<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Heymanns Strafrecht Online Blog &#187; Straßenverkehr</title>
	<atom:link href="http://blog.strafrecht-online.de/tag/strassenverkehr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.strafrecht-online.de</link>
	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 10:20:32 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr &#8211; Zusammenfassung beim BGH</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2011/07/gefaehrlicher-eingriff-in-den-strassenverkehr-zusammenfassung-beim-bgh/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gefaehrlicher-eingriff-in-den-strassenverkehr-zusammenfassung-beim-bgh</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2011/07/gefaehrlicher-eingriff-in-den-strassenverkehr-zusammenfassung-beim-bgh/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 12:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Sachrüge]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Urteilsanforderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Voraussetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[§ 315b StGB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=12339</guid>
		<description><![CDATA[So häufig sind verkehrsrechtliche Entscheidungen des in dem Bereich allein zuständigen 4. Strafsenat des BGH nicht. Daher freue ich mich immer, wenn ich mal wieder eine entdecke. So den BGH-Beschl. v. 12.04.2011 &#8211; 4 StR 22/11. Die Entscheidung bringt allerdings an sich zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) aus Karlsruhe nichts Neues. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So häufig sind verkehrsrechtliche Entscheidungen des in dem Bereich allein zuständigen 4. Strafsenat des BGH nicht. Daher freue ich mich immer, wenn ich mal wieder eine entdecke.</p>
<p>So den <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=bd3e78d1b3178b591764669509a34543&amp;nr=56202&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH-Beschl. v. 12.04.2011 &#8211; 4 StR 22/11</a>. Die Entscheidung bringt allerdings an sich zum gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) aus Karlsruhe nichts Neues. Sie ist aber dennoch berichtenswert, weil der BGH in der Entscheidung sehr schön seine Rechtsprechung der letzten Jahre zur Problematik – konkrete Gefährdung von Leib und Leben eines anderen bzw. einer Sache von bedeutendem Wert – zusammenfasst.</p>
<p>Zudem wird nochmals deutlich, worauf man als Verteidiger im Rahmen der Sachrüge achten muss. Denn die landgerichtliche Entscheidung beweist/zeigt: Die Rechtsprechung des BGH zu diesen Fragen scheint bei den LG immer noch nicht angekommen zu sein. Anders lassen sich solche landgerichtlichen Feststellungen, wie sie hier der BGH zu beurteilen hatte, nicht erklären.</p>
<div class="al2fb_anchor"><a href="http://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=217472344957204&id=157368150967624" target="_blank">Facebook</div></a>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2011/07/gefaehrlicher-eingriff-in-den-strassenverkehr-zusammenfassung-beim-bgh/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Winterreifenpflicht in Kraft &#8211; besondere Kontrollen soll es nicht geben&#8230;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/12/winterreifenpflicht-in-kraft-besondere-kontrollen-soll-es-nicht-geben/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=winterreifenpflicht-in-kraft-besondere-kontrollen-soll-es-nicht-geben</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/12/winterreifenpflicht-in-kraft-besondere-kontrollen-soll-es-nicht-geben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 11:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[In Kraft treten]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Winterreifenpflicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=8142</guid>
		<description><![CDATA[sagt die Polizei, jedenfalls in Münster (vgl. hier). Man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt und es um die Winterreifen jetzt nicht dasselbe Hin und Her gibt wie um die Umweltplakette, bei der ja auch zum Teil Bußgeldverfahren durchgeführt worden sind, wenn im ruhenden Verkehr Fahrzeuge nicht mit der Plakette ausgerüstet waren. Denn die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>sagt die Polizei, jedenfalls in Münster (vgl. <a href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/1452203_ansturm_auf_winterreifen.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>). Man kann nur hoffen, dass es dabei bleibt und es um die Winterreifen jetzt nicht dasselbe Hin und Her gibt wie um die Umweltplakette, bei der ja auch zum Teil Bußgeldverfahren durchgeführt worden sind, wenn im ruhenden Verkehr Fahrzeuge nicht mit der Plakette ausgerüstet waren.</p>
<p>Denn die Winterreifenpflicht ist ja eine &#8220;Verhaltenspflicht&#8221;, d.h.: Der Kraftfahrzeugführer soll bei den in § 2 Abs. 3a StVO nun genannten Wetterverhältnissen nicht mit einem nicht mit Winterreifen ausgerüsteten Fahrzeug fahren. Nicht eingeführt worden ist eine generelle Winterreifenpflicht. Das hätte man dann wohl in der StVZO regeln müssen, da es dann um den Zustand/die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen gegangen wäre.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/12/winterreifenpflicht-in-kraft-besondere-kontrollen-soll-es-nicht-geben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schilderwirrwarr kann Fahrlässigkeitsvorwurf entfallen lassen</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/10/schilderwirrwarr-kann-fahrlaessigkeitsvorwurf-entfallen-lassen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schilderwirrwarr-kann-fahrlaessigkeitsvorwurf-entfallen-lassen</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/10/schilderwirrwarr-kann-fahrlaessigkeitsvorwurf-entfallen-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 17:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StGB]]></category>
		<category><![CDATA[fahrlässige Körperverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldvorwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=7233</guid>
		<description><![CDATA[Das OLG Jena hat sich in seinem Beschl. v. 06.05.2010 – 1 Ss 20/10 mit der Frage befasst, ob eine durch extrem missverständliche Beschilderung hervorgerufene falsche Fahrweise die Schuld bei einer Körperverletzung ausnahmsweise entfallen lässt. Das hat der OLG für den zu entscheidenen Einzelfall bejaht und den Angeklagten vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung freigesprochen. Der damals 55 Jahre alte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Jena hat sich in seinem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/1048.htm" class="liinternal">Beschl. v. 06.05.2010 – 1 Ss 20/10 </a>mit der Frage befasst, ob eine durch extrem missverständliche Beschilderung hervorgerufene falsche Fahrweise die Schuld bei einer Körperverletzung ausnahmsweise entfallen lässt. Das hat der OLG für den zu entscheidenen Einzelfall bejaht und den Angeklagten vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung freigesprochen. Der damals 55 Jahre alte Angeklagte war als Fahrradfahrer mit einer plötzlich aus ihrer Hofeinfahrt herauslaufenden Frau zusammengestoßen. Die (82 Jahre) alte Dame kam zu Fall und verletzte sich schwer. Für den Angeklagten war die Kollision mit ihr &#8211; wegen der beschränkten örtlichen Sichtverhältnisse &#8211; nicht mehr zu vermeiden. Er war mit ca. 10 bis 15 km/h auch nicht etwa &#8220;gerast&#8221;. Die Frage war allein, ob er deshalb schuldhaft (fahrlässig) gehandelt hatte, weil der Unfall auf einem Gehweg geschehen war, wo das Radfahren grundsätzlich nur Kindern bis 10 Jahren erlaubt ist. AG und LG hatten das so gesehen und den Angeklagten verurteilt.</p>
