverbot-bei-der-blutentnahme/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Celle: Beweisverwertungsverbot bei der Blutentnahme'>OLG Celle: Beweisverwertungsverbot bei der Blutentnahme</a> <small>Inzwischen hat auch das OLG Celle (Beschl. v. 16.06.2009 &#8211; 311 SsBs 49/09) ein Beweisverwertungsverbot bejaht, und zwar &#8211; so...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt im Strafverfahren kaum einen Bereich, in dem die Anforderungen der OLG so hoch sind, in dem aber auch so viel Fehler gemacht werden, wie bei der Begr&#252;ndung des sog. Klageerzwingungsantrags (§ 172 StPO).</p>
<p>Und das, obwohl die Kommentare und Hadnb&#252;cher voll sind von Anleitungen, wie man es richtig macht. Ein sch&#246;nes Beispiel ist der Beschluss des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-celle-beschl-v-27042010-2-ws-10210/" class="liinternal">OLG Celle v. 27.04.2010 &#8211; 2 Ws 102/10,</a> der die Anforderungen, die zu beachten sind noch einmal mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen zusammenfasst. Wer das alles beachtet, kann an sich nichts falsch machen.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/olg-celle/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Celle: Kein Rangverh&#228;ltnis zwischen StA und Polizei'>OLG Celle: Kein Rangverh&#228;ltnis zwischen StA und Polizei</a> <small>Inzwischen arbeiten die OLG in Zusammenhang mit der Frage nach einem Beweisverwertungsverbot bei Missachtung des Richtervorbehalts aus § 81a Abs....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-celle-sittenwidrigkeit-einer-verguetungsvereinbarung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Celle: Sittenwidrigkeit einer Verg&#252;tungsvereinbarung'>OLG Celle: Sittenwidrigkeit einer Verg&#252;tungsvereinbarung</a> <small>Eine Verg&#252;tungsvereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant, nach der der Rechtsanwalt f&#252;r seine au&#223;ergerichtliche T&#228;tigkeit ein Honorar in H&#246;he von 150...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/olg-celle-beweisverwertungsverbot-bei-der-blutentnahme/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Celle: Beweisverwertungsverbot bei der Blutentnahme'>OLG Celle: Beweisverwertungsverbot bei der Blutentnahme</a> <small>Inzwischen hat auch das OLG Celle (Beschl. v. 16.06.2009 &#8211; 311 SsBs 49/09) ein Beweisverwertungsverbot bejaht, und zwar &#8211; so...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>OVG Sachsen schreibt ein Lehrbuch zum Fahrtenbuch</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ovg-sachsen-schreibt-ein-lehrbuch-zum-fahrtenbuch/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ovg-sachsen-schreibt-ein-lehrbuch-zum-fahrtenbuch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 07:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht auf informationelle Selbstbestimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO) ist unbeliebt. Wie unbeliebt sie ist, zeigen die zahlreichen Entscheidungen, die es dazu immer wieder gibt. Hinzuweisen ist in dem Zusammenhang auf eine Entscheidung des OVG Sachsen v.  31.03.2010 &#8211; 3 B 3/10, in der das OVG sich lehrbuchartig mit grunds&#228;tzlichen Fragen der Zul&#228;ssigkeit der Fahrtenbuchauflage auseinander setzt. Darunter auch [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/immer-wieder-gern-genommen-das-fahrtenbuch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Immer wieder gern genommen :-), das Fahrtenbuch'>Immer wieder gern genommen :-), das Fahrtenbuch</a> <small>Einer der verkehrsrechtlichen Dauerbrenner ist sicherlich die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO). Zu den Anordnungsvoraussetzungen hat sich jetzt noch einmal das...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/verfassungswidrige-videomessung-und-fahrtenbuch-fernwirkung-oder-auswirkungen-an-die-man-erst-gar-nicht-denkt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt'>Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt</a> <small>Hier eine ganz interessante Entscheidung des VG Oldenburg v. 19.01.2010 &#8211; 7 B 3383/09, die in Zusammenhang mit der verfassungswidrigen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/die-fahrtenbuchauflage-das-ovg-lueneburg-und-die-deutsche-post/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Fahrtenbuchauflage, das OVG L&#252;neburg und die deutsche Post'>Die Fahrtenbuchauflage, das OVG L&#252;neburg und die deutsche Post</a> <small>Eine Fahrtenbuchauflage nach § 31a StVZO ist immer l&#228;stig und jeder Kfz-Halter, dem sie droht, versucht, ihr zu entgehen. Eins...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO) ist unbeliebt. Wie unbeliebt sie ist, zeigen die zahlreichen Entscheidungen, die es dazu immer wieder gibt. Hinzuweisen ist in dem Zusammenhang auf eine Entscheidung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/ovg-sachsen-beschl-v-31032010-3-b-310/" class="liinternal">OVG Sachsen v.  31.03.2010 &#8211; 3 B 3/10</a>, in der das OVG sich lehrbuchartig mit grunds&#228;tzlichen Fragen der Zul&#228;ssigkeit der Fahrtenbuchauflage auseinander setzt. Darunter auch mit der Frage der Verwertbarkeit einer Videomessung.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/immer-wieder-gern-genommen-das-fahrtenbuch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Immer wieder gern genommen :-), das Fahrtenbuch'>Immer wieder gern genommen :-), das Fahrtenbuch</a> <small>Einer der verkehrsrechtlichen Dauerbrenner ist sicherlich die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO). Zu den Anordnungsvoraussetzungen hat sich jetzt noch einmal das...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/verfassungswidrige-videomessung-und-fahrtenbuch-fernwirkung-oder-auswirkungen-an-die-man-erst-gar-nicht-denkt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt'>Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt</a> <small>Hier eine ganz interessante Entscheidung des VG Oldenburg v. 19.01.2010 &#8211; 7 B 3383/09, die in Zusammenhang mit der verfassungswidrigen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/die-fahrtenbuchauflage-das-ovg-lueneburg-und-die-deutsche-post/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Fahrtenbuchauflage, das OVG L&#252;neburg und die deutsche Post'>Die Fahrtenbuchauflage, das OVG L&#252;neburg und die deutsche Post</a> <small>Eine Fahrtenbuchauflage nach § 31a StVZO ist immer l&#228;stig und jeder Kfz-Halter, dem sie droht, versucht, ihr zu entgehen. Eins...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachwirkungen/Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des BVerfG</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/nachwirkungenauswirkungen-der-vorratsdatenspeicherungsentscheidung-des-bverfg/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 08:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[§ 100g StPO]]></category>
		<category><![CDATA[§ 113a TKG]]></category>

