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	<title>Heymanns Strafrecht Online Blog &#187; Videomessung</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>3. Reparaturentscheidung (?) aus Karlsruhe &#8211; oder: 2 BvR 941/08 und (k)ein (?) Ende</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/06/3-reparaturentscheidung-aus-karlsruhe-oder-2-bvr-94108-und-kein-ende/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=3-reparaturentscheidung-aus-karlsruhe-oder-2-bvr-94108-und-kein-ende</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Beweisverwertungsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Beschl. des BVerfG v. 11.08.2009 &#8211; 2 BvR 941/08 hat für viel Wirbel und Aufregung gesorgt, den m.E. das BVerfG hätte vermeiden können/müssen, wenn es gleich in der Entscheidung zur Frage der Ermächtigungsgrundlage für die Messungen im Straßenverkehr Stellung genommen hätte. Das hat es aber nicht &#8211; lassen wir dahingestellt, ob es musste. Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/ministeriums-erlass-reicht-nicht-fuer-videoueberwachung/" class="liinternal">Beschl. des BVerfG v. 11.08.2009 &#8211; 2 BvR 941/08</a> hat für viel Wirbel und Aufregung gesorgt, den m.E. das BVerfG hätte vermeiden können/müssen, wenn es gleich in der Entscheidung zur Frage der Ermächtigungsgrundlage für die Messungen im Straßenverkehr Stellung genommen hätte. Das hat es aber nicht &#8211; lassen wir dahingestellt, ob es musste.</p>
<p>Folge davon war dann ein Rechtsprechungswirrwarr und zwei &#8220;Reparaturbeschlüsse&#8221; aus Karlsruhe, nämlich <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/09/die-luft-ist-ganz-duenn-100h-stpo-gilt-auch-fuer-videomessungen/" title="Die Luft wird ganz dünn, denn: § 100h StPO gilt auch für Videomessungen, sagt das BVerfG" class="liinternal">2 BvR 759/10</a> und <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/09/die-luft-wird-duenner-bverfg-segnet-zum-zweiten-mal-100h-stpo-als-ermaechtigungsgrundlage-ab/" title="Die Luft wird dünner – BVerfG segnet zum zweiten Mal § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage ab" class="liinternal">2 BvR 1447/10</a>, in denen dann die fachgerichtliche Ermächtigungsgrundlage § 100h StPO festgezurrt worden ist <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Nun gibt es einen dritten Reparaturbeschluss, der allerdings nicht unbedingt von Karlsruhe selbst zu verantworten ist, sondern von denjenigen, die die erste Entscheidung nicht aufmerksam gelesen haben. Dort hatte das BverfG nämlich schon ausgeführt, &#8220;dass es möglich erscheint, &#8220;dass die Fachgerichte einen Rechtsverstoß annehmen, der ein Beweisverwertungsverbot nach sich zieht&#8221;&#8230;&#8221;. Daraus konnte man nun wahrlich nicht ableiten, dass nach Auffassung des BVerfG in all diesen Fällen von einem Beweisverwertungsverbot auszugehen sei. Dazu nimmt jetzt das <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1327.htm" class="liinternal">BVerfG, Beschl. v. 20.05.2011 &#8211; 2 BvR 2072/10</a> noch einmal ausdrücklich Stellung und verweist auf diese Passage.</p>
<p>M.E. dürfte damit die Verteidigung in diesem Bereich mit 2 BvR 941/08 &#8211; so es denn überhaupt noch geht &#8211; endgültig erledigt sein.</p>
<div class="al2fb_anchor"><a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=209234922447613&id=157368150967624" target="_blank">Facebook</div></a>]]></content:encoded>
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		<title>Mit VibrAM gefertigte Videoaufzeichnungen können verwertet werden &#8211; Senat korrigiert Einzelrichter</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/03/mit-vibram-gefertigte-videoaufzeichnungen-koennen-verwertet-werden-senat-korrigiert-einzelrichter/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mit-vibram-gefertigte-videoaufzeichnungen-koennen-verwertet-werden-senat-korrigiert-einzelrichter</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 11:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Messung]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Düsseldorf]]></category>
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		<category><![CDATA[ViBrAM]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur der Vollständigkeit halber will ich auf den Beschl. des OLG Düsseldorf v. 18.01.2011 &#8211; IV-3 RBs 152/10 hinweisen, der sich mit der Verwertbarkeit von mit VibrAM gefertigten Videoaufzeichnungen befasst. Die Fragen spielen nach dem derzeitigen Stand der Rechtsprechung ja nicht mehr die Rolle, die sie noch vor einigen Monaten gespielt haben. Ich weise auf den Beschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur der Vollständigkeit halber will ich auf den <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1227.htm" class="liinternal">Beschl. des OLG Düsseldorf v. 18.01.2011 &#8211; IV-3 RBs 152/10</a> hinweisen, der sich mit der Verwertbarkeit von mit VibrAM gefertigten Videoaufzeichnungen befasst. Die Fragen spielen nach dem derzeitigen Stand der Rechtsprechung ja nicht mehr die Rolle, die sie noch vor einigen Monaten gespielt haben.</p>
<p>Ich weise auf den Beschluss nur deshalb hin, weil der Einzelrichter des Senats die Frage anders gesehen hatte.Wir erinnern: Um seinen Beschluss hatte es einiges an Aufruhr/Aufmerksamkeit gegeben, weil behauptet wurde,  dass der Einzelrichter selbst einige Verfahren bei dem AG anhängig hatte, über dessen Beschluss er zu entscheiden hatte. Die Abfuhr im Senatsbeschluss ist deutlich.</p>
<div><strong> </strong></div>
]]></content:encoded>
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		<title>Videomessung: Anlassbezogene Messung ja oder nein?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/02/videomessung-anlassbezogene-messung-ja-oder-nein/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=videomessung-anlassbezogene-messung-ja-oder-nein</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 11:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anlassbezogenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Feststellungen]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn sich überhaupt noch mit der Rechtsprechung des BVerfG zur (unzulässigen) Videomessung in 2 BvR 941/08 verteidigen lässt, dann m.E. nach den beiden Entscheidungen des BVerfG aus dem Sommer 2010 nur noch hinsichtlich der Frage der Anfangsverdachts und/oder der Frage der Anlassbezogenheit der Messung. Alle anderen Fragen sind durch die obergerichtliche Rechtsprechung geklärt, wobei dahinstehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich überhaupt noch mit der Rechtsprechung des BVerfG zur (unzulässigen) Videomessung in <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/ministeriums-erlass-reicht-nicht-fuer-videoueberwachung/" class="liinternal">2 BvR 941/08</a> verteidigen lässt, dann m.E. nach den beiden Entscheidungen des BVerfG aus dem Sommer 2010 nur noch hinsichtlich der Frage der Anfangsverdachts und/oder der Frage der Anlassbezogenheit der Messung. Alle anderen Fragen sind durch die obergerichtliche Rechtsprechung geklärt, wobei dahinstehen soll, ob zutreffend oder nicht.</p>
<p>Für den Verteidiger bedeutet dies, dass sich das Schwergewicht der Verteidigung verlagert bzw. auch darauf geachtet werden muss, ob das tatrichterliche Urteil Feststellungen zur Anlassbezogenheit der Messung enthält. Darauf hatte auch schon das OLG Hamm hingewiesen (VA 2010, 208 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/vrr/" class="liinternal">VRR</a> 2010, 475).</p>
