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	<title>LexisNexis® Strafrecht Online Blog &#187; Umfang</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>F&#252;r alle Nebeklagemausis und -m&#228;useriche</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 07:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Nebenklagevertreter]]></category>
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		<description><![CDATA[ist die Entscheidung des BGH v. 24.0610.2010 - 3 StR 156/10 interessant und beachtenswert. In der geht es um den Austausch des Nebenklagevertreters in der Revisionsinstanz. Der BGH f&#252;hrt dazu aus: &#8220;Der Antrag bleibt ohne Erfolg. Die Beistandsbestellung durch das erstinstanzliche Gericht wirkt bis zur rechtskr&#228;ftigen Beendigung des Verfahrens fort und erstreckt sich somit auch auf [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten'>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</a> <small>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/manchmal-kann-eine-gewisse-unschaerfe-auch-gut-sein/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein'>Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein</a> <small>An den Spruch: Manchmal ist weniger mehr, habe ich mich erinnert, als ich den Beschl. des BGH v. 11.05.2010 &#8211; 1 StR 210/10...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/tod-bei-brechmitteleinsatz-freispruch-vom-bgh-aufgehoben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tod bei Brechmitteleinsatz: Freispruch vom BGH aufgehoben'>Tod bei Brechmitteleinsatz: Freispruch vom BGH aufgehoben</a> <small>Der BGH meldet in seiner PM 94/2010 die Aufhebung eines Urteils des LG Bremen, durch das der angeklagte Arzt vom...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ist die Entscheidung des <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=3351748ba288ccb0bf6332c35e112eb7&amp;nr=52668&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH v. 24.06<span style="text-decoration: line-through;">10</span>.2010 - 3 StR 156/10</a> interessant und beachtenswert. In der geht es um den Austausch des Nebenklagevertreters in der Revisionsinstanz. Der BGH f&#252;hrt dazu aus:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Der Antrag bleibt ohne Erfolg. Die Beistandsbestellung durch das erstinstanzliche Gericht wirkt bis zur rechtskr&#228;ftigen Beendigung des Verfahrens fort und erstreckt sich somit auch auf die Revisionsinstanz (BGHR StPO § 397 a Abs. 1 Beistand 2 und 3; BGH, Beschl. vom 7. Mai 2003 &#8211; 2 StR 88/03). Ein Wechsel in der Person des Beistandes k&#246;nnte in entsprechender Anwendung des § 143 StPO nur durch R&#252;cknahme der urspr&#252;nglichen Beiordnung und Bestellung eines neuen Beistandes in Betracht kommen (BGH, Beschl. vom 15. M&#228;rz 2001 &#8211; 3 StR 63/01). Die Nebenkl&#228;gerin hat jedoch nichts vorgetragen, was den Wechsel in der Person des Beistands rechtfertigen k&#246;nnte. Zudem hat Rechtsanwalt P. nicht nur an der mehrt&#228;gigen Hauptverhandlung vor dem Landgericht teilgenommen, er hat auch eine ausf&#252;hrliche und die besondere rechtliche Situation (Rechtsmittelbefugnis des Nebenkl&#228;gers &#8211; § 400 StPO &#8211; bei Angriffen allein gegen das vom Landgericht angenommene Konkurrenzverh&#228;ltnis zwischen mehreren Taten) ber&#252;cksichtigende Revisionsbegr&#252;ndungsschrift gefertigt. Der Wechsel eines Mitarbeiters aus der Kanzlei von Rechtsanwalt P. in die Kanzlei von Rechtsanwalt Jo. ist kein Grund f&#252;r die R&#252;cknahme der Bestellung von Rechtsanwalt P. &#8220;.</em></p></blockquote>
<p>Was lernen wir daraus?</p>
<ol>
<li>Die einmal erfolgte Bestellung gilt bis zur Rechtskraft fort. Macht sich nie so gut, wenn man erneute Bestellung beantragt.</li>
<li>F&#252;r die Entpflichtung gelten dieselben Regeln wie f&#252;r die Entpflichtung des Pflichtverteidigers. Also muss man &#8220;Butter bei die Fische tun&#8221; = Antrag begr&#252;nden.</li>
</ol>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten'>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</a> <small>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/manchmal-kann-eine-gewisse-unschaerfe-auch-gut-sein/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein'>Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein</a> <small>An den Spruch: Manchmal ist weniger mehr, habe ich mich erinnert, als ich den Beschl. des BGH v. 11.05.2010 &#8211; 1 StR 210/10...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/tod-bei-brechmitteleinsatz-freispruch-vom-bgh-aufgehoben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tod bei Brechmitteleinsatz: Freispruch vom BGH aufgehoben'>Tod bei Brechmitteleinsatz: Freispruch vom BGH aufgehoben</a> <small>Der BGH meldet in seiner PM 94/2010 die Aufhebung eines Urteils des LG Bremen, durch das der angeklagte Arzt vom...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind die Revisionsentscheidungen des BGH zu kurz und argumentativ zu einseitig?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsmittelverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Begründung]]></category>
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		<category><![CDATA[Revsionsentscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Umfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich unter dem Tite: &#8220;Ich sage es ja immer, Revisionen werden in der Instanz gewonnen zu einem revisionsrechtlichen Beschluss des BGH gebloggt. Dazu war kommentiert worden, das der BGh die Geister, die er rief, nicht mehr los wird, sich aber im Grunde widerspr&#252;chlich verh&#228;lt, wenn er einerseits immer h&#246;here H&#252;rden in der Instanz aufbaut, [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/man-sollte-nicht-mit-steinen-werfen-wenn-man-ggf-selbst-im-glashaus-sitzt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&#252;g&#8230;'>Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&#252;g&#8230;</a> <small>Vor einigen Tagen habe ich den Rechstprechungs&#252;berblick von K&#246;nig/Seitz in DAR 2010, 361 ff. zu aktueller Rechtsprechung der OLG im...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/dauerbrenner-beim-bgh-revision-des-nebenklaegers/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dauerbrenner beim BGH: Revision des Nebenkl&#228;gers'>Dauerbrenner beim BGH: Revision des Nebenkl&#228;gers</a> <small>Wenn man die Revisionsrechtsprechugn des BGH verfolgt, stellt man schnell fest: Einer der Dauerbrenner ist die Revision des Nebenkl&#228;gers. Viele...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/der-bgh-und-der-auslandszeuge-aus-litauen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der BGH, der Beweisantrag und der Auslandszeuge aus Litauen'>Der BGH, der Beweisantrag und der Auslandszeuge aus Litauen</a> <small>Im BGH-Beschl. v. 28.04.2010 &#8211; 1 StR 644/09 -  hat der BGH zum Beweisantrag auf Vernehmung eines Auslandszeugen Stellung genommen....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatte ich unter dem Tite: &#8220;<a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/ich-sage-es-ja-immer-revisionen-werden-in-der-instanz-gewonnen/" class="liinternal">Ich sage es ja immer, Revisionen werden in der Instanz gewonnen</a> zu einem revisionsrechtlichen Beschluss des BGH gebloggt. Dazu war kommentiert worden, das der BGh die Geister, die er rief, nicht mehr los wird, sich aber im Grunde widerspr&#252;chlich verh&#228;lt, wenn er einerseits immer h&#246;here H&#252;rden in der Instanz aufbaut, andererseits aber dann h&#228;ufig beklagt, dass die Verfahren so lange dauern. Zu dem Thema passt ganz gut der Beitrag von Fezer, der auf <a href="http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/archiv/10-06/index.php?sz=6" target="_blank" class="liexternal">HRRS</a> ver&#246;ffentlicht worden ist und der sich &#252;ber &#8220;zu kurze&#8221; Revisionsbegr&#252;ndungen beklagt, vor allem dar&#252;ber, dass sich der BGH nicht mehr mit Einw&#228;nden der Wissenschaft auseinandersetzt. Die Redaktion von HRRS f&#252;hrt dazu aus:</p>
<p><em>&#8220;Das (gest&#246;rte?) Verh&#228;ltnis Wissenschaft/Rechtsprechung ist vor allem auch im Bereich des Strafverfahrensrechts ein Modethema. Fezer h&#228;lt dieses Thema f&#252;r &#252;berfl&#252;ssig und sogar in einer Hinsicht gef&#228;hrlich. Er r&#252;gt, dass sich der BGH nicht hinter einer gewissen „Theorienlastigkeit“ der Wissenschaft verstecken k&#246;nne, wenn er sich selbst in der Rechtsanwendung zur&#252;ckh&#228;lt. Davon betroffen ist – so betont Fezer zu Recht – vor allem die Frage, inwieweit ein Strafsenat verpflichtet ist, in seinen Entscheidungsgr&#252;nden umfassend zu argumentieren, also auch auf Gegenargumente aus dem Schrifttum einzugehen.</em></p>
<p><em> </em><em>Fezer zeigt anhand mehrerer Beispiele aus der j&#252;ngsten BGH-Rechtsprechung auf, dass die Strafsenate in ihren Begr&#252;ndungen einseitig geblieben sind: Sie erw&#228;hnen Gegenargumente aus dem wissenschaftlichen Schrifttum entweder gar nicht oder umgehen eine Auseinandersetzung mit ihnen. Demgegen&#252;ber sieht Fezer das Revisionsgericht verpflichtet, sich in seiner Entscheidungsbegr&#252;ndung mit allen wesentlichen Argumenten zu befassen, also auch Gegenargumente zu ber&#252;cksichtigen. Diese Verpflichtung ergibt sich nach der Ausarbeitung Fezers zun&#228;chst einmal aus rechtstheoretischen Erkenntnissen (z.B. aus der juristischen Argumentationslehre), n&#228;mlich aus der Notwendigkeit zur vollst&#228;ndigen, rational nachvollziehbaren Argumentation. Ob sich eine solche Argumentationsverpflichtung auch aus dem Grundgesetz ableiten l&#228;sst (Art. 97 I und Art. 20 III GG) sieht Fezer derzeit noch als eine ungekl&#228;rte Frage. Erg&#228;nzend nimmt er auf Art. 103 I GG Bezug.</em></p>