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		<description><![CDATA[Das BVerfG hat mit Urt. v. 02.03.2010 (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08 und 1 BvR 586/08) zur Zul&#228;ssigkeit der Vorratsdatenspeicherung aufgrund von §§ 100g StPO, 113a TKG Stellung genommen. So weit, so gut. Es stellt sich dann aber nat&#252;rlich die Frage, wie es mit der Verwertbarkeit von vor dieser Entscheidung erhobenen Telekommunikationsdaten steht. Dazu hat sich [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/verfassungswidrige-videomessung-und-fahrtenbuch-fernwirkung-oder-auswirkungen-an-die-man-erst-gar-nicht-denkt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt'>Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt</a> <small>Hier eine ganz interessante Entscheidung des VG Oldenburg v. 19.01.2010 &#8211; 7 B 3383/09, die in Zusammenhang mit der verfassungswidrigen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/bverfg-zur-vorratsdatenspeicherung-erste-reaktionen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BVerfG zur Vorratsdatenspeicherung: Erste Reaktionen&#8230;&#8230;'>BVerfG zur Vorratsdatenspeicherung: Erste Reaktionen&#8230;&#8230;</a> <small>Das BVerfG hat ja nun zur Vorratsdatenspeicherung geprochen (Urt. v. 02.03.2010 &#8211; 2 BvR 256/08). Die Leits&#228;tze dazu findet man...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/1536/' rel='bookmark' title='Permanent Link: AG L&#252;nen: Mit VKS (?) aufgenommenes Tatfoto unverwertbar; das folgt aus BVerfG 2 BvR 941/08'>AG L&#252;nen: Mit VKS (?) aufgenommenes Tatfoto unverwertbar; das folgt aus BVerfG 2 BvR 941/08</a> <small>Der Newsletter der Verkehrsrechtsanw&#228;lte meldet gestern, dass das Amtsgericht L&#252;nen durch Beschluss vom 14.10.2009 &#8211; 16 OWi-225 Js entschieden hat, dass...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das BVerfG hat mit Urt. v. 02.03.2010 (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08 und 1 BvR 586/08) zur Zul&#228;ssigkeit der Vorratsdatenspeicherung aufgrund von §§ 100g StPO, 113a TKG Stellung genommen. So weit, so gut. Es stellt sich dann aber nat&#252;rlich die Frage, wie es mit der Verwertbarkeit von vor dieser Entscheidung erhobenen Telekommunikationsdaten steht.</p>
<p>Dazu hat sich jetzt das OLG Hamm in mehreren Beschl&#252;ssen vom <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-hamm-beschl-v-13042010-3-ws-14010/" class="liinternal">13.04.2010 &#8211; 3 Ws 140/10</a> (es gibt auch noch 3 Ws 156/10 und 3 Ws 166/10; sind wortgleich) ge&#228;u&#223;ert. Danach steht die Entscheidung des BVerfG der Verwertbarkeit &#8220;fr&#252;herer&#8221; Daten nicht entgegen, wenn diese Daten vor Erlass der Hauptsacheentscheidung in &#220;bereinstimmung mit den Vorgaben der einstweiligen Anordnungen vom 11. M&#228;rz 2008 und 28.10.2008 (jeweils 1 BvR 256/08) gewonnen worden sind.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/verfassungswidrige-videomessung-und-fahrtenbuch-fernwirkung-oder-auswirkungen-an-die-man-erst-gar-nicht-denkt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt'>Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt</a> <small>Hier eine ganz interessante Entscheidung des VG Oldenburg v. 19.01.2010 &#8211; 7 B 3383/09, die in Zusammenhang mit der verfassungswidrigen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/bverfg-zur-vorratsdatenspeicherung-erste-reaktionen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BVerfG zur Vorratsdatenspeicherung: Erste Reaktionen&#8230;&#8230;'>BVerfG zur Vorratsdatenspeicherung: Erste Reaktionen&#8230;&#8230;</a> <small>Das BVerfG hat ja nun zur Vorratsdatenspeicherung geprochen (Urt. v. 02.03.2010 &#8211; 2 BvR 256/08). Die Leits&#228;tze dazu findet man...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/1536/' rel='bookmark' title='Permanent Link: AG L&#252;nen: Mit VKS (?) aufgenommenes Tatfoto unverwertbar; das folgt aus BVerfG 2 BvR 941/08'>AG L&#252;nen: Mit VKS (?) aufgenommenes Tatfoto unverwertbar; das folgt aus BVerfG 2 BvR 941/08</a> <small>Der Newsletter der Verkehrsrechtsanw&#228;lte meldet gestern, dass das Amtsgericht L&#252;nen durch Beschluss vom 14.10.2009 &#8211; 16 OWi-225 Js entschieden hat, dass...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/nachwirkungenauswirkungen-der-vorratsdatenspeicherungsentscheidung-des-bverfg/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH: Absprache/Verst&#228;ndigung, Rechtsmittel, R&#252;cknahme &#8211; ist zul&#228;ssig und kein &#8220;Umgehungsgesch&#228;ft&#8221;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-abspracheverstaendigung-rechtmittel-ruecknahme-ist-zulaessig-und-kein-umgehungsgeschaeft/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 07:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hauptverhandlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Rücknahme]]></category>
		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[§ 257c StPO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=3296</guid>
		<description><![CDATA[Nach der Neuregelung des § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO werden auf einer Absprache nach § 257c StPO beruhende Urteile grds. erst nach einer Woche rechtskr&#228;ftig, da ein Rechtsmittelverzicht in diesen F&#228;llen ausdr&#252;cklich unzul&#228;ssig ist. Das ist in der Praxis manchmal misslich, so z.B., wenn der Angeklagte ggf. schnell aus der U-Haft in Strafhaft [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-nochmals-abspracheverstaendigung-was-nicht-im-protokoll-ist-ist-nicht-in-der-welt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt'>BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt</a> <small>Ich hatte ja im Blogbeitrag vom 03.05.2010 bereits auf eine Entscheidung des BGH im Zusammenhang mit der Absprache/Verst&#228;ndigung hingewiesen. In...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/1421/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: S&#228;ge mir doch nicht den Ast ab, auf dem ich sitze, oder: Verst&#228;ndigung schlie&#223;t Rechtsmittel nicht aus'>BGH: S&#228;ge mir doch nicht den Ast ab, auf dem ich sitze, oder: Verst&#228;ndigung schlie&#223;t Rechtsmittel nicht aus</a> <small>Etwas versteckt am Ende einer Entscheidung, die eine andere, zwar auch interessante Problematik zu § 231c StPO behandelt, findet sich...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-inhalt-der-verstaendigungabsprache-muss-nicht-ins-protokoll-aber-vorsicht-verfahrensruege-gewuenscht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht'>BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht</a> <small>Nach Inkrafttreten der neuen Regelungen zur Verst&#228;ndigung in § 257c StPO und die diese Regelung flankierenden Vorschriften werden jetzt die...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Neuregelung des § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO werden auf einer Absprache nach § 257c StPO beruhende Urteile grds. erst nach einer Woche rechtskr&#228;ftig, da ein Rechtsmittelverzicht in diesen F&#228;llen ausdr&#252;cklich unzul&#228;ssig ist. Das ist in der Praxis manchmal misslich, so z.B., wenn der Angeklagte ggf. schnell aus der U-Haft in Strafhaft &#252;berstellt werden m&#246;chte.</p>
<p>Aus diesem „Dilemma“ zeigt jetzt die Entscheidung des <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/833.htm" target="_blank" class="liexternal">BGH v. 14.04.2010 &#8211; 1 StR 64/10</a> einen Ausweg. Es kann Rechtsmittel eingelegt und dieses noch vor Ablauf der Rechtmittelfrist wieder zur&#252;ckgenommen werden. Das sieht der BGH nicht als eine Umgehung des § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO an, die unzul&#228;ssig w&#228;re.</p>
