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	<title>LexisNexis® Strafrecht Online Blog &#187; Ermächtigungsgrundlage</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>Die Luft wird ganz d&#252;nn, denn: § 100h StPO gilt auch f&#252;r Videomessungen, sagt das BVerfG</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja gerade schon &#252;ber die neue Entscheidung des BVerfG v. 06.07.2010 &#8211; 2 BvR 1447/10 berichtet, vgl. hier. Nach einem ersten Lesen kann man sagen: Die Luft ist jetzt ganz d&#252;nn. Die Entscheidung betrifft n&#228;mlich Videomessungen. Dazu hatte sich der Beschl. v. 05.07.2010 2 BvR 759/10 - nicht ge&#228;u&#223;ert. Damit wird die Luft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja gerade schon &#252;ber die neue Entscheidung des<a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100812_2bvr144710.html" target="_blank" class="liexternal"> BVerfG v. 06.07.2010 &#8211; 2 BvR 1447/10 </a>berichtet, vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/09/die-luft-wird-duenner-bverfg-segnet-zum-zweiten-mal-100h-stpo-als-ermaechtigungsgrundlage-ab/" class="liinternal">hier</a>. Nach einem ersten Lesen kann man sagen: Die Luft ist jetzt ganz d&#252;nn. Die Entscheidung betrifft n&#228;mlich Videomessungen. Dazu hatte sich der <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/" class="liinternal">Beschl. v. 05.07.2010 2 BvR 759/10 </a>- nicht ge&#228;u&#223;ert. Damit wird die Luft nun wirklich ganz d&#252;nn. <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Die Luft wird d&#252;nner &#8211; BVerfG segnet zum zweiten Mal § 100h StPO als Erm&#228;chtigungsgrundlage ab</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade meldet das BVerfG in einer PM zu seinem Beschl. v. 06. 07.2010 – 2 BvR 1447/10 –: Der Beschwerdef&#252;hrer wurde vom Amtsgericht wegen fahrl&#228;ssiger Unterschreitung des erforderlichen Sicherheitsabstandes im Stra&#223;enverkehr zu einer Geldbu&#223;e verurteilt. Die Verurteilung st&#252;tzt sich im Wesentlichen auf das Ergebnis der durch eine geeichte Anlage vorgenommenen Abstandsmessung sowie die dabei angefertigten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade meldet das BVerfG in einer PM zu seinem Beschl. v. 06. 07.2010 – <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100812_2bvr144710.html" target="_blank" class="liexternal">2 BvR 1447/10</a> –: <big><strong></strong></big><em>Der Beschwerdef&#252;hrer wurde vom Amtsgericht wegen fahrl&#228;ssiger Unterschreitung des erforderlichen Sicherheitsabstandes im<br />
Stra&#223;enverkehr zu einer Geldbu&#223;e verurteilt. Die Verurteilung st&#252;tzt sich im Wesentlichen auf das Ergebnis der durch eine geeichte Anlage vorgenommenen Abstandsmessung sowie die dabei angefertigten Videoaufnahmen, auf denen der Beschwerdef&#252;hrer zu erkennen ist. Das Oberlandesgericht verwarf dessen Rechtsbeschwerde als unbegr&#252;ndet.</em></p>
<p>Seine hiergegen erhobene Verfassungsbeschwerde hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts nicht zur Entscheidung angenommen. Die Verfassungsbeschwerde hat keine grunds&#228;tzliche Bedeutung. Des Weiteren ist der Beschwerdef&#252;hrer durch die angegriffenen Entscheidungen weder in seinem allgemeinen Pers&#246;nlichkeitsrecht aus Art.<br />
2 Abs. 1 i. V. m. Art. 1 Abs. 1 GG verletzt noch versto&#223;en diese gegen das Willk&#252;rverbot.</p>
<p>Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Gerichte die Vorschrift des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO als Rechtsgrundlage f&#252;r die Anfertigung von Videoaufnahmen zum Beweis von Verkehrsverst&#246;&#223;en herangezogen haben. Die Norm erlaubt die Anfertigung von Bildaufnahmen ohne Wissen des Betroffenen, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise weniger Erfolg versprechend oder erschwert w&#228;re. Dies gilt sowohl f&#252;r die Anfertigung von Einzelaufnahmen als auch von Videoaufnahmen. Auch die Auslegung und Anwendung dieser Norm durch die Fachgerichte zeigt keine Verletzung spezifischen Verfassungsrechts. Zwar stellen Bildaufnahmen mittels einer Identifizierungskamera einen Eingriff in das Recht des Betroffenen auf informationelle Selbstbestimmung dar. Der Zweck derartiger Ma&#223;nahmen der Verkehrs&#252;berwachung, n&#228;mlich die Aufrechterhaltung der Sicherheit des Stra&#223;enverkehrs und damit der Schutz von Rechtsg&#252;tern mit erheblichem Gewicht, rechtfertigen jedoch eine Beschr&#228;nkung der grundrechtlichen Freiheiten. Dabei ist zu ber&#252;cksichtigen, dass, auch wenn es sich um verdeckte Datenerhebungen handelt, nur Vorg&#228;nge auf &#246;ffentlichen Stra&#223;en aufgezeichnet werden, die grunds&#228;tzlich f&#252;r jedermann wahrnehmbar sind. Die Ma&#223;nahme zielt zudem nicht auf Unbeteiligte, sondern ausschlie&#223;lich<br />
auf Fahrzeugf&#252;hrer, die selbst Anlass zur Anfertigung von Bildaufnahmen gegeben haben, da der Verdacht eines bu&#223;geldbewehrten Verkehrsversto&#223;es besteht. Schlie&#223;lich entfaltet die Ma&#223;nahme &#252;ber die Ahndung der Verkehrsordnungswidrigkeit hinaus grunds&#228;tzlich keine belastenden Wirkungen f&#252;r den Betroffenen. Denn es bestehen in § 101 StPO hinreichende grundrechtssichernde &#252;ber die<br />
Benachrichtigung sowie zur Kennzeichnung und L&#246;schung von Daten. Vor diesem Hintergrund und angesichts des bezweckten Schutzes der Allgemeinheit vor erheblichen Gefahren f&#252;r Leib und Leben im Stra&#223;enverkehr bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken im<br />
Hinblick auf die Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit der in Rede stehenden verkehrsrechtlichen Ma&#223;nahme.</p>
<p>Soweit im vorliegenden Fall auch &#220;bersichtsaufnahmen von einer Br&#252;cke aus angefertigt wurden, ist bereits ein Eingriff in das Grundrecht des Beschwerdef&#252;hrers auf informationelle Selbstbestimmung zu verneinen. Denn zum einen war nach den amtsgerichtlichen Feststellungen eine Identifizierung der Fahrer oder Kennzeichen anhand der dauerhaft angefertigten &#220;bersichtsaufnahmen nicht m&#246;glich. Zum anderen sind die &#220;bersichtsaufnahmen nach ihrer Zweckbestimmung nicht auf eine<br />
Individualisierung des Betroffenen ausgerichtet; diese soll vielmehr ausschlie&#223;lich durch die verdachtsabh&#228;ngige Anfertigung von<br />
Bildaufnahmen mittels der am Fahrbahnrand aufgestellten Identifizierungskamera erfolgen.</p>
<p>Verfassungsbeschwerde gegen Anfertigung von Videoaufnahmen<br />
zum Beweis von Verkehrsverst&#246;&#223;en erfolglos</p>
<p>Auf den ersten Blick nichts Neues gegen&#252;ber dem Beschluss v. 05.07.2010, vgl.<a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/" class="liinternal"> hier</a> und <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">hier</a>. Aber das muss ich erst mal lesen. Dazu habe ich ja jetzt im Zug Zeit genug.</p>