<p>Die Revision vor dem OLG führte zum Freispruch. Der Angeklagte sei zwar objektiv nicht berechtigt gewesen, auf dem Gehweg mit dem Rad zu fahren. Sein Irrtum, dort fahren zu dürfen, könne ihm aber nicht vorgeworfen werden. Verkehrsbeschilderungen müssten so gestaltet sein dass &#8220;Sinn- und Tragweite der getroffenen Regelung durch einen beiläufigen Blich erkennbar sei, ohne nähere Überlegungen hierüber anstellen zu müssen&#8221;. Diese Anforderungen sei die irreführende Beschilderung nicht gerecht geworden; dem Angeklagten sei daher kein Schuldvorwurf zu machen. Er sei nur etwa 200 m vor der Ortschaft durch eine Schilderkombination aus dem Gefahrzeichen &#8220;Radfahrer kreuzen&#8221; und dem darunter angebrachten Hinweisschild &#8220;Radwanderweg&#8221; auf den links neben der Straße verlaufenden späteren Unfallweg geleitet worden. Bei dieser Beschilderung sei der Irrtum, den bei gleichen Aussehen (plötzlich) als Gehweg weitergeführten Weg auch innerorts befahren zu dürfen, ohne das klarstellende Verkehrszeichen 239 &#8220;nur Fußgänger&#8221; naheliegend gewesen.</p>
<p>In vergleichbaren Fällen gnaz interessanter Verteidigungsansatz.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/10/schilderwirrwarr-kann-fahrlaessigkeitsvorwurf-entfallen-lassen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ach, dann machen wir auch mal Werbung: Burhoff/Neidel/Grün (Hrsg.) &#8220;Messungen im Straßenverkehr&#8221; erschienen&#8230;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/10/ach-dann-machen-wir-auch-mal-werbung-burhoffneidelgruen-hrsg-messungen-im-strassenverkehr-erschienen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ach-dann-machen-wir-auch-mal-werbung-burhoffneidelgruen-hrsg-messungen-im-strassenverkehr-erschienen</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/10/ach-dann-machen-wir-auch-mal-werbung-burhoffneidelgruen-hrsg-messungen-im-strassenverkehr-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 14:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht Online]]></category>
		<category><![CDATA[Burhoff/Neidel/Grün]]></category>
		<category><![CDATA[Heymanns Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Messung]]></category>
		<category><![CDATA[Messverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=6898</guid>
		<description><![CDATA[Wir machen dann auch mal Werbung und weisen auf das in der vergangenen Woche erschienene Werk &#8220;Burhoff/Neidel/Grün (Hrsg.) Messungen im Straßenverkehr, 2. Aufl., 2010&#8243; hin. Wir haben das Werk erweitert um die Messverfahren bei Rotlichtverstößen und die Fragen der Täteridentifizierung. Bestellen kann man hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir machen dann auch mal Werbung und weisen auf das in der vergangenen Woche erschienene Werk &#8220;Burhoff/Neidel/Grün (Hrsg.) Messungen im Straßenverkehr, 2. Aufl., 2010&#8243; hin. Wir haben das Werk erweitert um die Messverfahren bei Rotlichtverstößen und die Fragen der Täteridentifizierung. Bestellen <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  kann man <a href="http://www.wkdis.de/geschwindigkeit-abstand-strassenverkehr" class="liinternal">hier</a>.<a href="http://blog.strafrecht-online.de/wp-content/uploads/519-9_Burhoff_Neidel23EE27-2.jpg" class="liimagelink" rel="lightbox[6898]"><img class="alignleft size-medium wp-image-6899" title="519-9_Burhoff_Neidel#23EE27 (2)" src="http://blog.strafrecht-online.de/wp-content/uploads/519-9_Burhoff_Neidel23EE27-2-250x300.jpg" alt="" width="250" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/10/ach-dann-machen-wir-auch-mal-werbung-burhoffneidelgruen-hrsg-messungen-im-strassenverkehr-erschienen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KG: Auch auf Sonderfahrstreifen gelten &#8220;allgemeine Lichtzeichen&#8221;, aber ggf. geringere Geldbuße</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/4731/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=4731</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/4731/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:31:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Geltung]]></category>
		<category><![CDATA[KG Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtzeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Regelfahrverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Rotlicht]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderfahrstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderstreifen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschreitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=4731</guid>
		<description><![CDATA[Das KG hat jetzt in seinem Beschl. v. 21.05.2010 - 3 Ws (B) 138/10  -  2 Ss 41/10 &#8211; ebenso wie bereits das OLG Frankfurt im Jahr 20o2 entschieden, dass für Fahrzeugführer, die unberechtigt einen Sonderstreifen benutzen, die Lichtzeichen für den allgemeinen Fahrverkehr auf den übrigen Fahrstreifen (weiter) gelten. Bei der Missachtung des dortigen Rotlichtes sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das KG hat jetzt in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/kg-berlin-beschl-v-21052010-3-ws-b-13810/" class="liinternal">Beschl. v. 21.05.2010 - 3 Ws (B) 138/10  -  2 Ss 41/10</a> &#8211; ebenso wie bereits das OLG Frankfurt im Jahr 20o2 entschieden, dass für Fahrzeugführer, die unberechtigt einen Sonderstreifen benutzen, die Lichtzeichen für den allgemeinen Fahrverkehr auf den übrigen Fahrstreifen (weiter) gelten. Bei der Missachtung des dortigen Rotlichtes sei aber trotz der Dauer der Rotlichtphase von mehr als einer Sekunde eine Gefährdung des Querverkehrs ausgeschlossen, wenn das Lichtzeichen für den unberechtigt benutzten Sonderstreifen die Fahrt frei gibt. Dies rechtfertige ggf. eine Unterschreitung der Regelgeldbuße und das Absehen vom Regelfahrverbot (§ 37 StVO).</p>
<p>Wenigstens etwas.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/4731/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorwurf: &#8220;Landesregierung gefährdet Sicherheit im Straßenverkehr&#8221; in Schleswig-Holstein, m.E. aber: Wohl eher ein eigenes Problem mit dem Richtervorbehalt&#8230;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/vorwurf-landesregierung-gefaehrdet-sicherheit-im-strassenverkehr-in-schleswig-holstein-m-e-aber-wohl-eher-ein-eigenes-problem-mit-dem-richtervorbehalt/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vorwurf-landesregierung-gefaehrdet-sicherheit-im-strassenverkehr-in-schleswig-holstein-m-e-aber-wohl-eher-ein-eigenes-problem-mit-dem-richtervorbehalt</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/vorwurf-landesregierung-gefaehrdet-sicherheit-im-strassenverkehr-in-schleswig-holstein-m-e-aber-wohl-eher-ein-eigenes-problem-mit-dem-richtervorbehalt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Erlass]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr im Verzug]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Schleswig]]></category>
		<category><![CDATA[Richtervorbehalt]]></category>
		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=3228</guid>