<p>Aber Vorsicht: Diese Vorgehensweise kann nicht zum Gegenstand der Verst&#228;ndigung gemacht werden. Das w&#228;re – so der BGH – als eine Umgehung anzusehen.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-nochmals-abspracheverstaendigung-was-nicht-im-protokoll-ist-ist-nicht-in-der-welt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt'>BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt</a> <small>Ich hatte ja im Blogbeitrag vom 03.05.2010 bereits auf eine Entscheidung des BGH im Zusammenhang mit der Absprache/Verst&#228;ndigung hingewiesen. In...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/1421/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: S&#228;ge mir doch nicht den Ast ab, auf dem ich sitze, oder: Verst&#228;ndigung schlie&#223;t Rechtsmittel nicht aus'>BGH: S&#228;ge mir doch nicht den Ast ab, auf dem ich sitze, oder: Verst&#228;ndigung schlie&#223;t Rechtsmittel nicht aus</a> <small>Etwas versteckt am Ende einer Entscheidung, die eine andere, zwar auch interessante Problematik zu § 231c StPO behandelt, findet sich...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-inhalt-der-verstaendigungabsprache-muss-nicht-ins-protokoll-aber-vorsicht-verfahrensruege-gewuenscht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht'>BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht</a> <small>Nach Inkrafttreten der neuen Regelungen zur Verst&#228;ndigung in § 257c StPO und die diese Regelung flankierenden Vorschriften werden jetzt die...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OLG Stuttgart: Messung mit ViBrAM-BAMAS verfassungsrechtlich zul&#228;ssig.</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/olg-stuttgart-messung-mit-vibram-bamas-verfassungsrechtlich-zulaessig/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Brückenabstandsmessverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsgrundlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2225</guid>
		<description><![CDATA[Hier der gerade ver&#246;ffentlichte Beschluss des OLG Stuttgart v. 29.01.2010 &#8211; 4 ss 125/09 - zu Videomessung mit folgenden Leits&#228;tzen: 1. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (BVerfGE 65, 1) steht der Anwendung des Video-Br&#252;cken-Abstandsmessverfahrens ViBrAM-BAMAS, welches die Polizei in Baden-W&#252;rttemberg zur &#220;berwachung des Sicherheitsabstandes insbesondere auf Autobahnen verwendet, nicht entgegen. 2. Rechtsgrundlage f&#252;r die Fertigung [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-stuttgart-zur-befriedungsgebuehr-leider-nur-teilweise-richtig/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Stuttgart zur Befriedungsgeb&#252;hr: Leider nur teilweise richtig'>OLG Stuttgart zur Befriedungsgeb&#252;hr: Leider nur teilweise richtig</a> <small>Das OLG Stuttgart hat in einem Beschl. v. 08.03.2010 &#8211; 2 Ws 29/10 zur sog. Befriedungsgeb&#252;hr Stellung genommen. Die erste...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG D&#252;sseldorf&#8221; bei ViBrAM'>Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG D&#252;sseldorf&#8221; bei ViBrAM</a> <small>Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/olg-jena-videomessung-kein-beweisverwertungsverbot-bei-verdachtsabhaengiger-messung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung'>OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung</a> <small>Nach einer PM vom 14.01.2010 hat inzwischen auch das OLG Jena in einem Beschluss vom 6. 1. 2010 &#8211; 1...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier der gerade ver&#246;ffentlichte Beschluss des <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-stuttgart-beschl-v-29012010-4-ss-152509/" class="liinternal">OLG Stuttgart v. 29.01.2010 &#8211; 4 ss 125/09 </a>- zu Videomessung mit folgenden Leits&#228;tzen:</p>
<blockquote><p>1. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (BVerfGE 65, 1) steht der Anwendung des Video-Br&#252;cken-Abstandsmessverfahrens ViBrAM-BAMAS, welches die Polizei in Baden-W&#252;rttemberg zur &#220;berwachung des Sicherheitsabstandes insbesondere auf Autobahnen verwendet, nicht entgegen.</p>
<p>2. Rechtsgrundlage f&#252;r die Fertigung von Videobildern zur Identifizierung des Betroffenen ist § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO i.V.m. § 46 Abs. 1 OWiG.</p></blockquote>
<p>Also so wie das <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/entscheidung-aus-bamberg-ist-da-rechtsgrundlage-fuer-videomessung-ist-100h-stpo/" class="liinternal">OLG Bamberg</a> und anders, was die Erm&#228;chtigungsgrundlage angeht, als das OLG Hamm.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-stuttgart-zur-befriedungsgebuehr-leider-nur-teilweise-richtig/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Stuttgart zur Befriedungsgeb&#252;hr: Leider nur teilweise richtig'>OLG Stuttgart zur Befriedungsgeb&#252;hr: Leider nur teilweise richtig</a> <small>Das OLG Stuttgart hat in einem Beschl. v. 08.03.2010 &#8211; 2 Ws 29/10 zur sog. Befriedungsgeb&#252;hr Stellung genommen. Die erste...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG D&#252;sseldorf&#8221; bei ViBrAM'>Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG D&#252;sseldorf&#8221; bei ViBrAM</a> <small>Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/olg-jena-videomessung-kein-beweisverwertungsverbot-bei-verdachtsabhaengiger-messung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung'>OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung</a> <small>Nach einer PM vom 14.01.2010 hat inzwischen auch das OLG Jena in einem Beschluss vom 6. 1. 2010 &#8211; 1...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Keine Terminsverlegung, schlie&#223;lich hat der Amtsrichter noch 10 Wochen Urlaub abzuwickeln</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/keine-terminsverlegung-schliesslich-hat-der-amtsrichter-noch-10-wochen-urlaub-abzuwickeln/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 07:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptverhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Anwalt des Vertrauens]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerde]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeldverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Gründe]]></category>
		<category><![CDATA[LG Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Terminsverlegung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2162</guid>
		<description><![CDATA[Da verschl&#228;gt es einem schon die Sprache, wenn man den Beschluss des LG L&#252;neburg in 26 Qs 4/10 liest. Hintergrund: Der Verteidiger beantragt Terminsverlegung. Das Amtsgericht lehnt ab. Das LG verwirft die Beschwerde als unzul&#228;ssig (!). Soweit, so gut? Mitnichten, wenn man die Begr&#252;ndung liest: &#8220;Die Ablehnung eines Terminsverlegungsantrags ist nach § 305 Abs. 1 [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/immer-theater-um-terminsverlegung-aber-wohl-nicht-beim-erkrankten-verteidiger/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Immer &#8220;Theater&#8221; um Terminsverlegung. Aber wohl nicht beim erkrankten Verteidiger'>Immer &#8220;Theater&#8221; um Terminsverlegung. Aber wohl nicht beim erkrankten Verteidiger</a> <small>Der Sachverhalt der Entscheidung des OLG Koblenz im Beschl. v. 10.09.09 &#8211; 2 Ss Rs 54/09 ist schon erstaunlich. Der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/fuer-eigenen-fehler-muss-der-angeklagte-buessen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: F&#252;r Fehler des Gerichts muss der Angeklagte b&#252;&#223;en?'>F&#252;r Fehler des Gerichts muss der Angeklagte b&#252;&#223;en?</a> <small>Man ist je doch erstaunt, was es so alles gibt: Der Angeklagte hat einen Pflichtverteidiger, der zun&#228;chst Wahlverteidiger war. Die...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-terminsnoete-des-verteidigers-gericht-muss-wirklich-helfen-wollen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Terminsn&#246;te des Verteidigers, Gericht muss wirklich helfen wollen'>BGH: Terminsn&#246;te des Verteidigers, Gericht muss wirklich helfen wollen</a> <small>Manchmal &#252;berrascht der BGH ja auch (na ja, der 5. Strafsenat sieht das ein oder andere doch anders). Hier eine...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da verschl&#228;gt es einem schon die Sprache, wenn man den Beschluss des LG L&#252;neburg in <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/lg-lueneburg-beschl-v-14012010-26-qs-410/" class="liinternal">26 Qs 4/10</a> liest. Hintergrund: Der Verteidiger beantragt Terminsverlegung. Das Amtsgericht lehnt ab. Das LG verwirft die Beschwerde als unzul&#228;ssig (!). Soweit, so gut? Mitnichten, wenn man die Begr&#252;ndung liest:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Ablehnung eines Terminsverlegungsantrags ist nach § 305 Abs. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG grunds&#228;tzlich unanfechtbar (vgl. G&#246;hler, § 71 OWiG, Randnummer 25 a). Ob etwas anderes dann gilt, wenn die Entscheidung des Vorsitzenden auf einem evidenten Ermessensfehler beruht (vgl. OLG Stuttgart, Justiz 2006, 8), kann hier dahingestellt bleiben, weil ein solcher Ermessensfehler nicht ersichtlich ist. Die Erw&#228;gung des Amtsgerichts, wonach die Vielzahl der gerichtlich anh&#228;ngigen Ordnungswidrigkeitenverfahren bei der Pr&#252;fung von Verlegungsantr&#228;gen die Anregung eines strengen Ma&#223;stabs rechtfertigt, ist jedenfalls dann, wenn es sich, wie vorliegend, bei dem Vorwurf verbotenerweise mit einem Handy telefoniert zu haben, um einen einfach gelagerten Sachverhalt handelt, durchaus nachvollziehbar (vgl. auch insoweit G&#246;hler, § 71 OWiG, Randnummer 25 a, wonach in Bu&#223;geldverfahren regelm&#228;&#223;ig ein strengerer Ma&#223;stab anzulegen ist). Diese &#220;berlegung ist im &#220;brigen auch angesichts der kurzen Verj&#228;hrungsfrist des § 26 Abs. 3 StVG sachgerecht, weil anderenfalls bei einer Vielzahl von Ordnungswidrigkeitenverfahren im Falle massiver Abstimmungsprobleme mit der Verteidigung der Verj&#228;hrungseintritt drohen w&#252;rde. Nach der erg&#228;nzenden Begr&#252;ndung in der Nichtabhilfeentscheidung des Amtsgerichts reicht die Terminierung bereits in den M&#228;rz 2010. Infolge Urlaubs des Richters in 2010 &#252;ber insgesamt 10 Wochen bis Oktober fallen ca. 16 Terminswochen weg, so dass sich die dortige Terminierungssituation weiter verschlechtern wird.&#8221;</p></blockquote>
<p>Also: Zum Anwalt des Vertrauens kein Wort und auch kein Wort dazu, dass OLGs die Frage teilweise anders sehen. Auch kein Wort dazu, was der Amtsrichter eigentlich unternommen hat, um die Terminschwierigkeiten zu beseitigen: warum kann man den Termin nicht aufheben und ggf. kurzfristig eine andere Sache ansetzen. Und dann: Verj&#228;hrung droht: Wieso denn, wenn die Verj&#228;hrungsfrist jetzt immerhin sechs Monate betr&#228;gt. Und in der Zeit sollte man doch wohl einen Termin auf die Reihe bekommen, auch wenn der Amtsrichter noch 10 Wochen in Urlaub in 2010 abwicklen muss. Was das allerdings mit dem Recht des Betroffenen auf den Anwalt des Vertrauens zu tun hat, erschlie&#223;t sich nun nicht so richtig.</p>
<p>Die Kostenentscheidung folgt aus § 473 Abs. 1 S. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/immer-theater-um-terminsverlegung-aber-wohl-nicht-beim-erkrankten-verteidiger/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Immer &#8220;Theater&#8221; um Terminsverlegung. Aber wohl nicht beim erkrankten Verteidiger'>Immer &#8220;Theater&#8221; um Terminsverlegung. Aber wohl nicht beim erkrankten Verteidiger</a> <small>Der Sachverhalt der Entscheidung des OLG Koblenz im Beschl. v. 10.09.09 &#8211; 2 Ss Rs 54/09 ist schon erstaunlich. Der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/fuer-eigenen-fehler-muss-der-angeklagte-buessen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: F&#252;r Fehler des Gerichts muss der Angeklagte b&#252;&#223;en?'>F&#252;r Fehler des Gerichts muss der Angeklagte b&#252;&#223;en?</a> <small>Man ist je doch erstaunt, was es so alles gibt: Der Angeklagte hat einen Pflichtverteidiger, der zun&#228;chst Wahlverteidiger war. Die...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-terminsnoete-des-verteidigers-gericht-muss-wirklich-helfen-wollen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Terminsn&#246;te des Verteidigers, Gericht muss wirklich helfen wollen'>BGH: Terminsn&#246;te des Verteidigers, Gericht muss wirklich helfen wollen</a> <small>Manchmal &#252;berrascht der BGH ja auch (na ja, der 5. Strafsenat sieht das ein oder andere doch anders). Hier eine...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verfassungswidrige Videomessung und Fahrtenbuch: Fernwirkung oder Auswirkungen, an die man erst gar nicht denkt</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anordnung]]></category>
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		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
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		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2181</guid>
		<description><![CDATA[Hier eine ganz interessante Entscheidung des VG Oldenburg v. 19.01.2010 &#8211; 7 B 3383/09, die in Zusammenhang mit der verfassungswidrigen Videomessung steht und aufzeigt, dass die Entscheidung des BVerfG v. 11.08.2009 Auswirkungen an Stellen hat, an die man auf den ersten Blick gar nicht denkt &#8211; jedenfalls ich nicht, was ich einr&#228;ume. Das VG Oldenburg [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/keine-fernwirkung-der-verfassungswidrigen-videomessung-auf-die-fahrtenbuchanordnung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Keine Fernwirkung der (verfassungswidrigen) Videomessung auf die Fahrtenbuchanordnung.'>Keine Fernwirkung der (verfassungswidrigen) Videomessung auf die Fahrtenbuchanordnung.</a> <small>Das VG Oldenburg hatte im Beschl. v. 19.01.2010 die Anordnung einer Fahrtenbuchauflage beanstandet, wenn Grundlage der Anordnung der F&#252;hrung eines Fahrtenbuches...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/nachwirkungenauswirkungen-der-vorratsdatenspeicherungsentscheidung-des-bverfg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nachwirkungen/Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des BVerfG'>Nachwirkungen/Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des BVerfG</a> <small>Das BVerfG hat mit Urt. v. 02.03.2010 (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08 und 1 BvR 586/08) zur Zul&#228;ssigkeit der Vorratsdatenspeicherung aufgrund...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ovg-sachsen-schreibt-ein-lehrbuch-zum-fahrtenbuch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OVG Sachsen schreibt ein Lehrbuch zum Fahrtenbuch'>OVG Sachsen schreibt ein Lehrbuch zum Fahrtenbuch</a> <small>Die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO) ist unbeliebt. Wie unbeliebt sie ist, zeigen die zahlreichen Entscheidungen, die es dazu immer wieder...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine ganz interessante Entscheidung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/vg-oldenburg-beschl-v-19012010-7-b-338309/" class="liinternal">VG Oldenburg v. 19.01.2010 &#8211; 7 B 3383/09</a>, die in Zusammenhang mit der verfassungswidrigen Videomessung steht und aufzeigt, dass die Entscheidung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/bverfg-beschl-v-11082009-2-bvr-94108/" class="liinternal">BVerfG v. 11.08.2009</a> Auswirkungen an Stellen hat, an die man auf den ersten Blick gar nicht denkt &#8211; jedenfalls ich nicht, was ich einr&#228;ume. Das VG Oldenburg hat n&#228;mlich unter Hinweis auf die <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-oldenburg-nimmt-bvv-bei-videomessung-an/" class="liinternal">Entscheidung des OLG Oldenburg zum Beweisverwertungsverbot</a> in den F&#228;llen darauf hingewiesen, dass dann, wenn Grundlage der Anordnung der F&#252;hrung eines Fahrtenbuches (§ 31a StVZO) zwar ein Abstandsversto&#223;  durch einen letztlich nicht zu ermittelnden Fahrer gewesen ist, aber erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Rechtm&#228;&#223;igkeit und damit die Verwertbarkeit der durch das Messsystem gewonnenen Daten bestehen, es an einem tatbestandsm&#228;&#223;igen Ankn&#252;pfungspunkt f&#252;r die Auferlegung des Fahrtenbuchs fehlt. Also eine Art &#8220;Fernwirkung&#8221; der Entscheidung des BVerfG, die der Rechtsanwalt bei der zunehmenden Tendenz zum Fahrtenbuch (s. dazu auch der 48., VGT) nicht &#252;bersehen sollte.