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		<title>Und immer wieder Messverfahren &#8211; OLG Rostock zum Anfangsverdacht bei eso ES 3.0</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/08/und-immer-wieder-messverfahren-olg-rostock-zum-anfangsverdacht-bei-eso-es-3-0/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass sich die Diskussion nach der Entscheidung des BVerfG v. 05.07.2010 auf die Frage des Anfangsverdachts, dessen Vorliegen f&#252;r die Anwendung des § 100h StPO erforderlich ist, verlagern wird. Deshalb sind die Entscheidungen interessant, die sich mit dieser Frage &#8211; allerdings noch ohne Kenntnis von der Entscheidung des BVerfG &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass sich die Diskussion nach der <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">Entscheidung des BVerfG v. 05.07.2010</a> auf die Frage des Anfangsverdachts, dessen Vorliegen f&#252;r die Anwendung des § 100h StPO erforderlich ist, verlagern wird. Deshalb sind die Entscheidungen interessant, die sich mit dieser Frage &#8211; allerdings noch ohne Kenntnis von der Entscheidung des BVerfG &#8211; besch&#228;ftigen (vgl. auch <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/messung-mit-leivtec-xv2-ag-prenzlau-zum-anfangsverdacht/" class="liinternal">AG Prenzlau</a>).</p>
<p>Dazu geh&#246;rt jetzt auch ein <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-rostock-beschl-v-06072010-2-ss-owi-14710-i-11910/" class="liinternal">Beschl. des OLG Rostock v. 06.07.2010 &#8211; 2 Ss (OWi) 147/10 I 119/10</a>. Nach dem OLG Brandenburg (VRR 2010, 153 = DAR 2010, 280 (Ls.) = NJW 2010, 1471) und dem OLG Celle (StraFo 2010, 247  = NZV 2010, 363) ist dieses das dritte OLG, das die „Klippe“ des f&#252;r die Anwendung des § 100h StPO als Erm&#228;chtigungsgrundlage erforderlichen Anfangsverdachts“ mit dem zuvor vom Messbeamten eingestellten Grenzwert umschiffen will. M.E. gelingt das nicht. Dass es sich dabei um eine „konkret-individuellen Ermittlungsentscheidung“ handelt, ist nicht mehr als eine Behauptung. „Konkret-individuell“? Gegen wen denn? Die Einstellung des Grenzwertes ist nicht mehr als eine allgemeine Entscheidung des Messbeamten.</p>
<p>Allerdings: Man sollte nicht &#252;bersehen, dass das BVerfG in seinem <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/" class="liinternal">Beschl. v 05.07.2010</a> die Frage auch wohl, wenn m.E. auch nur inzidenter, anders gesehen hat.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>(Video)Messung: 5 erste Punkte aus BVerfG 2 BvR 759/10, oder: In Zukunft wird es schwer werden&#8230;.</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/videomessung-5-erste-punkte-aus-bverfg-2-bvr-75910-oder-in-zukunft-wird-es-schwer-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 17:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Entscheidung des BVerfG v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10 besch&#228;ftigt &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; nat&#252;rlich heute die Blogs (vgl. hier, hier und hier und hier)., weitere Beitr&#228;ge werden sicherlich folgen. Nachdem ich die Entscheidung nun ein paar Mal gelesen habe, kann ich &#8211; vorsichtig &#8211; folgende erste Einsch&#228;tzung abgeben: 1. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung des <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/" class="liinternal">BVerfG v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10</a> besch&#228;ftigt &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; nat&#252;rlich heute die Blogs (vgl. <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/07/interessant-bundesverfassungsgericht-zu-blitzern/wettbewerbsrecht/strafrecht/rechtsanwalt/verkehrsrecht/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>, <a href="http://www.presserecht-aktuell.de/blitzerfotos-verfassunsgrechtlich-zulassig/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.lawbike.de/motorradrecht/2010/07/20/bundesverfassungsgericht-spricht-nun-machtwort-bezueglich-der-verwertung-von-blitzerfotos/" target="_blank" class="liexternal">hier</a> und <a href="http://www.mitfugundrecht.de/2010/07/bverfg-verfassungsbeschwerde-2/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>)., weitere Beitr&#228;ge werden sicherlich folgen. Nachdem ich die Entscheidung nun ein paar Mal gelesen habe, kann ich &#8211; vorsichtig &#8211; folgende erste Einsch&#228;tzung abgeben:</p>
<p>1. Die Entscheidung bertifft nicht die Videomessung, sondern eso ES 3.0</p>
<p>2. Das BVerfG wendet aber seinen Beschluss vom 11.08.2009 ohne Einschr&#228;nkungen auf dieses Messverfahren an, wenn es die Erm&#228;chtigungsgrundlage bestimmt. Damit d&#252;rfte die Frage in der Praxis entschieden sein. Die OLG-Rechtsprechung, die § 100h StPo als Erm&#228;chtigungsgrundlage angenommen hat, ist damit quasi abgesegnet. Die Tatgerichte werden auch bei anderen Messverfahren gern <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  auf 2 BvR 759/10 verweisen. N&#228;her begr&#252;ndet hat das BVerfG seine Entscheidung leider nicht, es hat sich auch nicht mit den Einw&#228;nden bzw. Bedenken erw&#228;hnt. Die &#8220;a.A&#8221; wird genannt. Das war es.</p>
<p>3. Die Entscheidung des BVerfG wird m.E. auch Auswirkungen bei der Frage des Beweisverwertungsverbotes haben. Die Ausf&#252;hrungen zur Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit sprechen eine deutliche Sprache. Wir werden sie in der Abw&#228;gung der Fachgerichte wieder finden.</p>
<p>4. Die Diskussion wird sich vermutlich jetzt noch mehr zur Frage der Tatbestandsvoraussetzungen des § 100h StPO verlagern und zur Frage des Anfangsverdachts. Aber auch da: M.E. schlechte Nachrichten aus Karlsruhe. Denn das BVerfG hat die <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-in-brandenburg-darf-videogemessen-werden-sagt-das-olg-brandenburg/" class="liinternal">Entscheidung des OLG Brandenburg</a> abgesegnet, in der auch von einer Art &#8220;vorgelagertem Tatverdacht&#8221; ausgegangen worden ist. Damit d&#252;rfte es auch mit der Verteidigungslinie zumindest nicht einfacher geworden sein.</p>
<p>5. Fazit: M.E. wird es in Zukunft schwer werden mit der Verfassungswidrigkeit der Messungen. Ich will damit den Beschluss des BVerfG nicht gut hei&#223;en, aber: In der Praxis wird schwer an ihm vorbei zu kommen sein <img src='http://blog.strafrecht-online.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Da ist die Entscheidung: BVerfG &#8211; § 100h StPO ist Erm&#228;chtigungsgrundlage f&#252;r &#8220;Blitzer&#8221;; Roma locuta, causa finita?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/da-ist-die-entscheidung-bverfg-100h-ist-ermaechtigungsgrundlage-fuer-blitzer-rom-locuta-causa-finita/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade erreicht mich die PM des BVerfG zu seinem Beschl. v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10, in der jetzt das BVerfG noch einmal zur Videomessung Stellung genommen hat. Im Beschluss hei&#223;t es: &#8220;Die Auslegung und Anwendung des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG durch die Fachgerichte ist verfassungsrechtlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erreicht mich die PM des BVerfG zu seinem <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100705_2bvr075910.html" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 05.07.2010 &#8211; 2 BvR 759/10</a>, in der jetzt das BVerfG noch einmal zur Videomessung Stellung genommen hat. Im Beschluss hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Die Auslegung und Anwendung des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG durch die Fachgerichte ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Eine Verletzung spezifischen Verfassungsrechts ist nicht gegeben. </em></p>