		<description><![CDATA[Ein Leser unseres Blogs weist mich gerade auf eine PM der Landtagsfraktion der Grünen in Schleswig-Holstein v. 06.04.2010 hin, die hier im Netz steht. Titel:  Landesregierung gefährdet Sicherheit im Straßenverkehr. Der Inhalt der PM ist nicht so interessant, allerdings: M.E. hat der Landtagsabgeordnete ein Problem mit dem Richtervorbehalt. Jedenfalls habe ich den Eindruck. Interessanter ist da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Leser unseres Blogs weist mich gerade auf eine PM der Landtagsfraktion der Grünen in Schleswig-Holstein v. 06.04.2010 hin, die <a href="http://www.sh.gruene-fraktion.de/cms/presse/dok/334/334997.landesregierung_gefaehrdet_sicherheit_im.html" target="_blank" class="liexternal">hier im Netz</a> steht. Titel:  Landesregierung gefährdet Sicherheit im Straßenverkehr. Der Inhalt der PM ist nicht so interessant, allerdings: M.E. hat der Landtagsabgeordnete ein Problem mit dem Richtervorbehalt. Jedenfalls habe ich den Eindruck.</p>
<p>Interessanter ist da schon der ebenfalls eingestellte und anhängende <a href="http://blog.strafrecht-online.de/wp-content/uploads/Erlass-Schleswig-Holstein.pdf" class="lipdf">Erlass Schleswig-Holstein</a> zu den Vorgaben für die richterliche Anordnung einer Blutentnahme. Den sollte man mal lesen. Vor allem die kursiv gesetzten Anmerkungen sind interessant:. Zur Nichterreichbarkeit wird angemerkt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Es erscheint auf den ersten Blick wenig einleuchtend, versuchen zu müssen, einen/eine Richterin zu erreichen, wenn die Erfolglosigkeit von vornherein ersichtlich ist. Der Generalstaatsanwalt weist aber darauf hin, dass eine eventuelle Handyerreichbarkeit des Richters/der Richterin, der/die vorher Dienst hatte, nicht ausgeschlossen werden kann. Daher ist der Anrufversuch auf jeden Fall vorzunehmen. Diese Vertahrensweisee erfüllt zudem eine Forderung des Justizministers</em>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im Übrigen: mehr als 20 Minuten muss man sich nicht bemühen, ein Anruf genügt, dann besteht &#8220;Gefahr im Verzug&#8221;. Mal sehen, was das OLG Schleswig damit macht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/vorwurf-landesregierung-gefaehrdet-sicherheit-im-strassenverkehr-in-schleswig-holstein-m-e-aber-wohl-eher-ein-eigenes-problem-mit-dem-richtervorbehalt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wochenspiegel für die 16. KW, &#8211; oder wir blicken mal wieder über den Tellerrand</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/wochenspiegel-fuer-die-16-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wochenspiegel-fuer-die-16-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/wochenspiegel-fuer-die-16-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[AG Burg]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrtenbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ladungssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Hamm]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutzversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Richter]]></category>
		<category><![CDATA[Strafbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Tätigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeugkiste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2962</guid>
		<description><![CDATA[Zu berichten ist aus der vergangenen Woche über folgende Beiträge: Über die Zulässigkeit einer &#8220;Fahrtenbuchauflage nach erstmaligem Verkehrsverstoß&#8221; berichtet Rechtslupe. Wer wissen will, ob das Rütteln an Polizeifahrzeugen strafbar ist, kann hier mal nachschauen. Mit der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis befasst sich dieser Beitrag. Die Spontanäußerung auf Nachfrage ist in der Tat eine Vernehmungssituation, von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu berichten ist aus der vergangenen Woche über folgende Beiträge:</p>
<ol>
<li>Über die Zulässigkeit einer &#8220;<a href="http://www.rechtslupe.de/verwaltungsrecht/fahrtenbuchauflage-nach-erstmaligem-verkehrsverstoss-318070" target="_blank" class="liexternal">Fahrtenbuchauflage nach erstmaligem Verkehrsverstoß</a>&#8221; berichtet Rechtslupe.</li>
<li>Wer wissen will, ob das Rütteln an Polizeifahrzeugen strafbar ist, kann <a href="http://kanzleiundrecht.wordpress.com/2010/04/22/rutteln-an-polizeifahrzeug-strafbar/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> mal nachschauen.</li>
<li>Mit der vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis befasst sich <a href="http://kanzleiundrecht.wordpress.com/2010/04/19/vorlaufige-entziehung-der-fahrerlaubnis/" target="_blank" class="liexternal">dieser Beitrag</a>.</li>
<li>Die <a href="http://strafverfahren.blogspot.com/2010/04/spontanausserung-auf-nachfrage.html" target="_blank" class="liexternal">Spontanäußerung auf Nachfrage</a> ist in der Tat eine Vernehmungssituation, von der man (leider) immer wieder hört.</li>
<li>Eine <a href="http://www.rsv-blog.de/d-a-s-feilscht-trotzig" target="_blank" class="liexternal">Rechtsschutzversicherung</a> zur Einsicht zur bringen ist wirklich nicht einfach; man fragt sich schon, welche Interessen vertreten werden.</li>
<li>Man, jedenfalls ich, glaube es nicht, dass ein Richter vergisst, ein Urteil zu unterschreiben; soll es aber geben, wie man <a href="http://www.sokolowski.org/blog/strafrecht/vergisst-der-strafrichter-das-urteil-zu-unterschreiben/1304/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> lesen kann.</li>
<li>Tapfer, tapfer, die Amtsgerichte, die trotz der in der Rechtsprechung der OLG vorherrschenden Auffassung (immer noch) von einem Beweisverwertungsverbot bei der Videomessung wegen fehlender Ermächtigungsgrundlage ausgehen, wie z.B. das<a href="http://www.rechtsanwalt-ratzka.de/ag-burg-abstandsmessung-mit-vks-3-0-3-01-nicht-verwertbar/" target="_blank" class="liexternal"> AG Burg</a>.</li>
<li>Mit der interessanten Frage, wohin im Traktor eine Werkzeugkiste gehört, hat sich das OLG Hamm und das <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/04/olg-hamm-%e2%80%93-werkzeugkiste-gehort/" target="_blank" class="liexternal">ein</a> oder <a href="http://blog.beck.de/2010/04/22/ladungssicherungsverstoss-bei-werkzeugkiste-im-traktor" target="_blank" class="liexternal">andere</a> Blog befasst. Volltext der Entscheidung <a href="http://www.burhoff.de/asp_beschluesse/beschluesseinhalte/1122.htm" class="liinternal">hier</a>.</li>
</ol>
<p>Und das war für mich der <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/04/16/papierne-ausdrucke-elektronischer-eingaben/" target="_blank" class="liexternal">Hammer der Woche</a>. <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> . Man glaubt es nicht. Noch nicht einmal der Klick auf den &#8220;Druckknopf&#8221;.</p>
<p>Viel Spaß beim Stöbern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/wochenspiegel-fuer-die-16-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Immer wieder: Der BGH und der Beinaheunfall bzw. der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/immer-wieder-der-bgh-und-der-beinaheunfall/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=immer-wieder-der-bgh-und-der-beinaheunfall</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/immer-wieder-der-bgh-und-der-beinaheunfall/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 06:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[konkrete Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsgefährdung]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Werferfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2867</guid>