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/keine-fernwirkung-der-verfassungswidrigen-videomessung-auf-die-fahrtenbuchanordnung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Keine Fernwirkung der (verfassungswidrigen) Videomessung auf die Fahrtenbuchanordnung.'>Keine Fernwirkung der (verfassungswidrigen) Videomessung auf die Fahrtenbuchanordnung.</a> <small>Das VG Oldenburg hatte im Beschl. v. 19.01.2010 die Anordnung einer Fahrtenbuchauflage beanstandet, wenn Grundlage der Anordnung der F&#252;hrung eines Fahrtenbuches...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/nachwirkungenauswirkungen-der-vorratsdatenspeicherungsentscheidung-des-bverfg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nachwirkungen/Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des BVerfG'>Nachwirkungen/Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des BVerfG</a> <small>Das BVerfG hat mit Urt. v. 02.03.2010 (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08 und 1 BvR 586/08) zur Zul&#228;ssigkeit der Vorratsdatenspeicherung aufgrund...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ovg-sachsen-schreibt-ein-lehrbuch-zum-fahrtenbuch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OVG Sachsen schreibt ein Lehrbuch zum Fahrtenbuch'>OVG Sachsen schreibt ein Lehrbuch zum Fahrtenbuch</a> <small>Die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO) ist unbeliebt. Wie unbeliebt sie ist, zeigen die zahlreichen Entscheidungen, die es dazu immer wieder...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 09:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der obergerichtlichen Rechtsprechung scheint sich ein neuer Streit aufzutun, und zwar in der Frage: Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung mit der Folge, dass darauf dann im Urteil ggf. nach § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO Bezug genommen werden darf? In der Vergangenheit ist die Frage von einigen OLG`s bejaht worden, vor allem das [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-hamm-drueckt-sich-das-olg-vor-einer-vorlage/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?'>OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?</a> <small>In einem Zusatz (!!) zu einer OU-Verwerfungsentscheidung nach § 349 Abs. 2 StPO hat jetzt das OLG Hamm eine Frage...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-beiziehung-eines-lichtbildes/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen&#8230;&#8230;Beiziehung eines Lichtbildes'>Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen&#8230;&#8230;Beiziehung eines Lichtbildes</a> <small>An einer neueren Entscheidung des OLG Hamm (Beschl. v. 30.06.2009 - 3 SsOWi 416/09) d&#252;rfte eine &#228;ltere Diskussion wieder entbrennen. N&#228;mlich...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-echternacher-springprozession-in-hamm-ermaechtigungsgrundlage-nein-aber-auch-kein-beweisvewertungsverbot/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Videomessung: Echternacher Springprozession in Hamm? Erm&#228;chtigungsgrundlage nein, aber auch kein Beweisvewertungsverbot'>Videomessung: Echternacher Springprozession in Hamm? Erm&#228;chtigungsgrundlage nein, aber auch kein Beweisvewertungsverbot</a> <small>Nun hat auch das OLG Hamm zur Videomessung entschieden, allerdings &#8220;zwiesp&#228;ltig&#8221;. Der 1. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen hat in seinem Beschluss...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der obergerichtlichen Rechtsprechung scheint sich ein neuer Streit aufzutun, und zwar in der Frage: Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung mit der Folge, dass darauf dann im Urteil ggf. nach § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO Bezug genommen werden darf? In der Vergangenheit ist die Frage von einigen OLG`s bejaht worden, vor allem das OLG Dresden hat im vergangenen Jahr in einem m.E. &#252;berzeugend begr&#252;ndeten Beschluss (25.05.2009 &#8211; Ss (OWi) 83/09) dargelegt, dass eine f&#252;r die Bezugnahme geeignete Abbildung auch dann vorliegt, wenn technische Hilfsmittel notwendig sind, um sie betrachten zu k&#246;nnen. Das will jetzt offenbar das OLG Hamm anders sehen. Der 3. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen hat in seinem  <a href="http://www.burhoff.de/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1092.htm" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 09.12.2009 &#8211; 3 Ss OWi 948/09</a> ausgef&#252;hrt<strong>, </strong>dass der Wortlaut &#8220;Abbildung&#8221; eher dagegen spreche, einen Verweis auf einen ganzen Videofilm f&#252;r zul&#228;ssig zu erachten. Der Sache nach bestehe ein Film aus einer Vielzahl hintereinander in kurzen Abst&#228;nden gezeigten einzelnen Abbildungen. Durch den Verweis auf einen ganzen Film – ohne dass ggf. eine Angabe von Einzelbildern &#8220;von … bis&#8221; m&#246;glich sei &#8211; k&#246;nnte unklar werden, auf welche Abbildungen konkret verwiesen werde. Das OLG Hamm hat die Frage letztlich offen gelassen, der Hinweis ist aber deutlich. Wahrscheinlich eine Frage, die irgendwann mal der BGH entscheiden wird.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-hamm-drueckt-sich-das-olg-vor-einer-vorlage/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?'>OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?</a> <small>In einem Zusatz (!!) zu einer OU-Verwerfungsentscheidung nach § 349 Abs. 2 StPO hat jetzt das OLG Hamm eine Frage...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-beiziehung-eines-lichtbildes/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen&#8230;&#8230;Beiziehung eines Lichtbildes'>Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen&#8230;&#8230;Beiziehung eines Lichtbildes</a> <small>An einer neueren Entscheidung des OLG Hamm (Beschl. v. 30.06.2009 - 3 SsOWi 416/09) d&#252;rfte eine &#228;ltere Diskussion wieder entbrennen. N&#228;mlich...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-echternacher-springprozession-in-hamm-ermaechtigungsgrundlage-nein-aber-auch-kein-beweisvewertungsverbot/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Videomessung: Echternacher Springprozession in Hamm? Erm&#228;chtigungsgrundlage nein, aber auch kein Beweisvewertungsverbot'>Videomessung: Echternacher Springprozession in Hamm? Erm&#228;chtigungsgrundlage nein, aber auch kein Beweisvewertungsverbot</a> <small>Nun hat auch das OLG Hamm zur Videomessung entschieden, allerdings &#8220;zwiesp&#228;ltig&#8221;. Der 1. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen hat in seinem Beschluss...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>BGH: S&#228;ge mir doch nicht den Ast ab, auf dem ich sitze, oder: Verst&#228;ndigung schlie&#223;t Rechtsmittel nicht aus</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/1421/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rechtsmittelverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsmittelverzicht]]></category>
