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	<title>LexisNexis® Strafrecht Online Blog &#187; Deal</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer Verst&#228;ndigung im Strafverfahren geregelt werden. Das Vorhaben enth&#228;lt klare gesetzliche Vorgaben zu Verfahren, Inhalt und Folgen von Verst&#228;ndigungen und gew&#228;hrleistet dadurch Rechtsicherheit, Transparenz und eine gleichm&#228;&#223;ige Rechtsanwendung durch die gerichtliche Praxis. siehe auch: Meldung vom [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/gesetz-zur-regelung-der-verstaendigung-im-strafverfahren-tritt-am-04-08-2009-in-kraft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft'>Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft</a> <small>Heute ist im BGBl., S. 2353 das Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren in Kraft getreten. Damit sind ab...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" title="Drucksache 16/11736 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/11736</a>) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer Verst&#228;ndigung im Strafverfahren geregelt werden. Das Vorhaben enth&#228;lt klare gesetzliche Vorgaben zu Verfahren, Inhalt und Folgen von Verst&#228;ndigungen und gew&#228;hrleistet dadurch Rechtsicherheit, Transparenz und eine gleichm&#228;&#223;ige Rechtsanwendung durch die gerichtliche Praxis.</p>
<p>siehe auch: <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/" class="liinternal">Meldung vom 25.05.2008 (Abspracheregelung im Bundestag)</a></p>
<p><strong>Im Einzelnen:<span id="more-820"></span></strong></p>
<h3><strong>1. Handlungsbedarf</strong></h3>
<p>Die Verst&#228;ndigung in Strafverfahren ist bislang gesetzlich nicht geregelt. Bei dieser Verfahrensweise versuchen das Gericht und die weiteren Verfahrensbeteiligten &#8211; vor allem Staatsanwaltschaft, Angeklagter und Verteidigung, aber auch der Nebenkl&#228;ger &#8211; sich &#252;ber den Verlauf des Verfahrens und &#252;ber dessen Ausgang zu verst&#228;ndigen. Der Bundesgerichtshof hat solche Absprachen f&#252;r grunds&#228;tzlich zul&#228;ssig erkl&#228;rt und vor dem Hintergrund der hohen Belastung der Justiz diese verfahrens&#246;konomische Art der Erledigung als unerl&#228;sslich bezeichnet. Auch unter dem Gesichtspunkt des Zeugen- und Opferschutzes sind Verst&#228;ndigungen eine berechtigte Alternative auf dem Weg zu einem gerechten Urteil, wenn auf eine vor allem f&#252;r das Opfer psychisch belastende Beweisaufnahme verzichtet werden kann. Voraussetzung f&#252;r die Zul&#228;ssigkeit von Absprachen ist jedoch, dass die grundlegenden Prinzipien des deutschen Strafprozesses und des materiellen Strafrechts eingehalten werden. Zustandekommen und Ergebnis einer Verst&#228;ndigung m&#252;ssen sich am Grundsatz des fairen Verfahrens, der Pflicht des Gerichts zur umfassenden Ermittlung der Wahrheit sowie an einer gerechten und schuldangemessenen Strafe orientieren. In seiner Grundsatzentscheidung vom 3. M&#228;rz 2005 hat der Gro&#223;e Strafsenat des Bundesgerichtshofs wesentliche Leitlinien zur Zul&#228;ssigkeit von Absprachen festgelegt, gleichzeitig jedoch betont, dass die Grenzen richterlicher Rechtsfortbildung erreicht sind.</p>
<h3><strong>2. L&#246;sung</strong></h3>
<p>K&#252;nftig wird es in der Strafprozessordnung ein umfassendes und differenziertes rechtstaatliches Regelungskonzept zur Verst&#228;ndigung im Strafverfahren geben. Die neuen Vorschriften stellen der Praxis in weitem Umfang Vorgaben f&#252;r Zustandekommen und Inhalt von Absprachen zur Verf&#252;gung, ohne den f&#252;r Einzelf&#228;lle notwendigen Spielraum zu sehr einzuschr&#228;nken. Dabei geht der Gesetzentwurf von den folgenden Grunds&#228;tzen aus:</p>
<ul type="disc">
<li>Die Grunds&#228;tze der Strafzumessung bleiben unber&#252;hrt.      Das Strafma&#223; muss sich weiterhin an der Schuld des Angeklagten      orientieren.</li>