		<description><![CDATA[Der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) spielt in der verkehrsstrafrechtlichen Rechtsprechung des BGH eine große Rolle, wie die Vielzahl der dazu ergehenden Entscheidungen zeigt. Bei den landgerichtlichen Verurteilungen werden aber nicht selten die doch recht hohen Anforderungen, die der BGH an die Vorschrift stellt, übersehen. So auch mal wieder im Beschl. v. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der gefährliche Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) spielt in der verkehrsstrafrechtlichen Rechtsprechung des BGH eine große Rolle, wie die Vielzahl der dazu ergehenden Entscheidungen zeigt. Bei den landgerichtlichen Verurteilungen werden aber nicht selten die doch recht hohen Anforderungen, die der BGH an die Vorschrift stellt, übersehen. So auch mal wieder im Beschl. v.<a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=97e1f1decb072b4eda372c04c0eb8524&amp;nr=51538&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal"> 23.10.2010 - 4 StR 506/09</a>. Kurz und bündig: Keine konkrete Gefährdung von Leib und Leben eines anderen oder einer Sache von bedeutendem Wert. ObwohL. Der Angeklagte hatte einen etwa faustgroßen, allerdings wohl brüchigen, Sandstein von einer Autobahnbrücke etwa 25 m weit auf den rechten Fahrstreigen geworfen. Es bleibt dann nur: Versuch.</p>
<p>Nachträglicher Zusatz: Zum Beinaheunfall s. auch <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/ruecksichtsloses-berholen-stets-noetigung" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und auch hier in diesem <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/der-beinaheunfall-315c-315b-stgb-verteidigungsansaetze" target="_blank" class="liexternal">Blog</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/immer-wieder-der-bgh-und-der-beinaheunfall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Wochenspiegel für die 11. KW, oder: Wir schauen auch mal über den Tellerrand in andere Blogs</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/der-wochenspiegel-fuer-die-11-kw-oder-wir-schauen-auch-mal-ueber-den-tellerrand-in-andere-blogs/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-wochenspiegel-fuer-die-11-kw-oder-wir-schauen-auch-mal-ueber-den-tellerrand-in-andere-blogs</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/der-wochenspiegel-fuer-die-11-kw-oder-wir-schauen-auch-mal-ueber-den-tellerrand-in-andere-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Anhörung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Beamtenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Bußgeldverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Einstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeitsbeschränkung]]></category>
		<category><![CDATA[Gültigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrerin]]></category>
		<category><![CDATA[Minderjähriger]]></category>
		<category><![CDATA[Referendar]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzungsvertreter]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer-CD]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Tempolimit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrszeichen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2632</guid>
		<description><![CDATA[Der Wochenspiegel für die 11. KW, oder: Wir schauen auch mal über den Tellerrand, man könnte auch schreiben: Auch andere Mütter haben schöne Töchter, was hier im Reich der Blogs heißt: Auch andere Blogs haben interessante Themen, die man mal gelesen/gesehen haben sollte. Und darauf wollen wir jetzt und auch in Zukunft immer mal wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenspiegel für die 11. KW, oder: Wir schauen auch mal über den Tellerrand, man könnte auch schreiben: Auch andere Mütter haben schöne Töchter, was hier im Reich der Blogs heißt: Auch andere Blogs haben interessante Themen, die man mal gelesen/gesehen haben sollte. Und darauf wollen wir jetzt und auch in Zukunft immer mal wieder hinweisen. Hier also dann die erste Auswahl:</p>
<ol>
<li>Interessant, weil aus dem täglichen juristischen Leben der Beitrag: <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/der-referendar-schulklasse" target="_blank" class="liexternal">Der Referendar und die Schulklasse</a>, von &#8220;Strafverfahren &#8211; in Koblenz und anderswo&#8221;,</li>
<li>Der Kollege Hoenig berichtet über &#8220;<a href="http://www.kanzlei-hoenig.info/mandanten-piraterie" target="_blank" class="liexternal">Mandanten Piraterie</a>&#8220;, ein Phänomen, das ich aus meiner richterlichen Tätigkeit unter dem Begriff des &#8220;Zellenmolchs&#8221; kenne <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> . Das Problem wird zudem behandelt bei &#8220;<a href="http://www.jurablogs.com/de/go/anwaelte-jagen-mandanten-ab" target="_blank" class="liexternal">Anwälte jagen sich Mandanten ab</a>&#8220;.</li>
<li>Allgemeine Lebenskunde betreibt LawBike.de in dem Beitrag &#8220;<a href="http://www.lawbike.de/motorradrecht/2010/03/18/eine-anhoerung-im-bussgeldverfahren-flattert-ins-haus-wie-verhaelt-man-sich-da-am-besten/" target="_blank" class="liexternal">Eine “Anhörung im Bußgeldverfahren” flattert ins Haus – Wie verhält man sich da am besten?</a>&#8220;</li>
<li>Mal was anderes ist der Hinweis des Kollegen Ferner auf eine Entscheidung des AG Bonn, wonach für die <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/03/schwarzfahrt-einer-minderjahrigen-kein-erhohtes-beforderungsentgelt/" target="_blank" class="liexternal">Schwarzfahrt eine Minderjähringen kein erhöhtes Beförderungsentgelt</a> anfällt.</li>
<li>Die &#8220;<a href="http://www.schadenfixblog.de/gesetzeslucke-ungultige-verkehrsschilder-straffreiheit-fur-verkehrssunder/" target="_blank" class="liexternal">Gesetzeslücke: Ungültige Verkehrsschilder – Straffreiheit für Verkehrssünder</a>?&#8221; wird sicherlich auch den ein oder anderen interessieren.</li>
<li>Auf eine schon etwas ältere Entscheidung weist der Beck-blog hin: <a href="http://blog.beck.de/2010/03/21/der-traum-aller-schueler-die-lehrerin-verbessert-die-abiturarbeit-aber-leider-als-urkundenfaelschung-strafbar" target="_blank" class="liexternal">Es ist wirklich &#8220;Der Traum aller Schüler: Lehrerin verbessert Abiturarbeiten &#8211; aber leider als Urkundenfälschung strafbar</a>&#8220;, für die Lehrerin ist es aber wohl ein Alptraum geworden.</li>
<li>Der Kollege Ratzka hat sich mit der Problematik &#8220;<a href="http://www.rechtsanwalt-ratzka.de/schadensersatz-nach-%c2%a7-153a-stpo/" target="_blank" class="liexternal">Schadensersatz nach § 153a StPO</a>&#8221; beschäftigt.</li>
<li>Ob es sich in dem vom Kollegen Melchior geschilderten Fall um einen &#8220;<a href="http://ra-melchior.blog.de/2010/03/18/sieg-rechtsstaats-8199640/" target="_blank" class="liexternal">Sieg des Rechtsstaates</a>&#8221; gehandelt hat, ist in der Tat fraglich.</li>
<li>Mit der Frage, wie lange eine Geschwindigkeitsbegrenzung gilt, beschäftigt sich: &#8220;<a href="http://www.jurablogs.com/de/go/kreisverkehr-hebt-tempolimits-auf" target="_blank" class="liexternal">Kreisverkehr hebt Tempolimits</a>&#8221; auf, vgl. dazu auch: &#8220;<a href="http://blog.beck.de/2010/03/16/durch-einen-kreisverkehr-endet-die-geschwindigkeitsbegrenzung" target="_blank" class="liexternal">Durch einen Kreisverkehr endet die Geschwindigkeitsbegrenzung</a>&#8220;.</li>