<p><em> </em><em>Fezer fordert den BGH dazu auf, seine Begr&#252;ndungsarbeit zu verbessern. Beachtet das Revisionsgericht die argumentativen Strukturen nicht, dann bestehe die Gefahr, Ergebnisse zu erzielen, die letztlich nicht begr&#252;ndbar sind und reine „Machtspr&#252;che“ ausmachen. Um die Erf&#252;llung der Begr&#252;ndungspflicht realisierbar zu gestalten, schw&#228;cht Fezer diese Verpflichtung auf die jeweils wesentlichen Argumente und Gegenargumente ab. Um die Begr&#252;ndungspflicht zu aktualisieren, r&#228;t Fezer den Revisionsf&#252;hrern, Angriffe aus dem wissenschaftlichen Schrifttum auf einschl&#228;gige BGH-Entscheidungen vorzutragen. Insoweit h&#228;tten die Strafverteidiger vielf&#228;ltige M&#246;glichkeiten, den BGH fortw&#228;hrend auf seine Argumentationsverpflichtungen hinzuweisen.&#8221;</em></p>
<p>Ich kann nur jedem (Revisions)Verteidiger empfehlen, den Beitrag mal zu lesen und umzusetzen. Der BGH wird sich freuen <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  (?)</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/man-sollte-nicht-mit-steinen-werfen-wenn-man-ggf-selbst-im-glashaus-sitzt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&#252;g&#8230;'>Was du nicht willst, dass man dir tu, das f&#252;g&#8230;</a> <small>Vor einigen Tagen habe ich den Rechstprechungs&#252;berblick von K&#246;nig/Seitz in DAR 2010, 361 ff. zu aktueller Rechtsprechung der OLG im...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/dauerbrenner-beim-bgh-revision-des-nebenklaegers/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dauerbrenner beim BGH: Revision des Nebenkl&#228;gers'>Dauerbrenner beim BGH: Revision des Nebenkl&#228;gers</a> <small>Wenn man die Revisionsrechtsprechugn des BGH verfolgt, stellt man schnell fest: Einer der Dauerbrenner ist die Revision des Nebenkl&#228;gers. Viele...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/der-bgh-und-der-auslandszeuge-aus-litauen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der BGH, der Beweisantrag und der Auslandszeuge aus Litauen'>Der BGH, der Beweisantrag und der Auslandszeuge aus Litauen</a> <small>Im BGH-Beschl. v. 28.04.2010 &#8211; 1 StR 644/09 -  hat der BGH zum Beweisantrag auf Vernehmung eines Auslandszeugen Stellung genommen....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-hier-ist-der-beschluss-des-olg-hamburg-vielleicht-doch-schofel/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-hier-ist-der-beschluss-des-olg-hamburg-vielleicht-doch-schofel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte gestern in dem Beitrag &#8221; Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?&#8221; &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg berichtet, der zu der Frage ergangen ist, wie weit die Pflichtverteidigerbestellung geht, isnbesondere ob sie auch T&#228;tigkeiten im Adh&#228;sionsverfahren umfasst. Hier ist der Beschl. des OLG Hamburg v. 14.06.2010 &#8211; [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-oder-ist-das-nicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?</a> <small>Eine Kollegin berichtet gerade in der Mailing-Liste der ARGE Strafrecht &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg, der weit reichende Folgen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-hamm-bejaht-inzidenter-pflichtverteidiger-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren'>OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren</a> <small>Hallo, es bewegt sich dann allm&#228;hlich doch etwas in der Frage der Beiordnung eines Pflichtverteidigers im OWi-Verfahren. Jetzt hat dazu...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/olg-hamm-schritt-in-die-richtige-richtung-pflichtverteidiger-beiordnung-im-strafvollstreckungsverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm: Schritt in die richtige Richtung; Pflichtverteidiger: Beiordnung im Strafvollstreckungsverfahren'>OLG Hamm: Schritt in die richtige Richtung; Pflichtverteidiger: Beiordnung im Strafvollstreckungsverfahren</a> <small>Um die Frage, ob dem Verurteilten im Strafvollstreckungsverfahren ein Pflichtverteidiger beizuordnen ist, gibt es immer wieder Streit. Das OLG Hamm...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gestern in dem Beitrag &#8221; <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-oder-ist-das-nicht-doch-schofel/" title="Permanenter Link zu Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt …… oder: Ist das nicht doch schofel?" rel="bookmark" class="liinternal">Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?</a>&#8221; &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg berichtet, der zu der Frage ergangen ist, wie weit die Pflichtverteidigerbestellung geht, isnbesondere ob sie auch T&#228;tigkeiten im Adh&#228;sionsverfahren umfasst. Hier ist der <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-hamburg-beschl-v-14062010-3-ws-7310/" class="liinternal">Beschl. des OLG Hamburg v. 14.06.2010 &#8211; 3 Ws 73/10</a> nun.</p>
<p>Das, was die Kollegin mitgeteilt hatte, stimmt. Es handelt sich allerdings nicht um eine &#196;nderung der Rechtsprechung des OLG Hamburg, sondern um ein Abweichen von der Rechtsprechung eines anderen Senats, dass zu diesem Ergebnis gef&#252;hrt hat. Das OLG er&#246;rtert zwar die Frage der konkludenten Beiordnung, die es verneint, aber: Damit ist nicht gekl&#228;rt, wie man denn nun damit umgeht, dass der Kollegin die Beiordnung unter Hinweis auf die gesicherte Rechtsprechung des OLG &#8220;verweigert&#8221; worden ist. Warum geht das OLG eigentlich nicht hin und gibt die Sache zur&#252;ck an das LG, damit dort &#252;ber den Antrag noch entschieden werden kann. Wenn man das nicht tut, weil das Verfahren ja nun rechtskr&#228;ftig abgeschlossen ist, dann w&#228;re es &#8211; meine ich &#8211; doch schofel.</p>
<p>Fair Trial l&#228;sst gr&#252;&#223;en&#8230;</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-oder-ist-das-nicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?</a> <small>Eine Kollegin berichtet gerade in der Mailing-Liste der ARGE Strafrecht &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg, der weit reichende Folgen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-hamm-bejaht-inzidenter-pflichtverteidiger-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren'>OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren</a> <small>Hallo, es bewegt sich dann allm&#228;hlich doch etwas in der Frage der Beiordnung eines Pflichtverteidigers im OWi-Verfahren. Jetzt hat dazu...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/olg-hamm-schritt-in-die-richtige-richtung-pflichtverteidiger-beiordnung-im-strafvollstreckungsverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm: Schritt in die richtige Richtung; Pflichtverteidiger: Beiordnung im Strafvollstreckungsverfahren'>OLG Hamm: Schritt in die richtige Richtung; Pflichtverteidiger: Beiordnung im Strafvollstreckungsverfahren</a> <small>Um die Frage, ob dem Verurteilten im Strafvollstreckungsverfahren ein Pflichtverteidiger beizuordnen ist, gibt es immer wieder Streit. Das OLG Hamm...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[§ 404 StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Kollegin berichtet gerade in der Mailing-Liste der ARGE Strafrecht &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg, der weit reichende Folgen hat. Das OLG Hamburg hatte bisher auch die Auffassung vertreten, dass die Beiordnung zum Pflichtverteidiger auch regelm&#228;&#223;ig die Vertretung im Adh&#228;sionsverfahren erfasst und damit ein Antrag nach § 404 Abs. 5 StPO nicht erforderlich sei [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-hier-ist-der-beschluss-des-olg-hamburg-vielleicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?</a> <small>Ich hatte gestern in dem Beitrag &#8221; Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?&#8221; &#252;ber...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten'>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</a> <small>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/so-kann-man-sich-irren-oder-einen-verein-werden-wir-nicht-gruenden-koennen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: So kann man sich irren&#8230;, oder einen Verein werden wir nicht gr&#252;nden k&#246;nnen.'>So kann man sich irren&#8230;, oder einen Verein werden wir nicht gr&#252;nden k&#246;nnen.</a> <small>Tja, so kann man sich irren, habe ich gedacht, als ich den Beschl. des OLG Saarbr&#252;cken v. 19.01.2010 &#8211; 2...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Kollegin berichtet gerade in der Mailing-Liste der ARGE Strafrecht &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg, der weit reichende Folgen hat.</p>
<p>Das OLG Hamburg hatte bisher auch die Auffassung vertreten, dass die Beiordnung zum Pflichtverteidiger auch regelm&#228;&#223;ig die Vertretung im Adh&#228;sionsverfahren erfasst und damit ein Antrag nach § 404 Abs. 5 StPO nicht erforderlich sei (vgl. StV 2007, 293). Hiervon ist der 3. Senat des OLG in einer Grundsatzentscheidung vom 14.06.2010 jetzt abger&#252;ckt (Entscheidungsgr&#252;nde kenne ich noch nicht). Die gesonderte Beiordnung f&#252;r das Adh&#228;sionsverfahren ist danach nun stets notwendig.</p>