<p>In die Richtung geht auch die Entscheidung des <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1189.htm" class="liinternal">OLG Brandenburg v. 11.01.2011 -  (1 B) 53 Ss-OWi 585/10 (341/10)</a>, wonach das Urteil, durch das der Betroffene wegen einer  Geschwindigkeitsüberschreitung oder einer Abstandsunterschreitung  verurteilt wird, deren Feststellung auf einer Videomessung beruht, Feststellungen dazu enthalten muss, ob die Messung „anlassbezogen“  durchgeführt worden ist. Und das ist durch Befragung der Messbeamten in der HV zu klären.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Pflichtverteidiger bei unzulässiger Videomessung &#8211; jetzt nicht mehr?</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 10:14:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Spät kommt sie, aber sie kommt. Die Entscheidung eines OLG zur Frage, ob dem Betroffenen im OWi-Verfahren, in dem es um die Fragen der unzulässigen Videomessung auf der Grundlage von 2 BvR 941/08 geht, ggf. ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden muss. Das OLG Dresden hat das jetzt in seinem Beschl. v. 30.08.2010 &#8211; Ss (OWi) 812/09 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spät kommt sie, aber sie kommt. Die Entscheidung eines OLG zur Frage, ob dem Betroffenen im OWi-Verfahren, in dem es um die Fragen der unzulässigen Videomessung auf der Grundlage von 2 BvR 941/08 geht, ggf. ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden muss. Das OLG Dresden hat das jetzt in seinem Beschl. v.<a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1027.htm" class="liinternal"> 30.08.2010 &#8211; Ss (OWi) 812/09 </a>- bejaht und &#8211; weil das AG einen Pflichtverteidiger nicht beigeordnet hatte &#8211; das amtsgerichtliche Urteil auf die Rüge nach § 338 Nr. 5 StPO hin aufgehoben. Es sieht die zu lösenden Rechtsfragen als schwierig an. Nur schade, dass die Entscheidung so lange hat auf sich warten lassen. Das amtsgerichtliche Urteil ist vom 03.11.2009. Ob auch heute noch ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden muss bzw. wird/würde, wage ich nach den beiden Entscheidungen des BVerfG vom 05.07.2010 ( 2 BvR 759/10) und vom 12.08.2010 (2 BvR 1447/10) zu bezweifeln. Die Gerichte werden jetzt sicherlich argumentieren (können): Schwierig war es, jetzt ist es aber das nicht mehr. Aber: Versuchen kann man es ja mal, unter Hinweis auf die Entscheidung die Beiordnung als Pflichtverteidiger zu beantragen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Luft wird ganz dünn, denn: § 100h StPO gilt auch für Videomessungen, sagt das BVerfG</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/09/die-luft-ist-ganz-duenn-100h-stpo-gilt-auch-fuer-videomessungen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-luft-ist-ganz-duenn-100h-stpo-gilt-auch-fuer-videomessungen</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
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		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja gerade schon über die neue Entscheidung des BVerfG v. 12.08.2010 &#8211; 2 BvR 1447/10 berichtet, vgl. hier. Nach einem ersten Lesen kann man sagen: Die Luft ist jetzt ganz dünn. Die Entscheidung betrifft nämlich Videomessungen. Dazu hatte sich der Beschl. v. 05.07.2010 2 BvR 759/10 - nicht geäußert. Damit wird die Luft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja gerade schon über die neue Entscheidung des<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100812_2bvr144710.html" target="_blank" class="liexternal"> BVerfG v. 12.08.2010 &#8211; 2 BvR 1447/10 </a>berichtet, vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/09/die-luft-wird-duenner-bverfg-segnet-zum-zweiten-mal-100h-stpo-als-ermaechtigungsgrundlage-ab/" class="liinternal">hier</a>. Nach einem ersten Lesen kann man sagen: Die Luft ist jetzt ganz dünn. Die Entscheidung betrifft nämlich Videomessungen. Dazu hatte sich der <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/" class="liinternal">Beschl. v. 05.07.2010 2 BvR 759/10 </a>- nicht geäußert. Damit wird die Luft nun wirklich ganz dünn. <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Luft wird dünner &#8211; BVerfG segnet zum zweiten Mal § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage ab</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/09/die-luft-wird-duenner-bverfg-segnet-zum-zweiten-mal-100h-stpo-als-ermaechtigungsgrundlage-ab/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-luft-wird-duenner-bverfg-segnet-zum-zweiten-mal-100h-stpo-als-ermaechtigungsgrundlage-ab</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade meldet das BVerfG in einer PM zu seinem Beschl. v. 12. 08.2010 – 2 BvR 1447/10: Der Beschwerdeführer wurde vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Unterschreitung des erforderlichen Sicherheitsabstandes im Straßenverkehr zu einer Geldbuße verurteilt. Die Verurteilung stützt sich im Wesentlichen auf das Ergebnis der durch eine geeichte Anlage vorgenommenen Abstandsmessung sowie die dabei angefertigten Videoaufnahmen, auf denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade meldet das BVerfG in einer PM zu seinem <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100812_2bvr144710.html" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 12. 08.2010 – 2 BvR 1447/10</a>:</p>
<blockquote><p><em>Der Beschwerdeführer wurde vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Unterschreitung des erforderlichen Sicherheitsabstandes im Straßenverkehr zu einer Geldbuße verurteilt. Die Verurteilung stützt sich im Wesentlichen auf das Ergebnis der durch eine geeichte Anlage vorgenommenen Abstandsmessung sowie die dabei angefertigten Videoaufnahmen, auf denen der Beschwerdeführer zu erkennen ist. Das Oberlandesgericht verwarf dessen Rechtsbeschwerde als unbegründet.</em></p>
<p>Seine hiergegen erhobene Verfassungsbeschwerde hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts nicht zur Entscheidung angenommen. Die Verfassungsbeschwerde hat keine grundsätzliche Bedeutung. Des Weiteren ist der Beschwerdeführer durch die angegriffenen Entscheidungen weder in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht aus Art.<br />
2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG verletzt noch verstoßen diese gegen das Willkürverbot.</p>
<p>Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Gerichte die Vorschrift des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO als Rechtsgrundlage für die Anfertigung von Videoaufnahmen zum Beweis von Verkehrsverstößen herangezogen haben. Die Norm erlaubt die Anfertigung von Bildaufnahmen ohne Wissen des Betroffenen, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise weniger Erfolg versprechend oder erschwert wäre. Dies gilt sowohl für die Anfertigung von Einzelaufnahmen als auch von Videoaufnahmen. Auch die Auslegung und Anwendung dieser Norm durch die Fachgerichte zeigt keine Verletzung spezifischen Verfassungsrechts. Zwar stellen Bildaufnahmen mittels einer Identifizierungskamera einen Eingriff in das Recht des Betroffenen auf informationelle Selbstbestimmung dar. Der Zweck derartiger Maßnahmen der Verkehrsüberwachung, nämlich die Aufrechterhaltung der Sicherheit des Straßenverkehrs und damit der Schutz von Rechtsgütern mit erheblichem Gewicht, rechtfertigen jedoch eine Beschränkung der grundrechtlichen Freiheiten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass, auch wenn es sich um verdeckte Datenerhebungen handelt, nur Vorgänge auf öffentlichen Straßen aufgezeichnet werden, die grundsätzlich für jedermann wahrnehmbar sind. Die Maßnahme zielt zudem nicht auf Unbeteiligte, sondern ausschließlich auf Fahrzeugführer, die selbst Anlass zur Anfertigung von Bildaufnahmen gegeben haben, da der Verdacht eines bußgeldbewehrten Verkehrsverstoßes besteht. Schließlich entfaltet die Maßnahme über die Ahndung der Verkehrsordnungswidrigkeit hinaus grundsätzlich keine belastenden Wirkungen für den Betroffenen. Denn es bestehen in § 101 StPO hinreichende grundrechtssichernde über die Benachrichtigung sowie zur Kennzeichnung und Löschung von Daten. Vor diesem Hintergrund und angesichts des bezweckten Schutzes der Allgemeinheit vor erheblichen Gefahren für Leib und Leben im Straßenverkehr bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit der in Rede stehenden verkehrsrechtlichen Maßnahme.</p>
<p>Soweit im vorliegenden Fall auch Übersichtsaufnahmen von einer Brücke aus angefertigt wurden, ist bereits ein Eingriff in das Grundrecht des Beschwerdeführers auf informationelle Selbstbestimmung zu verneinen. Denn zum einen war nach den amtsgerichtlichen Feststellungen eine Identifizierung der Fahrer oder Kennzeichen anhand der dauerhaft angefertigten Übersichtsaufnahmen nicht möglich. Zum anderen sind die Übersichtsaufnahmen nach ihrer Zweckbestimmung nicht auf eine Individualisierung des Betroffenen ausgerichtet; diese soll vielmehr ausschließlich durch die verdachtsabhängige Anfertigung von Bildaufnahmen mittels der am Fahrbahnrand aufgestellten Identifizierungskamera erfolgen.</p></blockquote>
<p>Auf den ersten Blick nichts Neues gegenüber dem Beschluss v. 05.07.2010, vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/" class="liinternal">hier</a> und <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">hier</a>. Aber das muss ich erst mal lesen. Dazu habe ich ja jetzt im Zug Zeit genug.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gong, gong &#8211; Ring frei zur nächsten Runde &#8211; Neues aus dem Osten zur Videomessung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/08/gong-gong-ring-frei-zur-naechsten-runde-neues-aus-dem-osten-zur-videomessung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gong-gong-ring-frei-zur-naechsten-runde-neues-aus-dem-osten-zur-videomessung</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/08/gong-gong-ring-frei-zur-naechsten-runde-neues-aus-dem-osten-zur-videomessung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Meißen]]></category>