		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwas versteckt am Ende einer Entscheidung, die eine andere, zwar auch interessante Problematik zu § 231c StPO behandelt, findet sich in dem BGH-Beschl. v. 06.08.2009, 3 StR 547/08 ein Hinweis, der f&#252;r das Verh&#228;tnis der neuen Regelungen zur Absprache/Verst&#228;ndigung (§ 257c StPO) zum allgemeinen Rechtsmittelrecht von Bedeutung ist. Der BGH f&#252;hrt aus: &#8220;Die R&#252;ge scheitert [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-abspracheverstaendigung-rechtmittel-ruecknahme-ist-zulaessig-und-kein-umgehungsgeschaeft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Absprache/Verst&#228;ndigung, Rechtsmittel, R&#252;cknahme &#8211; ist zul&#228;ssig und kein &#8220;Umgehungsgesch&#228;ft&#8221;'>BGH: Absprache/Verst&#228;ndigung, Rechtsmittel, R&#252;cknahme &#8211; ist zul&#228;ssig und kein &#8220;Umgehungsgesch&#228;ft&#8221;</a> <small>Nach der Neuregelung des § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO werden auf einer Absprache nach § 257c StPO beruhende...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-nochmals-abspracheverstaendigung-was-nicht-im-protokoll-ist-ist-nicht-in-der-welt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt'>BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt</a> <small>Ich hatte ja im Blogbeitrag vom 03.05.2010 bereits auf eine Entscheidung des BGH im Zusammenhang mit der Absprache/Verst&#228;ndigung hingewiesen. In...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-inhalt-der-verstaendigungabsprache-muss-nicht-ins-protokoll-aber-vorsicht-verfahrensruege-gewuenscht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht'>BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht</a> <small>Nach Inkrafttreten der neuen Regelungen zur Verst&#228;ndigung in § 257c StPO und die diese Regelung flankierenden Vorschriften werden jetzt die...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas versteckt am Ende einer Entscheidung, die eine andere, zwar auch interessante Problematik zu § 231c StPO behandelt, findet sich in dem <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=9669890217fcaa965b85302781501ac3&amp;client=8&amp;nr=49291&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH-Beschl. v. 06.08.2009, 3 StR 547/08</a> ein Hinweis, der f&#252;r das Verh&#228;tnis der neuen Regelungen zur Absprache/Verst&#228;ndigung (§ 257c StPO) zum allgemeinen Rechtsmittelrecht von Bedeutung ist. Der BGH f&#252;hrt aus:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die R&#252;ge scheitert zuletzt auch nicht daran, dass der Angeklagte am 42. Hauptverhandlungstag im Anschluss  an eine H&#246;chststrafenzusage der Strafkammer den Tatvorwurf einger&#228;umt hat. Die Befugnis zur Einlegung eines Rechtsmittels und zur Erhebung von Verfahrensr&#252;gen bleibt dem Angeklagten uneingeschr&#228;nkt erhalten, auch wenn dem Urteil eine Verst&#228;ndigung vorausgegangen ist. Dies folgt aus dem Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren vom 29. Juli 2009 (BGBl I 2353), das &#8211; entgegen fr&#252;heren &#220;berlegungen im Gesetzgebungsverfahren  (vgl. § 337 Abs. 3 StPO-Diskussionsentwurf BMJ, Stand: 22. M&#228;rz 2006; ebenso Gesetzesantrag Niedersachsen BR Drucks. 235/06) &#8211; nach einer solchen Verfahrensbeendigung keine Einschr&#228;nkungen hinsichtlich der Rechtsmittelbefugnis vorsieht<span id="_marker"> .&#8221;</span></em></p></blockquote>
<p><span>Also: Unzul&#228;ssig ist nach § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO (nur) der Rechtsmittelverzicht in einer Absprache. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen aber auch gegen ein auf einer Verst&#228;ndigung beruhendes Urteil die allgemeinen Rechtsmittel (Revision oder Berufung) eingelegt werden. Nur: Wer wird das tun? <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span>Zur Absprache siehe auch den &#220;berblick bei <a href="http://www.burhoff.de/asp_vrr/ausgabeninhalte/58beitrag.asp" target="_blank" class="liexternal">Burhoff, Auch im Verkehrsrecht Gesetzliche Neuregelungen durch Abspracheregelung und 2. OpferRRG haben Auswirkungen</a> und das E-Book <a href="http://lexisnexis.ciando.com/shop/book/short/index.cfm/fuseaction/short/bok_id/30547" target="_blank" class="liexternal">Burhoff/Stephan: Gesetzliche Neuregelungen der StPO 2009</a>.</span></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-abspracheverstaendigung-rechtmittel-ruecknahme-ist-zulaessig-und-kein-umgehungsgeschaeft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Absprache/Verst&#228;ndigung, Rechtsmittel, R&#252;cknahme &#8211; ist zul&#228;ssig und kein &#8220;Umgehungsgesch&#228;ft&#8221;'>BGH: Absprache/Verst&#228;ndigung, Rechtsmittel, R&#252;cknahme &#8211; ist zul&#228;ssig und kein &#8220;Umgehungsgesch&#228;ft&#8221;</a> <small>Nach der Neuregelung des § 302 Abs. 1 Satz 2 StPO werden auf einer Absprache nach § 257c StPO beruhende...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-nochmals-abspracheverstaendigung-was-nicht-im-protokoll-ist-ist-nicht-in-der-welt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt'>BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt</a> <small>Ich hatte ja im Blogbeitrag vom 03.05.2010 bereits auf eine Entscheidung des BGH im Zusammenhang mit der Absprache/Verst&#228;ndigung hingewiesen. In...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-inhalt-der-verstaendigungabsprache-muss-nicht-ins-protokoll-aber-vorsicht-verfahrensruege-gewuenscht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht'>BGH: Inhalt der Verst&#228;ndigung/Absprache muss nicht ins Protokoll; aber: Vorsicht &#8211; Verfahrensr&#252;ge gew&#252;nscht</a> <small>Nach Inkrafttreten der neuen Regelungen zur Verst&#228;ndigung in § 257c StPO und die diese Regelung flankierenden Vorschriften werden jetzt die...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 07:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[stillschweigende Beiordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er &#8211; entgegen einem Antrag &#8211; doch nicht zum Pflichtverteidiger bestellt worden ist. Dann stellt sich die Frage, ob die Beiordnung noch nachgeholt werden kann. Das wird von den OLG weitgehend abgelehnt, w&#228;hrend die LG da [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/5162/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nichts Neues bei der nachtr&#228;glichen Pflichtverteidigerbestellung&#8230; Verteidiger kann sich nur selbst retten'>Nichts Neues bei der nachtr&#228;glichen Pflichtverteidigerbestellung&#8230; Verteidiger kann sich nur selbst retten</a> <small>Der Kollege Feltus (wo ist der eigentlich?) hatte neulich in seinem Blog &#252;ber den dauernden &#196;rger mit der nachtr&#228;glichen Bestellung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/der-geheime-beschluss-des-bgh-entscheidung-des-grossen-senats-fuer-strafsachen-zu-247-stpo-liegt-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der geheime Beschluss des BGH :-): Entscheidung des Gro&#223;en Senats f&#252;r Strafsachen zu § 247 StPO liegt vor&#8230;'>Der geheime Beschluss des BGH :-): Entscheidung des Gro&#223;en Senats f&#252;r Strafsachen zu § 247 StPO liegt vor&#8230;</a> <small>nur gelesen hat ihn &#8211; au&#223;er den Senaten des BGH &#8211; offenbar noch keiner.  Bei der Durchsicht der auf der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/wenn-ich-will-helfe-ich-dir-lg-magdeburg-rettet-kostenfestsetzung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn ich will, helfe ich dir &#8211; LG Magdeburg rettet Kostenfestsetzung'>Wenn ich will, helfe ich dir &#8211; LG Magdeburg rettet Kostenfestsetzung</a> <small>Das LG Magdeburg hat jetzt einem RA geholfen, dem das AG entgegengehalten hatte, dass eine Kostenentscheidung keine ausreichende Grundlage f&#252;r...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er &#8211; entgegen einem Antrag &#8211; doch nicht zum Pflichtverteidiger bestellt worden ist. Dann stellt sich die Frage, ob die Beiordnung noch nachgeholt werden kann. Das wird von den OLG weitgehend abgelehnt, w&#228;hrend die LG da meist gro&#223;z&#252;giger sind (vgl. die Nachweise in (demn&#228;chst/jetzt bald) <a href="http://www.lexisnexis.de/kombi-strafverfahren/?partner=337" class="liinternal">Burhoff, Handbuch f&#252;r die strafrechtliche Hauptverhandlung, 6. Aufl., 2009, Rn. 1328</a>). Jetzt hat sich auch der BGH in einer Verf&#252;gung des Vorsitzenden des 1<a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=60dd8568fe26afdaa6f330337188995d&amp;client=8&amp;nr=49192&amp;pos=0&amp;anz=2" target="_blank" class="liexternal">. Strafsenats vom 20.07.2009 (1 StR 344/08</a>) dazu ge&#228;u&#223;ert. Er stellt zwar auch lapidar fest: „Die Beiordnung erfolgt im Strafprozess nicht dem Kosteninteresse des Angeklagten, sondern dient allein dem Zweck die ordnungsgem&#228;&#223;e Verteidigung in einem noch ausstehenden Verfahren zu gew&#228;hrleisten.“ und befindet sich damit in einer Linie mit der &#252;brigen obergerichtlichen Rechtsprechung, die allerdings immer vom „Kosteninteresse des Verteidigers“ spricht. Der BGH weist dann aber den K&#246;nigsweg: Die stillschweigende Beiordnung!!!. Die Verteidigerin hatte in dem Fall nicht nur eine Terminsnachricht (des BGH) bekommen, sondern war in der (Revisions)Hauptverhandlung auch als Verteidigerin aufgetreten. Hierin kann so der BGH eine stillschweigende Bestellung liegen, wenn die Mitwirkung eines Verteidigers in der (Revisions)Hauptverhandlung rechtlich geboten erscheint.</p>
