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	<title>Heymanns Strafrecht Online Blog &#187; Verwertbarkeit</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>Das &#8220;Vier-Augen-Prinzip&#8221; &#8211; oder: Vier Augen sehen besser als zwei&#8230;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2012/01/das-vier-augen-prinzip-oder-vier-augen-sehen-ebsser-als-zwei/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vier-augen-prinzip-oder-vier-augen-sehen-ebsser-als-zwei</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Messung]]></category>
		<category><![CDATA[RIEGL 21]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem kurz begründeten Beschluss betreffend die Zulassung einer Rechtsbeschwerde hat das OLG Köln zum sog. Vier-Augen-Prinzip&#8221; Stellung genommen. Geltend  gemacht worden war mit dem Zulassungsantrag, dass nach einer Messung mit dem Gerät Riegl 21 der auf dem Display  angezeigte Messwert nicht richtig abgelesen und nicht korrekt in das Messprotokoll eingetragen worden ist: Begründung (offenbar): [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem kurz begründeten Beschluss betreffend die Zulassung einer Rechtsbeschwerde hat das OLG Köln zum sog. Vier-Augen-Prinzip&#8221; Stellung genommen. Geltend  gemacht worden war mit dem Zulassungsantrag, dass nach einer Messung mit dem Gerät Riegl 21 der auf dem Display  angezeigte Messwert nicht richtig abgelesen und nicht korrekt in das Messprotokoll eingetragen worden ist: Begründung (offenbar): Der das Messegrät bedienende Beamte habe selbst eingetragen.</p>
<p>Dazu das <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1561.htm" class="liinternal">OLG Köln, Beschl. v. 05.01.2012 &#8211; III-1 RBs 365/11</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Die Sache wirft materiell-rechtlich keine klärungsbedürftigen Rechtsfragen auf. Die Frage, ob nach einer Messung mit dem Gerät Riegl 21 der auf dem Display  angezeigte Messwert richtig abgelesen und korrekt in das Messprotokoll eingetra-gen worden ist, betrifft die richterliche Beweiswürdigung im Einzelfall. </em></p>
<p><em>Dass die Übertragung des angezeigten Messwertes in das Protokoll generell nicht zuverlässig sein soll, wenn die das Messgerät bedienende Person diese Übertra-gung selbst vorgenommen hat, vermag der Senat nicht nachzuvollziehen.</em>&#8220;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;&#8230;.System Leivtec X\/ 2 erscheint grundsätzlich ungeeignet zur Herstellung von prozessual verwertbaren Aufnahmen&#8230;.</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/12/system-leivtec-x-2-erscheint-grundsaetzlich-ungeeignet-zur-herstellung-von-prozessual-verwertbaren-aufnahmen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=system-leivtec-x-2-erscheint-grundsaetzlich-ungeeignet-zur-herstellung-von-prozessual-verwertbaren-aufnahmen</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Leivtec]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das System Leivtec X\/ 2 erscheint grundsätzlich ungeeignet zur Herstellung von prozessual verwertbaren Aufnahmen des Betroffenen.&#8221; So steht es im AG Grimma, Beschl. v. 24.08.2011 -  9 OWi 151 Js 59374/10. Und der Kollege hat das OWi-Verfahren eingestellt. AG Grimma&#8230; wir erinnern uns. Von da kam auch eine der schönen Entscheidungen zur Umsetzung der Rechtsprechung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das System Leivtec X\/ 2 erscheint grundsätzlich ungeeignet zur Herstellung von prozessual verwertbaren Aufnahmen des Betroffenen.&#8221; So steht es im <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1545.htm" class="liinternal">AG Grimma, Beschl. v. 24.08.2011 -  9 OWi 151 Js 59374/10</a>. Und der Kollege hat das OWi-Verfahren eingestellt. AG Grimma&#8230; wir erinnern uns. Von da kam auch eine der schönen Entscheidungen zur Umsetzung der Rechtsprechung des BVerfG in 2 BvR 941/08 &#8211; Stichwort Videomessung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="al2fb_anchor"><a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=294997643871340&id=157368150967624" target="_blank">Facebook</div></a>]]></content:encoded>
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		<title>Sommer &#8211; Winter &#8211; Sommerreifen&#8230; Messung verwertbar?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/07/sommer-winter-sommerreifen-messung-verwertbar/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sommer-winter-sommerreifen-messung-verwertbar</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 07:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeitsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Provida]]></category>
		<category><![CDATA[Reifenwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Geschwindigkeitsmessung wird ProViDA 2000 eingesetzt. Am Tag der Eichung im Mai 2009 war das bei der Messung eingesetzte Polizeifahrzeug mit Sommerreifen der Größe 225/55R16 ausgerüstet. Während der Wintermonate im Winter 2009/2010 war es mit Winterreifen der gleichen Reifendimension ausgerüstet worden. Nach dem Winter 2009/2010 sind dann wieder Sommerreifen der Größe 225/55R16  aufgezogen worden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Geschwindigkeitsmessung wird ProViDA 2000 eingesetzt. Am Tag der Eichung im Mai 2009 war das bei der Messung eingesetzte Polizeifahrzeug mit Sommerreifen der Größe 225/55R16 ausgerüstet. Während der Wintermonate im Winter 2009/2010 war es mit Winterreifen der gleichen Reifendimension ausgerüstet worden. Nach dem Winter 2009/2010 sind dann wieder Sommerreifen der Größe 225/55R16  aufgezogen worden. Gemessen wurde im Oktober 2010. Das AG hat das Messergebnis für verwertbar gehalten. Das <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1362.htm" class="liinternal">OLG Hamm, Beschl. v. 07.06.2011 &#8211; III &#8211; 1 RBs 75/11 </a>stimmt dem zu:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Das Erfordernis der Neueichung bei Wechsel von Winter- auf Sommerreifen hängt nicht mit der eigentlichen Funktion des Messgerätes „ProVida 2000“ zusammen, sondern damit, dass aufgrund einer Eichung mit Winterreifen durch einen solchen  Wechsel die jeweiligen Messergebnisse im Vergleich zu dem geeichten Zustand zu Ungunsten des Betroffenen verändert werden, was bei anderen Reifenwechseln (Austausch gegen Reifen gleichen Typs, Wechsel von Sommer- auf Winterreifen) auszuschließen ist. Maßgeblich ist nach Ansicht des Senates allein die Frage, ob der Reifenzustand bei der Messung von dem zur Zeit der Eichung gegebenen Zustand zu Lasten des Betroffenen abweicht. Dies war hier nicht der Fall. Die zwischenzeit­liche nicht erneut eichpflichtige Nutzung von Winterreifen und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes der Bereifung wie zur Zeit der Eichung zugrunde ge­legt erfordert damit keine Neueichung – sie ist damit nicht anders zu werten als ein Reifenwechsel von Sommer- auf Sommerreifen</em>.&#8221;</p></blockquote>
<div class="al2fb_anchor"><a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=220743841296721&id=157368150967624" target="_blank">Facebook</div></a>]]></content:encoded>
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		<title>Si tacuisses&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptverhandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsmittelverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
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		<category><![CDATA[Reden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[dann hätte es ja vielleicht geklappt, so aber war deine Einlassung zum Scheitern verurteilt, jedenfalls hat man dir nicht mehr geglaubt. Auch mal wieder ein Beispiel für (abgewandelt) &#8220;Reden ist Silber, Schweigen ist Gold&#8221;, ist BGH, Beschl. v. 08.06.2011 &#8211; 4 StR 151/11, in dem sich der BGH in einem Zusatz mit der Problematik &#8220;Reden/Schweigen/Einlassungswechsel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>dann hätte es ja vielleicht geklappt, so aber war deine Einlassung zum Scheitern verurteilt, jedenfalls hat man dir nicht mehr geglaubt.</p>