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		<description><![CDATA[Einige Amtsgerichte aus den neuen Bundesländern haben ja schon in der Vergangenheit für Furore gesorgt bei der Umsetzung des Entscheidung des BVerfG v. 11.09.2009 &#8211; 2 BvR 941/08. In den folgenden Wochen und Monaten hat sich dann ja die Diskussion verlagert zur Frage der Ermächtigungsgrundlage und zur Frage des Anfangsverdacht (§ 100h StPO lässt grüßen). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Amtsgerichte aus den neuen Bundesländern haben ja schon in der Vergangenheit für Furore gesorgt bei der Umsetzung des Entscheidung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/bverfg-beschl-v-11082009-2-bvr-94108/" class="liinternal">BVerfG v. 11.09.2009 &#8211; 2 BvR 941/08</a>. In den folgenden Wochen und Monaten hat sich dann ja die Diskussion verlagert zur Frage der Ermächtigungsgrundlage und zur Frage des Anfangsverdacht (§ 100h StPO lässt grüßen). Und da wird in der nächsten Zeit auch weiterhin die Musik spielen, vor allem nach der Entscheidung des <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">BVerfG v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/09</a>.</p>
<p>Nun hat mir die (ehemalige) Kollegin vom AG Meißen gestern &#8220;ihr&#8221; <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/966.htm" class="liinternal">Urt. v. 14.07.2010 13 OWi 705 Js 36235/09</a> zum Anfangsverdacht bei VKS geschickt. Ich muss schon sagen: Alle Achtung. Die Kollegin hat sich viel Mühe gemacht, den Messbeamten befragt und m.E. überzeugend dargelegt, warum bei VKS kein Anfangsverdacht besteht. Damit ist m.E. der Ring frei zur nächsten Runde. Das Urteil bietet schöne Argumentationsansätze. Man darf gespannt sein, wie das OLG Dresden das sehen wird. Ich meine, so ähnlich hatte auch schon das OLG Düsseldorf in der &#8220;Einzelrichterentscheidung&#8221; argumentiert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Und immer wieder Messverfahren &#8211; OLG Rostock zum Anfangsverdacht bei eso ES 3.0</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/08/und-immer-wieder-messverfahren-olg-rostock-zum-anfangsverdacht-bei-eso-es-3-0/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=und-immer-wieder-messverfahren-olg-rostock-zum-anfangsverdacht-bei-eso-es-3-0</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass sich die Diskussion nach der Entscheidung des BVerfG v. 05.07.2010 auf die Frage des Anfangsverdachts, dessen Vorliegen für die Anwendung des § 100h StPO erforderlich ist, verlagern wird. Deshalb sind die Entscheidungen interessant, die sich mit dieser Frage &#8211; allerdings noch ohne Kenntnis von der Entscheidung des BVerfG &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass sich die Diskussion nach der <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">Entscheidung des BVerfG v. 05.07.2010</a> auf die Frage des Anfangsverdachts, dessen Vorliegen für die Anwendung des § 100h StPO erforderlich ist, verlagern wird. Deshalb sind die Entscheidungen interessant, die sich mit dieser Frage &#8211; allerdings noch ohne Kenntnis von der Entscheidung des BVerfG &#8211; beschäftigen (vgl. auch <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/messung-mit-leivtec-xv2-ag-prenzlau-zum-anfangsverdacht/" class="liinternal">AG Prenzlau</a>).</p>
<p>Dazu gehört jetzt auch ein <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-rostock-beschl-v-06072010-2-ss-owi-14710-i-11910/" class="liinternal">Beschl. des OLG Rostock v. 06.07.2010 &#8211; 2 Ss (OWi) 147/10 I 119/10</a>. Nach dem OLG Brandenburg (VRR 2010, 153 = DAR 2010, 280 (Ls.) = NJW 2010, 1471) und dem OLG Celle (StraFo 2010, 247  = NZV 2010, 363) ist dieses das dritte OLG, das die „Klippe“ des für die Anwendung des § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage erforderlichen Anfangsverdachts“ mit dem zuvor vom Messbeamten eingestellten Grenzwert umschiffen will. M.E. gelingt das nicht. Dass es sich dabei um eine „konkret-individuellen Ermittlungsentscheidung“ handelt, ist nicht mehr als eine Behauptung. „Konkret-individuell“? Gegen wen denn? Die Einstellung des Grenzwertes ist nicht mehr als eine allgemeine Entscheidung des Messbeamten.</p>
<p>Allerdings: Man sollte nicht übersehen, dass das BVerfG in seinem <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">Beschl. v 05.07.2010</a> die Frage auch wohl, wenn m.E. auch nur inzidenter, anders gesehen hat.</p>
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		</item>
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		<title>Wochenspiegel für die 29. KW, oder wir blicken mal wieder über den Tellerrand</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/wochenspiegel-fuer-die-29-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wochenspiegel-fuer-die-29-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 11:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Berichtenswert sind m.E. Natürlich hat der zweite &#8220;Blitzerbeschluss&#8221; des BVerfG eine große Rolle gespielt, vgl. u.a. hier, hier, hier, hier, hier und hier). Der Beck-Blog berichtet über eine mutige, m.E. zumindest angreifbare Entscheidung des AG Tiergarten. Eine Lanze für junge Richter(innen) bricht man hier. Mit der &#8220;Durchsuchung im Kinderzimmer&#8221; befasst sich der LawBlog. Tipps zur Anhörung gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berichtenswert sind m.E.</p>
<ol>
<li>Natürlich hat der zweite &#8220;Blitzerbeschluss&#8221; des BVerfG eine große Rolle gespielt, vgl. u.a. <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/07/interessant-bundesverfassungsgericht-zu-blitzern/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/verkehrsrecht/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.presserecht-aktuell.de/blitzerfotos-verfassunsgrechtlich-zulassig/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.lawbike.de/motorradrecht/2010/07/20/bundesverfassungsgericht-spricht-nun-machtwort-bezueglich-der-verwertung-von-blitzerfotos/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/07/bverfg-verfassungsbeschwerde-2/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.blankenburg-frank.de/2010/07/bverfg-rettet-verkehrsuberwachung/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.schadenfixblog.de/%e2%80%9eblitzen%e2%80%9c-nicht-verfassungswidrig/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>).</li>
<li>Der <a href="http://blog.beck.de/2010/07/20/ag-berlin-tiergarten-absolute-fahruntuechtigkeit-nach-drogenkonsum-ist-moeglich" target="_blank" class="liexternal">Beck-Blog</a> berichtet über eine mutige, m.E. zumindest angreifbare Entscheidung des AG Tiergarten.</li>
<li>Eine Lanze für junge Richter(innen) bricht man <a href="http://kanzleiundrecht.wordpress.com/2010/07/21/ein-pladoyer-fur-junge-richter-innen/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Mit der &#8220;<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/23/durchsuchung-im-kinderzimmer/" target="_blank" class="liexternal">Durchsuchung im Kinderzimmer</a>&#8221; befasst sich der LawBlog.</li>
<li>Tipps zur Anhörung gibt der <a href="http://www.schadenfixblog.de/zu-schnell-gefahren-eine-anhorung-im-busgeldverfahren-ist-in-der-post-tipps-zur-reaktion/" target="_blank" class="liexternal">Schadenfixblog</a>.</li>
<li>Mit der Untersuchungshaft bei Bagatellstraftaten von Ausländern befasst man sich <a href="http://www.raflauaus.de/2010/07/untersuchungshaft-bei-bagatellstraftaten-von-auslandern/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Nochmals mit dem Richtervorbahlt befasste man sich <a href="http://ra-hofmann-frankfurt.de/2010/07/richtervorbehalt-bei-blutentnahme-gestarkt/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Auch die Drogenfahrt ist immer interessant, vgl. <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/07/kg-fahrlassige-drogenfahrt/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://blog.beck.de/2010/07/20/ag-berlin-tiergarten-absolute-fahruntuechtigkeit-nach-drogenkonsum-ist-moeglich" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>(Video)Messung: 5 erste Punkte aus BVerfG 2 BvR 759/10, oder: In Zukunft wird es schwer werden&#8230;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 17:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung des BVerfG v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10 beschäftigt &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; natürlich heute die Blogs (vgl. hier, hier und hier und hier)., weitere Beiträge werden sicherlich folgen. Nachdem ich die Entscheidung nun ein paar Mal gelesen habe, kann ich &#8211; vorsichtig &#8211; folgende erste Einschätzung abgeben: Die Entscheidung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung des <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/" class="liinternal">BVerfG v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10</a> beschäftigt &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; natürlich heute die Blogs (vgl. <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/07/interessant-bundesverfassungsgericht-zu-blitzern/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/verkehrsrecht/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.presserecht-aktuell.de/blitzerfotos-verfassunsgrechtlich-zulassig/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.lawbike.de/motorradrecht/2010/07/20/bundesverfassungsgericht-spricht-nun-machtwort-bezueglich-der-verwertung-von-blitzerfotos/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/07/bverfg-verfassungsbeschwerde-2/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>)., weitere Beiträge werden sicherlich folgen. Nachdem ich die Entscheidung nun ein paar Mal gelesen habe, kann ich &#8211; vorsichtig &#8211; folgende erste Einschätzung abgeben:</p>