<div>
<div><em>a) Die Gerichte haben bei der Auslegung und Anwendung von einfachem Recht den grundgesetzlichen Wertma&#223;st&#228;ben Rechnung zu tragen. Die fachgerichtliche Rechtsprechung unterliegt jedoch nicht der unbeschr&#228;nkten verfassungsgerichtlichen Nachpr&#252;fung (<!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 18, 85 &lt;92 f.&gt;<!--/linkkennzeichnung-->). Eine umfassende Kontrolle der Auslegung und Anwendung des einfachen Rechts findet nicht statt. Das Bundesverfassungsgericht &#252;berpr&#252;ft &#8211; abgesehen von Verst&#246;&#223;en gegen das Willk&#252;rverbot &#8211; nur, ob die angefochtenen Entscheidungen Auslegungsfehler enthalten, die auf einer grunds&#228;tzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung des betroffenen Grundrechts, insbesondere vom Umfang seines Schutzbereichs, beruhen (vgl. <!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 18, 85 &lt;92 f., 96&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->85, 248 &lt;257 f.&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->87, 287 &lt;323&gt;<!--/linkkennzeichnung-->). Ein Grundrechtsversto&#223;, der zur Beanstandung der angegriffenen Entscheidungen f&#252;hrt, liegt vor, wenn &#252;bersehen worden ist, dass bei Auslegung und Anwendung der einfachgesetzlichen Vorschriften Grundrechte zu beachten waren, wenn der Schutzbereich der zu beachtenden Grundrechte unrichtig oder unvollkommen bestimmt oder ihr Gewicht unrichtig eingesch&#228;tzt worden ist (vgl. <!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 18, 85 &lt;92 f., 96&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->101, 361 &lt;388&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->106, 28 &lt;45&gt;<!--/linkkennzeichnung-->).</em></div>
</div>
<div>
<div><em>b) Ein derartiger Versto&#223; gegen Grundrechte wurde vom Beschwerdef&#252;hrer nicht plausibel geltend gemacht und ist auch sonst nicht ersichtlich. Er r&#252;gt lediglich die fehlerhafte Anwendung der einfachgesetzlichen Tatbestandsvoraussetzungen des § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG. Die obergerichtliche Rechtsprechung zieht diese Regelung &#252;berwiegend als Rechtsgrundlage f&#252;r die Anfertigung von Bildaufnahmen zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten im Stra&#223;enverkehr heran, wenn der Verdacht eines Verkehrsversto&#223;es gegeben ist (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 25. Februar 2010 &#8211; 3 Ss OWi 206/10 -, juris; Th&#252;r.OLG, Beschluss vom 6. Januar 2010 &#8211; 1 Ss 291/09 -, NJW 2010, S. 1093 f.; OLG Bamberg, Beschluss vom 15. Oktober 2009 &#8211; 2 Ss OWi 1169/09 -, juris; vgl. auch OLG Rostock, Beschluss vom 1. M&#228;rz 2010 &#8211; 2 Ss [OWi] 6/10 I 19/10 -, juris; OLG Stuttgart, Beschluss vom 29. Januar 2010 &#8211; 4 Ss 1525/09 -, DAR 2010, S. 148 f.; OLG Bamberg, Beschluss vom 16. November 2009 &#8211; 2 Ss OWi 1215/09 -, NJW 2010, S. 100 f.; OLG Hamm, Beschluss vom 22. Oktober 2009 &#8211; 4 Ss OWi 800/09 -, juris; a.A. OLG D&#252;sseldorf, Beschluss vom 9. Februar 2010 &#8211; IV-3 RBs 8/10 -, DAR 2010, S. 213 ff.). Dem folgen Teile der Literatur (vgl. Seitz, in: G&#246;hler, OWiG, 15. Aufl. 2009, vor § 59, Rn. 143, 145a; Krenberger, NJ 2009, S. 481; Krumm, NZV 2009, S. 620 &lt;621&gt;; a.A. Niehaus, DAR 2009, S. 632 &lt;634&gt;; Roggan, NJW 2010, S. 1042 &lt;1044&gt;).</em></div>
</div>
<div>
<div><em>aa) Das Oberlandesgericht geht zutreffend davon aus, dass bei einer Bildaufnahme, bei der Fahrer und Kennzeichen identifizierbar sind, ein Eingriff in das allgemeine Pers&#246;nlichkeitsrecht in seiner Auspr&#228;gung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung vorliegt (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 &#8211; 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.). Als Rechtsgrundlage hat es § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG herangezogen und unter Berufung auf den Wortlaut ausgef&#252;hrt, dass diese Eingriffsbefugnis Bildaufnahmen zur Erforschung des Sachverhalts sowie zu Ermittlungszwecken erm&#246;glicht, ohne auf Observationszwecke beschr&#228;nkt zu sein (ebenso OLG Rostock, Beschluss vom 1. M&#228;rz 2010 &#8211; 2 Ss [OWi] 6/10 I 19/10 -, juris; OLG Stuttgart, Beschluss vom 29. Januar 2010 &#8211; 4 Ss 1525/09 -, DAR 2010, S. 148 f.; Seitz, in: G&#246;hler, OWiG, 15. Aufl. 2009, vor § 59, Rn. 143, 145a). Entgegen der Ansicht des Beschwerdef&#252;hrers, der mit einer Auffassung in der Rechtsprechung und in der Literatur eine Beschr&#228;nkung dieser Befugnis auf die Anfertigung von Bildaufnahmen zu Observationszwecken bef&#252;rwortet (vgl. OLG D&#252;sseldorf, Beschluss vom 9. Februar 2010 &#8211; IV-3 RBs 8/10 -, DAR 2010, S. 213 ff.; Meyer-Go&#223;ner, StPO, 52. Aufl. 2009, § 100h, Rn. 1; Wolter, in: SK StPO, § 100h Rn. 4 [April 2009]), hat das Oberlandesgericht dadurch den Schutzbereich von Grundrechten nicht verkannt und ihr Gewicht auch nicht unrichtig eingesch&#228;tzt. Die Heranziehung dieser Rechtsgrundlage begegnet vielmehr keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Es handelt sich um eine Frage der Anwendung und Auslegung einfachen Rechts, die vom Bundesverfassungsgericht nicht zu &#252;berpr&#252;fen ist. Ein Versto&#223; gegen das Willk&#252;rverbot, der voraussetzen w&#252;rde, dass diese Rechtsauffassung unter keinem rechtlichen Aspekt vertretbar w&#228;re (vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Zweiten Senats vom 11. August 2009 &#8211; 2 BvR 941/08 -, NJW 2009, S. 3293 f.), ist nicht ersichtlich.</em></div>
</div>
<div>
<div><em>Entsprechendes gilt auch f&#252;r die Feststellung des Oberlandesgerichts, dass eine verdachtsabh&#228;ngige Anfertigung von Bildaufnahmen stattgefunden hat. Im angegriffenen Beschluss wird nachvollziehbar dargelegt, dass der erforderliche Tatverdacht vorlag (vgl. auch OLG Bamberg, Beschluss vom 25. Februar 2010 &#8211; 3 Ss OWi 206/10 -, juris; Th&#252;r.OLG, Beschluss vom 6. Januar 2010 &#8211; 1 Ss 291/09 -, NJW 2010, S. 1093 f.). Ein Versto&#223; gegen spezifisches Verfassungsrecht ist &#8211; entgegen der Auffassung des Beschwerdef&#252;hrers &#8211; darin ebenfalls nicht zu sehen.&#8221;</em></div>
</div>
</blockquote>
<div>Damit d&#252;rfte die Grundsatzfrage entschieden sein. Die Diskussion wird  sich jetzt nur noch darauf erstrecken k&#246;nnen ob die Voraussetzungen der  Vorschrift vorgelegen haben.</div>
]]></content:encoded>