<li>Unber&#252;hrt bleiben auch die Grunds&#228;tze des      Strafverfahrens. Es wird insbesondere kein &#8220;Konsensprinzip&#8221;      geben. Eine Verst&#228;ndigung kann nie alleinige Grundlage des Urteils sein.      Das Gericht bleibt weiterhin verpflichtet, den wahren Sachverhalt bis zu      seiner &#220;berzeugung zu ermitteln.</li>
<li>Es muss ein gr&#246;&#223;tm&#246;gliches Ma&#223; an Transparenz      gew&#228;hrleistet sein. Eine Verst&#228;ndigung kann nur in der &#246;ffentlichen      Hauptverhandlung zustande kommen, Vorg&#228;nge au&#223;erhalb der Hauptverhandlung      muss das Gericht &#246;ffentlich mitteilen. Verst&#228;ndigungen m&#252;ssen stets      umfassend protokolliert und im Urteil erw&#228;hnt werden.</li>
<li>Es gibt keinerlei Beschr&#228;nkungen der Rechtsmittel. Ist      dem Urteil eine Verst&#228;ndigung vorangegangen, ist ein Rechtsmittelverzicht      ausgeschlossen. Das Urteil bleibt auch nach einer Verst&#228;ndigung in vollem      Umfang &#252;berpr&#252;fbar, der Angeklagte muss dar&#252;ber eingehend belehrt werden.</li>
</ul>
<p>Der Gesetzentwurf enth&#228;lt einen vern&#252;nftigen und praxisgerechten Mittelweg zwischen einem teilweise geforderten Totalverbot von Absprachen einerseits und einem Konsensprinzip andererseits, welches das Gericht zu sehr aus seiner Verantwortung zur Ermittlung der Wahrheit entlassen w&#252;rde. Die vorgeschlagene L&#246;sung ber&#252;cksichtigt insbesondere die Vorgaben der Rechtssprechung sowie eine Vielzahl von Anregungen aus Wissenschaft und Praxis. Insbesondere unterscheidet der Entwurf nicht zwischen verteidigtem und unverteidigtem Angeklagten und schlie&#223;t auch Verfahren vor den Amtsgerichten nicht aus. Damit wird eine &#8220;2-Klassen-Justiz&#8221; vermieden und dem Umstand Rechnung getragen, das auch in amtsgerichtlichen Verfahren, wo vorwiegend F&#228;lle der kleineren und mittleren Kriminalit&#228;t behandelt werden, Verst&#228;ndigungen zum Alltag geh&#246;ren.</p>
<h3><strong>3. Inhalt</strong></h3>
<p><strong> </strong>Zentrale Vorschrift zur Regelung der Verst&#228;ndigung ist ein neuer § 257c StPO. Er enth&#228;lt Vorgaben zum zul&#228;ssigen Gegenstand, zum Zustandekommen und zu den Folgen einer Verst&#228;ndigung und legt fest, dass die Pflicht des Gerichts zu Aufkl&#228;rung des Sachverhalts uneingeschr&#228;nkt bestehen bleibt.</p>
<p><strong>Gegenstand</strong><br />
Gegenstand einer Verst&#228;ndigung d&#252;rfen nur die Rechtsfolgen, also im Wesentlichen das Strafma&#223; und etwaige Auflagen wie zum Beispiel Bew&#228;hrungsauflagen sein. Auch Ma&#223;nahmen zum Verfahrensverlauf sowie das Prozessverhalten der Beteiligten sind zul&#228;ssig, wie etwa Einstellungsentscheidungen, die Zusage von Schadenswiedergutmachung durch den Angeklagten oder der Verzicht auf weitere Beweisantr&#228;ge oder Beweiserhebungen, soweit dies mit der Sachaufkl&#228;rungspflicht des Gerichts vereinbar ist. Ebenfalls soll ein Gest&#228;ndnis Gegenstand einer Verst&#228;ndigung sein. Das Gericht muss von der Richtigkeit des Gest&#228;ndnisses &#252;berzeugt sein, um seiner Aufkl&#228;rungspflicht in vollem Umfang nachzukommen. Bei Zweifeln an der Richtigkeit muss es gegebenenfalls auf seine Zuverl&#228;ssigkeit &#252;berpr&#252;ft werden.</p>
<p>Ausdr&#252;cklich ausgeschlossen als Gegenstand einer Verst&#228;ndigung ist der Schuldspruch &#8211; also die Frage, ob und wenn ja, wegen welcher Strafnorm jemand verurteilt wird. Ebensowenig k&#246;nnen Ma&#223;regeln der Besserung und Sicherung wie beispielsweise die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in eine Verst&#228;ndigung aufgenommen werden, weil hier das Gesetz dem Gericht keinen Entscheidungsspielraum bel&#228;sst.</p>
<p><strong>Zustandekommen</strong><br />