<ol>
<li>Die Entscheidung bertifft nicht die Videomessung, sondern eso ES 3.0</li>
<li>Das BVerfG wendet aber seinen Beschluss vom 11.08.2009 ohne Einschränkungen auf dieses Messverfahren an, wenn es die Ermächtigungsgrundlage bestimmt. Damit dürfte die Frage in der Praxis entschieden sein. Die OLG-Rechtsprechung, die § 100h StPo als Ermächtigungsgrundlage angenommen hat, ist damit quasi abgesegnet. Die Tatgerichte werden auch bei anderen Messverfahren gern <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  auf 2 BvR 759/10 verweisen. Näher begründet hat das BVerfG seine Entscheidung leider nicht, es hat sich auch nicht mit den Einwänden bzw. Bedenken erwähnt. Die &#8220;a.A&#8221; wird genannt. Das war es.</li>
<li>Die Entscheidung des BVerfG wird m.E. auch Auswirkungen bei der Frage des Beweisverwertungsverbotes haben. Die Ausführungen zur Verhältnismäßigkeit sprechen eine deutliche Sprache. Wir werden sie in der Abwägung der Fachgerichte wieder finden.</li>
<li>Die Diskussion wird sich vermutlich jetzt noch mehr zur Frage der Tatbestandsvoraussetzungen des § 100h StPO verlagern und zur Frage des Anfangsverdachts. Aber auch da: M.E. schlechte Nachrichten aus Karlsruhe. Denn das BVerfG hat die <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-in-brandenburg-darf-videogemessen-werden-sagt-das-olg-brandenburg/" class="liinternal">Entscheidung des OLG Brandenburg</a> abgesegnet, in der auch von einer Art &#8220;vorgelagertem Tatverdacht&#8221; ausgegangen worden ist. Damit dürfte es auch mit der Verteidigungslinie zumindest nicht einfacher geworden sein.</li>
<li>Fazit: M.E. wird es in Zukunft schwer werden mit der Verfassungswidrigkeit der Messungen. Ich will damit den Beschluss des BVerfG nicht gut heißen, aber: In der Praxis wird schwer an ihm vorbei zu kommen sein <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da ist die Entscheidung: BVerfG &#8211; § 100h StPO ist Ermächtigungsgrundlage für &#8220;Blitzer&#8221;; Roma locuta, causa finita?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade erreicht mich die PM des BVerfG zu seinem Beschl. v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10, in der jetzt das BVerfG noch einmal zur Videomessung Stellung genommen hat. Im Beschluss heißt es: &#8220;Die Auslegung und Anwendung des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG durch die Fachgerichte ist verfassungsrechtlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erreicht mich die PM des BVerfG zu seinem <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100705_2bvr075910.html" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10</a>, in der jetzt das BVerfG noch einmal zur Videomessung Stellung genommen hat. Im Beschluss heißt es:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Die Auslegung und Anwendung des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG durch die Fachgerichte ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Eine Verletzung spezifischen Verfassungsrechts ist nicht gegeben. </em></p>
<div>
<div><em>a) Die Gerichte haben bei der Auslegung und Anwendung von einfachem Recht den grundgesetzlichen Wertmaßstäben Rechnung zu tragen. Die fachgerichtliche Rechtsprechung unterliegt jedoch nicht der unbeschränkten verfassungsgerichtlichen Nachprüfung (<!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 18, 85 &lt;92 f.&gt;<!--/linkkennzeichnung-->). Eine umfassende Kontrolle der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts findet nicht statt. Das Bundesverfassungsgericht überprüft &#8211; abgesehen von Verstößen gegen das Willkürverbot &#8211; nur, ob die angefochtenen Entscheidungen Auslegungsfehler enthalten, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung des betroffenen Grundrechts, insbesondere vom Umfang seines Schutzbereichs, beruhen (vgl. <!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 18, 85 &lt;92 f., 96&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->85, 248 &lt;257 f.&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->87, 287 &lt;323&gt;<!--/linkkennzeichnung-->). Ein Grundrechtsverstoß, der zur Beanstandung der angegriffenen Entscheidungen führt, liegt vor, wenn übersehen worden ist, dass bei Auslegung und Anwendung der einfachgesetzlichen Vorschriften Grundrechte zu beachten waren, wenn der Schutzbereich der zu beachtenden Grundrechte unrichtig oder unvollkommen bestimmt oder ihr Gewicht unrichtig eingeschätzt worden ist (vgl. <!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 18, 85 &lt;92 f., 96&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->101, 361 &lt;388&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->106, 28 &lt;45&gt;<!--/linkkennzeichnung-->).</em></div>
</div>
<div>
<div><em>b) Ein derartiger Verstoß gegen Grundrechte wurde vom Beschwerdeführer nicht plausibel geltend gemacht und ist auch sonst nicht ersichtlich. Er rügt lediglich die fehlerhafte Anwendung der einfachgesetzlichen Tatbestandsvoraussetzungen des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG. Die obergerichtliche Rechtsprechung zieht diese Regelung überwiegend als Rechtsgrundlage für die Anfertigung von Bildaufnahmen zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr heran, wenn der Verdacht eines Verkehrsverstoßes gegeben ist (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 25. Februar 2010 &#8211; 3 Ss OWi 206/10 -, juris; Thür.OLG, Beschluss vom 6. Januar 2010 &#8211; 1 Ss 291/09 -, NJW 2010, S. 1093 f.; OLG Bamberg, Beschluss vom 15. Oktober 2009 &#8211; 2 Ss OWi 1169/09 -, juris; vgl. auch OLG Rostock, Beschluss vom 1. März 2010 &#8211; 2 Ss [OWi] 6/10 I 19/10 -, juris; OLG Stuttgart, Beschluss vom 29. Januar 2010 &#8211; 4 Ss 1525/09 -, DAR 2010, S. 148 f.; OLG Bamberg, Beschluss vom 16. November 2009 &#8211; 2 Ss OWi 1215/09 -, NJW 2010, S. 100 f.; OLG Hamm, Beschluss vom 22. Oktober 2009 &#8211; 4 Ss OWi 800/09 -, juris; a.A. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 9. Februar 2010 &#8211; IV-3 RBs 8/10 -, DAR 2010, S. 213 ff.). Dem folgen Teile der Literatur (vgl. Seitz, in: Göhler, OWiG, 15. Aufl. 2009, vor § 59, Rn. 143, 145a; Krenberger, NJ 2009, S. 481; Krumm, NZV 2009, S. 620 &lt;621&gt;; a.A. Niehaus, DAR 2009, S. 632 &lt;634&gt;; Roggan, NJW 2010, S. 1042 &lt;1044&gt;).</em></div>
</div>
<div>
<div><em>aa) Das Oberlandesgericht geht zutreffend davon aus, dass bei einer Bildaufnahme, bei der Fahrer und Kennzeichen identifizierbar sind, ein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht in seiner Ausprägung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung vorliegt (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 &#8211; 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.). Als Rechtsgrundlage hat es § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG herangezogen und unter Berufung auf den Wortlaut ausgeführt, dass diese Eingriffsbefugnis Bildaufnahmen zur Erforschung des Sachverhalts sowie zu Ermittlungszwecken ermöglicht, ohne auf Observationszwecke beschränkt zu sein (ebenso OLG Rostock, Beschluss vom 1. März 2010 &#8211; 2 Ss [OWi] 6/10 I 19/10 -, juris; OLG Stuttgart, Beschluss vom 29. Januar 2010 &#8211; 4 Ss 1525/09 -, DAR 2010, S. 148 f.; Seitz, in: Göhler, OWiG, 15. Aufl. 2009, vor § 59, Rn. 143, 145a). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, der mit einer Auffassung in der Rechtsprechung und in der Literatur eine Beschränkung dieser Befugnis auf die Anfertigung von Bildaufnahmen zu Observationszwecken befürwortet (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 9. Februar 2010 &#8211; IV-3 RBs 8/10 -, DAR 2010, S. 213 ff.; Meyer-Goßner, StPO, 52. Aufl. 2009, § 100h, Rn. 1; Wolter, in: SK StPO, § 100h Rn. 4 [April 2009]), hat das Oberlandesgericht dadurch den Schutzbereich von Grundrechten nicht verkannt und ihr Gewicht auch nicht unrichtig eingeschätzt. Die Heranziehung dieser Rechtsgrundlage begegnet vielmehr keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Es handelt sich um eine Frage der Anwendung und Auslegung einfachen Rechts, die vom Bundesverfassungsgericht nicht zu überprüfen ist. Ein Verstoß gegen das Willkürverbot, der voraussetzen würde, dass diese Rechtsauffassung unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar wäre (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 &#8211; 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.), ist nicht ersichtlich.</em></div>