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		<title>Nichts Neues aus Hamm zur Videomessung; aber lesenswert aus anderem Grund.</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 13:05:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Inzwischen hat sich auch der 5. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen des OLG Hamm in seinem Beschl. v. 11.03.2010 &#8211; III 5 RBs 13/10 ge&#228;u&#223;ert. M.E. nichts Neues, sondern nur die Wiederholung der sattsam bekannten Argumente der &#252;brigen OLG-Rechtsprechung, warum § 100h StPO Erm&#228;chtigungsgrundlage sein kann/darf. Und wohl auch, wenn der &#246;ffentlichen Hand die Einnahmen nicht verloren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen hat sich auch der 5. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen des OLG Hamm in seinem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/834.htm" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 11.03.2010 &#8211; III 5 RBs 13/10</a> ge&#228;u&#223;ert. M.E. nichts Neues, sondern nur die Wiederholung der sattsam bekannten Argumente der &#252;brigen OLG-Rechtsprechung, warum § 100h StPO Erm&#228;chtigungsgrundlage sein kann/darf. Und wohl auch, wenn der &#246;ffentlichen Hand die Einnahmen nicht verloren gehen sollen &#8211; auch wohl &#8220;muss&#8221;. Insoweit nicht so lesenswert, aber: Lesenswert wegen der Behandlung und der Ausf&#252;hrungen zu den Beweisantr&#228;gen, die der Verteidiger gestellt hatte. Daraus kann man lernen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn schon, denn schon, oder: Mal wieder was zur Videomessung &#8211; OLG Brandenburg r&#252;gt AG wegen zu knapper Feststellungen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 06:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das OLG Brandenburg hatte sich ja schon zur Frage der Erm&#228;chtigungsgrundlage bei der Videomessung ge&#228;u&#223;ert, vgl. hier. Nun hat es Stellung dazu genommen (OLG Brandenburg, Beschl. v. 19.04.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 68 Z/10), wie die Urteilsgr&#252;nde in diesen F&#228;llen beschaffen sein m&#252;ssen und ausgef&#252;hrt, dass zur Pr&#252;fung der Frage, ob eine Video&#252;berwachungsma&#223;nahme im Stra&#223;enverkehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das OLG Brandenburg hatte sich ja <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-in-brandenburg-darf-videogemessen-werden-sagt-das-olg-brandenburg/" class="liinternal">schon</a> zur Frage der Erm&#228;chtigungsgrundlage bei der Videomessung ge&#228;u&#223;ert, vgl. hier. Nun hat es Stellung dazu genommen (<a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/831.htm" target="_blank" class="liexternal">OLG Brandenburg, Beschl. v. 19.04.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 68 Z/10</a>), wie die Urteilsgr&#252;nde in diesen F&#228;llen beschaffen sein m&#252;ssen und ausgef&#252;hrt, dass zur Pr&#252;fung der Frage, ob eine Video&#252;berwachungsma&#223;nahme im Stra&#223;enverkehr eine ausreichende Erm&#228;chtigungsgrundlage hat, es einer nachvollziehbaren Darlegung der &#220;berwachungsma&#223;nahme in den Urteilsgr&#252;nden bedarf. Das ist im Grunde die Fortf&#252;hrung der Rechtsprechung des BGH zum standardisierten Messverfahren. Da will die Rechtsprechung auch wissen, welches Messverfahren verwandt worden ist.</p>
<p>Im &#220;brigen: Deutliche Worte des OLG zur Qualit&#228;t der amtsgerichtlichen Entscheidung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wochenspiegel f&#252;r die 15. KW, oder wir blicken mal wieder &#252;ber den Tellerrand</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/wochenspiegel-fuer-die-15-kw-oder-wir-blicken-mal-wieder-ueber-den-tellerrand/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 07:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachstehend die Wochen&#252;bersicht f&#252;r die 15. KW. Nochmals mit der Videomessung befasst sich: Videomessungen ohne gesetzliche Eingriffserm&#228;chtigung!, der auf den Beitrag von Roggan in NJW 2010, 1042 verweist, der zutreffend das Vorliegen einer Erm&#228;chtigungsgrundlage verneint. Das Wirrwarr um die 46. &#196;nd.VO und der &#8220;Schlamassel&#8221; um die Verkehrsschilder hat die Blogs sehr besch&#228;ftigt; vgl. dazu hier f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachstehend die Wochen&#252;bersicht f&#252;r die 15. KW.</p>
<ol>
<li>Nochmals mit der Videomessung befasst sich: <a href="http://www.raflauaus.de/2010/04/videomessungen-ohne-gesetzliche-eingriffsermachtigung/" rel="bookmark" target="_blank" class="liexternal">Videomessungen ohne gesetzliche Eingriffserm&#228;chtigung!</a>, der auf den Beitrag von Roggan in NJW 2010, 1042 verweist, der zutreffend das Vorliegen einer Erm&#228;chtigungsgrundlage verneint.</li>
<li>Das Wirrwarr um die 46. &#196;nd.VO und der &#8220;Schlamassel&#8221; um die Verkehrsschilder hat die Blogs sehr besch&#228;ftigt; vgl. dazu hier f&#252;r <a href="http://www.recht-f&#252;r-radfahrer.de/Aktuelles.html" target="_blank" class="liexternal">Radfahrer</a>, hier zu den <a href="http://blog.beck.de/2010/04/14/unwirksame-verkehrsschilder-oder-doch-nicht-oder-umdeutung#comment-23577" target="_blank" class="liexternal">Auswirkungen</a> und hier unser <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/schlamassel-wie-in-schilda-ein-paragraf-fehlt-und-tausende-verkehrszeichen-sind-ungueltig/" class="liinternal">eigener Beitrag</a> mit weiteren Links, sowie schlie&#223;lich die Zusammenfassung von <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/04/uberblick-zum-thema-ungultige-verkehrsschilder/" target="_blank" class="liexternal">RA Ferner hier</a>.</li>
<li>Der Schadenfixblog <a href="http://www.schadenfixblog.de/busgeldverfahren-von-temposundern-auf-eis-gelegt/" target="_blank" class="liexternal">berichtet</a> &#252;ber auf Eis gelegte Bu&#223;geldverfahren von Tempos&#252;ndern bei Providamessungen im Saarland.</li>
<li>&#220;ber die Rechte von Verbrauchern/Passagieren bei annullierten Fl&#252;gen infolge der &#8220;Vulkanaschenwolke&#8221; wurde <a href="http://verbraucherrecht.blogg.de/eintrag.php?id=892" target="_blank" class="liexternal">hier</a> informiert.</li>
<li>&#220;ber einen m.E. eindeutigen Fall des Versto&#223;es gegen die Unschuldsvermutung berichtet der Law-Blog <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/04/18/der-nicht-unerheblich-starke-tatverdacht/" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</li>
</ol>
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		<title>Da, wo alles seinen Anfang nahm: OLG Rostock zur Erm&#228;chtigungsgrundlage f&#252;r Videomessung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/da-wo-alles-seinen-anfang-nahm-olg-rostock-zur-ermaechtigungsgrundlage-fuer-videomessung/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 07:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt hat sich auch das OLG, dessen Entscheidung im vergangenen Jahr Grundlage f&#252;r die Entscheidung des BVerfG in 2 BvR 941/08 war, zur Frage der Erm&#228;chtigungsgrundlage Stellung genommen. In seinem Beschluss vom 24.02.2010 -  2 Ss OWi 6/10 I 19/10 hat das OLG Rostock insoweit auch auf § 100h StPO abgestellt. Die Entscheidung l&#228;sst sich etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt hat sich auch das OLG, dessen Entscheidung im vergangenen Jahr Grundlage f&#252;r die Entscheidung des BVerfG in 2 BvR 941/08 war, zur Frage der Erm&#228;chtigungsgrundlage Stellung genommen. In seinem Beschluss vom <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/812.htm" target="_blank" class="liexternal">24.02.2010 -  2 Ss OWi 6/10 I 19/10</a> hat das OLG Rostock insoweit auch auf § 100h StPO abgestellt. Die Entscheidung l&#228;sst sich etwa in folgendem Leitsatz zusammenfassen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;In der lediglich visuellen &#220;berwachung (hier: VKS 3.0) einer Stra&#223;e ohne Bildaufzeichung liegt, auch wenn sie mittels einer Videokamera erfolgt, kein Eingriff in das Recht der Betroffenen auf informationelle Selbstbestimmung. Soweit hingegen die Fahrer-Videokameras Lebensvorg&#228;nge beobachtet, die dann auf die Fahrer-Videob&#228;nder aufgenommen und sp&#228;ter zu Beweiszwecken aufbereitet und ausgewertet werden, liegt ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung vor. Insoweit ist § 100h StPO jedoch ausreichende Erm&#228;chtigungsgrundlage.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Die Frage eines Beweisverwertungsverbotes stellt sich damit (nat&#252;rlich) nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das kommt in den besten Familien vor, oder: Innendivergenz im Hause &#8220;OLG D&#252;sseldorf&#8221; bei ViBrAM</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/das-kommt-in-den-besten-familien-vor-oder-innendivergenz-im-hause-olg-duesseldorf-bei-vibram/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:13:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=2730</guid>