Eine Verst&#228;ndigung kommt zustande, indem das Gericht ihren m&#246;glichen Inhalt bekannt gibt und der Angeklagte sowie die Staatsanwaltschaft zustimmen. Das Gericht gibt dabei eine Ober- und Untergrenze der m&#246;glichen Strafe an. Dabei muss es die allgemeinen Strafzumessungserw&#228;gungen ber&#252;cksichtigen und darf weder eine unangemessen niedrige noch eine unangemessen hohe Strafe vorschlagen. Die Initiative zu einer Verst&#228;ndigung ist aber nicht allein dem Gericht vorbehalten, entsprechende Anregungen k&#246;nnen auch von den anderen Verfahrensbeteiligten ausgehen.</p>
<p>Nicht vorgesehen ist, dass auch der Nebenkl&#228;ger zustimmen muss. Dies entspricht dem bereits geltenden Strafprozessrecht, nach dem der Nebenkl&#228;ger das Urteil allein wegen der Rechtsfolgen nicht angreifen kann. Die Strafzumessung bzw. das Strafma&#223; sind aber gerade der wesentliche Gegenstand einer Verst&#228;ndigung. Dies schlie&#223;t aber nicht aus, dass der Nebenkl&#228;ger an Gespr&#228;chen und Er&#246;rterungen im Vorfeld von Verst&#228;ndigungen beteiligt ist und dabei seine Bedenken und Vorschl&#228;ge &#228;u&#223;ert.</p>
<p><strong>Transparenz</strong><strong><br />
</strong>Eine Verst&#228;ndigung kann nur in &#246;ffentlicher Hauptverhandlung zustande kommen. Dies schlie&#223;t nicht aus, dass au&#223;erhalb der Hauptverhandlung Gespr&#228;che gef&#252;hrt werden, durch die eine Verst&#228;ndigung vorbereitet wird. Nach dem Gesetzentwurf ist der Vorsitzende des Gerichts verpflichtet, dar&#252;ber Transparenz herzustellen, indem er in &#246;ffentlicher Hauptverhandlung mitteilt, ob und ggf. mit welchem Inhalt solche Gespr&#228;che stattgefunden haben. Um die Geschehnisse bei einer Verst&#228;ndigung umfassend zu dokumentieren, muss das Gericht den wesentlichen Ablauf einschlie&#223;lich etwaiger Vorgespr&#228;che au&#223;erhalb der Hauptverhandlung, den Inhalt und das Ergebnis einer Verst&#228;ndigung protokollieren. Damit wird vor allem sichergestellt, dass Absprachen im Revisionsverfahren vollst&#228;ndig &#252;berpr&#252;ft werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Folgen des Scheiterns</strong><br />
Eine besondere Vorschrift sieht der Entwurf f&#252;r den Fall vor, dass sich das Gericht von einer Verst&#228;ndigung l&#246;sen will. Die Bindung des Gerichts entf&#228;llt, wenn bedeutsame tats&#228;chliche oder rechtliche Umst&#228;nde &#252;bersehen worden sind oder sich nachtr&#228;glich ergeben und das Gericht deswegen zur &#220;berzeugung kommt, dass die in Aussicht gestellte Strafe nicht mehr tat- oder schuldangemessen ist, was den Fall einschlie&#223;t, dass das Gericht eine unzutreffende Prognose bei der Bewertung des bisherigen Verhandlungsergebnisses abgegeben hat. Auch kann das Prozessverhalten des Angeklagten das Gericht veranlassen, sich von der Absprache zu l&#246;sen, wenn es nicht mehr dem Verhalten entspricht, welches das Gericht seiner Prognose zugrunde gelegt hat. Eine solche Regelung ist erforderlich, weil Ergebnis des Strafverfahrens immer ein richtiges und gerechtes Urteil sein muss. Entf&#228;llt die Bindung des Gerichts, darf ein Gest&#228;ndnis des Angeklagten, das er im Vertrauen auf den Bestand der Verst&#228;ndigung als seinen &#8220;Beitrag&#8221; abgegeben hat, nicht verwertet werden. Damit wird der Schutz des Angeklagten gest&#228;rkt und dem Grundsatz des fairen Verfahrens Rechnung getragen.</p>
<p><strong>Rechtsmittel</strong><br />