</div>
<div>
<div><em>Entsprechendes gilt auch für die Feststellung des Oberlandesgerichts, dass eine verdachtsabhängige Anfertigung von Bildaufnahmen stattgefunden hat. Im angegriffenen Beschluss wird nachvollziehbar dargelegt, dass der erforderliche Tatverdacht vorlag (vgl. auch OLG Bamberg, Beschluss vom 25. Februar 2010 &#8211; 3 Ss OWi 206/10 -, juris; Thür.OLG, Beschluss vom 6. Januar 2010 &#8211; 1 Ss 291/09 -, NJW 2010, S. 1093 f.). Ein Verstoß gegen spezifisches Verfassungsrecht ist &#8211; entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers &#8211; darin ebenfalls nicht zu sehen.&#8221;</em></div>
</div>
</blockquote>
<div>Damit dürfte die Grundsatzfrage entschieden sein. Die Diskussion wird  sich jetzt nur noch darauf erstrecken können ob die Voraussetzungen der  Vorschrift vorgelegen haben.</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die &#8220;dauernde Verhinderung&#8221; beim OLG Düsseldorf, oder: Warum &#8220;kanzeln&#8221; Senate den Einzlerichter ab?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/die-dauernde-verhinderung-beim-olg-duesseldorf-oder-warum-kanzeln-senate-den-einzlerichter-ab/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-dauernde-verhinderung-beim-olg-duesseldorf-oder-warum-kanzeln-senate-den-einzlerichter-ab</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 06:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Beweisverwertungsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Flauaus]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kollege Flauaus hatte sich vor ein paar Tagen in seinem Beitrag zum Beweisverwertungsverbot bei der Videomessung darüber gewundert, dass die Senate des OLG Düsseldorf in ihren Senatsentscheidungen (vgl. hier und hier) die Einzelrichterentscheidung vom 09.02.2010 so &#8220;abgekanzelt&#8221; hatten (vgl. hier). Wenn man den vermutlichen Hintergrund dieser Entscheidung kennt bzw. das, was darüber berichtet/behauptet wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege Flauaus hatte sich vor ein paar Tagen in seinem Beitrag zum Beweisverwertungsverbot bei der Videomessung darüber gewundert, dass die Senate des OLG Düsseldorf in ihren Senatsentscheidungen (vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-dann-noch-mal-zur-videomessung-verteidiger-geht-an-der-problematik-vorbei/" class="liinternal">hier</a> und <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/" class="liinternal">hier)</a> die Einzelrichterentscheidung <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-das-olg-duesseldorf-kommt-zum-beweisverwertungsverbot-bei-der-videomessung-luft-fuer-die-verwaltungsbehoerden-wird-duenner/" class="liinternal">vom 09.02.2010 </a>so &#8220;abgekanzelt&#8221; hatten (vgl.<a href="http://www.raflauaus.de/2010/06/olge-uneinig-uber-beweisverwertungsverbote-bei-videouberwachung/" target="_blank" class="liexternal"> hier</a>).</p>
<p>Wenn man den <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/03/27/nur-der-gerechtigkeit-dienen/" target="_blank" class="liexternal">vermutlichen Hintergrund</a> dieser Entscheidung kennt bzw. das, was darüber berichtet/behauptet wird, wundert das dann nicht mehr so (war an sich schade, da die Einzelrichterentscheidung schön&#8221; begründet war&#8221;. Jetzt scheint die Sache erledigt zu sein: Das Navi hat den Betroffenen B. offenbar gerettet (vgl. auch <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/09/wozu-ein-navi-an-der-scheibe-gut-ist/" target="_blank" class="liexternal">hier)</a>.</p>
<p>Nun berichtet der <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/01/haaransatz-und-kinn/" target="_blank" class="liexternal">LawBlog</a>, dass das OWi-Verfahren &#8211; der vermutliche Stein des Anstoßes &#8211; eingestellt worden ist: Der Täter habe nicht identifiziert werden können, man ist also an der Identifizierung quasi &#8220;dauernd gehindert&#8221;. Anwaltskosten beim Betroffenen (na ja, wenn er nicht identifiziert werden konnte, hätte er an sich frei gesprochen werden müssen mit der Kostenfolge bei der Staatskasse). Jedenfalls hat es, wie man der Homepage des OLG Düsseldorf entnehmen kann, schon früher eine <a href="http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/01wir_ueber_uns/02_gvp/02_gvp_rechtspr/02_gvp_recht_2010/Beschluss_vom_100504.pdf" class="lipdf">Änderung in der Geschäftsverteilung </a>gegeben, auch wegen &#8220;dauernder Verhinderung&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Keine Fernwirkung der (verfassungswidrigen) Videomessung auf die Fahrtenbuchanordnung.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 07:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Blutentnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrtenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[OVG Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertungsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 31a StVZO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das VG Oldenburg hatte im Beschl. v. 19.01.2010 die Anordnung einer Fahrtenbuchauflage beanstandet, wenn Grundlage der Anordnung der Führung eines Fahrtenbuches (§ 31a StVZO) zwar ein Abstandsverstoß  durch einen letztlich nicht zu ermittelnden Fahrer gewesen ist, aber erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit und damit die Verwertbarkeit der durch das Messsystem gewonnenen Daten bestehen. Das dagegen eingelegte Rechtsmittel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das VG Oldenburg hatte im <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/vg-oldenburg-beschl-v-19012010-7-b-338309/" class="liinternal">Beschl. v. 19.01.2010</a> die Anordnung einer Fahrtenbuchauflage beanstandet, wenn Grundlage der Anordnung der Führung eines Fahrtenbuches (§ 31a StVZO) zwar ein Abstandsverstoß  durch einen letztlich nicht zu ermittelnden Fahrer gewesen ist, aber erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit und damit die Verwertbarkeit der durch das Messsystem gewonnenen Daten bestehen.</p>
<p>Das dagegen eingelegte Rechtsmittel hatte jetzt beim OVG Lüneburg Erfolg. Dieses hat in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/ovg-niedersachsen-beschl-v-07062010-12-me-4410/" class="liinternal">Beschl. v. 07.06.2010 &#8211; 12 ME 44/10</a> unter Hinweis auf seine Entscheidung zur Blutentnahme in 12 ME 37/10 darauf hingewiesen, dass die vom VG Oldenburg herangezogenen Gründe der Entscheidung des OLG Oldenburg, wonach die Abstandsmessung mangels gesetzlicher Grundlage als unzulässiger Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung anzusehen sei und wegen der Schwere dieses Eingriffs im Ordnungswidrigkeitenverfahren einem Verwertungsverbot unterliege, sich auf Verfahren, die ausschließlich der Gefahrenabwehr dienen, nicht ohne Weiteres übertragen lassen. Der Beschluss war nach der Entscheidung in <a href="http://www.dbovg.niedersachsen.de/Entscheidung.asp?Ind=05000201000003712+ME" target="_blank" class="liexternal">12 ME 37/10</a> zu erwarten.</p>
<p>Also: Keine einheitliche Rechtsordnung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Videomessung im Straßenverkehr: Warum wird nicht beim BGH vorgelegt?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 08:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