		<description><![CDATA[Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs vor: So hat sich jetzt der 4. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen des OLG D&#252;sseldorf in einem Beschl. v. 15.03.2010 &#8211; IV &#8211; 1 RBs 23/10 ausdr&#252;cklich gegen den Beschluss des 3. Senats gestellt, in dem § 100h [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kommt in den besten Familien vor, dass man sich nicht einig ist. Und es kommt auch bei den OLGs vor: So hat sich jetzt der 4. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen des OLG D&#252;sseldorf in einem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/810.htm" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 15.03.2010 &#8211; IV &#8211; 1 RBs 23/10</a> ausdr&#252;cklich gegen den <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/auch-olg-duesseldorf-kommt-beweisverwertungsverbot-videomessung-luft-verwaltungsbehoerden" target="_blank" class="liexternal">Beschluss des 3. Senats</a> gestellt, in dem § 100h StPO nicht als Erm&#228;chtigungsgrundlage f&#252;r das Messverfahren ViBrAM angesehen worden ist. Damit Familienstreit im Hause OLG D&#252;sseldorf. Und einen Streitschlichter = BGH gibt es nicht. Es handelt sich um eine sog. Innendivergenz, die nicht zu einer Vorlage nach § 121 GVG f&#252;hrt.</p>
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		<title>AG Eilenburg: § 100h StPO ist keine Erm&#228;chtigungsgrundlage; eigene Auslagen bleiben aber beim Betroffenen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 07:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Videomessung bzw. Messverfahren, immer wieder und immer wieder neu und anders. Das AG Eilenburg hat in dem Rechtsprechungsmarathon, der auf die Entscheidung des BVerfG v. 11.08.2009 zur&#252;ckgeht, jetzt seine Rechtsprechung best&#228;tigt und sich der Auffassung des OLG D&#252;sseldorf, das in diesen F&#228;llen § 100h StPO als Erm&#228;chtigungsgrundlage abgelehnt hatte, angeschlossen. F&#252;r eine Messung nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Videomessung bzw. Messverfahren, immer wieder und immer wieder neu und anders. Das AG Eilenburg hat in dem Rechtsprechungsmarathon, der auf die Entscheidung des BVerfG v. 11.08.2009 zur&#252;ckgeht, jetzt seine Rechtsprechung best&#228;tigt und sich der Auffassung des OLG D&#252;sseldorf, das in diesen F&#228;llen § 100h StPO als Erm&#228;chtigungsgrundlage abgelehnt hatte, angeschlossen. F&#252;r eine Messung nach dem Verfahren ES 1.0 sei § 100h StPO nicht heranzuziehen. Durchgef&#252;hrte Messungen seien unverwertbar. Was allerdings an dem Einstellungsbeschluss &#252;berrascht: Der Betroffene muss seine notwendigen Auslagen selbst tragen. Ei, warum denn das? Wenn ein BVV besteht, h&#228;tte er frei gesprochen werden m&#252;ssen mit der Kostenfolge aus § 467 StPO. Und warum muss er dann bei der Einstellung seine Kosten tragen? <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/805.htm" target="_blank" class="liexternal">Beschl. v. 16.03.2010 &#8211; 5 OWi 253 Js 1794/10</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>OLG Koblenz: In Rheinland-Pfalz geht es wie in Bayern, zumindest bei der Videomessung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/olg-koblenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 08:09:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch das OLG Koblenz hat sich zur Videomessung Gedanken gemacht. Danach soll die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (2 BvR 941/08) der Verwertung von Ergebnissen der Videoabstandsmessung in Rheinland-Pfalz nicht entgegenstehen; das OLG bezieht sich auf die Entscheidung des OLG Bamberg zum bayerischen Br&#252;ckenabstandsmessverfahren. Da jedenfalls auf Autobahnen Anhaltekontrollen mit einem viel zu hohen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch das <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-koblenz-beschl-v-04032010-1-ssbs-2310/" class="liinternal">OLG Koblenz</a> hat sich zur Videomessung Gedanken gemacht. Danach soll die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 11. August 2009 (2 BvR 941/08) der Verwertung von Ergebnissen der Videoabstandsmessung in Rheinland-Pfalz nicht entgegenstehen; das OLG bezieht sich auf die Entscheidung des OLG Bamberg zum bayerischen Br&#252;ckenabstandsmessverfahren. Da jedenfalls auf Autobahnen Anhaltekontrollen mit einem viel zu hohen Risiko f&#252;r alle Beteiligten verbunden w&#228;ren, seien auch Notwendigkeit und Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit  der Identifizierungsaufnahme gegeben. Na ja: <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-das-olg-duesseldorf-kommt-zum-beweisverwertungsverbot-bei-der-videomessung-luft-fuer-die-verwaltungsbehoerden-wird-duenner/" class="liinternal">OLG D&#252;sseldorf </a>ist m.E. &#252;berzeugender.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auch in Brandenburg darf &#8220;videogemessen werden&#8221;, sagt das OLG Brandenburg</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-in-brandenburg-darf-videogemessen-werden-sagt-das-olg-brandenburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 17:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Diskussion um die Vidoemessung hat sich jetzt auch das OLG Brandenburg zu Wort gemeldet. Es sieht in seinem Beschluss v. 22.02.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 23 Z/10 § 100h StPO als Erm&#228;chtigungsgrundlage an. Messverfahren war das ES 3.0. Die Leits&#228;tze der Entscheidung, die ein Kollege vom OLG Brandenburg mir gerade &#252;bersandt hat, lauten: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Diskussion um die Vidoemessung hat sich jetzt auch das OLG Brandenburg zu Wort gemeldet. Es sieht in seinem <a href="http://www.burhoff.de/asp_weitere_beschluesse/inhalte/800.htm" target="_blank" class="liexternal">Beschluss v. 22.02.2010 &#8211; 1 Ss (OWi) 23 Z/10</a> § 100h StPO als Erm&#228;chtigungsgrundlage an. Messverfahren war das ES 3.0. Die Leits&#228;tze der Entscheidung, die ein Kollege vom OLG Brandenburg mir gerade &#252;bersandt hat, lauten:</p>
<blockquote>
<ol>
<li><em>Gesetzliche Grundlage f&#252;r die verdachtsabh&#228;ngige Herstellung von Lichtbildern und Bildaufzeichnungen zur Verfolgung von Geschwindigkeits&#252;berschreitungen in Bu&#223;geldsachen ist § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO in Verbindung mit § 46 Abs. 1 OWiG.</em></li>