<li>Und schließlich: Die Steuer-CD hat jetzt auch das öffentliche Dienstrecht bzw. Beamtenrecht erreicht &#8211; warum eigentlich nicht. Dazu Näheres <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/beamte-steuerhinterziehung-disziplinarverfahren-droht-aberkennung-pension-auch" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
</ol>
<p>Naturgemäß eine persönlich gefärbte Auswahl, aber alles interessant mit manch schönem &#8220;Ansatz&#8221; für den anwaltlichen Alltag. Also vielleicht doch mal lesen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/der-wochenspiegel-fuer-die-11-kw-oder-wir-schauen-auch-mal-ueber-den-tellerrand-in-andere-blogs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Keine Außervollzugsetzung des Haftbefehls in Werferfällen</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/keine-ausservollzugsetzung-des-haftbefehls-in-werferfaellen/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=keine-ausservollzugsetzung-des-haftbefehls-in-werferfaellen</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/keine-ausservollzugsetzung-des-haftbefehls-in-werferfaellen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 09:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StGB]]></category>
		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
		<category><![CDATA[Haftgrund]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Oldenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Schwere der Tat]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[U-Haft]]></category>
		<category><![CDATA[Werferfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2602</guid>
		<description><![CDATA[Die sog. Werferfälle beschäftigen die Rechtsprechung immer wieder, allerdings meist mit Problemen, die im Bereich des Tatbestandes des § 315b StGB angesiedelt sind. Um so interessanter daher eine Haftentscheidung des OLG Oldenburg vom 11.03.2010 &#8211; 1 Ws 116/10, in der das OLG die Außervollzugsetzung eines Haftbefehls durch das LG &#8220;kassiert&#8221; hat. In der Entscheidung führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sog. Werferfälle beschäftigen die Rechtsprechung immer wieder, allerdings meist mit Problemen, die im Bereich des Tatbestandes des § 315b StGB angesiedelt sind. Um so interessanter daher eine Haftentscheidung des <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/804.htm" class="liinternal">OLG Oldenburg vom 11.03.2010 &#8211; 1 Ws 116/10</a>, in der das OLG die Außervollzugsetzung eines Haftbefehls durch das LG &#8220;kassiert&#8221; hat. In der Entscheidung führt das OLG aus, dass derjenige, der wiederholt mit bedingtem Tötungsvorsatz &#8220;aus Jux&#8221; Leitpfosten von einer Autobahnbrücke auf die Fahrbahn wirft (§§ 211, 315b, 21, 22 StGB), nicht vernunftgesteuert handelt. Deshalb könne eine weitere Tatwiederholung nicht sicher ausgeschlossen werden, so dass eine Verschonung von der mit dem Haftgrund der schweren Tat (§ 112 Abs. 3 StPO) begründeten Untersuchungshaft gegen Auflagen nicht in Betracht komme.</p>
<p>Ganz interessant zu lesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/keine-ausservollzugsetzung-des-haftbefehls-in-werferfaellen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frauen sind die besseren Autofahrer &#8211; meine Frau hat es ja schon immer gesagt.</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/frauen-sind-die-besseren-autofahrer-meine-frau-hat-es-ja-schon-immer-gesagt/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=frauen-sind-die-besseren-autofahrer-meine-frau-hat-es-ja-schon-immer-gesagt</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/frauen-sind-die-besseren-autofahrer-meine-frau-hat-es-ja-schon-immer-gesagt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2473</guid>
		<description><![CDATA[Meine Frau hat es &#8211; zumindest mir gegenüber &#8211; schon immer behauptet und jetzt bekommt sie Schützenhilfe vom ACE. Der teilt heute zum Weltfrauentag mit: &#8220;Von wegen schwaches Geschlecht: Hinterm Steuer sind Frauen besonders stark. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die der ACE Auto Club Europa anlässlich des Frauentages (8. März), jetzt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Frau hat es &#8211; zumindest mir gegenüber &#8211; schon immer behauptet und jetzt bekommt sie Schützenhilfe vom ACE. Der teilt heute zum Weltfrauentag mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Von wegen schwaches Geschlecht: Hinterm Steuer sind Frauen besonders stark. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die der <em>ACE Auto Club Europa</em> anlässlich des Frauentages (8. März), jetzt in Stuttgart veröffentlicht hat. Im Straßenverkehr zeigen sich Frauen danach von ihrer guten Seite und fallen deutlich weniger durch Alkoholdelikte oder aggressives Fahren auf. Auch die durch Autofahrerinnen verursachten Unfälle mit Personenschaden liegen wesentlich hinter den  von Männern verursachten gleichartigen Karambolagen zurück. Bei genauerer Betrachtung allerdings ergeben sich laut ACE deutliche regionale Unterschiede. So kann den weiblichen Verkehrsteilnehmern in Brandenburg bescheinigt werden, besonders sicher unterwegs zu sein. Auf den Bundesdurchschnitt bezogen bauen PKW-Lenkerinnen im Saarland hingegen die mit Abstand meisten Unfälle mit Personenschaden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und: Die Autofahrerinnen im Osten sind besonders gut und- man glaubt es kaum &#8211; die Bayern fahren riskanter <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wer die ganze PM lesen will: <a href="http://www.ace-online.de/der-club/news/autofahrerinnen-im-osten-am-besten.html" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/frauen-sind-die-besseren-autofahrer-meine-frau-hat-es-ja-schon-immer-gesagt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Beinaheunfall bei §§ 315c, 315b StGB: Verteidigungsansätze</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/der-beinaheunfall-bei-315c-315b-stgb/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-beinaheunfall-bei-315c-315b-stgb</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/der-beinaheunfall-bei-315c-315b-stgb/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Feststellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsgefährdung]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[§ 315b StGB]]></category>
		<category><![CDATA[§ 315c StGB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2362</guid>
		<description><![CDATA[Innerhalb kurzer Zeit hat der BGH jetzt zum dritten Mal zu Fragen der konkreten Gefahr i.S. des § 315c StGB bzw. des § 315b StGB, wo die Frage ebenso eine Rolle spielt, und zum Begriff des „Beinaheunfalls“ Stellung genommen (vgl. BGH StRR 2010, 71 = VRR 2010, 70 = VA 2010, 29 und BGH VRR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Innerhalb kurzer Zeit hat der BGH jetzt zum dritten Mal zu Fragen der konkreten Gefahr i.S. des § 315c StGB bzw. des § 315b StGB, wo die Frage ebenso eine Rolle spielt, und zum Begriff des „Beinaheunfalls“ Stellung genommen (vgl. <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=740ed3f2b61a8d4146a2cd47b39ceb01&amp;nr=49987&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH StRR 2010, 71 = VRR 2010, 70 = VA 2010, 29</a> und <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=8796819a05a0d7d6588e0538cbdbeed8&amp;nr=49988&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">BGH VRR 2010, 29 = StRR 2010, 72</a>) (jetzt <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=bc623cd8402beec2b01e2e0ab3e7081d&amp;nr=50600&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 