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		<description><![CDATA[Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Beschlüssen zur Videomessung im Straßenverkehr und zu ggf. bestehenden Beweisverwertungsverboten: Grundlage ist jeweils die Entscheidung des BVerfG v. 11.08.2009 &#8211; 2 BvR 941/08. Immer wieder wird nach einer Entscheidung des BGH gefragt und beanstandet, dass nicht (endlich) ein OLG dem BGH die Fragen, in denen die OLG zerstritten sind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Beschlüssen zur Videomessung im Straßenverkehr und zu ggf. bestehenden Beweisverwertungsverboten: Grundlage ist jeweils die Entscheidung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/bverfg-beschl-v-11082009-2-bvr-94108/" class="liinternal">BVerfG v. 11.08.2009 &#8211; 2 BvR 941/08</a>. Immer wieder wird nach einer Entscheidung des BGH gefragt und beanstandet, dass nicht (endlich) ein OLG dem BGH die Fragen, in denen die OLG zerstritten sind, vorlegt. Das OLG Bamberg hat nun in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-bamberg-beschl-v-16032010-2-ss-owi-23510/" class="liinternal">Beschl. v. 16.03.2010 - 2 Ss OWi 235/10</a> mal eingehender zur Vorlagepflicht Stellung genommen und sie verneint.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenspiegel für die 20. KW &#8211; oder wir blicken mal wieder über den Tellerrand</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/wochenspiegel-fuer-die-20-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wochenspiegel-fuer-die-20-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand</link>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 07:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gebührenrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Vollmacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Berichtenswert erscheinen mir: Mit dem Dauerbrenner der &#8220;Terminsverlegung in Strafsachen&#8221; befasst sich dieser Beitrag, nach dessen Lektüre man sich fragt: Warum denn nicht gleich so? Ebenfalls ein Dauerbrenner ist die sog. Sperrberufung der Staatsanwaltschaft, über die der Kollege Feltus in seinem Blog berichtet und über die wir vor kurzem ja auch im StRR berichtet haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berichtenswert erscheinen mir:</p>
<ol>
<li>Mit dem Dauerbrenner der &#8220;<a href="http://kanzleiundrecht.wordpress.com/2010/05/17/terminsverlegung-in-strafsachen/" target="_blank" class="liexternal">Terminsverlegung in Strafsachen</a>&#8221; befasst sich dieser Beitrag, nach dessen Lektüre man sich fragt: Warum denn nicht gleich so?</li>
<li>Ebenfalls ein Dauerbrenner ist die sog. Sperrberufung der Staatsanwaltschaft, über die der Kollege Feltus in seinem <a href="http://strafverteidiger-feltus.blogspot.com/2010/05/das-taktische-rechtsmittel-eines.html" target="_blank" class="liexternal">Blog</a> berichtet und über die wir vor kurzem ja auch im StRR berichtet haben. Nach der Lektüre des Blogbeitrags hat man den Eindruck, der Staatsanwalt handelt nach der Devise: Was stört mich mein Geschwätz von gestern?</li>
<li>Eine interessante Vollmachtsfrage wird <a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/05/in-die-bibliothek-geschickt.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://strafverfahren.blogspot.com/2010/05/vollmacht-anwalt-unterschreibt-fur.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a> erörtert.</li>
<li>Die Blutentnahme, der Richtervorbehalt, Gefahr im Verzug und eine <a href="http://strafverteidiger-feltus.blogspot.com/2010/05/die-dienstanweisung-und-die.html" target="_blank" class="liexternal">Dienstanweisung</a> spielen immer wieder noch einmal eine Rolle; auch ein Dauerbrenner.</li>
<li>Eine Zusammenstellung der Rechtsprechung der OLG zum Beweisverwertungsverbot bei der Videomessung findet man <a href="http://www.lawbike.de/motorradrecht/2010/05/19/beweisverwertungsverbot-von-fahrerlichtbildern-trendwende-in-obergerichtlicher-rechtsprechung/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Die &#8220;<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/05/20/diskussion-ums-letzte-wort/" target="_blank" class="liexternal">Diskussion ums letzte Wort</a>&#8221; wird hier zusammengefasst.</li>
<li>Mit der <a href="http://www.raflauaus.de/2010/05/fur-schwerkriminelle-oder-raser-%c2%a7-100h-stpo-omnibus/" target="_blank" class="liexternal">Ermächtigungsgrundlage für die Videomessung </a>beschäftigte sich noch einmal RA Flauaus; der <a href="http://blog.beck.de/2010/05/23/kein-beweisverwertungsverbot-bei-datenerhebung-durch-messung-mit-riegl-fg-21p" target="_blank" class="liexternal">Beck-Blog </a>berichtet über eine Entscheidung des OLG Düsseldorf, die auch schon <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-dann-noch-mal-zur-videomessung-verteidiger-geht-an-der-problematik-vorbei/" class="liinternal">hier</a> Gegenstand eines Beitrags war.</li>
</ol>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OVG Sachsen schreibt ein Lehrbuch zum Fahrtenbuch</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ovg-sachsen-schreibt-ein-lehrbuch-zum-fahrtenbuch/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ovg-sachsen-schreibt-ein-lehrbuch-zum-fahrtenbuch</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 07:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 31a StVZO]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO) ist unbeliebt. Wie unbeliebt sie ist, zeigen die zahlreichen Entscheidungen, die es dazu immer wieder gibt. Hinzuweisen ist in dem Zusammenhang auf eine Entscheidung des OVG Sachsen v.  31.03.2010 &#8211; 3 B 3/10, in der das OVG sich lehrbuchartig mit grundsätzlichen Fragen der Zulässigkeit der Fahrtenbuchauflage auseinander setzt. Darunter auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO) ist unbeliebt. Wie unbeliebt sie ist, zeigen die zahlreichen Entscheidungen, die es dazu immer wieder gibt. Hinzuweisen ist in dem Zusammenhang auf eine Entscheidung des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/ovg-sachsen-beschl-v-31032010-3-b-310/" class="liinternal">OVG Sachsen v.  31.03.2010 &#8211; 3 B 3/10</a>, in der das OVG sich lehrbuchartig mit grundsätzlichen Fragen der Zulässigkeit der Fahrtenbuchauflage auseinander setzt. Darunter auch mit der Frage der Verwertbarkeit einer Videomessung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OLG Düsseldorf dann noch mal zur Videomessung&#8230; Verteidiger geht &#8220;an der Problematik vorbei&#8221;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-dann-noch-mal-zur-videomessung-verteidiger-geht-an-der-problematik-vorbei/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=olg-duesseldorf-dann-noch-mal-zur-videomessung-verteidiger-geht-an-der-problematik-vorbei</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 20:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
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		<category><![CDATA[RIEGL 21]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=3416</guid>
		<description><![CDATA[Es war ja zu erwarten, dass die OLGs nach der Entscheidung des BVerfG zur Videomessung v. 11.08.2009 die Messverfahren würden abarbeiten und jeweils zur Frage der Verwertbarkeit würden Stellung nehmen müssen. Das hat jetzt das OLG Düsseldorf im Beschl. v. 06.05.2010 - IV-3 RBs 36/10 für das Lasermessgerät Riegl FG-21P getan und ausgeführt: &#8220;Soweit sich der Beschwerdeführer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ja zu erwarten, dass die OLGs nach der Entscheidung des BVerfG zur Videomessung v. 11.08.2009 die Messverfahren würden abarbeiten und jeweils zur Frage der Verwertbarkeit würden Stellung nehmen müssen. Das hat jetzt das OLG Düsseldorf im <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-duesseldorf-beschl-v-05032010-3-rbs-3610/" class="liinternal">Beschl. v. 06.05.2010 - IV-3 RBs 36/10 </a>für das Lasermessgerät Riegl FG-21P getan und ausgeführt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Soweit sich der Beschwerdeführer unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293 f) auf ein Beweisverwertungsverbot berufen hat, geht seine Argumentation angesichts der rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen an der Problematik vorbei.</em></p>
<p><em>Das angefochtene Urteil enthält weder die Feststellung, dass eine Videoaufzeichnung vom Betroffenen angefertigt wurde, noch dass alle Fahrzeuge, die im Messzeitraum die Bergische Allee befuhren, kontinuierlich aufgenommen und die entsprechenden Aufnahmen durch Speicherung festgehalten wurden. Nach der Rechtsprechung des Senats kommt ein Beweiserhebungsverbot indessen nur dann in Betracht, wenn eine verdachtsunabhängige Aufzeichnung erfolgt (vgl. Senat, Beschluss vom 9.2.2010 [III-3 RBs 8/10]).</em></p>
<p><em>Darüberhinaus ist dem Senat aus eigener Anschauung bei einer Demonstration dieses standardisierten Messverfahrens bekannt, dass mit dem vorliegend verwendeten Gerät Riegl FG-21P keine dauerhafte Bildspeicherung durchgeführt wird. Vielmehr wird aufgrund eines konkreten Verdachts nach Anvisierung eines Fahrzeugs durch Auslösen einer Taste eine kurzzeitige Speicherung der ermittelten Geschwindigkeit und der konkreten Zeit ohne Bildaufzeichnung des gemessenen Fahrzeugs vorgenommen. Diese Daten werden bei einem weiteren Betätigen der Auslösetaste gelöscht. Insofern ist bei Verwendung dieses Geräts eine Verwertung der ermittelten Daten uneingeschränkt zulässig.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Na ja: &#8220;&#8230; an der Problematik vorbei&#8230;&#8221; ist eine &#8220;unschöne Formulierung.</p>