<p>Auch mal wieder ein Beispiel für (abgewandelt) &#8220;Reden ist Silber, Schweigen ist Gold&#8221;, ist <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;Datum=Aktuell&amp;Sort=12288&amp;nr=56785&amp;pos=2&amp;anz=651" target="_blank" class="liexternal">BGH, Beschl. v. 08.06.2011 &#8211; 4 StR 151/11</a>, in dem sich der BGH in einem Zusatz mit der Problematik &#8220;Reden/Schweigen/Einlassungswechsel kurz auseinandersetzt. Dort heißt es:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat: Die Rüge, das Landgericht habe fehlerhaft zum Nachteil des Angeklagten verwertet, dass dieser sich erst elf Monate nach dem Vorfall in der Hauptverhandlung auf Notwehr berufen habe, bleibt ohne Erfolg. Dieses Verhalten konnte gewürdigt werden, nachdem sich der Angeklagte im Ermittlungsverfahren gegenüber PK K. zum Tatvorwurf geäußert hatte. Aus der Äußerung „Ich sage nur eins: der hat es verdient! Sonst sage ich nichts ohne meinen Anwalt“ durfte der Tatrichter den Schluss ziehen, dass sich der Angeklagte bei seiner Erstvernehmung nicht auf Notwehr berufen hat (UA S. 31). Es handelte sich nicht um einen Fall später Einlassung nach anfänglichem Schweigen, sondern um den eines Wechsels der Einlassung (vgl. Meyer-Goßner, StPO, 53. Aufl., § 261 Rn. 18 a.E.; BGH, Beschluss vom 5. November 2009 – 3 StR 309/09, NStZ-RR 2010, 53).&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Und den darf man eben verwerten.</p>
<div class="al2fb_anchor"><a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=215716958466076&id=157368150967624" target="_blank">Facebook</div></a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit VibrAM gefertigte Videoaufzeichnungen können verwertet werden &#8211; Senat korrigiert Einzelrichter</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/03/mit-vibram-gefertigte-videoaufzeichnungen-koennen-verwertet-werden-senat-korrigiert-einzelrichter/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mit-vibram-gefertigte-videoaufzeichnungen-koennen-verwertet-werden-senat-korrigiert-einzelrichter</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 11:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Messung]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ViBrAM]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur der Vollständigkeit halber will ich auf den Beschl. des OLG Düsseldorf v. 18.01.2011 &#8211; IV-3 RBs 152/10 hinweisen, der sich mit der Verwertbarkeit von mit VibrAM gefertigten Videoaufzeichnungen befasst. Die Fragen spielen nach dem derzeitigen Stand der Rechtsprechung ja nicht mehr die Rolle, die sie noch vor einigen Monaten gespielt haben. Ich weise auf den Beschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur der Vollständigkeit halber will ich auf den <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1227.htm" class="liinternal">Beschl. des OLG Düsseldorf v. 18.01.2011 &#8211; IV-3 RBs 152/10</a> hinweisen, der sich mit der Verwertbarkeit von mit VibrAM gefertigten Videoaufzeichnungen befasst. Die Fragen spielen nach dem derzeitigen Stand der Rechtsprechung ja nicht mehr die Rolle, die sie noch vor einigen Monaten gespielt haben.</p>
<p>Ich weise auf den Beschluss nur deshalb hin, weil der Einzelrichter des Senats die Frage anders gesehen hatte.Wir erinnern: Um seinen Beschluss hatte es einiges an Aufruhr/Aufmerksamkeit gegeben, weil behauptet wurde,  dass der Einzelrichter selbst einige Verfahren bei dem AG anhängig hatte, über dessen Beschluss er zu entscheiden hatte. Die Abfuhr im Senatsbeschluss ist deutlich.</p>
<div><strong> </strong></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwar nachträgliche Verfassungswidrigkeit &#8211; aber dennoch kein Beweisverwertungsverbot</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/03/zwar-nachtraegliche-verfassungswidrigkeit-aber-dennoch-kein-beweisverwertungsverbot/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zwar-nachtraegliche-verfassungswidrigkeit-aber-dennoch-kein-beweisverwertungsverbot</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 09:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[StPO]]></category>
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		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem zur Veröffentlichung in BGHSt vorgesehenen BGH, Beschl. v. 18.01.2011 – 1 StR 663/10 hat der 1. Strafsenat zur Verwertbarkeit von Telekommunikationsdaten Stellung genommen, die vor dem Urteil des BVerfG v. 02.03.2010 erhoben worden sind, Stellung genommen. Der Leitsatz: Telekommunikationsdaten, die vor dem 2. März 2010 auf der Grundlage der einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem zur Veröffentlichung in BGHSt vorgesehenen <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=a792b5a0f4f2ec1e5f1305be72673c63&amp;nr=55379&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH, Beschl. v. 18.01.2011 – 1 StR 663/10</a> hat der 1. Strafsenat zur Verwertbarkeit von Telekommunikationsdaten Stellung genommen, die vor dem <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/bverfg-zur-vorratsdatenspeicherung-erste-reaktionen/" class="liinternal">Urteil des BVerfG v. 02.03.2010</a> erhoben worden sind, Stellung genommen.</p>
<p>Der Leitsatz:</p>
<blockquote><p><em>Telekommunikationsdaten, die vor dem 2. März 2010 auf der Grundlage der einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. März 2008 im Verfahren 1 BvR 256/08 (BGBI. I 2008, 659, wiederholt und erweitert mit Beschluss vom 28. Oktober 2008 &#8211; BGBI. I 2008, 2239 -, zuletzt wiederholt mit Beschluss vom 15. Oktober 2009 &#8211; BGBI. 2009, 3704) rechtmäßig erhoben und an die ersuchenden Behörden übermittelt wurden, bleiben auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 2. März 2010 zu §§ 113a, 113b TKG, 100g StPO (1 BvR 256/08 u.a. &#8211; BGBI. I 2010, 272) in einem Strafverfahren zu Beweiszwecken verwertbar. </em></p></blockquote>
<p>Ähnlich bereits <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=2f64ff5f1aeb66355e91383a9efbb60d&amp;nr=54691&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH, Beschl. v. 4. 11. 2010 -  4 StR 404/10</a>, über den wir im StRR inzwischen berichtet haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BGH zur Verwertbarkeit von Telekommunikations-Verkehrsdaten auf der Grundlage der Rechtsprechung des BVerfG</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/01/8953/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=8953</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2011/01/8953/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 14:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptverhandlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Telekommunikationsverkehrsdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungswidrigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BGH hat in seinem Beschl. v. 04.11.2010 &#8211; 4 StR 403/10 zur Verwertbarkeit von Erkenntnissen aus einer während der Geltungsdauer einer einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichts nach deren einschränkenden Vorgaben gerichtlich angeordneten und vollzogenen Ermittlungsmaßnahme (hier: Anforderung und Übermittlung von Telekommunikations-Verkehrsdaten), wenn das Bundesverfassungsgericht in seiner späteren Hauptsacheentscheidung die Verfassungswidrigkeit der Rechtsgrundlage für die Ermittlungsmaßnahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BGH hat in seinem <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=10a76aeb1e75d559324d06a014af46ee&amp;nr=54691&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 04.11.2010 &#8211; 4 StR 403/10</a> zur Verwertbarkeit von Erkenntnissen aus einer während der Geltungsdauer einer einstweiligen Anordnung des Bundesverfassungsgerichts nach deren einschränkenden Vorgaben gerichtlich angeordneten und vollzogenen Ermittlungsmaßnahme (hier: Anforderung und Übermittlung von Telekommunikations-Verkehrsdaten), wenn das Bundesverfassungsgericht in seiner späteren Hauptsacheentscheidung die Verfassungswidrigkeit der Rechtsgrundlage für die Ermittlungsmaßnahme feststellt, Stellung genommen und die Verwertbarkeit im Streitfall bejaht, weil sich das AG und das LG an die Vorgaben der einstweiligen Anordnungen des BVerfG in der Sache gehalten hatten. Die spätere Entscheidung in der Hauptsache führe zu keinem anderen Ergebnis.</p>