10.12.2009 &#8211; 4 StR 503/09</a>). Das zeigt, welche Bedeutung die Fragen in der Praxis haben und welche Fehler hier nicht selten von den Tatgerichten gemacht werden. In der Regel mangelt es an ausreichenden Feststellungen, dass der Unfall gerade noch hat vermieden werden können. Da bieten sich gute Verteidigungsansätze (siehe dazu der BGH in <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=740ed3f2b61a8d4146a2cd47b39ceb01&amp;nr=49987&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank" class="liexternal">StRR 2010, 71 = VRR 2010, 70 = VA 2010, 29</a>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/der-beinaheunfall-bei-315c-315b-stgb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Videomessung: OLG Dresden sagt: § 100h kann nur Ermächtigungsgrundlage sein, wenn anlassbezogen gemessen wird</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-olg-dresden-sagt-100h-kann-nur-ermaechtigungsgrundlage-sein-wenn-anlassbezogen-gemessen-wird/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=videomessung-olg-dresden-sagt-100h-kann-nur-ermaechtigungsgrundlage-sein-wenn-anlassbezogen-gemessen-wird</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-olg-dresden-sagt-100h-kann-nur-ermaechtigungsgrundlage-sein-wenn-anlassbezogen-gemessen-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Meißen]]></category>
		<category><![CDATA[Beweisverwertungsverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Oldenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Videoaufzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 100h StPO]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2318</guid>
		<description><![CDATA[Im Moment flattern nur so die Beschlüsse der OLG zur Videomessung im Straßenverkehr ins Haus. Jetz hat auch das OLG Dresden entschieden. Es geht in seiner Entscheidung vom 02.02.2010 &#8211; SS (OWi) 788/09 davon aus, dass § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO Rechtsgrundlage für eine Videoaufzeichnung im Straßenverkehr nur sein, kann, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment flattern nur so die Beschlüsse der OLG zur Videomessung im Straßenverkehr ins Haus. Jetz hat auch das OLG Dresden entschieden. Es geht in seiner Entscheidung vom <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-dresden-beschl-v-02022010-ss-0wi-78809/" class="liinternal">02.02.2010 &#8211; SS (OWi) 788/09</a> davon aus, dass § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO Rechtsgrundlage für eine Videoaufzeichnung im Straßenverkehr nur sein, kann, wenn die Aufzeichnung anlassbezogen und lediglich zur Identifizierung des Betroffenen als Verdächtigen erfolgte. Etwas anderes gelte, wenn der Messbeamte die Videoaufzeichnung ununterbrochen durchlaufen lässt, so dass auch eine Vielzahl von sich verkehrsgerecht verhaltenden Fahrern erfasst würde, um dann diejenigen herauszufiltern, die verdächtig sind, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben. Für den Fall will sich das OLG der Auffassung des OLG Oldenburg anschließen und wohl von einem Beweisverwertungsverbot ausgehen. Da sich diese Vorgaben aus dem amtsgerichtlichen Urteil (AG Meissen) nicht nachvollziehn ließen, hat das OLG aufgehoben und zurückverwiesen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-olg-dresden-sagt-100h-kann-nur-ermaechtigungsgrundlage-sein-wenn-anlassbezogen-gemessen-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Halterhaftung auch für den fließenden Verkehr? Ist das noch verfassungsgemäß?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/halterhaftung-auch-fuer-den-fliessenden-verkehr-ist-das-noch-verfassungsgemaess/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=halterhaftung-auch-fuer-den-fliessenden-verkehr-ist-das-noch-verfassungsgemaess</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/halterhaftung-auch-fuer-den-fliessenden-verkehr-ist-das-noch-verfassungsgemaess/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 07:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesvorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[DAV]]></category>
		<category><![CDATA[Halterhaftung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsmäßigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2169</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder was Neues: Jetzt &#8211; nach der Frage: Kommt die Maut? &#8211; die Einführung der Halterhaftung für Zuwiderhandlungen im fließenden Straßenverkehr. Unsere Regierung schiebt es natürlich auf die EU und die entsprechende Richtlinie des Europäischen Parlaments. M.E. hat der DAV Recht, wenn er die „Halterhaftung“ wegen Verstoßes gegen den Grundsatz, dass es keine „Strafe ohne Schuld“ geben darf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder was Neues: Jetzt &#8211; nach der Frage: Kommt die Maut? &#8211; die Einführung der Halterhaftung für Zuwiderhandlungen im fließenden Straßenverkehr. Unsere Regierung schiebt es natürlich auf die EU und die entsprechende Richtlinie des Europäischen Parlaments. M.E. hat der <a href="http://anwaltverein.de/presseservice/presseerklaerungen-argen/verkehrsrecht/vgt-110" target="_blank" class="liexternal">DAV</a> Recht, wenn er die „Halterhaftung“ wegen Verstoßes gegen den Grundsatz, dass es keine „Strafe ohne Schuld“ geben darf, als verfassungswidrig ansieht. In der Tat besteht die Gefahr, dass es die Einführung zu Entwicklungen führ, bei denen sich die Behörden nicht einmal mehr die Mühe machen würden festzustellen, wer ein Verstoß begangen hat, sondern bevorzugt eben &#8211; weil es so einfach ist &#8211; den Halter heranziehen. Man muss sich das mal vorstellen: Ich verleihe meinen Pkw und hafte dann für alle OWis, die der Entleiher damit begangen hat. Und wenn es ein Familienangehöriger ist: Habe ich dann ein Zeugnisverweigerungsrecht? Oder schaffen wir das auch gleich ab.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/halterhaftung-auch-fuer-den-fliessenden-verkehr-ist-das-noch-verfassungsgemaess/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues, aber nichts Ungewöhnliches zum Mobiltelefon im Straßenverkehr aus Jena</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/neues-aber-nichts-ungewoehnliches-zum-mobiltelefon-im-strassenverkehr-aus-jena/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neues-aber-nichts-ungewoehnliches-zum-mobiltelefon-im-strassenverkehr-aus-jena</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/neues-aber-nichts-ungewoehnliches-zum-mobiltelefon-im-strassenverkehr-aus-jena/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 07:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwindigkeitsüberschreitung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Tateinheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1977</guid>
		<description><![CDATA[Neues zum Mobiltelefon aus Jena. Das dortige OLG hat jetzt &#8211; wie in der Vergangenheit schon das OLG Rostock &#8211; entschieden, dass das Führen des Kraftfahrzeuges mit überhöhter Geschwindigkeit und das teils zeitgleiche Benutzen eines Mobiltelefons i.S.d. § 23 Abs. 1a StVO im Konkurrenzverhältnis der Tateinheit i.S.d. § 19 OWiG stehen. Was auch sonst, fragt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neues zum Mobiltelefon aus Jena. Das dortige OLG hat jetzt &#8211; wie in der Vergangenheit schon das OLG Rostock &#8211; entschieden, dass das Führen des Kraftfahrzeuges mit überhöhter Geschwindigkeit und das teils zeitgleiche Benutzen eines Mobiltelefons i.S.d. § 23 Abs. 1a StVO im Konkurrenzverhältnis der Tateinheit i.S.d. § 19 OWiG stehen. Was auch sonst, fragt man sich, denn das Fahren bzw. das Führen des Kfz ist ja Voraussetzung für den Verstoß gegen § 23 Abs. 1a StVO. Bei stehendem und abgeschaltetem Pkw darf ich telefonieren. Die AG tun sich damit aber schwer und kommen &#8211; so auch hier &#8211; dann zu überhöhten Geldbußen. Der Verteidiger muss auf die Frage schon in der Hauptverhandlung achten. Denn sonst muss er sich später um die Zulassung der Rechtsbeschwerde bemühen. Und das ist i.d.R. so schwierig wie im Lotto einen &#8220;Sechser&#8221; zu erzielen.</p>