<p>Eine Entscheidung, die der Rechtsanwalt im wohlverstandenen eigenen Kosteninteresse &#8211; nat&#252;rlich geht es bei der Pflichtverteidigerbeiordnung auch darum, alles andere ist „blau&#228;ugig“ zur Hand haben sollte, wenn er mit dem Rechtspfleger „diskutiert“, der darauf hinweist, dass eine Bestellung nicht vorliegt.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/5162/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nichts Neues bei der nachtr&#228;glichen Pflichtverteidigerbestellung&#8230; Verteidiger kann sich nur selbst retten'>Nichts Neues bei der nachtr&#228;glichen Pflichtverteidigerbestellung&#8230; Verteidiger kann sich nur selbst retten</a> <small>Der Kollege Feltus (wo ist der eigentlich?) hatte neulich in seinem Blog &#252;ber den dauernden &#196;rger mit der nachtr&#228;glichen Bestellung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/der-geheime-beschluss-des-bgh-entscheidung-des-grossen-senats-fuer-strafsachen-zu-247-stpo-liegt-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der geheime Beschluss des BGH :-): Entscheidung des Gro&#223;en Senats f&#252;r Strafsachen zu § 247 StPO liegt vor&#8230;'>Der geheime Beschluss des BGH :-): Entscheidung des Gro&#223;en Senats f&#252;r Strafsachen zu § 247 StPO liegt vor&#8230;</a> <small>nur gelesen hat ihn &#8211; au&#223;er den Senaten des BGH &#8211; offenbar noch keiner.  Bei der Durchsicht der auf der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/wenn-ich-will-helfe-ich-dir-lg-magdeburg-rettet-kostenfestsetzung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn ich will, helfe ich dir &#8211; LG Magdeburg rettet Kostenfestsetzung'>Wenn ich will, helfe ich dir &#8211; LG Magdeburg rettet Kostenfestsetzung</a> <small>Das LG Magdeburg hat jetzt einem RA geholfen, dem das AG entgegengehalten hatte, dass eine Kostenentscheidung keine ausreichende Grundlage f&#252;r...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Alter Wein in neuen Schl&#228;uchen&#8230;&#8230;Beiziehung eines Lichtbildes</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-beiziehung-eines-lichtbildes/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/alter-wein-in-neuen-schlaeuchen-beiziehung-eines-lichtbildes/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 05:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Beiziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtbild]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Täteridentifizierung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1031</guid>
		<description><![CDATA[An einer neueren Entscheidung des OLG Hamm (Beschl. v. 30.06.2009 - 3 SsOWi 416/09) d&#252;rfte eine &#228;ltere Diskussion wieder entbrennen. N&#228;mlich die Frage: Ist zur T&#228;teridentifizierung die Beiziehung eines Lichtbildes von einer anderen Beh&#246;rde erlaubt, oder ist es das nicht? Das OLG Hamm siehte es als zul&#228;ssig an, wenn die Bu&#223;geldbeh&#246;rde die Kopie eines ausl&#228;ndischen Passes von [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/ist-eine-videoaufnahme-eine-abbildung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung?'>Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung?</a> <small>In der obergerichtlichen Rechtsprechung scheint sich ein neuer Streit aufzutun, und zwar in der Frage: Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/olg-stuttgart-messung-mit-vibram-bamas-verfassungsrechtlich-zulaessig/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Stuttgart: Messung mit ViBrAM-BAMAS verfassungsrechtlich zul&#228;ssig.'>OLG Stuttgart: Messung mit ViBrAM-BAMAS verfassungsrechtlich zul&#228;ssig.</a> <small>Hier der gerade ver&#246;ffentlichte Beschluss des OLG Stuttgart v. 29.01.2010 &#8211; 4 ss 125/09 - zu Videomessung mit folgenden Leits&#228;tzen:...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-hamm-drueckt-sich-das-olg-vor-einer-vorlage/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?'>OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?</a> <small>In einem Zusatz (!!) zu einer OU-Verwerfungsentscheidung nach § 349 Abs. 2 StPO hat jetzt das OLG Hamm eine Frage...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einer neueren Entscheidung des OLG Hamm (<a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-hamm-beschl-v-30062009-3-ssowi-41609/" target="_blank" class="liinternal">Beschl. v. 30.06.2009 - 3 SsOWi 416/09</a>) d&#252;rfte eine &#228;ltere Diskussion wieder entbrennen. N&#228;mlich die Frage: Ist zur T&#228;teridentifizierung die Beiziehung eines Lichtbildes von einer anderen Beh&#246;rde erlaubt, oder ist es das nicht? Das OLG Hamm siehte es als zul&#228;ssig an, wenn die Bu&#223;geldbeh&#246;rde die Kopie eines ausl&#228;ndischen Passes von der Ausl&#228;nderbeh&#246;rde anfordert, wenn dies zur Identifizierung des Betroffenen erforderlich ist. Die Ausl&#228;nderbeh&#246;rde k&#246;nne die &#220;bermittlung auf der Grundlage der §§ 13, 14 DSG NW vornehmen. Die obergerichtliche Rechtsprechung hat bereits in der Vergangenheit der &#220;bermittlung der Lichtbild-Kopie des Betroffenen vom Einwohnermeldeamt an die Verwaltungsbeh&#246;rde aufgrund von § 2b Abs. 2 PersonalAuswG nicht widersprochen (vgl. nur OLG Stuttgart zfs 2002, 550). Das OLG Hamm argumentiert jetzt &#228;hnlich wie das OLG Stuttgart und meint, die Nachforschungen im pers&#246;nlichen Umfeld w&#252;rden den  Betroffenen mehr belasten. Stimmt das wirklich?</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/ist-eine-videoaufnahme-eine-abbildung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung?'>Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung?</a> <small>In der obergerichtlichen Rechtsprechung scheint sich ein neuer Streit aufzutun, und zwar in der Frage: Ist eine Videoaufnahme eine Abbildung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/olg-stuttgart-messung-mit-vibram-bamas-verfassungsrechtlich-zulaessig/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Stuttgart: Messung mit ViBrAM-BAMAS verfassungsrechtlich zul&#228;ssig.'>OLG Stuttgart: Messung mit ViBrAM-BAMAS verfassungsrechtlich zul&#228;ssig.</a> <small>Hier der gerade ver&#246;ffentlichte Beschluss des OLG Stuttgart v. 29.01.2010 &#8211; 4 ss 125/09 - zu Videomessung mit folgenden Leits&#228;tzen:...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-hamm-drueckt-sich-das-olg-vor-einer-vorlage/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?'>OLG Hamm: Dr&#252;ckt sich das OLG vor einer Vorlage?</a> <small>In einem Zusatz (!!) zu einer OU-Verwerfungsentscheidung nach § 349 Abs. 2 StPO hat jetzt das OLG Hamm eine Frage...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vorsicht beim genetischen Fingerabdruck</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/vorsicht-beim-genetischen-fingerabdruck/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 06:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[genetischer Fingerabdruck]]></category>