<p>Interessante und lesenswerte Entscheidung, nicht nur, weil die Ausgangsentscheidung vom LG Münster kam <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BVerfG zur Liechtensteiner Steuer-CD: Erkenntnisse sind/waren verwertbar.</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 10:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[Liechtenstein]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerhinterziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade läuft die PM des BVerfG zum Beschl. v. 09.11.2010 &#8211; 2 BvR 2101/09 ein. Es geht um die Verwertbarkeit der Liechtensteiner Steur-CD. Das BVerfG sagt: &#8220;Der für die Durchsuchung erforderliche Anfangsverdacht einer Steuerstraftat ist in den angegriffenen Entscheidungen ausreichend dargelegt worden. Es ist von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, dass die Fachgerichte den Verdacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade läuft die <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-109.html" target="_blank" class="liexternal">PM</a> des BVerfG zum <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20101109_2bvr210109.html" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 09.11.2010 &#8211; 2 BvR 2101/09</a> ein. Es geht um die Verwertbarkeit der Liechtensteiner Steur-CD. Das BVerfG sagt:</p>
<div>
<blockquote><p><em>&#8220;Der für die Durchsuchung erforderliche Anfangsverdacht einer Steuerstraftat ist in den angegriffenen Entscheidungen ausreichend dargelegt worden. Es ist von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, dass die Fachgerichte den Verdacht, die Beschwerdeführer hätten Kapitaleinkünfte aus Vermögen Liechtensteiner Stiftungen gegenüber den deutschen Finanzbehörden nicht erklärt, auch auf die Erkenntnisse der Daten aus Liechtenstein gestützt haben.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Damit dürfte die Frage für die Praxis geklärt sein. Alles andere ergibt sich dann nach ruhigem Lesen <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>(Feinsinniger) Unterschied&#8230; Teilschweigen kann gefährlich werden &#8211; Verweigerung der Mitwirkung zur Sachaufklärung nicht</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/11/feinsinniger-unterschied-teilschweigen-kann-gefaehrlich-werden-verweigerung-der-mitwirkung-grds-nicht/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=feinsinniger-unterschied-teilschweigen-kann-gefaehrlich-werden-verweigerung-der-mitwirkung-grds-nicht</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 08:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BGH]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Beratung des Mandanten gehört sicherlich der Hinweis, dass aus seinem vollständigen Schweigen keine für ihn nachteiligen Schlüsse gezogen werden dürfen, aus einem Teilschweigen aber ggf. schon. In seinem Beschl. v. 05.10.2010 &#8211; 3 StR 370/10 hat der BGH diese Frage jetzt abgegrenzt von dem Ziehen nachteiliger Schlüsse aus der  Wahrnehmung prozessualer Rechte. Sachverhalt und Begründung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Beratung des Mandanten gehört sicherlich der Hinweis, dass aus seinem vollständigen Schweigen keine für ihn nachteiligen Schlüsse gezogen werden dürfen, aus einem Teilschweigen aber ggf. schon.</p>
<p>In seinem <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=e48b98e4e150ec58c401b0b06aa4aac1&amp;nr=53867&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 05.10.2010 &#8211; 3 StR 370/10</a> hat der BGH diese Frage jetzt abgegrenzt von dem Ziehen nachteiliger Schlüsse aus der  Wahrnehmung prozessualer Rechte. Sachverhalt und Begründung ergeben sich aus dem nachfolgenden Zitat aus der BGH-Entscheidung, die &#8211; was auch nicht so häufig ist &#8211; den GBA &#8220;einrückt&#8221;. In der Entscheidung heißt es:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Beweiswürdigung weist einen durchgreifenden Rechtsfehler auf. Die Strafkammer hat aus der Weigerung des Angeklagten, seinen damaligen Verteidiger &#8230; von der Schweigepflicht zu entbinden, den Schluss gezogen, die Einlassung des Angeklagten, sein damaliger Verteidiger habe die von diesem im Ermittlungsverfahren abgegebene schriftliche Erklärung, es könne sein, dass sein Mandant &#8211; der Angeklagte &#8211; auch jemanden getreten habe, in seine Äußerungen hineininterpretiert und er habe die schriftliche Stellungnahme seines damaligen Verteidigers nie erhalten und auch nie mit diesem besprochen, sei unwahr (UA S. 11). Damit hat die Strafkammer gegen den Grundsatz, dass aus dem prozessualen Verhalten der Verweigerung an der Mitwirkung an der Sachaufklärung kein belastendes Indiz zum Nachteil des Angeklagten hergeleitet werden darf, und damit gegen ein Beweisverwertungsverbot verstoßen. [...]</p>
<p>Schweigt ein Angeklagter nicht umfassend, sondern macht er zu einem bestimmten Sachverhalt eines einheitlichen Geschehens Angaben zur Sache und unterlässt insoweit lediglich die Beantwortung bestimmter Fragen, so kann dieses Schweigen (sog. Teilschweigen) nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs von indizieller Bedeutung sein (BGHSt 38, 302, 307). Diese Grundsätze über die Verwertbarkeit des Teilschweigens können aber nicht unbeschränkt auf die Bewertung des sonstigen prozessualen Verhaltens eines Angeklagten, der sich zur Sache einlässt, übertragen werden. Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 19. Januar 2000 (BGHSt 45, 367, 369) dürfen nachteilige Schlüsse aus der Wahrnehmung prozessualer Rechte durch einen Angeklagten jedenfalls dann nicht gezogen werden, wenn dieses Prozessverhalten nicht in einem engen und einem einer isolierten Bewertung unzugänglichen Sachzusammenhang mit dem Inhalt seiner Einlassung steht. [...]</p>
<p>Nach diesen Grundsätzen war die Verwertung der Nichtentbindung von der Schweigepflicht hier unzulässig. Die schriftliche Stellungnahme des ehemaligen Verteidigers im Ermittlungsverfahren hat sich der Angeklagte in der Hauptverhandlung nicht zu eigen gemacht. Sie ist deshalb nicht als Einlassung des Angeklagten zu werten. Er hat sich auch nicht auf den Inhalt des mit seinem ehemaligen Verteidiger ge-führten Gesprächs und die von dem ehemaligen Verteidiger abgegebene Erklärung als ein Entlastungsmoment berufen, das geeignet gewesen wäre, eine ihm ungünstige Überzeugungsbildung zu erschüttern. Nur in diesem Fall wäre es ihm aber verwehrt gewesen zu verlangen, dass seine Weigerung, den Verteidiger von der Schweigepflicht zu entbinden, unberücksichtigt bleibt. Insoweit liegt der Fall hier anders als in BGHSt 20, 298.</p>
<p>Da das Beweisthema, hinsichtlich dessen der ehemalige Verteidiger von seiner Schweigepflicht entbunden werden sollte, ein vertrauliches, potentiell tatrelevantes Gespräch zwischen ihnen betraf, verstößt die nachteilige Wertung der Weigerung des Angeklagten, seinen Verteidiger von der Schweigepflicht zu entbinden, auch gegen das durch Art. 6 Abs. 3 Buchst. c MRK und das Rechtsstaatsprinzip verfassungs-rechtlich verbürgte Recht des Angeklagten auf Beiziehung eines Verteidigers (BGHSt 45, 367, 370).&#8221;</p></blockquote>