<p>So weit – so gut, oder auch nicht. Denn interessant ist das Zustandekommen des Beschlusses: Die Kollegin hatte darum gestritten, ob es sich bei 211 Adh&#228;sionsantr&#228;gen um (nur) eine (n&#228;mlich dieselbe) Sache handelt, deren Streitwerte addiert und sodann daraus eine Geb&#252;hr zu berechnen war oder ob es sich um mehrere verschiedene Sachen handelte. Letzeres war ihre Auffassung, was ihr ca. 11.000 € eingebracht h&#228;tte. Festgesetzt wurden allerdings nur 586 € (weil nach Auffassung des Rechtspflegers nur eine Angelegenheit vorliegt.</p>
<p>Leider ist diese Frage nun immer noch offen. Man k&#246;nnte nun vermuten, dass eine Entscheidung zugunsten der mehreren/verschiedenen Angelegenheiten ausgegangen und f&#252;r die Staatskasse teuer geworden w&#228;re (vgl. aber dazu KG RVGprofessionell 2009, 113 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/rvgreport/" class="liinternal">RVGreport</a> 2009, 302 = AGS 2009, 484 = JurB&#252;ro 2009, 529; OLG Brandenburg AGS 2009, 325 = <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/online-bibliothek-strafrecht/fachzeitschriften/rvgreport/" class="liinternal">RVGreport</a> 2009, 341). Ich tue es aber lieber mal nicht.</p>
<p>Was mich allerdings ein wenig sprachlos macht: Im Verfahren hatte die Kollegin den Antrag gem. § 404 Abs. 5 StPO gestellt, allerdings ist dieser mit Hinweis auf die &#8220;gesicherte Rechtsprechung des OLG&#8221; nicht beschieden worden. Da fragt ich mich jetzt nat&#252;rlich, wie geht man denn nun damit um? Um Kommentaren vorzubeugen: Ich bin mir dar&#252;ber im Klaren, dass es keinen Anspruch auf eine „gesicherte Rechtsprechung“ gibt und man mit Rechtsprechungs&#228;nderungen rechnen muss. Aber muss man dann nicht jetzt &#252;ber den Erweiterungsantrag entscheiden, und zwar auch noch nach Rechtskraft der Entscheidung. Fair-Trial bzw. das Verbot des widerspr&#252;chlichen Verhaltens lassen gr&#252;&#223;en. Das OLG hat &#252;brigens die Frage einer konkludenten Beiordnung gepr&#252;ft und verneint. Ein total verfahrene Kiste, die wir hier in Westfalen „schofel“ nennen w&#252;rden.</p>
<p>Als Verteidiger kann man daraus nur den Schluss ziehen: Selbst wenn der Hinweis auf „gesicherte Rechtsprechung des Oberlandesgerichts“ kommt: Auf Beiordnung bestehen, denn man wei&#223; ja nie (s.o.).</p>
<p>Wegen der &#220;berschrift: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">http://de.wikipedia.org/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense</a> oder <a href="http://synonyme.woxikon.de/synonyme/schofel.php" target="_blank" class="liexternal">http://synonyme.woxikon.de/synonyme/schofel.php</a></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-hier-ist-der-beschluss-des-olg-hamburg-vielleicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?</a> <small>Ich hatte gestern in dem Beitrag &#8221; Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?&#8221; &#252;ber...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/bgh-entscheidung-kann-kostenfestsetzung-retten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten'>BGH-Entscheidung kann Kostenfestsetzung retten</a> <small>Immer wieder Streit/&#196;rger/Missfallen gibt es, wenn der Rechtsanwalt im Zusammenhang mit einem Kostenfestsetzungsantrag am Ende des Verfahrens feststellt, dass er...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/so-kann-man-sich-irren-oder-einen-verein-werden-wir-nicht-gruenden-koennen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: So kann man sich irren&#8230;, oder einen Verein werden wir nicht gr&#252;nden k&#246;nnen.'>So kann man sich irren&#8230;, oder einen Verein werden wir nicht gr&#252;nden k&#246;nnen.</a> <small>Tja, so kann man sich irren, habe ich gedacht, als ich den Beschl. des OLG Saarbr&#252;cken v. 19.01.2010 &#8211; 2...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich breche eine Lanze f&#252;r den Revisionsverteidiger, oder: Manchmal sind 100 Seiten noch zu wenig</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ich-breche-eine-lanze-fuer-den-revisionsverteidiger-oder-manchmal-sind-100-seiten-noch-zu-wenig/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 10:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsmittelverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Negativtatsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Revision]]></category>
		<category><![CDATA[Revisionsbegründung]]></category>
		<category><![CDATA[Revisionsgerichte]]></category>
		<category><![CDATA[Revisionsgrund]]></category>
		<category><![CDATA[Revisionsverteidiger]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Umfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kollege Nebgen hatte gestern in seinem Blog &#252;ber einen ZAP-Beitrag von Egon Schneider zu &#8220;100 Seiten Revision&#8221; berichtet. Zur L&#228;nge von Schrifts&#228;tzen ist dann hier kritisch Stellung genommen worden. Die Stellungnahme gipfelt darin, dass es hei&#223;t: &#8220;Sicher gibt es F&#228;lle, wo auch 100 Seiten eigentlich kurz und knapp sind; z.B. wenn es in einem [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/manchmal-versteht-man-es-nicht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Manchmal versteht man es nicht,&#8230;'>Manchmal versteht man es nicht,&#8230;</a> <small>&#8230;wie sorglos doch von Verteidigern mit der Formenstrenge der Revision um gegangen wird.  Anders kann man den Beschl. des BGH...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/manchmal-kann-eine-gewisse-unschaerfe-auch-gut-sein/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein'>Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein</a> <small>An den Spruch: Manchmal ist weniger mehr, habe ich mich erinnert, als ich den Beschl. des BGH v. 11.05.2010 &#8211; 1 StR 210/10...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/wochenspiegel-fuer-die-18-kw-oder-wir-schauen-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wochenspiegel f&#252;r die 18.KW &#8211; oder wir schauen mal wieder &#252;ber den Tellerrand'>Wochenspiegel f&#252;r die 18.KW &#8211; oder wir schauen mal wieder &#252;ber den Tellerrand</a> <small>In der 18. KW waren folgende Beitr&#228;ge interessant: Der Beck-Blog weist als Lesetipp auf den Aufsatz von Deutscher zum Fahrverbot in...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege Nebgen hatte gestern in seinem Blog &#252;ber einen ZAP-Beitrag von Egon Schneider zu &#8220;<a href="http://nebgen.blogspot.com/2010/05/100-seiten-revision.html" target="_blank" class="liexternal">100 Seiten Revision</a>&#8221; berichtet. Zur <a href="http://anotherjudge.blogspot.com/2010/05/zur-lange-von-schriftsatzen.html" target="_blank" class="liexternal">L&#228;nge von Schrifts&#228;tzen</a> ist dann <a href="http://anotherjudge.blogspot.com/2010/05/zur-lange-von-schriftsatzen.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a> kritisch Stellung genommen worden. Die Stellungnahme gipfelt darin, dass es hei&#223;t:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Sicher gibt es F&#228;lle, wo auch 100 Seiten eigentlich kurz und knapp sind; z.B. wenn es in einem Bauprozess um 200 Positionen geht. Geht es aber nur um ein Ding: n&#228;mlich z.B.: ist dem Verurteilten im Prozess ordnungsgem&#228;&#223; ein Mord nachgewiesen worden? dann sind 100 Seiten einfach zu viel. &#8230;.B&#246;se gesagt: im zitierten Beispiel reicht schon die Angabe der L&#228;nge des Schriftsatzes aus, um zur Auffassung zu kommen, dass der Bescheid des BGH den Nagel auf den Kopf trifft</em>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Kollege Nebgen hat sich darauf <a href="http://nebgen.blogspot.com/2010/05/wie-lang-ist-zu-lang.html" target="_blank" class="liexternal">noch einmal gemeldet</a> und die Rechtsprechung des BGH beklagt, die zu diesen langen Revisionsbegr&#252;ndungen f&#252;hrt.</p>
<p>Ich kann dem nur zustimmen und damit eine Lanze f&#252;r den Revisionsverteidiger brechen. Wenn man die Rechtsprechung des BGH zu § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO &#8211; und leider auch die der OLG &#8211; sieht/kennt, dann hat man als Revisionsverteidiger gar keine andere M&#246;glichkeit, als wirklich alles, aber auch alles vorzutragen, was mit dem geltend gemachten Verfahrensversto&#223; in Zusammenhang steht und m&#246;glicherweise von Bedeutung sein kann, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass die R&#252;ge unzul&#228;ssig ist/wird (vgl. dazu auch <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/manchmal-versteht-man-es-nicht/" class="liinternal">hier</a>). Das ist nicht nur bei sog. Negativtatsachen der Fall, sondern z.B. auch, wenn es um Verfahrensverz&#246;gerung geht, wenn es um einen Versto&#223; gegen § 81a Abs. 2 StPO geht usw., usw. Da sind schnell ganze B&#252;cher zusammengeschrieben und auch schnell, da ja auch alle Beschl&#252;sse und sonstige Verfahrenstatsachen vorgetragen werden m&#252;ssen, 100 Seiten erreicht und manchmal auch &#252;bertroffen.</p>
<p>Im Zivilrecht mag es richtig sein, dass &#8220;10 oder eher noch 5 Seiten, gef&#252;llt mit knackigen Argumenten&#8221; &#8211; wie der Kollege in seinem Blog meint &#8211; gen&#252;gen m&#246;gen. Im Strafverfahren zwingt eben die Rechtsprechung der Revisionsgerichte , &#8220;ganze Romane&#8221; vorzutragen. Wenn ein Bauprozess mit einem Mordverfahren verglichen wird, vergleicht man Birnen mit &#196;pfeln. Die Aussage</p>