<p><a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/842.htm" class="liinternal"></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wochenspiegel für die 18.KW &#8211; oder wir schauen mal wieder über den Tellerrand</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 07:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[In der 18. KW waren folgende Beiträge interessant: Der Beck-Blog weist als Lesetipp auf den Aufsatz von Deutscher zum Fahrverbot in NZV 2010, 175 hin; der Link führt aber leider ins &#8220;Nirwana&#8221;. Mit der geplanten Erscheinenspflicht für Zeugen für Aussagen/Vernehmungen bei der Polizei und der Stellungnahme des DAV befasst sich ebenfalls der Beck-Blog, und zwar hier. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der 18. KW waren folgende Beiträge interessant:</p>
<ol>
<li>Der <a href="http://blog.beck.de/2010/05/03/ganz-wichtig-deutschers-jaehrlicher-aufsatz-zum-fahrverbot" target="_blank" class="liexternal">Beck-Blog</a> weist als Lesetipp auf den Aufsatz von Deutscher zum Fahrverbot in NZV 2010, 175 hin; der Link führt aber leider ins &#8220;Nirwana&#8221;.</li>
<li>Mit der geplanten Erscheinenspflicht für Zeugen für Aussagen/Vernehmungen bei der Polizei und der Stellungnahme des DAV befasst sich ebenfalls der Beck-Blog, und zwar <a href="http://blog.beck.de/2010/05/04/der-deutsche-anwaltsverein-lehnt-erscheinens-und-aussagepflicht-fuer-zeugen-bei-der-polizei-ab" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Die &#8220;schönsten&#8221; oder zumindest skurilsten Fälle schreibt immer das Leben; über einen solchen kann man <a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/05/bekifft-und-ohne-lappen-im-auto-zum.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a> nachlesen.</li>
<li>Nach dem Lesen <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/05/vg-neustadt-%e2%80%93-wer-mate-tee-trinkt/" target="_blank" class="liexternal">dieses Beitrags</a> wird man sich das Trinken von Mate-Tee überlegen. <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Mit der Frage der Fluchtgefahr bei Bischof Mixa befasst sich der Beitrag: &#8220;<a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/05/fluchtgefahr-bei-dem-doch-nicht.html" target="_blank" class="liexternal">Fluchtgefahr bei dem doch nicht</a>&#8220;.</li>
<li>In Berlin hat man besser Plastikgeld bei sich, denn sonst bekommt man im Verwarnungsfall Probleme mit dem Bezahlen, weil bar nicht mehr gern gesehen ist, vgl. dazu <a href="http://rafranke.blogspot.com/2010/05/owi-verwarnungsgeld-in-berlin-nicht.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Der <a href="http://blog.beck.de/2010/05/08/praxishelfer-zur-verwertung-von-messvideos-vama-und-vks-beim-olg-hamm" target="_blank" class="liexternal">Beck-Blog</a> weist auf einige Entscheidungen des OLG Hamm zur Videomessung hin, über die wir z.T. auch schon berichtet hatten; vgl. zu den Volltexten <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-echternacher-springprozession-in-hamm-ermaechtigungsgrundlage-nein-aber-auch-kein-beweisvewertungsverbot/" class="liinternal">hier</a>, <a href="http://www.burhoff.de/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1132.htm" class="liinternal">hier</a> und <a href="http://www.burhoff.de/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1116.htm" class="liinternal">hier</a>. Eine Zusammenstellung der Rechtsprechung &#8211; Stand etwa Anfang 03/2010 &#8211; ist <a href="http://www.burhoff.de/insert/?/veroeff/aufsatz/VRR_2010_95.htm" class="liinternal">hier</a> eingestellt.</li>
<li>Eine heftige Diskussion (vgl. <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/ich-breche-lanze-revisionsverteidiger-oder-manchmal-100-seiten-wenig" target="_blank" class="liexternal">hier</a> mit weiteren Nachweisen) hat es um die Länge oder zu lange Revisionsbegründungen gegeben, in die sich dann auch noch die Kollegin Braun eingeschaltet hat, mit der zutreffenden Feststellung: &#8220;<a href="http://rainbraun.blogspot.com/2010/05/ob-lang-oder-kurz-richtig-sollte-es.html" target="_blank" class="liexternal">Ob lang oder kurz, richtig sollte es sein</a>&#8220;; vgl. auch noch <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/hohe-substantiierungsanforderungen-folgen" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		<title>Nichts Neues aus Hamm zur Videomessung; aber lesenswert aus anderem Grund.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 13:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Inzwischen hat sich auch der 5. Senat für Bußgeldsachen des OLG Hamm in seinem Beschl. v. 11.03.2010 &#8211; III 5 RBs 13/10 geäußert. M.E. nichts Neues, sondern nur die Wiederholung der sattsam bekannten Argumente der übrigen OLG-Rechtsprechung, warum § 100h StPO Ermächtigungsgrundlage sein kann/darf. Und wohl auch, wenn der öffentlichen Hand die Einnahmen nicht verloren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen hat sich auch der 5. Senat für Bußgeldsachen des OLG Hamm in seinem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/834.htm" class="liinternal">Beschl. v. 11.03.2010 &#8211; III 5 RBs 13/10</a> geäußert. M.E. nichts Neues, sondern nur die Wiederholung der sattsam bekannten Argumente der übrigen OLG-Rechtsprechung, warum § 100h StPO Ermächtigungsgrundlage sein kann/darf. Und wohl auch, wenn der öffentlichen Hand die Einnahmen nicht verloren gehen sollen &#8211; auch wohl &#8220;muss&#8221;. Insoweit nicht so lesenswert, aber: Lesenswert wegen der Behandlung und der Ausführungen zu den Beweisanträgen, die der Verteidiger gestellt hatte. Daraus kann man lernen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wenn schon, denn schon, oder: Mal wieder was zur Videomessung &#8211; OLG Brandenburg rügt AG wegen zu knapper Feststellungen</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/mal-wieder-was-zur-videomessung-olg-brandenburg-ruegt-ag-wegen-zu-knapper-feststellungen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mal-wieder-was-zur-videomessung-olg-brandenburg-ruegt-ag-wegen-zu-knapper-feststellungen</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
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		<description><![CDATA[Das OLG Brandenburg hatte sich ja schon zur Frage der Ermächtigungsgrundlage bei der Videomessung geäußert, vgl. hier. Nun hat es Stellung dazu genommen (OLG Brandenburg, Beschl. v. 19.04.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 68 Z/10), wie die Urteilsgründe in diesen Fällen beschaffen sein müssen und ausgeführt, dass zur Prüfung der Frage, ob eine Videoüberwachungsmaßnahme im Straßenverkehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Brandenburg hatte sich ja <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-in-brandenburg-darf-videogemessen-werden-sagt-das-olg-brandenburg/" class="liinternal">schon</a> zur Frage der Ermächtigungsgrundlage bei der Videomessung geäußert, vgl. hier. Nun hat es Stellung dazu genommen (<a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/831.htm" class="liinternal">OLG Brandenburg, Beschl. v. 19.04.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 68 Z/10</a>), wie die Urteilsgründe in diesen Fällen beschaffen sein müssen und ausgeführt, dass zur Prüfung der Frage, ob eine Videoüberwachungsmaßnahme im Straßenverkehr eine ausreichende Ermächtigungsgrundlage hat, es einer nachvollziehbaren Darlegung der Überwachungsmaßnahme in den Urteilsgründen bedarf. Das ist im Grunde die Fortführung der Rechtsprechung des BGH zum standardisierten Messverfahren. Da will die Rechtsprechung auch wissen, welches Messverfahren verwandt worden ist.</p>
<p>Im Übrigen: Deutliche Worte des OLG zur Qualität der amtsgerichtlichen Entscheidung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenspiegel für die 15. KW, oder wir blicken mal wieder über den Tellerrand</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/wochenspiegel-fuer-die-15-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wochenspiegel-fuer-die-15-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 07:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachstehend die Wochenübersicht für die 15. KW. Nochmals mit der Videomessung befasst sich: Videomessungen ohne gesetzliche Eingriffsermächtigung!, der auf den Beitrag von Roggan in NJW 2010, 1042 verweist, der zutreffend das Vorliegen einer Ermächtigungsgrundlage verneint. Das Wirrwarr um die 46. Änd.VO und der &#8220;Schlamassel&#8221; um die Verkehrsschilder hat die Blogs sehr beschäftigt; vgl. dazu hier für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachstehend die Wochenübersicht für die 15. KW.</p>
<ol>
<li>Nochmals mit der Videomessung befasst sich: <a href="http://www.raflauaus.de/2010/04/videomessungen-ohne-gesetzliche-eingriffsermachtigung/" rel="bookmark" target="_blank" class="liexternal">Videomessungen ohne gesetzliche Eingriffsermächtigung!</a>, der auf den Beitrag von Roggan in NJW 2010, 1042 verweist, der zutreffend das Vorliegen einer Ermächtigungsgrundlage verneint.</li>