<p>Anders wäre es wohl gelaufen, wenn sich der Angeklagte die Erklärung zu eigen gemacht hätte <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Konsum&#8221; von Fisherman&#8217;s Friend und die Atemalkoholkontrolle</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/08/konsum-von-fishermans-friend-und-die-atemalkoholkontrolle/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=konsum-von-fishermans-friend-und-die-atemalkoholkontrolle</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[In der obergerichtlichen Rechtsprechung ist die Frage, welche Folge es hat, wenn die sog. Warte- und Kontrollzeiten bei der Atemalkoholmessung nicht eingehalten werden, unter den OLG umstritten. Das OLG Hamm (VA 2007, 35 = VRR 2007, 70 = VRS 114, 292, 294) hat in diesen Fällen die Messung insgesamt als unverwertbar angesehen. Dem hat sich das OLG Bamberg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der obergerichtlichen Rechtsprechung ist die Frage, welche Folge es hat, wenn die sog. Warte- und Kontrollzeiten bei der Atemalkoholmessung nicht eingehalten werden, unter den OLG umstritten. Das OLG Hamm (VA 2007, 35 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/vrr/" class="liinternal">VRR</a> 2007, 70 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/vrs/" class="liinternal">VRS</a> 114, 292, 294) hat in diesen Fällen die Messung insgesamt als unverwertbar angesehen. Dem hat sich das OLG Bamberg (OLG Bamberg VA 2008, 31 = VRR 2008, 153 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/strr/" class="liinternal">StRR</a> 2008, 196) jedenfalls für den Fall angeschlossen, in dem der Grenzwert gerade erreicht ist.</p>
<p>Das OLG Stuttgart hält demgegenüber nun in seinem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/948.htm" class="liinternal">Beschl. v.02.07.2010 &#8211; 4 Ss 369/10</a>, über den auch schon <a href="http://www.rechtslupe.de/strafrecht/atemalkohol-und-die-kontrollzeit-vor-der-messung-320935" target="_blank" class="liexternal">hier</a> berichtet worden ist, – eine generelle Unverwertbarkeit der Messung für nicht angezeigt und schließt sich damit den Obergerichten an, die die Messung auch verwerten, wenn die Wartezeit von 20 Minuten nicht eingehalten ist (so etwa OLG Celle NZV 2004, 318; OLG Karlsruhe NJW 2006, 1988 = VA 2006, 140 (Ls.) = NZV 2006, 438 = VRR 2006, 355; so jetzt auch OLG Hamm VA 2010, 50 = VRR 2010, 156).</p>
<p>Das begründet das OLG u.a. mit einem vom AG eingeholten SV-Gutachten. Das wird im Beschluss teilweise mitgeteilt. Interessant <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> , wenn es dort heißt:</p>
<blockquote><p>„<em>Der Sachverständige führte aus, dass, die Richtigkeit der Angaben des Betroffenen unterstellt, zwar die Durchführungsbedingungen für das ALCO-TEST-Messgerät Dräger nicht eingehalten seien, da in den letzten 10 Minuten vor der Durchführung der Messung keine fremde Substanz in die Mundhöhle gelangt sein dürfe, dies jedoch vorliegend nicht zu einer Verfälschung des Messergebnisses führe, das außerhalb der erlaubten Messschwankungsbreiten liegt. Derartige Verfälschungen seien bislang bei keiner der untersuchten Fremdsubstanzen festgestellt worden. Zwar sei zu berücksichtigen, dass die Untersuchungen zum Einfluss von Fremdsubstanzen in der Mundhöhle bei Atemalkoholmessungen bislang überwiegend bei alkoholnüchternen Probanden durchgeführt worden seien, so dass bei bereits alkoholisierten Probanden unter Umständen eine Zuordnung geringfügig abweichender Werte zu unvermeidbaren Messfehlerschwankungen oder durch die Fremdsubstanz verursachten Verfälschungen nicht sicher erfolgen könne, jedoch sei von Abweichungen von maximal 0.02 mg/l auszugehen.</em></p>
<p><em>Eine solche Abweichung sei lediglich bei Untersuchungen nach dem Konsum eines „Fisherman&#8217;s Friend“-Bonbons festgestellt worden; bei sämtlichen anderen Fremdsubstanzen wie Kaugummis und Lutschbonbons sei es zu keinen Verfälschungen gekommen. Der Sachverständige führte überdies aus, dass sich beim bloßen Lutschen an einem Kaugummi oder einem Bonbon weitaus weniger Fremdsubstanzen in der Mundhöhle lösten, als dies beim Kauen der Fall sei.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Also: Auf zu Fischerman&#8217;s Friend?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Köpfchen &#8211; dreimal LGs zur Pflichtverteidigung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/die-guten-ins-toepfchen-die-schlechten-ins-koepfchen-dreimal-lgs-zur-pflichtverteidigung/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-guten-ins-toepfchen-die-schlechten-ins-koepfchen-dreimal-lgs-zur-pflichtverteidigung</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 07:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
		<category><![CDATA[Blutprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Führerscheintourismus]]></category>
		<category><![CDATA[LG Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[LG Rostock]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflichtverteidiger]]></category>
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		<category><![CDATA[U-Haft]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 140 StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich drei Entscheidungen von Kollegen übersandt bekommen, die sich mit Pflichtverteidigungsfragen beschäftigen, zwei &#8220;schöne/gute&#8221; und eine weniger schöne. 1. Das LG Rostock hat in seinem Beschl. v. 09.07.2010 &#8211; 18 Qs 41/10 einen Pflichtverteidiger beigeordnet, wenn es in der Hauptverhandlung um die Fragen der Verwertbarkeit einer unter Missachtung des Richtervorbehalts entnommenen Blutprobe geht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich drei Entscheidungen von Kollegen übersandt bekommen, die sich mit Pflichtverteidigungsfragen beschäftigen, zwei &#8220;schöne/gute&#8221; und eine weniger schöne.</p>
<p>1. Das LG Rostock hat in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/lg-rostock-beschl-v-07072010-18-qs-4110/" class="liinternal">Beschl. v. 09.07.2010 &#8211; 18 Qs 41/10</a> einen Pflichtverteidiger beigeordnet, wenn es in der Hauptverhandlung um die Fragen der Verwertbarkeit einer unter Missachtung des Richtervorbehalts entnommenen Blutprobe geht. Nichts Neues, aber immerhin deshalb berichtenswert, damit auch die Kollegen im hohen Norden mal was zum argumentieren haben.</p>
<p>2., Aber auch die im Süden sollen nicht darben. Das LG Augsburg hat mit <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/lg-augsburg-beschl-v-04062010-6-qs-25210/" class="liinternal">Beschl. v. 04.06.2010 &#8211; 6 Qs 252/10</a> &#8211; in den Fällen des sog. Führerscheintourismus &#8211; einen Pflichtverteidiger beigeordnet.</p>
<p>Das waren die fürs Töpfchen.</p>
<p>In Kröpfchen gehört m.E. die Nr.</p>
<p>3. Das LG Saarbrücken hat in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/lg-saarbruecken-beschl-v-16062010-3-qs-2810/" class="liinternal">Beschl. v. 16.06.-2010 &#8211; 3 Qs 28/10</a> &#8211; genau anders herum entschieden als das LG Itzehoe (vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/erstes-lg-140-abs-1-nr-4-stpo-ist-nicht-verfahrensbezogen/" class="liinternal">hier</a>). Es geht davon aus, dass § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO sich nur auf das Verfahren bezieht, in dem gegen einen Beschuldigten Haft vollstreckt wird; er soll nicht auch für andere Verfahren gelten, in denen gegen den inhaftierten Beschuldigten U-Haft vollstreckt wird. M.E. hat das LG Itzehoe Recht. Sinn und Zweck sprechen für seine Auslegung der neuen Vorschrift. Der Kollege Siebers würde die Entscheidung des LG Saarbrücken wahrscheinlich auch unter dem Theme: <a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/07/igel-in-der-tasche.html" target="_blank" class="liexternal">Igel in der Tasche</a>, einordnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenspiegel für die 27. KW oder wir blicken mal wieder über den Tellerrand</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/wochenspiegel-fuer-die-27-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wochenspiegel-fuer-die-27-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 09:16:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof]]></category>