<p><a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-jena-beschl-v-15102009-1-ss-23009/" class="liinternal">Beschl. des OLG Jena v. 15.10.2009, 1 Ss 230/09</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2009/12/neues-aber-nichts-ungewoehnliches-zum-mobiltelefon-im-strassenverkehr-aus-jena/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OLG Köln: Handyverbot gilt nicht für Festnetz-Mobilteil</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-koeln-handyverbot-gilt-nicht-fuer-festnetz-mobilteil/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=olg-koeln-handyverbot-gilt-nicht-fuer-festnetz-mobilteil</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-koeln-handyverbot-gilt-nicht-fuer-festnetz-mobilteil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 07:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Handyverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1676</guid>
		<description><![CDATA[Das OLG Köln teilt in einer PM mit: &#8220;Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Köln hat entschieden, dass die Benutzung eines Festnetz-Mobilteils während der Fahrt nicht unter das sog. Handyverbot fällt. Eine anderslautende Entscheidung der Vorinstanz, die ein Bußgeld von 40,- € verhängt hatte, wurde aufgehoben; der Betroffene wurde freigesprochen (Beschluss vom 22.10.2009, Az. 82 Ss-OWi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Köln teilt in einer PM mit:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Köln hat entschieden, dass die Benutzung eines Festnetz-Mobilteils während der Fahrt nicht unter das sog. Handyverbot fällt. Eine anderslautende Entscheidung der Vorinstanz, die ein Bußgeld von 40,- € verhängt hatte, wurde aufgehoben; der Betroffene wurde freigesprochen (Beschluss vom 22.10.2009, Az. 82 Ss-OWi 93/09).</p>
<p>Ein Bonner Autofahrer war etwa 3 km von seinem Haus entfernt, als in seiner Tasche das Mobilteil seines Festnetz-Telefons piepte. Er nahm es heraus, schaute es an und hielt es an sein Ohr. Normalerweise ist ab 200m Entfernung vom Haus keine Kommunikation mit der Basisstation mehr möglich. Das Bonner Amtsgericht hielt auch das Mobilteil einer Festnetzanlage für ein Mobiltelefon im Sinne von § 23 Abs. 1 a StVO.</p>
<p>Dieser Auslegung hat sich der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts Köln nicht angeschlossen. Schnurlostelefone bzw. deren „Mobilteile“ bzw. „Handgeräte“ könnten nach dem allgemeinen Sprachverständnis nicht als Mobiltelefone im Sinne des sog. Handyverbots angesehen werden. Für den Einsatz während der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr seien sie aufgrund ihres geringen räumlichen Einsatzbereichs praktisch auch gar nicht geeignet. Der Verordnungsgeber habe bei Schaffung der Verbotsvorschrift nur die an die gemeinhin als „Handy“ bezeichneten Geräte für den Mobilfunkverkehr gedacht und deren Gebrauch während des Fahrens beschränken wollen. Der Senat sah auch keinen Anlass, den Anwendungsbereich des Handyverbots zu erweitern: Eine Ablenkung des Fahrers durch Gespräche mit dem Schnurlostelefon könne nicht als ernsthafte Gefahr angesehen werden, weil sie wegen der allseits bekannten Sinnlosigkeit des Vorgangs schon kurz nach Fahrtantritt in der Praxis nicht in nennenswertem Umfang vorkomme. Der Vorgang sei so ungewöhnlich, dass kein Regelungsbedarf bestehe.&#8221;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/olg-koeln-handyverbot-gilt-nicht-fuer-festnetz-mobilteil/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Fahrradverbot nach Alkoholmissbrauch</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/kein-fahrradverbot-nach-alkoholmissbrauch/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kein-fahrradverbot-nach-alkoholmissbrauch</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/kein-fahrradverbot-nach-alkoholmissbrauch/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 08:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verbot]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1417</guid>
		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder, denkt man zunächst, stellt dann aber fest: Es ist eine Variante. Denn es geht nicht um das Verbot, ein Kfz zu führen nach Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss, sondern um das Verbot des Fahrradfahrens. Dazu das OVG Koblenz: Einem Fahrradfahrer, der keine Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge besitzt und erstmals mit dem Fahrrad unter Alkoholeinfluss aufgefallen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder, denkt man zunächst, stellt dann aber fest: Es ist eine Variante. Denn es geht nicht um das Verbot, ein Kfz zu führen nach Fahrradfahren unter Alkoholeinfluss, sondern um das Verbot des Fahrradfahrens. Dazu das OVG Koblenz: Einem Fahrradfahrer, der keine Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge besitzt und erstmals mit dem Fahrrad unter Alkoholeinfluss aufgefallen ist, darf das Fahrradfahren nicht verboten werden.</p>
<p>Zum Sachverhalt: Der 1947 geborene Antragsteller aus der Pfalz, welcher nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für Kraftfahrzeuge ist, fiel im Dezember 2008 einer nächtlichen Polizeistreife auf, weil er mit einem Fahrrad auf einem Radweg &#8220;Schlangenlinien&#8221; fuhr. Die Blutprobe ergab eine Blutalkoholkonzentration von 2,33 ?. Wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr verurteilte das Amtsgericht den Antragsteller zu einer Geldstrafe von 400,&#8211; ?. Die zuständige Verkehrsbehörde forderte ihn auf, ein medizinisch-psychologisches Gutachten über seine Fahreignung vorzulegen. Nachdem er sich &#8211; auch aus Kostengründen &#8211; geweigert hatte, ein solches Gutachten beizubringen, verbot ihm die Behörde mit sofortiger Wirkung das Führen von Fahrrädern. Seinen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz hat das Verwaltungsgericht abgelehnt. Die hiergegen beim Oberverwaltungsgericht eingelegte Beschwerde hatte Erfolg.</p>
<p>Bei dem gegenüber dem Antragsteller ausgesprochenen Verbot des Führens von Fahrrädern habe die Verkehrsbehörde den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit nicht ausreichend beachtet. Zwar könne eine Fahrt mit dem Fahrrad bei einer Blutalkoholkonzentration von 2,33 ? Zweifel an der Eignung zum Fahrradfahren begründen. Jedoch seien die Besonderheiten erlaubnisfreier Fahrzeuge zu berücksichtigen. Ihre Benutzung im öffentlichen Straßenverkehr falle in den Kernbereich der grundrechtlich gewährleisteten allgemeinen Handlungsfreiheit. Deshalb könnten alle Personen, z.B. auch kleine Kinder, voraussetzungslos mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen. Außerdem werde die Sicherheit des Straßenverkehrs und anderer Verkehrsteilnehmer durch Fährrader erheblich weniger beeinträchtigt als durch Kraftfahrzeuge. Die Verursachung schwerer Verkehrsunfälle durch betrunkene Fahrradfahrer sei die Ausnahme. Dementsprechend könne ein Fahrradfahrverbot nur angeordnet werden, wenn die Gefährdung des öffe<br />