		<category><![CDATA[info]]></category>
		<category><![CDATA[informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat in zwei F&#228;llen die Anwendung der Bestimmung des § 81g Abs. 1 StPO f&#252;r verfassungswidrig erkl&#228;rt. Diese Entscheidung erfolgte im Anschluss an die grunds&#228;tzliche Billigung der Vorschriften &#252;ber den &#8220;genetischen Fingerabdruck&#8221; bei verurteilten Straft&#228;tern (Beschluss vom 14. Dezember 2000 &#8211; 2 BvR 1741/99 -, BVerfGE 103, [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/auskuenfte-von-kreditkartenunternehmen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ausk&#252;nfte von Kreditkartenunternehmen'>Ausk&#252;nfte von Kreditkartenunternehmen</a> <small>Wir haben in StRR 2008, 231 &#252;ber eine Entscheidung des AG Halle berichtet, in der es um die Zul&#228;ssigkeit des...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/ministeriums-erlass-reicht-nicht-fuer-videoueberwachung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ministeriums-Erlass reicht nicht f&#252;r Video&#252;berwachung'>Ministeriums-Erlass reicht nicht f&#252;r Video&#252;berwachung</a> <small>Das BVerfG meldet gerade (Pressemitteilung Nr. 97/2009 vom 20. August 2009) zum Beschluss vom 11. August 2009 – 2 BvR...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/videomessung-antwort-aus-bamberg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Videomessung: OLG Bamberg antwortet kurz und zackig&#8230;..'>Videomessung: OLG Bamberg antwortet kurz und zackig&#8230;..</a> <small>Da ist die erste Antwort aus Bayern vom OLG Bamberg auf die mit der Videomessung zusammenh&#228;ngenden Fragen. Das OLG Bamberg...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat in zwei F&#228;llen die Anwendung der Bestimmung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stpo/#Paragraf_81g_StPO" target="_blank" class="liinternal">§ 81g Abs. 1 StPO</a> f&#252;r verfassungswidrig erkl&#228;rt. Diese Entscheidung erfolgte im Anschluss an die grunds&#228;tzliche Billigung der Vorschriften &#252;ber den &#8220;genetischen Fingerabdruck&#8221; bei verurteilten Straft&#228;tern (<a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20001214_2bvr174199.html" target="_blank" class="liexternal">Beschluss vom 14. Dezember 2000 &#8211; 2 BvR 1741/99</a> -, BVerfGE 103, 21; dazu <a href="http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg8-01.html" target="_blank" class="liexternal">Pressemitteilung Nr. 8/2001 vom 18. Januar 2001</a>).</p>
<p>Die zwei Beschwerdef&#252;hrer waren jeweils zu Freiheitsstrafen auf  Bew&#228;hrung verurteilt worden. Die Amtsgerichte hatten die Entnahme von Speichel- oder Blutproben und die Speicherung des &#8220;genetischen Fingerabdrucks&#8221; auf der Grundlage von § 81g Abs. 1 StPO angeordnet. Die Rechtsmittel der Beschwerdef&#252;hrer blieben erfolglos. Gegen die<br />
Entscheidungen der Amts- und Landgerichte hatten die Beschwerdef&#252;hrer jeweils Verfassungsbeschwerde erhoben.</p>
<p>Die Beschl&#252;sse der Amts- und Landgerichte verletzen die Beschwerdef&#252;hrer in ihrem Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Art. 2 Abs. 1 GG). Die Begr&#252;ndungen der Beschl&#252;sse lassen jeweils nicht erkennen, dass die<br />
erforderliche umfangreiche und gr&#252;ndliche Pr&#252;fung des Einzelfalls durchgef&#252;hrt worden ist. Es entspricht der st&#228;ndigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Speicherung des &#8220;genetischen Fingerabdrucks&#8221; nur bei angemessener Ber&#252;cksichtigung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung angeordnet werden darf. Dazu ist das Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen jeweils einzelfallbezogen darzulegen. In die vorzunehmende W&#252;rdigung ist insbesondere eine Strafaussetzung zur Bew&#228;hrung einzubeziehen, die nicht automatisch die<br />
negative Prognose ausschlie&#223;t. Will das Gericht von der im Rahmen der Bew&#228;hrungsentscheidung getroffenen positiven Prognose abweichen, muss dies jedoch im Einzelnen begr&#252;ndet werden.</p>
<p>Im Fall 2 BvR 400/09 hat die Kammer zudem beanstandet, dass die Prognose, der Beschwerdef&#252;hrer werde auch k&#252;nftig Straftaten begehen, mit fr&#252;heren Verurteilungen begr&#252;ndet worden war, die nach den einschl&#228;gigen Bestimmungen des Bundeszentralregistergesetzes zum Nachteil des Beschwerdef&#252;hrers nicht mehr verwertet werden durften.</p>
<p><a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20090522_2bvr028709.html" target="_blank" class="liexternal">Beschluss v. 22. Mai 2009 &#8211; 2 BvR 287/09, 2 BvR 400/09</a></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/auskuenfte-von-kreditkartenunternehmen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ausk&#252;nfte von Kreditkartenunternehmen'>Ausk&#252;nfte von Kreditkartenunternehmen</a> <small>Wir haben in StRR 2008, 231 &#252;ber eine Entscheidung des AG Halle berichtet, in der es um die Zul&#228;ssigkeit des...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/ministeriums-erlass-reicht-nicht-fuer-videoueberwachung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ministeriums-Erlass reicht nicht f&#252;r Video&#252;berwachung'>Ministeriums-Erlass reicht nicht f&#252;r Video&#252;berwachung</a> <small>Das BVerfG meldet gerade (Pressemitteilung Nr. 97/2009 vom 20. August 2009) zum Beschluss vom 11. August 2009 – 2 BvR...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/videomessung-antwort-aus-bamberg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Videomessung: OLG Bamberg antwortet kurz und zackig&#8230;..'>Videomessung: OLG Bamberg antwortet kurz und zackig&#8230;..</a> <small>Da ist die erste Antwort aus Bayern vom OLG Bamberg auf die mit der Videomessung zusammenh&#228;ngenden Fragen. Das OLG Bamberg...</small></li>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Mail reicht nicht f&#252;r Rechtsmitteleinlegung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/email-reicht-nicht-fuer-rechtsmitteleinlegung/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 08:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftform]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem im vergangenen Jahr schon das OLG Oldenburg in seinem Beschluss vom 14.08.2008 &#8211; 1 Ws 465/08 &#8211; die Berufungseinlegung durch E-Mails als nicht m&#246;glich angesehen hat, weil dadurch die erforderlich Schriftform nicht gewahrt sei, hat nun auch der BGH zu dieser Frage Stellung genommen. In seinem Beschluss vom 04.12.2008 &#8211; IX ZB 41/08 &#8211; hat [...]


Keine ähnlichen Beiträge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im vergangenen Jahr schon das OLG Oldenburg in seinem Beschluss vom 14.08.2008 &#8211; 1 Ws 465/08 &#8211; die Berufungseinlegung durch E-Mails als nicht m&#246;glich angesehen hat, weil dadurch die erforderlich Schriftform nicht gewahrt sei, hat nun auch der BGH zu dieser Frage Stellung genommen. In seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/index.php?id=1303" class="liinternal">Beschluss vom 04.12.2008 &#8211; IX ZB 41/08</a> &#8211; hat er das ebenfalls als unzul&#228;ssig angesehen, so lange nicht von den Bundesl&#228;ndern von den ihnen in den Verfahrensordnung (vgl. z.B. <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stpo/#Paragraf_41a_StPO" class="liinternal">§ 41a StPO</a>) einger&#228;umten M&#246;glichkeiten, entsprechende Verordnungen zu erlassen Gebraucht gemacht worden sei.</p>
<p>Das bedeutet, da die Entscheidung auch auf den strafrechtlichen Bereich entsprechend anwendbar sein d&#252;rfte: Finger weg vom elektronischen Rechtsverkehr.</p>


<p>Keine ähnlichen Beiträge.</p>]]></content:encoded>
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