<blockquote><p>&#8220;Geht es aber nur um ein Ding: n&#228;mlich z.B.: ist dem Verurteilten im Prozess ordnungsgem&#228;&#223; ein Mord nachgewiesen worden? dann sind 100 Seiten einfach zu viel.&#8221;</p></blockquote>
<p>ist m.E. in ihrer Allgemeinheit falsch.</p>
<p>Sorry, aber ich habe ja nun selbst 15 Jahre lang mit Revisionen gek&#228;mpft <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Manchmal sind 100 Seiten sogar noch zu wenig. Das Einzige was den Verteidiger &#8220;beruhigen&#8221; sollte: Der Revisionsrichter muss es alles lesen <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/manchmal-versteht-man-es-nicht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Manchmal versteht man es nicht,&#8230;'>Manchmal versteht man es nicht,&#8230;</a> <small>&#8230;wie sorglos doch von Verteidigern mit der Formenstrenge der Revision um gegangen wird.  Anders kann man den Beschl. des BGH...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/manchmal-kann-eine-gewisse-unschaerfe-auch-gut-sein/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein'>Manchmal kann eine gewisse Unsch&#228;rfe auch gut sein</a> <small>An den Spruch: Manchmal ist weniger mehr, habe ich mich erinnert, als ich den Beschl. des BGH v. 11.05.2010 &#8211; 1 StR 210/10...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/wochenspiegel-fuer-die-18-kw-oder-wir-schauen-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wochenspiegel f&#252;r die 18.KW &#8211; oder wir schauen mal wieder &#252;ber den Tellerrand'>Wochenspiegel f&#252;r die 18.KW &#8211; oder wir schauen mal wieder &#252;ber den Tellerrand</a> <small>In der 18. KW waren folgende Beitr&#228;ge interessant: Der Beck-Blog weist als Lesetipp auf den Aufsatz von Deutscher zum Fahrverbot in...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Man muss nur meckern, dann passiert was. AG Erfurt bejaht Akteneinsichtsrecht f&#252;r die Lebensakte</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/man-muss-nur-meckern-dann-passiert-was-ag-bejaht-akteneinsichtsrecht-fuer-die-lebensakte/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Akteneinsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Akteneinsichtsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bedienungsanleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensakte]]></category>
		<category><![CDATA[Umfang]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltungsbehörde]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag, 26.04.2010, hatte ich noch &#252;ber einen Beschluss des AG Schwelm berichtet und beanstandet, dass das AG dem Verteidiger nur Einsicht in die Bedienungsanleitung gew&#228;hrt hat, nicht aber in die Lebensakte. Man muss nur meckern . Denn von einem Kollegen ist mir jetzt der Beschluss des AG Erfurt v. 25.03.2010 &#8211; 64 OWi 634/10 [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-verneint-allgemeines-akteneinsichtsrecht-des-zeugenbeistands/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH verneint (allgemeines) Akteneinsichtsrecht des Zeugenbeistands'>BGH verneint (allgemeines) Akteneinsichtsrecht des Zeugenbeistands</a> <small>Der BGH hat Stellung genommen zu einem verfahrensrechtlichen Dauerbrenner, n&#228;mlich der Frage des allgemeinen Akteneinsichtsrecht des anwaltlichen Zeugenbeistands. W&#228;hrend es...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/der-kampf-um-die-bedienungsanleitung-zum-messgeraet-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der Kampf um die Bedienungsanleitung zum Messger&#228;t im OWi-Verfahren, und t&#228;glich gr&#252;&#223;t das Murmeltier'>Der Kampf um die Bedienungsanleitung zum Messger&#228;t im OWi-Verfahren, und t&#228;glich gr&#252;&#223;t das Murmeltier</a> <small>Jeder Verteidiger kennt es: Er muss im stra&#223;enverkehrsrechtlichen OWi-Verfahren schon um die Bedienungsanleitung zu Messger&#228;ten k&#228;mpfen. Die Verwaltungsbeh&#246;rde will sich...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/gibt-es-ein-rangverhaeltnis-pflicht-wahlverteidiger-antwort-nein/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gibt es ein Rangverh&#228;ltnis Pflicht-/Wahlverteidiger? Antwort: Nein'>Gibt es ein Rangverh&#228;ltnis Pflicht-/Wahlverteidiger? Antwort: Nein</a> <small>Im Forum bei LexisNexisStrafrecht stand heute eine interessante Frage an. Der Kollege teilt folgendes mit:  &#8221;nochmal Pommern: Der Pflichtverteidiger, den...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, 26.04.2010, hatte ich noch &#252;ber einen <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/der-kampf-um-die-bedienungsanleitung-zum-messgeraet-im-owi-verfahren/" class="liinternal">Beschluss des AG Schwelm</a> berichtet und beanstandet, dass das AG dem Verteidiger nur Einsicht in die Bedienungsanleitung gew&#228;hrt hat, nicht aber in die Lebensakte. Man muss nur meckern <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Denn von einem Kollegen ist mir jetzt der Beschluss des <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/828.htm" target="_blank" class="liexternal">AG Erfurt v. 25.03.2010 &#8211; 64 OWi 634/10</a> zugesandt worden, in dem das AG klar und unmissverst&#228;ndlich sagt: Es besteht ein Akteneinsichtsrecht auch in die Lebensakte. Und weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;W&#228;re das vollst&#228;ndige Akteneinsichtsrecht nur im Wege des stattfindenden gerichtlichen Verfahren zu verwirklichen, w&#252;rden die Rechte des mit einem Vorwurf konfrontierten B&#252;rgers verk&#252;rzt, was nicht hingenommen werden kann. Es gibt unter der Herrschaft des Grundgesetzes keine beh&#246;rdliche Ma&#223;­nahme, die vom B&#252;rger nicht kontrolliert werden kann. Kontrolle verlangt daher u.a. auch umf&#228;ngliche Akteneinsicht, da es sich hierbei nicht um einen Akt handelt, den die Verwaltungsbeh&#246;rde nach eige­ner Ermessen gew&#228;hren kann, sondern auf den die Verteidigung auf ihren Antrag hin einen Anspruch hat.</p>
<p>Schlie&#223;lich f&#252;hrt die Verweisung der Verwaltungsbeh&#246;rde im Hinblick auf die von der Verteidigung angeforderten Unterlagen auf das Gericht dazu, dass umfangreiche und Kostentreibende Mehrarbei­ten anfallen, die durch entsprechendes T&#228;tigwerden der Verwaltungsbeh&#246;rde leicht vermieten werden k&#246;nnten und die angesichts der vorherrschenden Kostenreduktionsstrategie im &#246;ffentlichen Dienst mit zunehmender Mehrbelastung des vorhandenen Personals auch in der Justiz vom Gericht nicht hinge­nommen werden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sch&#246;ner Beschluss, mit dem Verteidiger argumentieren k&#246;nnen.</p>
<p>Erg&#228;nzung: Und wenn Akteneinsicht nicht gew&#228;hrt wird, bei der Verfahrensr&#252;ge die Anforderungen beachten. Vgl. dazu <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/revison-mangelnder-akteneinsicht" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-verneint-allgemeines-akteneinsichtsrecht-des-zeugenbeistands/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH verneint (allgemeines) Akteneinsichtsrecht des Zeugenbeistands'>BGH verneint (allgemeines) Akteneinsichtsrecht des Zeugenbeistands</a> <small>Der BGH hat Stellung genommen zu einem verfahrensrechtlichen Dauerbrenner, n&#228;mlich der Frage des allgemeinen Akteneinsichtsrecht des anwaltlichen Zeugenbeistands. W&#228;hrend es...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/der-kampf-um-die-bedienungsanleitung-zum-messgeraet-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der Kampf um die Bedienungsanleitung zum Messger&#228;t im OWi-Verfahren, und t&#228;glich gr&#252;&#223;t das Murmeltier'>Der Kampf um die Bedienungsanleitung zum Messger&#228;t im OWi-Verfahren, und t&#228;glich gr&#252;&#223;t das Murmeltier</a> <small>Jeder Verteidiger kennt es: Er muss im stra&#223;enverkehrsrechtlichen OWi-Verfahren schon um die Bedienungsanleitung zu Messger&#228;ten k&#228;mpfen. Die Verwaltungsbeh&#246;rde will sich...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/gibt-es-ein-rangverhaeltnis-pflicht-wahlverteidiger-antwort-nein/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gibt es ein Rangverh&#228;ltnis Pflicht-/Wahlverteidiger? Antwort: Nein'>Gibt es ein Rangverh&#228;ltnis Pflicht-/Wahlverteidiger? Antwort: Nein</a> <small>Im Forum bei LexisNexisStrafrecht stand heute eine interessante Frage an. Der Kollege teilt folgendes mit:  &#8221;nochmal Pommern: Der Pflichtverteidiger, den...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jura novit curia &#8211; Zwischenstand I, oder: OLG Rostock novit jura</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/jura-novit-curia-zwischenstand-i-oder-olg-rostock-novit-jura/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 15:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Akteneinsicht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir hatten ja vor einigen Tagen &#8211; am 25.03.2010 - dar&#252;ber berichtet, dass der neue § 147 Abs. 2 Satz 2 StPO in Mecklenburg-Vorpommern wohl noch nicht &#252;berall bekannt ist, vgl. hier. Der Kollege, der die Beschwerde in der Sache eingelegt hat, teilt im Forum von LexisNexis-Strafrecht als Zwischenstand inzwischen mit, dass er mit dem Berichterstatter [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/jura-novit-curia-gilt-das-nicht-mehr/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Jura novit curia &#8211; gilt das nicht mehr?'