<li><em>D</em><em>er Anfangsverdacht f&#252;r die Begehung einer Verkehrsordnungswidrigkeit kann auch dann vorliegen, wenn die Ausl&#246;sung des Messfotos nicht f&#252;r jedes betroffene Fahrzeug durch den Messbeamten gesondert veranlasst wird, sondern auf einer vorab erfolgten Programmierung des Geschwindigkeitsmessger&#228;tes auf einen bestimmten Grenzwert beruht.</em></li>
<li><em>Die Herstellung von Messfotos zur Identit&#228;tsfeststellung bei Verkehrsordnungswidrigkeiten verst&#246;&#223;t grunds&#228;tzlich nicht gegen den Subsidiarit&#228;tsgrundsatz (§ 100 h Abs. 1 Satz 1 a.E. StPO), weil die Geschwindigkeitsmessung und lichtbildgest&#252;tzte Tatfeststellung im standardisierten Verfahren eine bew&#228;hrte und besonders zuverl&#228;ssige M&#246;glichkeit zur Ermittlung der Identit&#228;t der Tatverd&#228;chtigen bietet, die durch andere Ma&#223;nahmen nicht gleicherma&#223;en gew&#228;hrleistet und ersetzt werden kann.</em> &#8220;</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Na ja, man kann es auch anders sehen und es wird ja &#8211; m.E. zu Recht &#8211; teilweise auch anders gesehen. Letztlich wird ein Weg an einer gesetzlichen Grundlage nicht vorbeigehen, wenn man den Wirrwarr und einen weiteren Rechtsprechungsmarathon vermeiden will.</p>
<p>Sehr sch&#246;n an der Entscheidung ist der Hinweis auf <a href="http://www.burhoff.de/owi/start/index.htm" target="_blank" class="liexternal">Burhoff (Hrsg.), Handbuch f&#252;r das stra&#223;enverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 2. Aufl</a>. Es freut dann doch, dass dieses Buch auch bei den OLGs vorhanden ist.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auch das OLG D&#252;sseldorf kommt zum Beweisverwertungsverbot bei der Videomessung &#8211; Luft f&#252;r die Verwaltungsbeh&#246;rden wird d&#252;nner</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/auch-das-olg-duesseldorf-kommt-zum-beweisverwertungsverbot-bei-der-videomessung-luft-fuer-die-verwaltungsbehoerden-wird-duenner/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ViBrAM]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja heute Nachmittag schon &#252;ber den Beschluss des OLG D&#252;sseldorf v. 09.02.2010 - IV-3 RBs 8/10 2 Ss-OWi 4/10 berichtet, und zwar hier. Ich habe gesucht und ihn gefunden. Hier also der Volltext. Die Leits&#228;tze lassen sich m.E. wie folgt formulieren: Die Vorschriften der §§ 81b, 100h Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja heute Nachmittag schon &#252;ber den <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-duesseldorf-beschl-v-09022010-iv-3-rbs-810-2-ss-owi-410/" class="liinternal">Beschluss des OLG D&#252;sseldorf v. 09.02.2010 - IV-3 RBs 8/10 2 Ss-OWi 4/10</a> berichtet, und zwar <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/03/beweisverwertungsverbot-fuer-videomessung-teilweise-in-nrw/" class="liinternal">hier</a>. Ich habe gesucht und ihn gefunden. Hier also der Volltext. Die Leits&#228;tze lassen sich m.E. wie folgt formulieren:</p>
<ol>
<li><em>Die Vorschriften der §§ 81b, 100h Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1, 163b Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 StPO i.V.m. § 46 Abs. 1 OWiG scheiden als Er­m&#228;chtigungsgrundlage f&#252;r eine Videomessung des (Sicherheits)Abstandes nach dem Messverfahren ViBram aus.</em></li>
<li><em>Das Ergebnis einer dennoch durchgef&#252;hrten Messung unterliegt einem Beweisverwertungsverbot.</em></li>
</ol>
<p>Damit hat nach dem OLG Oldenburg jetzt das zweite OLG ein Beweisverwertungsverbot angenommen. Allm&#228;hlich wird sich der Gesetzgeber was &#252;berlegen m&#252;ssen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Videomessung: OLG Dresden sagt: § 100h kann nur Erm&#228;chtigungsgrundlage sein, wenn anlassbezogen gemessen wird</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-olg-dresden-sagt-100h-kann-nur-ermaechtigungsgrundlage-sein-wenn-anlassbezogen-gemessen-wird/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-olg-dresden-sagt-100h-kann-nur-ermaechtigungsgrundlage-sein-wenn-anlassbezogen-gemessen-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Moment flattern nur so die Beschl&#252;sse der OLG zur Videomessung im Stra&#223;enverkehr ins Haus. Jetz hat auch das OLG Dresden entschieden. Es geht in seiner Entscheidung vom 02.02.2010 &#8211; SS (OWi) 788/09 davon aus, dass § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO Rechtsgrundlage f&#252;r eine Videoaufzeichnung im Stra&#223;enverkehr nur sein, kann, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment flattern nur so die Beschl&#252;sse der OLG zur Videomessung im Stra&#223;enverkehr ins Haus. Jetz hat auch das OLG Dresden entschieden. Es geht in seiner Entscheidung vom <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-dresden-beschl-v-02022010-ss-0wi-78809/" class="liinternal">02.02.2010 &#8211; SS (OWi) 788/09</a> davon aus, dass § 100h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO Rechtsgrundlage f&#252;r eine Videoaufzeichnung im Stra&#223;enverkehr nur sein, kann, wenn die Aufzeichnung anlassbezogen und lediglich zur Identifizierung des Betroffenen als Verd&#228;chtigen erfolgte. Etwas anderes gelte, wenn der Messbeamte die Videoaufzeichnung ununterbrochen durchlaufen l&#228;sst, so dass auch eine Vielzahl von sich verkehrsgerecht verhaltenden Fahrern erfasst w&#252;rde, um dann diejenigen herauszufiltern, die verd&#228;chtig sind, eine Ordnungswidrigkeit begangen zu haben. F&#252;r den Fall will sich das OLG der Auffassung des OLG Oldenburg anschlie&#223;en und wohl von einem Beweisverwertungsverbot ausgehen. Da sich diese Vorgaben aus dem amtsgerichtlichen Urteil (AG Meissen) nicht nachvollziehn lie&#223;en, hat das OLG aufgehoben und zur&#252;ckverwiesen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OLG Stuttgart: Messung mit ViBrAM-BAMAS verfassungsrechtlich zul&#228;ssig.</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/olg-stuttgart-messung-mit-vibram-bamas-verfassungsrechtlich-zulaessig/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[StPO]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Brückenabstandsmessverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsgrundlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>
		<category><![CDATA[Zulässigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier der gerade ver&#246;ffentlichte Beschluss des OLG Stuttgart v. 29.01.2010 &#8211; 4 ss 125/09 - zu Videomessung mit folgenden Leits&#228;tzen: 1. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (BVerfGE 65, 1) steht der Anwendung des Video-Br&#252;cken-Abstandsmessverfahrens ViBrAM-BAMAS, welches die Polizei in Baden-W&#252;rttemberg zur &#220;berwachung des Sicherheitsabstandes insbesondere auf Autobahnen verwendet, nicht entgegen. 2. Rechtsgrundlage f&#252;r die Fertigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier der gerade ver&#246;ffentlichte Beschluss des <a href="https://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-stuttgart-beschl-v-29012010-4-ss-152509/" class="liinternal">OLG Stuttgart v. 29.01.2010 &#8211; 4 ss 125/09 </a>- zu Videomessung mit folgenden Leits&#228;tzen:</p>