Der Gesetzentwurf verzichtet aus zwei Gr&#252;nden bewusst darauf, Rechtsmittel nach vorangegangener Verst&#228;ndigung einzuschr&#228;nken oder auszuschlie&#223;en. Zum einen soll eine vollst&#228;ndige Kontrolle durch das Berufungs- oder Revisionsgericht m&#246;glich sein. Damit soll sichergestellt werden, dass die Vorschriften gleichm&#228;&#223;ig entsprechend der Vorgaben des Gesetzgebers angewandt werden. Zum anderen soll der Eindruck vermieden werden, das Urteil beruhe auf einem &#8220;Abkommen&#8221; der Beteiligten, an das sich alle zu halten haben. Ergebnis einer Verst&#228;ndigung ist vielmehr ein ganz normales Urteil, dessen Grundlage die volle &#220;berzeugung des Gerichts von der Wahrheit ist und das auf einer vollst&#228;ndigen Aufkl&#228;rung des Sachverhalts beruht. Dazu geh&#246;rt, dass das Urteil wie jedes andere &#252;berpr&#252;fbar sein muss. Ein Rechtsmittelverzicht ist ausgeschlossen, wenn dem Urteil eine Verst&#228;ndigung vorangegangen ist. Damit k&#246;nnen alle Rechtsmittelberechtigten in Ruhe und ohne Druck &#252;berlegen, ob sie Rechtsmittel einlegen wollen oder nicht.</p>
<p><strong>Kommunikation</strong><br />
Ein weiterer, wichtiger Regelungskomplex (§§ 160b, 202a, 212 StPO-E) hat zum Gegenstand, die Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten zu st&#228;rken. Es sollen bereits im Ermittlungsverfahren, aber auch in allen weiteren Stadien des gerichtlichen Verfahrens sogenannte Er&#246;rterungen der verfahrensf&#252;hrenden Stellen (Staatsanwaltschaft bzw. Gericht) mit den Verfahrensbeteiligten gef&#246;rdert werden. Bei solchen Er&#246;rterungen im gerichtlichen Verfahren kann auch die M&#246;glichkeit einer Verst&#228;ndigung besprochen werden. Ziel ist es, dass die Beteiligten miteinander im Gespr&#228;ch bleiben, wenn dies f&#252;r den Verlauf des Verfahrens sinnvoll ist.</p>
<p>Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Es tritt am Tag nach der Verk&#252;ndung in Kraft.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: <a href="http://www.bmj.de/enid/157aa39d35272abaa9055941a827dac2,22ef75706d635f6964092d0935393333093a0979656172092d0932303039093a096d6f6e7468092d093035093a095f7472636964092d0935393333/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank" class="liexternal">PM des BMJ vom 28.05.2009</a></em></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/gesetz-zur-regelung-der-verstaendigung-im-strafverfahren-tritt-am-04-08-2009-in-kraft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft'>Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft</a> <small>Heute ist im BGBl., S. 2353 das Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren in Kraft getreten. Damit sind ab...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Abspracheregelung im Bundestag</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 20:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine gesetzliche Grundlage f&#252;r so genannte Deals im Strafprozess geschaffen werden soll (BT-Drs. 16/11736). Zentrale Punkte des geplanten Gesetzes zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren sind: Nur das Strafma&#223; darf Gegenstand einer Absprache sein; es muss [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine gesetzliche Grundlage f&#252;r so genannte Deals im Strafprozess geschaffen werden soll (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" title="Drucksache 16/11736 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/11736</a>).</p>
<p>Zentrale Punkte des geplanten Gesetzes zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren sind:</p>
<ul>
<li>Nur das Strafma&#223; darf Gegenstand einer Absprache sein; es muss sich weiterhin an der Schuld des Angeklagten orientieren.</li>
<li>Au&#223;erdem darf eine Absprache nicht alleinige Grundlage eines Urteils sein.</li>
<li>Auch bei einem Gest&#228;ndnis bleibt das Gericht aber weiterhin verpflichtet, den wahren Sachverhalt bis zu seiner &#220;berzeugung zu ermitteln. Dies hat auch der Bundesrat in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf besonders betont (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/123/1612310.pdf" title="Drucksache 16/12310 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/12310</a>) und einen eigenen Entwurf vorgelegt (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/041/1604197.pdf" title="Drucksache 16/4197 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/4197</a>).</li>