>Jura novit curia &#8211; gilt das nicht mehr?</a> <small>Der Kollege Hoenig berichtet heute &#252;ber einen Fall, in dem dem Angeklagten noch aufgegeben wird, den von ihm zu benennenden...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-hier-ist-der-beschluss-des-olg-hamburg-vielleicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?</a> <small>Ich hatte gestern in dem Beitrag &#8221; Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?&#8221; &#252;ber...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/wochenspiegel-fuer-die-17-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wochenspiegel f&#252;r die 17 KW. &#8211; oder wir blicken mal wieder &#252;ber den  Tellerrand'>Wochenspiegel f&#252;r die 17 KW. &#8211; oder wir blicken mal wieder &#252;ber den  Tellerrand</a> <small>Die Zusammenstellung f&#252;r die 17. KW. Zum Dauerthema Akteneinsicht und Vorlage der Vollmacht immer wieder mal was Neues. Der Frage:...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten ja vor einigen Tagen &#8211; am 25.03.2010 - dar&#252;ber berichtet, dass der neue § 147 Abs. 2 Satz 2 StPO in Mecklenburg-Vorpommern wohl noch nicht &#252;berall bekannt ist, vgl.<a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/jura-novit-curia-gilt-das-nicht-mehr/" class="liinternal"> hier</a>. Der Kollege, der die Beschwerde in der Sache eingelegt hat, teilt im Forum von <a href="http://www.strafrecht-online.de" class="liinternal">LexisNexis-Strafrecht </a>als Zwischenstand inzwischen mit, dass er mit dem Berichterstatter des OLG Rostock telefoniert habe: &#8220; Der Richter, mit dem ich heute telefonierte, war ebenfalls ersch&#252;ttert, dass die StA Schwerin, das AG Schwerin und auch noch das LG Schwerin anscheinend das neue Gesetz nicht kennen.&#8221; Das kann man auch wohl sein. Bin mal gespannt, wie es weitergeht.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/jura-novit-curia-gilt-das-nicht-mehr/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Jura novit curia &#8211; gilt das nicht mehr?'>Jura novit curia &#8211; gilt das nicht mehr?</a> <small>Der Kollege Hoenig berichtet heute &#252;ber einen Fall, in dem dem Angeklagten noch aufgegeben wird, den von ihm zu benennenden...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-hier-ist-der-beschluss-des-olg-hamburg-vielleicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; hier ist der Beschluss des OLG Hamburg &#8211; vielleicht doch &#8220;schofel&#8221;?</a> <small>Ich hatte gestern in dem Beitrag &#8221; Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?&#8221; &#252;ber...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/wochenspiegel-fuer-die-17-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wochenspiegel f&#252;r die 17 KW. &#8211; oder wir blicken mal wieder &#252;ber den  Tellerrand'>Wochenspiegel f&#252;r die 17 KW. &#8211; oder wir blicken mal wieder &#252;ber den  Tellerrand</a> <small>Die Zusammenstellung f&#252;r die 17. KW. Zum Dauerthema Akteneinsicht und Vorlage der Vollmacht immer wieder mal was Neues. Der Frage:...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Trunkenheitsfahrt als Rauschtat &#8211; Feststellungen im Urteil</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/olg-koeln/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das OLG K&#246;ln hat jetzt in seinem Beschl. v. 05.02.210 &#8211; III RVs 25/10 seine und die obergerichtliche Rechtsprechung zum Umfang der Feststellungen bei einer Trunkenheitsfahrt fortgeschrieben. Danach gilt der Grundsatz, dass der Tatrichter im Falle der Verurteilung wegen einer Trunkenheitsfahrt regelm&#228;&#223;ig verpflichtet ist, auch Umst&#228;nde festzustellen, die geeignet sind, den Schuldumfang n&#228;her zu bestimmen [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/der-kampf-um-den-vorsatz-bei-der-trunkenheitsfahrt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der Kampf um den Vorsatz bei der Trunkenheitsfahrt'>Der Kampf um den Vorsatz bei der Trunkenheitsfahrt</a> <small>Im Verkehrsrecht gibt es einen Dauerbrenner: Das ist der Kampf um den Vorsatz bei § 316 StGB. Immer wieder argumentieren...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/folgen-einer-trunkenheitsfahrt-verurteilter-darf-nicht-zeitsoldat-werden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Folgen einer Trunkenheitsfahrt &#8211; Verurteilter darf nicht (Zeit)Soldat werden'>Folgen einer Trunkenheitsfahrt &#8211; Verurteilter darf nicht (Zeit)Soldat werden</a> <small>Das VG Koblenz teilt in seiner PM Nr. 12/2010 gerade mit, dass nach einem Urteil des VG Koblenz v. 14.0.4.2010...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/entziehung-der-fahrerlaubnis-nach-trunkenheitsfahrt-mit-dem-fahrrad/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad'>Entziehung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad</a> <small>Vor einiger Zeit ist in der allgemeinen Presse &#252;ber eine Entscheidung des BayVGH berichtet worden, nach der dieser keine Bedenken...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG K&#246;ln hat jetzt in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-koeln-beschl-v-05022010-iii-1-rvs-2510/" class="liinternal">Beschl. v. 05.02.210 &#8211; III RVs 25/10</a> seine und die obergerichtliche Rechtsprechung zum Umfang der Feststellungen bei einer Trunkenheitsfahrt fortgeschrieben. Danach gilt der Grundsatz, dass der Tatrichter im Falle der Verurteilung wegen einer Trunkenheitsfahrt regelm&#228;&#223;ig verpflichtet ist, auch Umst&#228;nde festzustellen, die geeignet sind, den Schuldumfang n&#228;her zu bestimmen und einzugrenzen, auch dann, wenn die Tat nicht zu einer Verurteilung nach § 316 StGB, sondern zum Schuldspruch wegen Vollrauschs (§ 323a StGB) f&#252;hrt. Damit kann man in der Revision bei einer Sachr&#252;ge ggf. mal punkten.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/der-kampf-um-den-vorsatz-bei-der-trunkenheitsfahrt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der Kampf um den Vorsatz bei der Trunkenheitsfahrt'>Der Kampf um den Vorsatz bei der Trunkenheitsfahrt</a> <small>Im Verkehrsrecht gibt es einen Dauerbrenner: Das ist der Kampf um den Vorsatz bei § 316 StGB. Immer wieder argumentieren...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/folgen-einer-trunkenheitsfahrt-verurteilter-darf-nicht-zeitsoldat-werden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Folgen einer Trunkenheitsfahrt &#8211; Verurteilter darf nicht (Zeit)Soldat werden'>Folgen einer Trunkenheitsfahrt &#8211; Verurteilter darf nicht (Zeit)Soldat werden</a> <small>Das VG Koblenz teilt in seiner PM Nr. 12/2010 gerade mit, dass nach einem Urteil des VG Koblenz v. 14.0.4.2010...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/entziehung-der-fahrerlaubnis-nach-trunkenheitsfahrt-mit-dem-fahrrad/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Entziehung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad'>Entziehung der Fahrerlaubnis nach Trunkenheitsfahrt mit dem Fahrrad</a> <small>Vor einiger Zeit ist in der allgemeinen Presse &#252;ber eine Entscheidung des BayVGH berichtet worden, nach der dieser keine Bedenken...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Notwendige Auslagen: Bei rund 16.000 € kommt die Staatskasse schon mal ins Gr&#252;beln&#8230;.</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 07:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch die notwendigen Auslagen des Pflichtverteidigers sind h&#228;ufig nach Abschluss des Strafverfahrens ein heftig umk&#228;mpftes Terrain. Und je h&#246;her die Auslagen sind, desto heftiger wird gek&#228;mpft/gek&#252;rzt. So auch in dem Fall, der der Entscheidung des  OLG K&#246;ln im Beschl. v. 11.12.09 &#8211; 2 Ws 496/09 &#8211; zugrunde gelegen hat. Der Rechtsanwalt war in einem Umfangsverfahren dem Angeklagten [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/blutentnahme-richterlicher-eildienst-im-lg-bezirk-frankfurt-erforderlich/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blutentnahme: Richterlicher Eildienst im LG Bezirk Frankfurt erforderlich'>Blutentnahme: Richterlicher Eildienst im LG Bezirk Frankfurt erforderlich</a> <small>Das AG K&#246;nigstein hat sich in seinem Urteil vom 29.09.2009 &#8211; 50 Ds 437 Js 32191/09 u.a. auch mit der Frage befasst,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-oder-ist-das-nicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?</a> <small>Eine Kollegin berichtet gerade in der Mailing-Liste der ARGE Strafrecht &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg, der weit reichende Folgen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/dinglicher-arrest-im-steuerstrafverfahren-kein-automatismus/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dinglicher Arrest im Steuerstrafverfahren &#8211; kein Automatismus'>Dinglicher Arrest im Steuerstrafverfahren &#8211; kein Automatismus</a> <small>Anfang des Jahres hat das OLG K&#246;ln in seinem Beschl. v. 06.01.2010 &#8211; 2 Ws 636/09 zum dinglichen Arrest Stellung...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die notwendigen Auslagen des Pflichtverteidigers sind h&#228;ufig nach Abschluss des Strafverfahrens ein heftig umk&#228;mpftes Terrain. Und je h&#246;her die Auslagen sind, desto heftiger wird gek&#228;mpft/gek&#252;rzt. So auch in dem Fall, der der Entscheidung des  <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-koeln-beschl-v-11122009-2-ws-49609/" class="liinternal">OLG K&#246;ln im Beschl. v. 11.12.09 &#8211; 2 Ws 496/09</a> &#8211; zugrunde gelegen hat.</p>