<blockquote><p>1. Das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung (BVerfGE 65, 1) steht der Anwendung des Video-Br&#252;cken-Abstandsmessverfahrens ViBrAM-BAMAS, welches die Polizei in Baden-W&#252;rttemberg zur &#220;berwachung des Sicherheitsabstandes insbesondere auf Autobahnen verwendet, nicht entgegen.</p>
<p>2. Rechtsgrundlage f&#252;r die Fertigung von Videobildern zur Identifizierung des Betroffenen ist § 100 h Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StPO i.V.m. § 46 Abs. 1 OWiG.</p></blockquote>
<p>Also so wie das <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/entscheidung-aus-bamberg-ist-da-rechtsgrundlage-fuer-videomessung-ist-100h-stpo/" class="liinternal">OLG Bamberg</a> und anders, was die Erm&#228;chtigungsgrundlage angeht, als das OLG Hamm.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Videomessung: Echternacher Springprozession in Hamm? Erm&#228;chtigungsgrundlage nein, aber auch kein Beweisvewertungsverbot</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-echternacher-springprozession-in-hamm-ermaechtigungsgrundlage-nein-aber-auch-kein-beweisvewertungsverbot/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 16:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
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		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat auch das OLG Hamm zur Videomessung entschieden, allerdings &#8220;zwiesp&#228;ltig&#8221;. Der 1. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen hat in seinem Beschluss vom 22.12.2009 &#8211; 1 Ss OWi 960/09 -  § 100h StPO als Grundlage f&#252;r eine verdachtslose Videomessung (VKS) abgelehnt, allerdings dann nicht ein Beweisverwertungsverbot angenommen, sondern dieses nach einer Abw&#228;gung verneint. Also anders als das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat auch das OLG Hamm zur Videomessung entschieden, allerdings &#8220;zwiesp&#228;ltig&#8221;. Der 1. Senat f&#252;r Bu&#223;geldsachen hat in seinem <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-hamm-beschl-v-22122009-1-ss-owi-96009/" class="liinternal">Beschluss vom 22.12.2009 &#8211; 1 Ss OWi 960/09 </a>-  § 100h StPO als Grundlage f&#252;r eine verdachtslose Videomessung (VKS) abgelehnt, allerdings dann nicht ein Beweisverwertungsverbot angenommen, sondern dieses nach einer Abw&#228;gung verneint. Also anders als das OLG Oldenburg, das ein Beweisverwertungsverbot angenommen. Vielleicht legt ja mal ein OLG beim BGH vor, damit Klarheit in den sich abzeichnenden Streit kommt.</p>
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			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/02/videomessung-echternacher-springprozession-in-hamm-ermaechtigungsgrundlage-nein-aber-auch-kein-beweisvewertungsverbot/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>OLG Jena: Videomessung &#8211; kein Beweisverwertungsverbot bei verdachtsabh&#228;ngiger Messung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/olg-jena-videomessung-kein-beweisverwertungsverbot-bei-verdachtsabhaengiger-messung/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 07:20:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Beweis-verwertungs-verbot]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Jena]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Oldenbrug]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer PM vom 14.01.2010 hat inzwischen auch das OLG Jena in einem Beschluss vom 6. 1. 2010 &#8211; 1 Ss 291/09 zur Frage des Beweisverwertungsverbots bei der Videomessung Stellung genommen. Nach der PM hat das OLG Jena ein Beweisverwertungsverbot verneint (s. aber auch das OLG Oldenburg zur verdachtsunabh&#228;ngigen Messung) . Der Betroffene hatte sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer PM vom 14.01.2010 hat inzwischen auch das OLG Jena in einem Beschluss vom 6. 1. 2010 &#8211; 1 Ss 291/09 zur Frage des Beweisverwertungsverbots bei der Videomessung Stellung genommen. Nach der PM hat das OLG Jena ein Beweisverwertungsverbot verneint (s. aber auch das OLG Oldenburg zur verdachtsunabh&#228;ngigen Messung) . Der Betroffene hatte sein Rechtsbeschwerde ma&#223;geblich auf den Beschluss des BVerfG vom 08.11.2009 gest&#252;tzt worden; der mit Fotoaufnahmen gef&#252;hrte Nachweis, zu schnell gefahren zu sein, versto&#223;e gegen Verfassungsrecht. in der PM hei&#223;t es:</p>
<p>&#8220;Dieser Argumentation ist das THOLG nicht gefolgt und hat die Rechtsbeschwerde verworfen. Zur Begr&#252;ndung hei&#223;t es in der Entscheidung des Bu&#223;geldsenats, Videoaufzeichnungen oder Fotoaufnahmen seien nur dann verfassungswidrig erhobene und deshalb unzul&#228;ssige (verbotene) Beweismittel, wenn kein „konkreter Anfangsverdacht“ f&#252;r einen Verkehrsversto&#223; vorgelegen habe. Den Fall verdachtsabh&#228;ngiger Aufzeichnungen oder Aufnahmen habe das BVerfG „nicht angesprochen“. Es habe sich (nur) mit dem Sachvortrag des Beschwerdef&#252;hrers befasst, wonach s&#228;mtliche Fahrzeuge verdachtsunabh&#228;ngig gefilmt und die Aufzeichnungen anschlie&#223;end auf Verkehrsverst&#246;&#223;e ausgewertet worden seien.In dem vom THOLG entschiedenen Fall lag der Sachverhalt anders. Hier war die Geschwindigkeits&#252;berschreitung zun&#228;chst maschinell festgestellt worden. Erst dann wurde die Fotoaufnahme ausgel&#246;st und so eine Zuordnung zu Fahrzeug und Fahrer erm&#246;glicht. Damit sei „die Entscheidung des BVerfG vom 11.08.2009 nicht einschl&#228;gig; ein verdachtsunabh&#228;ngiger Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung findet nicht statt.“</p>
<p>M.E. nicht so &#252;berraschend, weil sich wohl alle einig sind, dass der Beschluss des BVerfG nicht f&#252;r die verdachtsabh&#228;ngige &#220;berwachung gilt. Allerdings: Was ist mit der Erm&#228;chtigungsgrundlage f&#252;r die &#220;berwachung. Ist das wirklich § 100h StPO, wie das OLG Bamberg meint. Ich wage das zu bezweifeln.</p>
<p>Die Entscheidung ist jetzt online unter: : <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-jena-beschl-v-06012010-1-ss-29109/" class="liinternal">http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-jena-beschl-v-06012010-1-ss-29109/</a></p>
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		<title>Entscheidung aus Bamberg ist da: Rechtsgrundlage f&#252;r Videomessung ist § 100h StPO</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/entscheidung-aus-bamberg-ist-da-rechtsgrundlage-fuer-videomessung-ist-100h-stpo/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 16:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[AG Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[Observation. § 100h StPO]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kollege Dr. Gieg vom OLG Bamberg hat gerade den Beschluss des OLG Bamberg vom 16.11.2009 &#8211; 2 Ss 1215/09 &#252;bersandt. Darin geht jetzt auch der 2. Senat des OLG Bamberg davon aus, dass § 100 h Abs. 1 Nr. 1 StPO i.V.m. § 46 Abs. 1 OWiG f&#252;r die von der Poli­zei in Bayern im Rahmen des sog. Br&#252;ckenabstandsmessverfahrens (VAMA) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kollege Dr. Gieg vom OLG Bamberg hat gerade den Beschluss des <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-entscheidungen/aktuelle-urteile/olg-bamberg-beschl-v-16112009-2-ss-owi-121509/" class="liinternal">OLG Bamberg vom 16.11.2009 &#8211; 2 Ss 1215/09 </a>&#252;bersandt. Darin geht jetzt auch der 2. Senat des OLG Bamberg davon aus, dass § 100 h Abs. 1 Nr. 1 StPO i.V.m. § 46 Abs. 1 OWiG f&#252;r die von der Poli­zei in Bayern im Rahmen des sog. Br&#252;ckenabstandsmessverfahrens (VAMA) durch­gef&#252;hrten anlassbezogenen Videoaufzeichnungen zur Identifizierung Betroffener eine hin­reichende gesetzliche Rechtsgrundlage f&#252;r damit verbundene Eingriffe in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darstellt. Die Entscheidung betrifft das Urteil des AG Schweinfurt vom 31.08.2009, das damit rechtskr&#228;ftig geworden ist. Zum Inhalt kann ich noch nichts Genaues sagen. Den Beschluss muss ich mir erst mal in Ruhe zu Gem&#252;te f&#252;hren<strong>.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Videomessung: Demn&#228;chst Neues aus Bamberg &#8211; zu fr&#252;h gefreut?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/videomessung-demnaechst-neues-auf-bamberg-zu-frueh-gefreut/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 07:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abstandsmessung]]></category>