ntlichen Straßenverkehrs durch den alkoholisierten Radfahrer aufgrund der konkreten Umstände des Einzelfalls mit den Risiken des Kraftfahrzeugverkehrs vergleichbar sei. Daran fehle es im Fall des Antragstellers. Er sei erstmals auffällig geworden. Dabei habe er den Fahrradweg benutzt und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet. Anhaltspunkte dafür, dass er in Zukunft betrunken Fahrrad fahren und deshalb eine ständige Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen werde, lägen &#8211; auch wegen der dem Antragsteller auferlegten Geldstrafe &#8211; nicht vor.</p>
<p>Beschluss vom 25.09.2009 &#8211; 10 B 10930/09.OVG</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: PM 41/09 des OVG Koblenz</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/kein-fahrradverbot-nach-alkoholmissbrauch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Musikhören mit dem Handy ist ordnungswidrig</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/musikhoeren-mit-dem-handy-ist-ordnungswidrig/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=musikhoeren-mit-dem-handy-ist-ordnungswidrig</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/musikhoeren-mit-dem-handy-ist-ordnungswidrig/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 11:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[begriff]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelfon]]></category>
		<category><![CDATA[Musikhören]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1162</guid>
		<description><![CDATA[Da ist mal wieder etwas Neues zum Mobiltelefon im Straßenverkehr. Das OLG Köln hat jetzt entschieden, dass das Halten eines Mobiltelefons an Ohr, um Musik zu hören, (auch) Benutzung i.S. von § 23 Abs. 1a StVO und damit ordnungswidrig ist. Denn dann habe er nicht die Hände am Steuer, wodurch sich das Risiko eines Unfalls [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ist mal wieder etwas Neues zum Mobiltelefon im Straßenverkehr. Das OLG Köln hat jetzt entschieden, dass das Halten eines Mobiltelefons an Ohr, um Musik zu hören, (auch) Benutzung i.S. von § 23 Abs. 1a StVO und damit ordnungswidrig ist. Denn dann habe er nicht die Hände am Steuer, wodurch sich das Risiko eines Unfalls erhöhe.<br />
Na ja, ich denke, so ganz viele Kraftfahrer wird es nicht geben, die auf diese sicherlich nicht ganz bequeme Art Musik hören. Ich denke, dass war eher der Versuch, ein Telefonat mit der Einlassung &#8220;ich habe Musik gehört&#8221; zu kaschieren. Leider gescheitert. <a href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/koeln/j2009/83_Ss_Owi_63_09beschluss20090812.html" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 12. 8. 2009, 83 Ss OWi 63/09</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/musikhoeren-mit-dem-handy-ist-ordnungswidrig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handyverbot auf dem Prüfstand beim BVerfG?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/handyverbot-auf-dem-pruefstand-beim-bverfg/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=handyverbot-auf-dem-pruefstand-beim-bverfg</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/handyverbot-auf-dem-pruefstand-beim-bverfg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 17:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[Handyverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungswidrigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1020</guid>
		<description><![CDATA[Das AG Gummersbach will es jetzt genau wissen. Es hat mit Beschluss vom 08.07.2009 (85 OWi 196/09) dem BVerfg die Frage der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des § 23 Abs. 1a StVO vorgelegt. Das AG sieht die Vorschrift als verfassungswidrig an, und zwar wegen eines Verstoßes gegen Art 3 GG. Wer Zeit und Lust hat: Einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das AG Gummersbach will es jetzt genau wissen. Es hat mit Beschluss vom 08.07.2009 (<a href="http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/koeln/ag_gummersbach/j2009/85_OWi_196_09beschluss20090708.html" target="_blank" class="liexternal">85 OWi 196/09</a>) dem BVerfg die Frage der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des § 23 Abs. 1a StVO vorgelegt. Das AG sieht die Vorschrift als verfassungswidrig an, und zwar wegen eines Verstoßes gegen Art 3 GG.</p>
<p>Wer Zeit und Lust hat: Einfach mal nachlesen, wo das BVerfG da alles Verstöße sieht. Besonders interessant ist der:</p>
<blockquote><p>während eines Gesprächs mit einer einwilligungsfähigen Beifahrerin an dieser &#8211; mit ihrem Einverständnis &#8211; sexuelle Handlungen von einiger Erheblichkeit über oder unter ihrer Bekleidung vorzunehmen.</p></blockquote>
<p>Man fragt sich, wenn man den Beschluss liest, ob es das AG die Anfrage ernst meint. Zumal: Bereits das OLG Stuttgart hat sich mit der Frage eines Verstoßes gegen Art. 3 GG auseinandergesetzt und ihn verneint. Und das BVerfG hatte im vergangenen Jahr schon mit dem § 23 Abs. 1a StVO zu tun und auf die Frage der Verfassungsmäßgikeit kein Wort verschwendet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/handyverbot-auf-dem-pruefstand-beim-bverfg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobiltelefon im Straßenverkehr</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/mobiltelefon-im-strassenverkehr/#utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mobiltelefon-im-strassenverkehr</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/mobiltelefon-im-strassenverkehr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 05:47:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Köln]]></category>
		<category><![CDATA[OWi-Verfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=878</guid>
		<description><![CDATA[Das Mobiltelefon ist aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Alle Welt telefoniert beim Fahren und ist dann erstaunt, wenn es eine Geldbuße gibt. Dann werden alle/viele Register gezogen, um der Verurteilung zu entkommen.  So auch ein Kraftfahrer im Bereich des OLG Köln. Der hatte es vor einiger Zeit mit der Einlassung versucht, der Akku sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mobiltelefon ist aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Alle Welt telefoniert beim Fahren und ist dann erstaunt, wenn es eine Geldbuße gibt. Dann werden alle/viele Register gezogen, um der Verurteilung zu entkommen.  So auch ein Kraftfahrer im Bereich des OLG Köln. Der hatte es vor einiger Zeit mit der Einlassung versucht, der Akku sei leer gewesen. Deshalb habe keine Benutzung vorgelegen.</p>
<p>Dem hat das OLG Köln einen Riegel vorgeschoben.  Nach seiner Auffassung liegt ein verbotswidriges Benutzen eines Mobiltelefons i.S. von § 23 Abs. 1a StVO liegt auch dann vor, wenn der Fahrzeugführer das Gerät aufnimmt, um dieses zum Telefonieren einzuschalten, das Einschalten aber am entladenen Akku scheitert (vgl. <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-koeln-beschl-v-14042009-83-ss-owi-3209/" target="_blank" class="liinternal">Beschl. v. 14.04.2009 &#8211; 83 Ss-OWi 32/09</a>). Ähnlich hatte bereits das OLG Hamm hinsichtlich der Einlassung entschieden, das Gespräch sei nicht zustande gekommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/mobiltelefon-im-strassenverkehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