<p>Der Rechtsanwalt war in einem Umfangsverfahren dem Angeklagten als sog. Sicherungsverteidiger neben einem anderen Pflichtverteidiger beigeordnet worden. Er hat dann rund 105.000 Ablichtungen aus den Verfahrensakten erstellt und daf&#252;r gem. Ziff. 7000 VV RVG netto rund 16.000 € zum Ausgleich angemeldet. Die Urkundsbeamtin der Gesch&#228;ftsstelle hat davon einen Betrag in H&#246;he von rund 10.500 € abgesetzt. Im Rechtsmittelverfahren sind dem Rechtsanwalt aber die gesamten Fotokopiekosten gew&#228;hrt worden. Auch die Beschwerde des Bezirksrevisors hatte keinen Erfolg. Zutreffend hat das OLG K&#246;ln in der lesenswerten Entscheidung darauf hingewiesen, dass der Pflichtverteidiger wohl nur dann auf ggf. vorliegende digitalisierte Ablichtungen verwiesen werden k&#246;nnte, wenn diese vollst&#228;ndig vorliegen. Ausweislich eines Vermerks des Vorsitzenden der Strafkammer war das hier jedoch nicht der Fall, sondern es standen zum Zeitpunkt der Anklageerhebung nur ein Teil der anklagerelevanten Fallakten in digitalisierter Form zur Verf&#252;gung. Die restlichen anklagerelevanten Fallakten wurden erst einige Monate nach Beginn der Hauptverhandlung in digitalisierte Form &#252;berf&#252;hrt.</p>
<p>Ich meine, dass ist zutreffend, denn der Verteidiger hat einen Anspruch darauf hat, mit einer vollst&#228;ndigen Ablichtung der Akten zu arbeiten. Darauf zu achten ist auch, dass dem Verteidiger auch nicht zugemutet werden kann, ggf. selbst einen „Abgleich“ daraufhin vorzunehmen, welche Aktenseiten bei einer Digitalisierung m&#246;glicherweise &#252;bersprungen worden sind, um nur diese abzulichten. Das w&#228;re ein unzumutbarer Arbeitsaufwand. Schlie&#223;lich hat auch jeder Verteidiger Anspruch auf einen „eigenen“ Aktenauszug und muss sich nicht auf die von einem anderen Verteidiger gefertigten Kopien und Ablichtungen verweisen lassen. Auch darauf hat das OLG zutreffend hingewiesen.</p>
<p>Fazit: Lesenswert und zutreffend.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/blutentnahme-richterlicher-eildienst-im-lg-bezirk-frankfurt-erforderlich/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Blutentnahme: Richterlicher Eildienst im LG Bezirk Frankfurt erforderlich'>Blutentnahme: Richterlicher Eildienst im LG Bezirk Frankfurt erforderlich</a> <small>Das AG K&#246;nigstein hat sich in seinem Urteil vom 29.09.2009 &#8211; 50 Ds 437 Js 32191/09 u.a. auch mit der Frage befasst,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ein-schelm-wer-boeses-dabei-denkt-oder-ist-das-nicht-doch-schofel/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?'>Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt&#8230; oder: Ist das nicht doch schofel?</a> <small>Eine Kollegin berichtet gerade in der Mailing-Liste der ARGE Strafrecht &#252;ber einen Beschluss des OLG Hamburg, der weit reichende Folgen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/dinglicher-arrest-im-steuerstrafverfahren-kein-automatismus/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Dinglicher Arrest im Steuerstrafverfahren &#8211; kein Automatismus'>Dinglicher Arrest im Steuerstrafverfahren &#8211; kein Automatismus</a> <small>Anfang des Jahres hat das OLG K&#246;ln in seinem Beschl. v. 06.01.2010 &#8211; 2 Ws 636/09 zum dinglichen Arrest Stellung...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Neu!!! § 147 Abs. 2 Satz 2 StPO: Erweiterte Akteneinsicht bei Untersuchungshaft</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/neu-147-abs-2-satz-2-stpo-erweiterte-akteneinsicht-bei-untersuchungshaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 07:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
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		<category><![CDATA[EGMR]]></category>
		<category><![CDATA[Neuregelung]]></category>
		<category><![CDATA[U-Haft]]></category>
		<category><![CDATA[Umfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu den Neuerungen, die am 01.01.2010 in Kraft getreten sind, geh&#246;rt auch die Erg&#228;nzung in § 147 Abs. 2 Satz 2 StPO, die u.a. auch Rechtsprechung des EGMR zur&#252;ckgeht (Lamy, Sch&#246;ps u.a.). Danach k&#246;nnen jetzt bei einem inhaftierten Mandanten diejenigen Aktenteile nicht mehr zur&#252;ckgehalten werden, die zur Beurteilung der Rechtm&#228;&#223;igkeit der Haftentscheidung erforderlich sind. Und [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/neu-pflichtverteidiger-fuer-den-inhaftierten-mandanten-140-abs-1-nr-4-stpo/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO'>Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO</a> <small>Zu den am 01.01.2010 in Kraft getretenen Neuerungen im U-Haft-Recht geh&#246;rt auch die Neuregelung in § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-erstes-obergerichte-zu-den-neuen-140-abs-1-nr-4-142-abs-1stpo-wenn-vorschrift-nicht-beachtet-ist-pflichtverteidiger-auszuwechseln/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln'>OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln</a> <small>Durch das Gesetz zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts v. 29.07.2009 ist § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO neu eingef&#252;hrt worden....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/egmr-zur-akteneinsicht-beim-inhaftierten-beschuldigten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EGMR zur Akteneinsicht beim inhaftierten Beschuldigten'>EGMR zur Akteneinsicht beim inhaftierten Beschuldigten</a> <small>Der EGMR hat mal wieder zur Akteneinsicht beim inhaftierten Beschuldigten entschieden (vgl. Beschl. v. 02.06.2009, 29705/05). Danach verst&#246;&#223;t es gegen das v&#246;lkerrechtlich verb&#252;rgte...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu den Neuerungen, die am 01.01.2010 in Kraft getreten sind, geh&#246;rt auch die Erg&#228;nzung in § 147 Abs. 2 Satz 2 StPO, die u.a. auch Rechtsprechung des EGMR zur&#252;ckgeht (Lamy, Sch&#246;ps u.a.). Danach k&#246;nnen jetzt bei einem inhaftierten Mandanten diejenigen Aktenteile nicht mehr zur&#252;ckgehalten werden, die zur Beurteilung der Rechtm&#228;&#223;igkeit der Haftentscheidung erforderlich sind. Und das sind m.E. alle. In die ist in geeigneter Weise Akteneinsicht zu gew&#228;hren. Nicht ausreichend d&#252;rften „ausged&#252;nnte Aktenteile“ sein. Und: Im Gesetzgebungsverfahren ist der letzte Halbsatz noch eingef&#252;gt worden. „.. in der Regel ist Akteneinsicht zu gew&#228;hren“. Damit ist klar, was mit „geeigneter Weise“ gemeint ist: Akteneinsicht. Der Verteidiger muss sie nur noch durchsetzen.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/neu-pflichtverteidiger-fuer-den-inhaftierten-mandanten-140-abs-1-nr-4-stpo/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO'>Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO</a> <small>Zu den am 01.01.2010 in Kraft getretenen Neuerungen im U-Haft-Recht geh&#246;rt auch die Neuregelung in § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-erstes-obergerichte-zu-den-neuen-140-abs-1-nr-4-142-abs-1stpo-wenn-vorschrift-nicht-beachtet-ist-pflichtverteidiger-auszuwechseln/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln'>OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln</a> <small>Durch das Gesetz zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts v. 29.07.2009 ist § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO neu eingef&#252;hrt worden....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/egmr-zur-akteneinsicht-beim-inhaftierten-beschuldigten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: EGMR zur Akteneinsicht beim inhaftierten Beschuldigten'>EGMR zur Akteneinsicht beim inhaftierten Beschuldigten</a> <small>Der EGMR hat mal wieder zur Akteneinsicht beim inhaftierten Beschuldigten entschieden (vgl. Beschl. v. 02.06.2009, 29705/05). Danach verst&#246;&#223;t es gegen das v&#246;lkerrechtlich verb&#252;rgte...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Inbegriffsr&#252;ge im Revisionsverfahren. Achtung! Falle!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 07:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer kennt sie nicht? Die Inbegriffsr&#252;ge im Revisionsverfahren, mit der ein Versto&#223; gegen § 261 StPO geltend gemacht wird. Sie ist z.B. immer dann zu erheben, wenn eine Urkunde, die in der Hauptverhandlung nicht verlesen worden ist, zur Grundlage des Urteils gemacht worden ist. Dann wird ger&#252;gt, dass das Urteil nicht auf dem &#8220;Inbegriff der [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/au-backe-in-die-falle-waere-ich-glaube-ich-auch-getappt-oder-haetten-sie-es-gewusst/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Au Backe :-), in die Falle w&#228;re ich &#8211; glaube ich &#8211; auch getappt, oder: H&#228;tten Sie es gewusst?'>Au Backe :-), in die Falle w&#228;re ich &#8211; glaube ich &#8211; auch getappt, oder: H&#228;tten Sie es gewusst?