		<category><![CDATA[Blutprobe]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Entziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Haftpflichtversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Robe Tragepflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Rückgriff]]></category>
		<category><![CDATA[Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Berichtenswert ist: Hier mal was für die Zivilrechler, wirklich ein Kleinod. Mit den Auswirkungen der Hitze beschäftigt sich u.a. &#8220;Ich auch ohne?&#8221;. Nichts Neues, aber immer wieder interessant, die Frage der Auswirkungen der Unfallflucht auf die Haftpflichtversicherung, dazu hier. Die Rechtsprechung zur Verwertbarkeit einer unter Verstoß gegen § 81a Abs. 2 StPO gewonnenen Blutprobe zementiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berichtenswert ist:</p>
<ol>
<li><a href="http://ramydlak.blogspot.com/2010/07/30jahrige-sitz-statt-laufbahn-als.html" target="_blank" class="liexternal">Hier</a> mal was für die Zivilrechler, wirklich ein Kleinod.</li>
<li>Mit den Auswirkungen der Hitze beschäftigt sich u.a. &#8220;<a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/07/ich-auch-ohne.html" target="_blank" class="liexternal">Ich auch ohne</a>?&#8221;.</li>
<li>Nichts Neues, aber immer wieder interessant, die Frage der Auswirkungen der Unfallflucht auf die Haftpflichtversicherung, dazu <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/07/ruckgriff-der-kfz-haftpflichtversicherung-bei-unfallflucht/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Die Rechtsprechung zur Verwertbarkeit einer unter Verstoß gegen § 81a Abs. 2 StPO gewonnenen Blutprobe zementiert sich, stellt zutreffend der <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/07/trotz-verstos-gegen-richtervorbehalt-fuhrerschein-weg/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/" target="_blank" class="liexternal">Kollege Ferner</a> fest.</li>
<li>Mit dem (Un)Verständnis von Schöffen beschäftigte man sich <a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/07/ich-schoffe-ich-nix-verstehen.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, mit ihrer Stellung <a href="http://strafverfahren.blogspot.com/2010/07/schoffen-nur-statisten.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Glanzleistungen von Verteidigern waren Gegenstand der Berichterstattung <a href="http://rechtsanwalt-krause.blogspot.com/2010/07/pflichtverteidiger-glanzleistung.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/07/guter-rat-schlecht-und-teuer.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://ra-melchior.blog.de/2010/07/09/schlicht-k-8944214/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Und: <a href="http://rechtsanwalt-krause.blogspot.com/2010/07/schweigen-bleibt-gold.html" target="_blank" class="liexternal">Schweigen ist Gold</a>.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg&#8230;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/eine-schlacht-gewonnen-aber-nicht-den-krieg/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eine-schlacht-gewonnen-aber-nicht-den-krieg</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/eine-schlacht-gewonnen-aber-nicht-den-krieg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 07:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Beweisverwertungsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Blutprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Entziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Richtervorbehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertungsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[VGH Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[VRR]]></category>
		<category><![CDATA[§ 81a StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;hat der Verteidiger, wenn er im Strafverfahren erfolgreich ein Beweisverwertungsverbot wegen Verstoßes gegen den in § 81a Abs. 2 StPO enthaltenen Richtervorbehalt geltend gemacht und durchgesetzt hat. Denn nach dem Strafverfahren eröffnet sich ggf. der nächste Kampfschauplatz, und zwar auf dem Gebiet der Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Fahrerlaubnisbehörde. Auch da wird ggf. um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;hat der Verteidiger, wenn er im Strafverfahren erfolgreich ein Beweisverwertungsverbot wegen Verstoßes gegen den in § 81a Abs. 2 StPO enthaltenen Richtervorbehalt geltend gemacht und durchgesetzt hat. Denn nach dem Strafverfahren eröffnet sich ggf. der nächste Kampfschauplatz, und zwar auf dem Gebiet der Entziehung der Fahrerlaubnis durch die Fahrerlaubnisbehörde. Auch da wird ggf. um die Verwertbarkeit der Blutprobe gestritten (werden müssen).</p>
<p>Allerdings: Der Erfolg ist hier noch schwerer bzw. der Weg noch steiniger und noch seltener erfolgreich. Das gilt vor allem, nachdem man die dazu vorliegende verwaltungsrechtliche Rechtsprechung inzwischen als h.M. dahin zusammenfassen kann, dass diese keine Bedenken gegen die Verwertbarkeit hat. Keine Einheit der Rechtsordnung und andere Zielsetzung der Verfahren, das sind die Hauptargumente. Zu dem Ganzen jetzt vor kurzem auch der <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/vgh-baden-wuerttemberg-beschl-v-21062010-10-s-410/" class="liinternal">VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 21.06.2010 &#8211; 10 S 4/10</a>, der die altbekannten Argumente wiederholt, allerdings etwas mehr Futter an die Argumentation tut als bislang die anderen OVGs (vgl. OVG Koblenz, BA 2010, 264; OVG Lüneburg<strong>,</strong> BA 2008, 416 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/vrr/" class="liinternal">VRR</a> 2008, 396; zfs 2010, 114 = DAR 2010, 221 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/vrr/" class="liinternal">VRR</a> 2010, 159; NJW 2010, 1621 = zfs 2010, 295).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Negatives MPU-Gutachten und ausländische EU-Fahrerlaubnis</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Nebengebiete]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[BVerwG]]></category>
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		<category><![CDATA[Negatives MPU-Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Versagung]]></category>
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		<description><![CDATA[Offen war bislang noch die Frage der Verwertbarkeit eines nach Erteilung einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis erstellten (negativen) MPU-Gutachtens. Dazu hat das BVerwG im Urt.v. 28.04.2010 – 3 C 20.09 entschieden, dass dem Inhaber eines ausländischen EU-Führerscheins das Recht aberkannt werden kann, von dieser Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen, wenn er der Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches Gutachten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Offen war bislang noch die Frage der Verwertbarkeit eines nach Erteilung einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis erstellten (negativen) MPU-Gutachtens.</p>
<p>Dazu hat das BVerwG im <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/bverwg-urt-v-28042010-3-c-2009/" class="liinternal">Urt.v. 28.04.2010 – 3 C 20.09</a> entschieden, dass dem Inhaber eines ausländischen EU-Führerscheins das Recht aberkannt werden kann, von dieser Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen, wenn er der Fahrerlaubnisbehörde ein medizinisch-psychologisches Gutachten vorgelegt hat, in dem unter Berücksichtigung von nach der Fahrerlaubniserteilung liegenden Umständen seine mangelnde Fahreignung festgestellt wird.</p>
<p>Das BVerwG hat damit die Entscheidung des OVG Münster bestätigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wochenspiegel für die 22. KW &#8211; oder wir blicken mal wieder über den Tellerrand</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 06:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenspiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Zu berichten ist über: Die Jagd auf radelnde Richter gab es hier. Dazu passt ganz gut: KG – der qualifiziert qualifizierte Rotlichtverstoß. Um Richter und anwaltliche Gebühren ging es hier und hier. Der Kollege Ferner beschäftigt sich mit der Kameraüberwachung in Gerichten. Was tun, wenn der eigene Stellplatz zugeparkt wird? Die Frage beschäftigt mich hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu berichten ist über:</p>