		<category><![CDATA[AG Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[verfassungsrechtliche Vorgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Videomessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben vor einiger Zeit &#252;ber die Entscheidung des BverfG 2 BvR 941/08 berichtet &#8211; Videomessung im Stra&#223;enverkehr. Mit dieser Entscheidung hat sich jetzt, wie das OLG Bamberg in einer Pressemitteilung meldet das AG Schweinfurt auseinandergesetzt. Die Pressemitteilung des OLG Bamberg vom 15.09.2009 lautet: &#8220;Zu fr&#252;h gefreut haben sich vielleicht viele Dr&#228;ngler und Abstandss&#252;nder in Bayern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben vor einiger Zeit &#252;ber die <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/entscheidung-thema-des-monats/2009/september-2009-bverfg-beschl-v-11082009-2-bvr-94108/" class="liinternal">Entscheidung des BverfG 2 BvR 941/08 </a>berichtet &#8211; Videomessung im Stra&#223;enverkehr. Mit dieser Entscheidung hat sich jetzt, wie das OLG Bamberg in einer Pressemitteilung meldet das AG Schweinfurt auseinandergesetzt. Die Pressemitteilung des OLG Bamberg vom 15.09.2009 lautet:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Zu fr&#252;h gefreut haben sich vielleicht viele Dr&#228;ngler und Abstandss&#252;nder in Bayern. Das BVerfG hatte j&#252;ngst eine Bu&#223;geldentscheidung aus Mecklenburg-Vorpommern aufgehoben, weil die dortige Videomessung m&#246;glicherweise keine ausreichende gesetzliche Grundlage habe.<br />
Das ist in Bayern aber anders. Das AG Schweinfurt hat am 31.08.2009 einen Autofahrer zu 320,&#8211; EUR Geldbu&#223;e und 1 Monat Fahrverbot verurteilt, weil er auf der A 7 weniger als 3/10 des halben Tachowertes Abstand zum Vordermann eingehalten hatte. Der Fahrer hatte lapidar auf die Entscheidung des BVerfG hingewiesen und Freispruch beantragt.</em></p>
<p><em>In dem 30-seitigen Urteil setzt sich das AG Schweinfurt ausf&#252;hrlich mit den Rechtsgrundlagen und verfassungsrechtlichen Fragen auseinander und legt dar, dass das in Bayern angewandte Verfahren mit der Verfassung &#252;bereinstimmt und eine gesetzliche Grundlage besitzt. Die Videoaufnahme des flie&#223;enden Verkehrs erlaube n&#228;mlich keine Identifizierung von Fahrer oder Kennzeichen. Unbeteiligte und verkehrstreue Fahrzeugf&#252;hrer k&#246;nnten also nicht erfasst und damit in ihren Rechten beeintr&#228;chtigt werden. Erst bei einem konkreten Verdacht eines Abstandsversto&#223;es bet&#228;tige ein geschulter Polizeibeamter, der den Verkehr beobachtet, eine zweite Videokamera f&#252;r ein konkretes Fahrzeug. Erst dadurch k&#246;nnten Fahrer und Fahrzeug identifiziert werden. Somit w&#252;rden nur wirklich Verd&#228;chtige verfolgt, nicht aber unbescholtene Fahrzeugf&#252;hrer. F&#252;r dieses Verfahren gebe es auch eine konkrete gesetzliche Grundlage in § 100 h StPO und § 46 OWiG. Dieses Mess-System ist nach Ansicht des AG Schweinfurt somit verfassungsgem&#228;&#223;, zumindest besteht kein Verwertungsverbot f&#252;r die Videoaufnahme. In Bayern gebe es somit keinen Freibrief f&#252;r Dr&#228;ngler auf der Autobahn.</em></p>
<p><em>Gegen das Urteil des AG Schweinfurt wurde Rechtsbeschwerde eingelegt. Somit wird bald das OLG Bamberg f&#252;r ganz Bayern &#252;ber die Zul&#228;ssigkeit der Videomessung entscheiden.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wenn das so stimmt: Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass die Entscheidung des BVerfG nur f&#252;r die verdachtslose Videomessung gilt. Die scheint man in Bayern nicht durchzuf&#252;hren. Man darf dann auf N&#228;heres aus Bamberg gespannt sein.</p>
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		<title>In Baden-W&#252;rttemberg stehen alle Kfz-F&#252;hrer unter Anfangsverdacht?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/in-baden-wuerttemberg-stehen-alle-kfz-fuehrer-unter-anfangsverdacht/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/in-baden-wuerttemberg-stehen-alle-kfz-fuehrer-unter-anfangsverdacht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 20:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[OWi]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[anlasslos]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[Ermächtigungsgrundlage]]></category>
		<category><![CDATA[informationelle Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[verdachtslos]]></category>
		<category><![CDATA[Videokontrolle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=1108</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Beschluss in 2 BvR 941/08 die anlasslose Videokontrolle ohne gesetzliche Grundlage beanstandet. Diese Praxis verletze das Recht des Autofahrers auf informationelle Selbstbestimmung aus Art 1, 2 GG. So weit, so gut? Wohl nicht. Denn inzwischen ist man schon erstaunt, was da alles so ver&#246;ffentlicht wird. Am erstaunlichsten finde ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hatte mit seinem Beschluss in 2 BvR 941/08 die <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/ministeriums-erlass-reicht-nicht-fuer-videoueberwachung/" class="liinternal">anlasslose Videokontrolle ohne gesetzliche Grundlage beanstandet</a>. Diese Praxis verletze das Recht des Autofahrers auf informationelle Selbstbestimmung aus Art 1, 2 GG.</p>
<p>So weit, so gut? Wohl nicht. Denn inzwischen ist man schon erstaunt, was da alles so ver&#246;ffentlicht wird. Am erstaunlichsten finde ich die Stellungnahme aus Baden-W&#252;rttemberg:</p>
<blockquote><p>Die der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zugrundeliegende verdachtslose Videokontrolle wird im Land nicht praktiziert&#8221;, vielmehr basierten Videokontrollen in Baden-W&#252;rttemberg &#8220;immer auf dem Anfangsverdacht der Begehung einer Ordnungswidrigkeit.&#8221; Personenbezogene Daten w&#252;rden nur dann aufgezeichnet, wenn ein Versto&#223; von den Beamten vor Ort erkannt werde. Rechtsgrundlage sei das Ordnungswidrigkeitengesetz.</p></blockquote>
<p>Und wo war in der Entscheidung des BVerfG der Beamte: Das ist doch im Grunde genommen genau das, was das BVerfG beanstandet hat. Ich empfehle mal einen Grundkurs in der StPO.</p>
]]></content:encoded>
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