</a> <small>Ein im Grunde ganz einfacher Fall, der in der Praxis gar nicht selten sein d&#252;rfte, f&#252;hrt m.E. zu einer Falle,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ein-ansichten-eines-ehemaligen-revisionsrichters-oder-die-hoffnung-im-revisionsverfahren-ist-bereits-gestorben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein-/Ansichten eines ehemaligen Revisionsrichters, oder: Die Hoffnung im Revisionsverfahren ist bereits gestorben'>Ein-/Ansichten eines ehemaligen Revisionsrichters, oder: Die Hoffnung im Revisionsverfahren ist bereits gestorben</a> <small>Mit Interesse verfolge ich als ehemaliger Revisionsrichter die derzeit entbrannte Diskussion in der Frage: Revision, ja oder nein. W&#228;hrend der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-nochmals-abspracheverstaendigung-was-nicht-im-protokoll-ist-ist-nicht-in-der-welt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt'>BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt</a> <small>Ich hatte ja im Blogbeitrag vom 03.05.2010 bereits auf eine Entscheidung des BGH im Zusammenhang mit der Absprache/Verst&#228;ndigung hingewiesen. In...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt sie nicht? Die Inbegriffsr&#252;ge im Revisionsverfahren, mit der ein Versto&#223; gegen § 261 StPO geltend gemacht wird. Sie ist z.B. immer dann zu erheben, wenn eine Urkunde, die in der Hauptverhandlung nicht verlesen worden ist, zur Grundlage des Urteils gemacht worden ist. Dann wird ger&#252;gt, dass das Urteil nicht auf dem &#8220;Inbegriff der Hauptverhandlung&#8221; beruht. Aber, Achtung!!!! Es reicht nicht aus, nur zu r&#252;gen/vorzutragen, dass die Urkunde nicht verlesen worden ist. Vielmehr muss auch noch vorgetragen werden, dass die Urkunde auch sonst nicht, z.B. im Wege des Vorhalts, in die Hauptverhandlung eingef&#252;hrt worden ist. Das wird h&#228;ufig &#252;bersehen und dann ist die formelle R&#252;ge unzul&#228;ssig (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO). Wer es nachlesen  will, kann es im <a href="http://www.burhoff.de/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1075.htm" target="_blank" class="liexternal">Beschluss des OLG Hamm vom 24.11.2009 &#8211; 3 Ss OWi 882/09</a> &#8211; tun. Klassischer Fall. Der Verteidiger wusste es aber. Ergebnis: Aufhebung.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/au-backe-in-die-falle-waere-ich-glaube-ich-auch-getappt-oder-haetten-sie-es-gewusst/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Au Backe :-), in die Falle w&#228;re ich &#8211; glaube ich &#8211; auch getappt, oder: H&#228;tten Sie es gewusst?'>Au Backe :-), in die Falle w&#228;re ich &#8211; glaube ich &#8211; auch getappt, oder: H&#228;tten Sie es gewusst?</a> <small>Ein im Grunde ganz einfacher Fall, der in der Praxis gar nicht selten sein d&#252;rfte, f&#252;hrt m.E. zu einer Falle,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/ein-ansichten-eines-ehemaligen-revisionsrichters-oder-die-hoffnung-im-revisionsverfahren-ist-bereits-gestorben/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ein-/Ansichten eines ehemaligen Revisionsrichters, oder: Die Hoffnung im Revisionsverfahren ist bereits gestorben'>Ein-/Ansichten eines ehemaligen Revisionsrichters, oder: Die Hoffnung im Revisionsverfahren ist bereits gestorben</a> <small>Mit Interesse verfolge ich als ehemaliger Revisionsrichter die derzeit entbrannte Diskussion in der Frage: Revision, ja oder nein. W&#228;hrend der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/bgh-nochmals-abspracheverstaendigung-was-nicht-im-protokoll-ist-ist-nicht-in-der-welt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt'>BGH: Nochmals Absprache/Verst&#228;ndigung &#8211; Was nicht im Protokoll ist, ist nicht in der Welt</a> <small>Ich hatte ja im Blogbeitrag vom 03.05.2010 bereits auf eine Entscheidung des BGH im Zusammenhang mit der Absprache/Verst&#228;ndigung hingewiesen. In...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nochmals AG Grimma: Umfassendes Beweisverwertungsverbot nach Videomessung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 07:01:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja bereits schon einmal &#252;ber die Auffassung des AG Grimma berichtet, wonach &#252;ber den vom Verfassungsgericht entschiedenen Fall der Videoauf­zeichnung hinaus die vom BVerfG aufgestellten Grunds&#228;tze (2 BvR 941/08) auch f&#252;r jede Art von Verkehrsverst&#246;&#223;en gelten, bei denen eine Identifizierung des Fahrers nur mittels eines Tatbildes m&#246;glich ist, d.h. auch f&#252;r die Geschwin­digkeitsmessung [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/olg-jena-videomessung-kein-beweisverwertungsverbot-bei-verdachtsabhaengiger-messung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung'>OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung</a> <small>Nach einer PM vom 14.01.2010 hat inzwischen auch das OLG Jena in einem Beschluss vom 6. 1. 2010 &#8211; 1...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/nochmals-videomessung-einstellung-durch-amtsgerichte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nochmals Videomessung: Einstellung durch Amtsgerichte'>Nochmals Videomessung: Einstellung durch Amtsgerichte</a> <small>Videomessung und kein Ende. Die Verkehrsrechtsanw&#228;lte weisen in ihrem Newsletter in der letzten Woche auf einige amtsgerichtliche Entscheidungen hin, in...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/beweisverwertungsverbot-fuer-videomessung-teilweise-in-nrw/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Beweisverwertungsverbot f&#252;r Videomessung &#8211; teilweise in NRW?'>Beweisverwertungsverbot f&#252;r Videomessung &#8211; teilweise in NRW?</a> <small>Ein Kollege postet bei LexisNexis Strafrecht im Forum gerade Folgendes: Bislang ist es nur eine Pressemitteilung, aber es l&#228;sst hoffen:...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja bereits schon einmal &#252;ber die Auffassung des AG Grimma berichtet, wonach &#252;ber den vom Verfassungsgericht entschiedenen Fall der Videoauf­zeichnung hinaus die vom BVerfG aufgestellten Grunds&#228;tze (2 BvR 941/08) auch f&#252;r jede Art von Verkehrsverst&#246;&#223;en gelten, bei denen eine Identifizierung des Fahrers nur mittels eines Tatbildes m&#246;glich ist, d.h. auch f&#252;r die Geschwin­digkeitsmessung (station&#228;re oder mobile Messungen). Auch in diesen F&#228;llen m&#252;ssen &#8211; so das AG Grimma &#8211; die Ausf&#252;hrungen des BVerfG Anwendung finden. Dazu jetzt hier noch einmal eine Entscheidung, gegen die die StA Rechtsbeschwerde eingelegt hat. Wir werden also (bald?) eine weitere Entscheidung eines OLG haben. Dieses Mal das OLG Dresden. Man darf gespannt sein, wie dieses mit der Problematik umgehen wird. Wer das Urt. v. 22.10.2009 &#8211; 003 OWI 153 Js 34830/09 lesen will: <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/ag-grimma-beschl-v-22102009-003-owi-153-js-3483009/" class="liinternal">Hier steht es</a></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/olg-jena-videomessung-kein-beweisverwertungsverbot-bei-verdachtsabhaengiger-messung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung'>OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung</a> <small>Nach einer PM vom 14.01.2010 hat inzwischen auch das OLG Jena in einem Beschluss vom 6. 1. 2010 &#8211; 1...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/nochmals-videomessung-einstellung-durch-amtsgerichte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nochmals Videomessung: Einstellung durch Amtsgerichte'>Nochmals Videomessung: Einstellung durch Amtsgerichte</a> <small>Videomessung und kein Ende. Die Verkehrsrechtsanw&#228;lte weisen in ihrem Newsletter in der letzten Woche auf einige amtsgerichtliche Entscheidungen hin, in...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/beweisverwertungsverbot-fuer-videomessung-teilweise-in-nrw/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Beweisverwertungsverbot f&#252;r Videomessung &#8211; teilweise in NRW?'>Beweisverwertungsverbot f&#252;r Videomessung &#8211; teilweise in NRW?</a> <small>Ein Kollege postet bei LexisNexis Strafrecht im Forum gerade Folgendes: Bislang ist es nur eine Pressemitteilung, aber es l&#228;sst hoffen:...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>OWi-Verfahren: Entbindung vom Erscheinen in der HV &#8211; doch alles wie gehabt</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/1363/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/1363/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 08:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Beck-Blog berichtet gestern &#252;ber „einen neuen Trend in der&#160;OLG-Rechtsprechung zur&#160;Entbindung des Betroffenen von seiner Erscheinenspflicht“. Da habe ich allerdings Zweifel, ob das richtig ist, ob es also diesen „neuen Trend“ gibt. Zumindest l&#228;sst er sich m.E. nicht aus den beiden herangezogenen Entscheidungen ableiten. Wenn man die sorgf&#228;ltig liest, was man immer tun sollte, wird [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-hamm-bejaht-inzidenter-pflichtverteidiger-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren'>OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren</a> <small>Hallo, es bewegt sich dann allm&#228;hlich doch etwas in der Frage der Beiordnung eines Pflichtverteidigers im OWi-Verfahren. Jetzt hat dazu...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/hat-der-betroffene-ueberhaupt-noch-rechte-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hat der Betroffene &#252;berhaupt noch Rechte im OWi-Verfahren?'>Hat der Betroffene &#252;berhaupt noch Rechte im OWi-Verfahren?</a> <small>Messverfahren immer wieder Messverfahren, st&#246;hnen sicherlich viele Verteidiger, und es werden sicherlich noch mehr werden, wenn das Schule macht, was...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/pflichtverteidiger-im-owi-verfahren-ueberraschende-entscheidung-des-lg-mainz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren: &#220;berraschende Entscheidung des LG Mainz'>Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren: &#220;berraschende Entscheidung des LG Mainz</a> <small>Hallo, ich weise mal auf eine neuere Entscheidung hin, die dann doch &#252;berrascht. Wir wissen all, dass nach § 60...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://blog.beck.de/2009/09/27/entbindung-vom-persoenlichen-erscheinen-olge-stuetzen-tatrichter-erscheinenspflicht-bei-drohendem-fahrverbot" mce_href="http://blog.beck.de/2009/09/27/entbindung-vom-persoenlichen-erscheinen-olge-stuetzen-tatrichter-erscheinenspflicht-bei-drohendem-fahrverbot" target="_blank" class="liexternal">Beck-Blog</a> berichtet gestern &#252;ber „einen neuen Trend in der&nbsp;OLG-Rechtsprechung zur&nbsp;Entbindung des Betroffenen von seiner Erscheinenspflicht“. Da habe ich allerdings Zweifel, ob das richtig ist, ob es also diesen „neuen Trend“ gibt. Zumindest l&#228;sst er sich m.E. nicht aus den beiden herangezogenen Entscheidungen ableiten. Wenn man die sorgf&#228;ltig liest, was man immer tun sollte, wird man n&#228;mlich feststellen:</p>