<ol>
<li>Die Jagd auf radelnde Richter gab es <a href="http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2010/06/jagd-auf-fahrradrowdies-jagd-auf.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+DieRechtsanwaeldin+%28Die+Rechtsanwaeldin%29" target="_blank" class="liexternal">hier</a>. Dazu passt ganz gut: <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/06/kg-%e2%80%93-qualifiziert-qualifizierte/" target="_blank" class="liexternal">KG – der qualifiziert qualifizierte Rotlichtverstoß</a>.</li>
<li>Um Richter und anwaltliche Gebühren ging es <a href="http://nebgen.blogspot.com/2010/06/richter-kennen-keine-gebuhren-sie.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://rainbraun.blogspot.com/2010/06/der-richter-das-unbekannte-wesen.html#comment-form" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Der <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/06/kamerauberwachung-in-gerichten-und-die-gerichtsoffentlichkeit/" target="_blank" class="liexternal">Kollege Ferner</a> beschäftigt sich mit der Kameraüberwachung in Gerichten.</li>
<li><a href="http://www.schadenfixblog.de/was-tun-wenn-der-eigene-stellplatz-zugeparkt-wird/" target="_blank" class="liexternal">Was tun, wenn der eigene Stellplatz zugeparkt wird</a>? Die Frage beschäftigt mich hier in der Innenstadt von Münster immer wieder: Die Polizei tut nämlich zunächst mal gar nichts <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</li>
<li>Die Frage, ob man &#8220;Fachanwalt für geringe Streitwerte&#8221; ist/werden will/soll, wurde <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/fachanwalt-kleine-streitwerte" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/der-anwalt-trottel-verbrecher" target="_blank" class="liexternal">hier</a> diskutiert.</li>
<li>&#8220;<a href="http://www.jurablogs.com/de/go/durchsuchung-beschluss" target="_blank" class="liexternal">Durchsuchung ohne Beschluss</a>&#8220;, geht das überhaupt?</li>
<li>Mit der Verwertbarkeit eine Blutprobe im Verwaltungsverfahren befasst man sich <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/ovg-lueneburg-rechtswidrig-angeordnete-blutprobe-fahrerlaubnisentziehungsverfahren" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
<li>Und: <a href="http://www.r-tape.de/?p=1359" target="_blank" class="liexternal">Das Kfz-Kennzeichen nach Wunsch</a>.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachwirkungen/Auswirkungen der Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des BVerfG</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/nachwirkungenauswirkungen-der-vorratsdatenspeicherungsentscheidung-des-bverfg/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nachwirkungenauswirkungen-der-vorratsdatenspeicherungsentscheidung-des-bverfg</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 08:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Telekommunikationsdaten]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[§ 100g StPO]]></category>
		<category><![CDATA[§ 113a TKG]]></category>

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		<description><![CDATA[Das BVerfG hat mit Urt. v. 02.03.2010 (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08 und 1 BvR 586/08) zur Zulässigkeit der Vorratsdatenspeicherung aufgrund von §§ 100g StPO, 113a TKG Stellung genommen. So weit, so gut. Es stellt sich dann aber natürlich die Frage, wie es mit der Verwertbarkeit von vor dieser Entscheidung erhobenen Telekommunikationsdaten steht. Dazu hat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das BVerfG hat mit Urt. v. 02.03.2010 (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08 und 1 BvR 586/08) zur Zulässigkeit der Vorratsdatenspeicherung aufgrund von §§ 100g StPO, 113a TKG Stellung genommen. So weit, so gut. Es stellt sich dann aber natürlich die Frage, wie es mit der Verwertbarkeit von vor dieser Entscheidung erhobenen Telekommunikationsdaten steht.</p>
<p>Dazu hat sich jetzt das OLG Hamm in mehreren Beschlüssen vom <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-hamm-beschl-v-13042010-3-ws-14010/" class="liinternal">13.04.2010 &#8211; 3 Ws 140/10</a> (es gibt auch noch 3 Ws 156/10 und 3 Ws 166/10; sind wortgleich) geäußert. Danach steht die Entscheidung des BVerfG der Verwertbarkeit &#8220;früherer&#8221; Daten nicht entgegen, wenn diese Daten vor Erlass der Hauptsacheentscheidung in Übereinstimmung mit den Vorgaben der einstweiligen Anordnungen vom 11. März 2008 und 28.10.2008 (jeweils 1 BvR 256/08) gewonnen worden sind.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Braucht jemand Munition gegen Geschwindigkeitsmessung mit ESO 3.0?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/braucht-jemand-munition-gegen-geschwindigkeitsmessung-mit-eso-3-0/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=braucht-jemand-munition-gegen-geschwindigkeitsmessung-mit-eso-3-0</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 18:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Zerbst]]></category>
		<category><![CDATA[ES 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[ESO]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeitsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ja und außerdem noch mit der Software 1.001 gemessen worden ist, dann könnte vielleicht der Beschluss des AG Zerbst vom 10.05.2010 &#8211; 8 OWi 413/10 helfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ja und außerdem noch mit der Software 1.001 gemessen worden ist, dann könnte vielleicht der <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/ag-zerbst-beschl-v-10052010-8-owi-41310/" class="liinternal">Beschluss des AG Zerbst vom 10.05.2010 &#8211; 8 OWi 413/10</a> helfen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OLG Düsseldorf dann noch mal zur Videomessung&#8230; Verteidiger geht &#8220;an der Problematik vorbei&#8221;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-dann-noch-mal-zur-videomessung-verteidiger-geht-an-der-problematik-vorbei/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=olg-duesseldorf-dann-noch-mal-zur-videomessung-verteidiger-geht-an-der-problematik-vorbei</link>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 20:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Lasermessung]]></category>
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		<category><![CDATA[RIEGL 21]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ja zu erwarten, dass die OLGs nach der Entscheidung des BVerfG zur Videomessung v. 11.08.2009 die Messverfahren würden abarbeiten und jeweils zur Frage der Verwertbarkeit würden Stellung nehmen müssen. Das hat jetzt das OLG Düsseldorf im Beschl. v. 06.05.2010 - IV-3 RBs 36/10 für das Lasermessgerät Riegl FG-21P getan und ausgeführt: &#8220;Soweit sich der Beschwerdeführer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ja zu erwarten, dass die OLGs nach der Entscheidung des BVerfG zur Videomessung v. 11.08.2009 die Messverfahren würden abarbeiten und jeweils zur Frage der Verwertbarkeit würden Stellung nehmen müssen. Das hat jetzt das OLG Düsseldorf im <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-duesseldorf-beschl-v-05032010-3-rbs-3610/" class="liinternal">Beschl. v. 06.05.2010 - IV-3 RBs 36/10 </a>für das Lasermessgerät Riegl FG-21P getan und ausgeführt:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Soweit sich der Beschwerdeführer unter Bezugnahme auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (vgl. BVerfG NJW 2009, 3293 f) auf ein Beweisverwertungsverbot berufen hat, geht seine Argumentation angesichts der rechtsfehlerfrei getroffenen Feststellungen an der Problematik vorbei.</em></p>