<li>Das Wirrwarr um die 46. Änd.VO und der &#8220;Schlamassel&#8221; um die Verkehrsschilder hat die Blogs sehr beschäftigt; vgl. dazu hier für <a href="http://www.recht-für-radfahrer.de/Aktuelles.html" target="_blank" class="liexternal">Radfahrer</a>, hier zu den <a href="http://blog.beck.de/2010/04/14/unwirksame-verkehrsschilder-oder-doch-nicht-oder-umdeutung#comment-23577" target="_blank" class="liexternal">Auswirkungen</a> und hier unser <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/schlamassel-wie-in-schilda-ein-paragraf-fehlt-und-tausende-verkehrszeichen-sind-ungueltig/" class="liinternal">eigener Beitrag</a> mit weiteren Links, sowie schließlich die Zusammenfassung von <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/04/uberblick-zum-thema-ungultige-verkehrsschilder/" target="_blank" class="liexternal">RA Ferner hier</a>.</li>
<li>Der Schadenfixblog <a href="http://www.schadenfixblog.de/busgeldverfahren-von-temposundern-auf-eis-gelegt/" target="_blank" class="liexternal">berichtet</a> über auf Eis gelegte Bußgeldverfahren von Temposündern bei Providamessungen im Saarland.</li>
<li>Über die Rechte von Verbrauchern/Passagieren bei annullierten Flügen infolge der &#8220;Vulkanaschenwolke&#8221; wurde <a href="http://verbraucherrecht.blogg.de/eintrag.php?id=892" target="_blank" class="liexternal">hier</a> informiert.</li>
<li>Über einen m.E. eindeutigen Fall des Verstoßes gegen die Unschuldsvermutung berichtet der Law-Blog <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/04/18/der-nicht-unerheblich-starke-tatverdacht/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da, wo alles seinen Anfang nahm: OLG Rostock zur Ermächtigungsgrundlage für Videomessung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/da-wo-alles-seinen-anfang-nahm-olg-rostock-zur-ermaechtigungsgrundlage-fuer-videomessung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=da-wo-alles-seinen-anfang-nahm-olg-rostock-zur-ermaechtigungsgrundlage-fuer-videomessung</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 07:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Rostock]]></category>
		<category><![CDATA[Videoaufzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[VKS]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt hat sich auch das OLG, dessen Entscheidung im vergangenen Jahr Grundlage für die Entscheidung des BVerfG in 2 BvR 941/08 war, zur Frage der Ermächtigungsgrundlage Stellung genommen. In seinem Beschluss vom 24.02.2010 -  2 Ss OWi 6/10 I 19/10 hat das OLG Rostock insoweit auch auf § 100h StPO abgestellt. Die Entscheidung lässt sich etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat sich auch das OLG, dessen Entscheidung im vergangenen Jahr Grundlage für die Entscheidung des BVerfG in 2 BvR 941/08 war, zur Frage der Ermächtigungsgrundlage Stellung genommen. In seinem Beschluss vom <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/812.htm" class="liinternal">24.02.2010 -  2 Ss OWi 6/10 I 19/10</a> hat das OLG Rostock insoweit auch auf § 100h StPO abgestellt. Die Entscheidung lässt sich etwa in folgendem Leitsatz zusammenfassen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;In der lediglich visuellen Überwachung (hier: VKS 3.0) einer Straße ohne Bildaufzeichung liegt, auch wenn sie mittels einer Videokamera erfolgt, kein Eingriff in das Recht der Betroffenen auf informationelle Selbstbestimmung. Soweit hingegen die Fahrer-Videokameras Lebensvorgänge beobachtet, die dann auf die Fahrer-Videobänder aufgenommen und später zu Beweiszwecken aufbereitet und ausgewertet werden, liegt ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung vor. Insoweit ist § 100h StPO jedoch ausreichende Ermächtigungsgrundlage.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Die Frage eines Beweisverwertungsverbotes stellt sich damit (natürlich) nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG Düsseldorf&#8221; bei ViBrAM</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
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		<category><![CDATA[Innendivergenz]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ViBrAM]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2730</guid>
		<description><![CDATA[Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs vor: So hat sich jetzt der 4. Senat für Bußgeldsachen des OLG Düsseldorf in einem Beschl. v. 15.03.2010 &#8211; IV &#8211; 1 RBs 23/10 ausdrücklich gegen den Beschluss des 3. Senats gestellt, in dem § 100h [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs vor: So hat sich jetzt der 4. Senat für Bußgeldsachen des OLG Düsseldorf in einem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/810.htm" class="liinternal">Beschl. v. 15.03.2010 &#8211; IV &#8211; 1 RBs 23/10</a> ausdrücklich gegen den <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/auch-olg-duesseldorf-kommt-beweisverwertungsverbot-videomessung-luft-verwaltungsbehoerden" target="_blank" class="liexternal">Beschluss des 3. Senats</a> gestellt, in dem § 100h StPO nicht als Ermächtigungsgrundlage für das Messverfahren ViBrAM angesehen worden ist. Damit Familienstreit im Hause OLG Düsseldorf. Und einen Streitschlichter = BGH gibt es nicht. Es handelt sich um eine sog. Innendivergenz, die nicht zu einer Vorlage nach § 121 GVG führt.</p>
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		<title>AG Eilenburg: § 100h StPO ist keine Ermächtigungsgrundlage; eigene Auslagen bleiben aber beim Betroffenen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Eilenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[ES 1.0]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeitsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Videomessung bzw. Messverfahren, immer wieder und immer wieder neu und anders. Das AG Eilenburg hat in dem Rechtsprechungsmarathon, der auf die Entscheidung des BVerfG v. 11.08.2009 zurückgeht, jetzt seine Rechtsprechung bestätigt und sich der Auffassung des OLG Düsseldorf, das in diesen Fällen § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage abgelehnt hatte, angeschlossen. Für eine Messung nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Videomessung bzw. Messverfahren, immer wieder und immer wieder neu und anders. Das AG Eilenburg hat in dem Rechtsprechungsmarathon, der auf die Entscheidung des BVerfG v. 11.08.2009 zurückgeht, jetzt seine Rechtsprechung bestätigt und sich der Auffassung des OLG Düsseldorf, das in diesen Fällen § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage abgelehnt hatte, angeschlossen. Für eine Messung nach dem Verfahren ES 1.0 sei § 100h StPO nicht heranzuziehen. Durchgeführte Messungen seien unverwertbar. Was allerdings an dem Einstellungsbeschluss überrascht: Der Betroffene muss seine notwendigen Auslagen selbst tragen. Ei, warum denn das? Wenn ein BVV besteht, hätte er frei gesprochen werden müssen mit der Kostenfolge aus § 467 StPO. Und warum muss er dann bei der Einstellung seine Kosten tragen? <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/805.htm" class="liinternal">Beschl. v. 16.03.2010 &#8211; 5 OWi 253 Js 1794/10</a>.</p>
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		<title>OLG Koblenz: In Rheinland-Pfalz geht es wie in Bayern, zumindest bei der Videomessung</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[OLG Koblenz]]></category>
		<category><![CDATA[Verhältnismäßigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Videoabstandsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch das OLG Koblenz hat sich zur Videomessung Gedanken gemacht. Danach soll die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (2 BvR 941/08) der Verwertung von Ergebnissen der Videoabstandsmessung in Rheinland-Pfalz nicht entgegenstehen; das OLG bezieht sich auf die Entscheidung des OLG Bamberg zum bayerischen Brückenabstandsmessverfahren. Da jedenfalls auf Autobahnen Anhaltekontrollen mit einem viel zu hohen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-koblenz-beschl-v-04032010-1-ssbs-2310/" class="liinternal">OLG Koblenz</a> hat sich zur Videomessung Gedanken gemacht. Danach soll die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (2 BvR 941/08) der Verwertung von Ergebnissen der Videoabstandsmessung in Rheinland-Pfalz nicht entgegenstehen; das OLG bezieht sich auf die Entscheidung des OLG Bamberg zum bayerischen Brückenabstandsmessverfahren. Da jedenfalls auf Autobahnen Anhaltekontrollen mit einem viel zu hohen Risiko für alle Beteiligten verbunden wären, seien auch Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit  der Identifizierungsaufnahme gegeben. Na ja: <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-das-olg-duesseldorf-kommt-zum-beweisverwertungsverbot-bei-der-videomessung-luft-fuer-die-verwaltungsbehoerden-wird-duenner/" class="liinternal">OLG Düsseldorf </a>ist m.E. überzeugender.</p>
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