<ol>
<li>1. OLG Hamm hat in seinem Beschluss vom <a href="http://www.burhoff.de/insert/?/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1009.htm" mce_href="http://www.burhoff.de/insert/?/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1009.htm" target="_blank" class="liexternal">03.08.2009 &#8211; 3 Ss OWi 348/09 </a>- die Frage gar nicht entscheidungstragend entschieden, sondern die Rechtsbeschwerde wegen nicht ausreichender Begr&#252;ndung aus formellen Gr&#252;nden verworfen.<br />
Die Frage des Entbindungsantrags des Betroffenen und der Erforderlichkeit der Entbindung spielt nur in einer „Anmerkung“ eine Rolle &#8211; der Senat „merkt an“. Aus der Begr&#252;ndung wird m.E. aber deutlich, dass es vornehmlich darum geht, dass der Entbindungsantrag nicht ausreichend begr&#252;ndet war.</li>
<li> Auch die Entscheidung des <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-oldenburg-beschl-v-23032009-2-ssbs-5109" mce_href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-oldenburg-beschl-v-23032009-2-ssbs-5109" class="liinternal">OLG Oldenburg v. 23.3.2009 &#8211; 2 Ss Bs 51/09 -</a> , &#252;ber die wir bereits in VRR 2009, 314 berichtet haben, geht in eine andere Richtung. Das OLG verlangt n&#228;mlich f&#252;r eine Entbindung &#8211; ebenso wie das OLG Hamm &#8211; eine ausreichende Begr&#252;ndung des Antrags, aus der folgt, dass von der Anwesenheit des Betroffenen kein Aufkl&#228;rungsbeitrag zu erwarten ist. Die lag aber nach Auffassung des OLG nicht vor.</li>
<li> Die Forderung des OLG Oldenburg und auch die des OLG Hamm ist nichts Neues. Das haben die OLG schon immer verlangt. Bezeichnend ist, dass beide auf BayObLG NJW 1999, 2292 verweisen. Aber: Deutlich wird noch einmal, dass der Verteidiger ausreichend vortragen muss. Aber das habe ich auch schon immer gesagt. (vgl. Burhoff VRR 2007, 250). Wer es im &#220;brigen nachlesen will: <a href="http://www.lexisnexis.de/kombi-strafverfahren/?partner=337" mce_href="http://www.lexisnexis.de/kombi-strafverfahren/?partner=337" class="liinternal">Burhoff, Handbuch f&#252;r die strafrechtliche Hauptverhandlung</a>, (demn&#228;chst 6. Aufl., 2009, Rn. 356a ff.).</li>
</ol>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/olg-hamm-bejaht-inzidenter-pflichtverteidiger-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren'>OLG Hamm bejaht inzidenter Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren</a> <small>Hallo, es bewegt sich dann allm&#228;hlich doch etwas in der Frage der Beiordnung eines Pflichtverteidigers im OWi-Verfahren. Jetzt hat dazu...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/hat-der-betroffene-ueberhaupt-noch-rechte-im-owi-verfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Hat der Betroffene &#252;berhaupt noch Rechte im OWi-Verfahren?'>Hat der Betroffene &#252;berhaupt noch Rechte im OWi-Verfahren?</a> <small>Messverfahren immer wieder Messverfahren, st&#246;hnen sicherlich viele Verteidiger, und es werden sicherlich noch mehr werden, wenn das Schule macht, was...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/pflichtverteidiger-im-owi-verfahren-ueberraschende-entscheidung-des-lg-mainz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren: &#220;berraschende Entscheidung des LG Mainz'>Pflichtverteidiger im OWi-Verfahren: &#220;berraschende Entscheidung des LG Mainz</a> <small>Hallo, ich weise mal auf eine neuere Entscheidung hin, die dann doch &#252;berrascht. Wir wissen all, dass nach § 60...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>U-Haft: Roman schreiben nicht erlaubt, oder: In der K&#252;rze liegt die W&#252;rze</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/1287/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/1287/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 12:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was/wieviel muss der Richter im Rahmen der Briefkontrolle lesen? Mit der Frage besch&#228;tigt sich jetzt ein Beschluss des OLG Celle vom 14.08.2009 - 1 ws 404/09. Der U-Haft-Gefangene hatte ein Schriftst&#252;ck von 217 Seiten unter dem Titel &#8220;Kriminal-Familiendramatik pur auf 217 Seiten&#8221; versenden wollen. Das ist nicht genehmigt worden. Begr&#252;ndung: Es handelt sich um einen Roman [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/11/entschaedigung-fuer-zu-unrecht-erlittene-u-haft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht erlittene U-Haft'>Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht erlittene U-Haft</a> <small>Heute wird die Justizministerkonferenz in Berlin &#252;ber eine Erh&#246;hung der Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht Inhaftierte diskutieren. In dem Zusammenhang hat...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/erhoehung-der-entschaedigung-fuer-zu-unrecht-in-haft-sitzende/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erh&#246;hung der Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht in Haft Sitzende'>Erh&#246;hung der Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht in Haft Sitzende</a> <small>F&#252;r zu Unrecht in Haft Sitzende sollen pro Tag 25 Euro als Entsch&#228;digung gezahlt werden. Daf&#252;r pl&#228;diert der Bundesrat und...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/bverfg-beschraenkt-postverkehr-oder-verteidiger-aufgepasst-was-du-mit-in-die-u-haft-nimmst/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BVerfG beschr&#228;nkt Postverkehr, oder: Verteidiger aufgepasst, was du mit in die U-Haft nimmst.'>BVerfG beschr&#228;nkt Postverkehr, oder: Verteidiger aufgepasst, was du mit in die U-Haft nimmst.</a> <small>In Rechtsprechung und Literatur war bislang umstritten, welche Schriftst&#252;cke vom Verteidigerprivileg des § 148 StPO erfasst werden. Sind es nur...</small></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Was/wieviel muss der Richter im Rahmen der Briefkontrolle lesen? Mit der Frage besch&#228;tigt sich jetzt ein Beschluss des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-celle-beschl-v-14082009-1-ws-40409/" class="liinternal">OLG Celle vom 14.08.2009 - 1 ws 404/09</a>. Der U-Haft-Gefangene hatte ein Schriftst&#252;ck von 217 Seiten unter dem Titel &#8220;Kriminal-Familiendramatik pur auf 217 Seiten&#8221; versenden wollen. Das ist nicht genehmigt worden. Begr&#252;ndung: Es handelt sich um einen Roman und nicht um einen Gedankenaustausch zur Aufrechterhaltung von Beziehungen. Erlaubt worden bzw. als zul&#228;ssig angesehen worden ist aber ein Schriftwechsel im Ausma&#223; von zehn Seiten pro Tag. Dessen Kontrolle sei noch mit vertretbarem Verwaltungsaufwand m&#246;glich. Sorry, aber irgendwie kann ich es nachvollziehen. 217 Seiten sind wirklich ein &#8220;Roman&#8221;. Und: In der K&#252;rze liegt die W&#252;rze.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/11/entschaedigung-fuer-zu-unrecht-erlittene-u-haft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht erlittene U-Haft'>Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht erlittene U-Haft</a> <small>Heute wird die Justizministerkonferenz in Berlin &#252;ber eine Erh&#246;hung der Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht Inhaftierte diskutieren. In dem Zusammenhang hat...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/erhoehung-der-entschaedigung-fuer-zu-unrecht-in-haft-sitzende/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Erh&#246;hung der Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht in Haft Sitzende'>Erh&#246;hung der Entsch&#228;digung f&#252;r zu Unrecht in Haft Sitzende</a> <small>F&#252;r zu Unrecht in Haft Sitzende sollen pro Tag 25 Euro als Entsch&#228;digung gezahlt werden. Daf&#252;r pl&#228;diert der Bundesrat und...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/bverfg-beschraenkt-postverkehr-oder-verteidiger-aufgepasst-was-du-mit-in-die-u-haft-nimmst/' rel='bookmark' title='Permanent Link: BVerfG beschr&#228;nkt Postverkehr, oder: Verteidiger aufgepasst, was du mit in die U-Haft nimmst.'>BVerfG beschr&#228;nkt Postverkehr, oder: Verteidiger aufgepasst, was du mit in die U-Haft nimmst.</a> <small>In Rechtsprechung und Literatur war bislang umstritten, welche Schriftst&#252;cke vom Verteidigerprivileg des § 148 StPO erfasst werden. Sind es nur...</small></li>
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