<p><em>Das angefochtene Urteil enthält weder die Feststellung, dass eine Videoaufzeichnung vom Betroffenen angefertigt wurde, noch dass alle Fahrzeuge, die im Messzeitraum die Bergische Allee befuhren, kontinuierlich aufgenommen und die entsprechenden Aufnahmen durch Speicherung festgehalten wurden. Nach der Rechtsprechung des Senats kommt ein Beweiserhebungsverbot indessen nur dann in Betracht, wenn eine verdachtsunabhängige Aufzeichnung erfolgt (vgl. Senat, Beschluss vom 9.2.2010 [III-3 RBs 8/10]).</em></p>
<p><em>Darüberhinaus ist dem Senat aus eigener Anschauung bei einer Demonstration dieses standardisierten Messverfahrens bekannt, dass mit dem vorliegend verwendeten Gerät Riegl FG-21P keine dauerhafte Bildspeicherung durchgeführt wird. Vielmehr wird aufgrund eines konkreten Verdachts nach Anvisierung eines Fahrzeugs durch Auslösen einer Taste eine kurzzeitige Speicherung der ermittelten Geschwindigkeit und der konkreten Zeit ohne Bildaufzeichnung des gemessenen Fahrzeugs vorgenommen. Diese Daten werden bei einem weiteren Betätigen der Auslösetaste gelöscht. Insofern ist bei Verwendung dieses Geräts eine Verwertung der ermittelten Daten uneingeschränkt zulässig.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Na ja: &#8220;&#8230; an der Problematik vorbei&#8230;&#8221; ist eine &#8220;unschöne Formulierung.</p>
<p><a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/842.htm" class="liinternal"></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG Düsseldorf&#8221; bei ViBrAM</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[Innendivergenz]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[ViBrAM]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs vor: So hat sich jetzt der 4. Senat für Bußgeldsachen des OLG Düsseldorf in einem Beschl. v. 15.03.2010 &#8211; IV &#8211; 1 RBs 23/10 ausdrücklich gegen den Beschluss des 3. Senats gestellt, in dem § 100h [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs vor: So hat sich jetzt der 4. Senat für Bußgeldsachen des OLG Düsseldorf in einem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/810.htm" class="liinternal">Beschl. v. 15.03.2010 &#8211; IV &#8211; 1 RBs 23/10</a> ausdrücklich gegen den <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/auch-olg-duesseldorf-kommt-beweisverwertungsverbot-videomessung-luft-verwaltungsbehoerden" target="_blank" class="liexternal">Beschluss des 3. Senats</a> gestellt, in dem § 100h StPO nicht als Ermächtigungsgrundlage für das Messverfahren ViBrAM angesehen worden ist. Damit Familienstreit im Hause OLG Düsseldorf. Und einen Streitschlichter = BGH gibt es nicht. Es handelt sich um eine sog. Innendivergenz, die nicht zu einer Vorlage nach § 121 GVG führt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Volltext zur Entscheidung des OLG Frankfurt zur Poliscan Speed</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/volltext-zur-entscheidung-des-olg-frankfurt-zur-poliscan-speed/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=volltext-zur-entscheidung-des-olg-frankfurt-zur-poliscan-speed</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/volltext-zur-entscheidung-des-olg-frankfurt-zur-poliscan-speed/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Volltext]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2578</guid>
		<description><![CDATA[Wir hatten vor einigen Tagen über die Entscheidung des OLG Frankfurt vom 01.03.2010 &#8211; 2 Ss OWi 577/09 &#8211; berichtet, mit der das OLG das AG Dillenburg aufgehoben hatte, das wegen der mangelnden Überprüfbarkeit der Messung die Messung als nicht verwertbar angesehen hatte. Inzwischen liegt der Volltext vor. Sie finden ihn hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten vor einigen Tagen über die Entscheidung des OLG Frankfurt vom 01.03.2010 &#8211; 2 Ss OWi 577/09 &#8211; berichtet, mit der das OLG das AG Dillenburg aufgehoben hatte, das wegen der mangelnden Überprüfbarkeit der Messung die Messung als nicht verwertbar angesehen hatte. Inzwischen liegt der Volltext vor. Sie finden ihn <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/801.htm" class="liinternal">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auch in Brandenburg darf &#8220;videogemessen werden&#8221;, sagt das OLG Brandenburg</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 17:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Handbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Messverfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Diskussion um die Vidoemessung hat sich jetzt auch das OLG Brandenburg zu Wort gemeldet. Es sieht in seinem Beschluss v. 22.02.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 23 Z/10 § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage an. Messverfahren war das ES 3.0. Die Leitsätze der Entscheidung, die ein Kollege vom OLG Brandenburg mir gerade übersandt hat, lauten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Diskussion um die Vidoemessung hat sich jetzt auch das OLG Brandenburg zu Wort gemeldet. Es sieht in seinem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/800.htm" class="liinternal">Beschluss v. 22.02.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 23 Z/10</a> § 100h StPO als Ermächtigungsgrundlage an. Messverfahren war das ES 3.0. Die Leitsätze der Entscheidung, die ein Kollege vom OLG Brandenburg mir gerade übersandt hat, lauten:</p>
<blockquote>
<ol>
<li><em>Gesetzliche Grundlage für die verdachtsabhängige Herstellung von Lichtbildern und Bildaufzeichnungen zur Verfolgung von Geschwindigkeitsüberschreitungen in Bußgeldsachen ist § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG.</em></li>
<li><em>D</em><em>er Anfangsverdacht für die Begehung einer Verkehrsordnungswidrigkeit kann auch dann vorliegen, wenn die Auslösung des Messfotos nicht für jedes betroffene Fahrzeug durch den Messbeamten gesondert veranlasst wird, sondern auf einer vorab erfolgten Programmierung des Geschwindigkeitsmessgerätes auf einen bestimmten Grenzwert beruht.</em></li>
<li><em>Die Herstellung von Messfotos zur Identitätsfeststellung bei Verkehrsordnungswidrigkeiten verstößt grundsätzlich nicht gegen den Subsidiaritätsgrundsatz (§ 100 h Abs. 1 Satz 1 a.E. StPO), weil die Geschwindigkeitsmessung und lichtbildgestützte Tatfeststellung im standardisierten Verfahren eine bewährte und besonders zuverlässige Möglichkeit zur Ermittlung der Identität der Tatverdächtigen bietet, die durch andere Maßnahmen nicht gleichermaßen gewährleistet und ersetzt werden kann.</em> &#8220;</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Na ja, man kann es auch anders sehen und es wird ja &#8211; m.E. zu Recht &#8211; teilweise auch anders gesehen. Letztlich wird ein Weg an einer gesetzlichen Grundlage nicht vorbeigehen, wenn man den Wirrwarr und einen weiteren Rechtsprechungsmarathon vermeiden will.</p>
<p>Sehr schön an der Entscheidung ist der Hinweis auf <a href="http://www.burhoff.de/owi/start/index.htm" class="liinternal">Burhoff (Hrsg.), Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 2. Aufl</a>. Es freut dann doch, dass dieses Buch auch bei den OLGs vorhanden ist.</p>
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		<title>OLG Koblenz segnet Videomessung für Rheinland-Pfalz ab</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Brückenabstandsmessverfahren]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>
		<category><![CDATA[§ 163b StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt hat sich auch das OLG Koblenz gemeldet und im Beschl.v. 04.03.2010 &#8211; 1 SsBs 23/10 - das Brückenabstandsmessverfahren auf der Grundlage der Rechtsprechung des BVerfG als zulässig/verwertbar angesehen. In Rheinland-Pfalz kämen drei Kameras zum Einsatz. Ermächtigungsgrundlage seien die §§ 163b, 100h StPO. Im Übrigen gelte: &#8221; Da jedenfalls auf Autobahnen Anhaltekontrollen mit einem viel zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat sich auch das OLG Koblenz gemeldet und<a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-koblenz-beschl-v-04032010-1-ssbs-2310/" class="liinternal"> im Beschl.v. 04.03.2010 &#8211; 1 SsBs 23/10 </a>- das Brückenabstandsmessverfahren auf der Grundlage der Rechtsprechung des BVerfG als zulässig/verwertbar angesehen. In Rheinland-Pfalz kämen drei Kameras zum Einsatz. Ermächtigungsgrundlage seien die §§ 163b, 100h StPO. Im Übrigen gelte: &#8221; Da jedenfalls auf Autobahnen Anhaltekontrollen mit einem viel zu hohen Risiko für alle Beteiligten verbunden wären, sind auch Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit  der Identifizierungsaufnahme gegeben.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BayVGH: Doch keine Einheit der Rechtsordnung!!</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Nebengebiete]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Blutprobe]]></category>
		<category><![CDATA[Missachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Richtervorbehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[VGH Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[§ 81a StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Streit um die Verwertbarkeit einer unter Missachtung des Richtervorbehalts gewonnenen Blutprobe dehnt sich aus. Er spielt nicht mehr nur im Straßenverkehrsrecht/Verkehrsstrafrecht eine Rolle, sondern zunehmen auch in anderen Bereichen. Nachdem die Verwaltungsgerichte die Verwertung bei der Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem StVG als zulässig angesehen haben, hat sich jetzt der BayVGH zum Waffen- und Jagdrecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit um die Verwertbarkeit einer unter Missachtung des Richtervorbehalts gewonnenen Blutprobe dehnt sich aus. Er spielt nicht mehr nur im Straßenverkehrsrecht/Verkehrsstrafrecht eine Rolle, sondern zunehmen auch in anderen Bereichen. Nachdem die Verwaltungsgerichte die Verwertung bei der Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem StVG als zulässig angesehen haben, hat sich jetzt der BayVGH zum Waffen- und Jagdrecht geäußert.</p>
<p>Nach seinem <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/vgh-bayern-beschl-v-22022010-21-cs-092767/" class="liinternal">Beschl. v. 22.02.2010 21 Cs 09.2767</a> sind Ergebnisse von Blutproben nach einer im einstweiligen Rechtsschutzverfahren gemäß § 80 Abs. 5 VwGO ausreichenden summarischen Prüfung im der Gefahrenabwehr dienenden Waffen- und Jagdrecht wegen des hochrangigen öffentlichen Interesses der Allgemeinheit am Schutz vor unzuverlässigen oder persönlich ungeeigneten Waffenbesitzern und Jägern auch dann verwertbar, wenn die Blutproben im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren unter Verstoß gegen den Richtervorbehalt des § 81a StPO entnommen worden sind.</p>
<p>Na ja, es war doch mal die Rede von der Einheit der Rechtsordnung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Poliscan: OLG Frankfurt hebt AG Dillenburg auf.</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 17:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Dillenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Poliscan Speed]]></category>
		<category><![CDATA[Verwertbarkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten am 23.11.2009 über die Entscheidung des AG Dillenburg zu Poliscan Speed berichtet; vgl. hier. Inzwischen hat das OLG Frankfurt diese Entscheidung aufgehoben (Beschl. v. 01.03.2009 &#8211; 2 Ss OWi 577/09 &#8211; und die Sache an das AG zurückverwiesen. Das OLG sieht in der mangelnden Überprüfbarkeit des Messverfahrens keine Gründe für die Nichtverwertbarkeit. Mal sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten am 23.11.2009 über die Entscheidung des AG Dillenburg zu Poliscan Speed berichtet; vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/poliscanspeed-messverfahren-genuegt-rechtsstaatlichen-anforderungen-noch-nicht/" class="liinternal">hier</a>. Inzwischen hat das OLG Frankfurt diese Entscheidung aufgehoben (Beschl. v. 01.03.2009 &#8211; 2 Ss OWi 577/09 &#8211; und die Sache an das AG zurückverwiesen. Das OLG sieht in der mangelnden Überprüfbarkeit des Messverfahrens keine Gründe für die Nichtverwertbarkeit. Mal sehen, was sich aus dem Volltext ergibt. Bisher kenne ich nur die PM. In der heißt es:</p>
<blockquote><p>&#8220;Zur Begründung führt der Senat aus, die Feststellungen des AG seien lückenhaft und trügen den Freispruch nicht. Das Amtsgericht stütze seine Zweifel an der zutreffenden Ermittlung der Geschwindigkeit durch das PoliScan Speed-Messverfahren darauf, dass die Messung nicht nachträglich überprüft werden könne, weil detaillierte Unterlagen über die Funktionsweise des Messsystems fehlten. Insoweit habe zwar der vom Amtsgericht beauftragte Sachverständige Unzulänglichkeiten bei dem Messsystem festgestellt, dieser sei jedoch schließlich zu dem Ergebnis gelangt, dass seine Bedenken im konkreten Fall nicht zum Tragen kämen und es keine Hinweise für eine Fehlmessung gebe. Bei dieser Sachlage hätte das AG Feststellungen zu den konkreten Umständen der Geschwindigkeitsmessung sowie deren Auswertung treffen und sich damit auseinandersetzten müssen, warum der Sachverständigen seine Bedenken aufgegeben habe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Entscheidung des OLG lässt offen, ob es sich bei dem Lasermessverfahren PoliScan Speed um ein anerkanntes und standardisiertes Messverfahren handelt. Das Gericht betont jedoch, dass allein die systembedingte Unmöglichkeit der nachträglichen Überprüfung der Geschwindigkeitsmessung der Verwertbarkeit der Messung nicht entgegenstehe, zumal dies auch bei anderen &#8211; standardisierten &#8211; Lasermessverfahren gegeben sei.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Poliscan Speed: Standardisiert? OLG Karlsruhe lässt die Frage offen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[AG Dillenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[standardisiertes Messverfahren]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir hatten ja vorgestern über die Entscheidung des OLG Düsseldorf zu PoliscanSpeed berichtet (vgl. hier). Jetzt hat auch das OLG Karlsruhe dazu Stellung genommen (vgl. Beschl. v. 17.02.2010, 1 (8) SsBs 276/09-AK 79/09. Das OLG Karlsruhe geht aber einen anderen Weg, obwohl auch hier der Betroffene keinen Erfolg hatte. Es lässt die Frage: standardisiert ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten ja vorgestern über die Entscheidung des OLG Düsseldorf zu PoliscanSpeed berichtet (vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/poliscanspeed-ist-standardisiert-sagt-das-olg-duesseldorf-wirklich/" class="liinternal">hier</a>). Jetzt hat auch das OLG Karlsruhe dazu Stellung genommen (vgl. Beschl. v. <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-karlsruhe-beschl-v-17022010-1-8-ssbs-27609-ak-7909/" class="liinternal">17.02.2010, <strong>1 (8) SsBs 276/09-AK 79/09</strong></a>. Das OLG Karlsruhe geht aber einen anderen Weg, obwohl auch hier der Betroffene keinen Erfolg hatte. Es lässt die Frage: standardisiert ja oder nein? offen, und setzt sich mit der Messung im Einzelfall auseinander. Insoweit hatte der Amtsrichter nach Auffassung des OLG ausreichende Feststellungen getroffen. Anders als das <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/poliscanspeed-messverfahren-genuegt-rechtsstaatlichen-anforderungen-noch-nicht/" class="liinternal">AG Dillenburg </a>zieht das OLG aus der mangelnden Überprüfbarkeit keine Folgerungen. Na ja, man hat so ein wenig den Eindruck, dass &#8220;man&#8221; irgendwie dieses Messverfahren retten will. Siehe auch noch <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/poliscanspeed-kein-korrektes-messverfahren-freispruch/" class="liinternal">AG Solingen </a>und sowie <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/und-noch-einmal-zur-unverwertbarkeit-von-poliscan-jetzt-das-ag-luebben/" class="liinternal">AG Lübben</a></p>
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