</ul>
<p>Damit w&#228;re dann eins der gro&#223;en noch offenen Gesetzesvorhaben vom Tisch.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 08:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt und Verteidigung &#252;ber das Strafma&#223; im Strafprozess. Die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD (BT-Drs. 16/11736) und der Bundesrat (BT-Drs. 16/4197) hatten dazu Gesetzentw&#252;rfe vorgelegt. Damit d&#252;rfte der geplanten Einf&#252;hrung der gesetzlichen Regelung wahrscheinlich so ganz viel [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-parlament/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Parlament'>Abspracheregelung im Parlament</a> <small>Morgen steht auf der Tagesordnung des Bundestages die erste Lesung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung (BT-Drucksache 16/11736), mit dem die Absprachen...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt und Verteidigung &#252;ber das Strafma&#223; im Strafprozess. Die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/11736</a>) und der Bundesrat (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/041/1604197.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/4197</a>) hatten dazu Gesetzentw&#252;rfe vorgelegt. Damit d&#252;rfte der geplanten Einf&#252;hrung der gesetzlichen Regelung wahrscheinlich so ganz viel nicht mehr im Wege stehen, au&#223;er die Koalition platzt.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-parlament/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Parlament'>Abspracheregelung im Parlament</a> <small>Morgen steht auf der Tagesordnung des Bundestages die erste Lesung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung (BT-Drucksache 16/11736), mit dem die Absprachen...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bel&#252;gt Verteidiger den BGH?????</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/02/beluegt-verteidiger-den-bgh/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 06:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[StGB]]></category>
		<category><![CDATA[Deal]]></category>
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		<category><![CDATA[Strafvereitelung]]></category>
		<category><![CDATA[Strafzumessung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist m.E. schon starker Tobak: Da streitet ein Rechtsanwalt sich ein Jahr mit einer Kammer des LG Augsburg in einem BtM-Verfahren. Ein &#8220;Deal&#8221; kommt nicht zustande, der Mandant wird zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt. In der Revision wird vom Verteidiger die Strafzumessung ger&#252;gt und die Sanktionsschere geltend gemacht. Diese wird von dem Vorsitzenden der Kammer [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/der-bgh-zum-quasi-umgekehrten-doppelverwertungsverbot/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der BGH zum Quasi umgekehrten Doppelverwertungsverbot'>Der BGH zum Quasi umgekehrten Doppelverwertungsverbot</a> <small>Wir alle kennen das sog. Doppelverwertungverbot des § 46 Abs. 2 StGB, das verbietet, Umst&#228;nde, die schon Merkmale des gesetzlichen...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist m.E. schon starker Tobak: Da streitet ein Rechtsanwalt sich ein Jahr mit einer Kammer des LG Augsburg in einem BtM-Verfahren. Ein &#8220;Deal&#8221; kommt nicht zustande, der Mandant wird zu einer hohen Freiheitsstrafe verurteilt. In der Revision wird vom Verteidiger die Strafzumessung ger&#252;gt und die Sanktionsschere geltend gemacht. Diese wird von dem Vorsitzenden der Kammer und seinem Beisitzer in einer dienstlichen Erkl&#228;rung bestritten. Im Verwerfungsbeschluss teilet der 1. Strafsenat des BGH dann mit, er m&#252;sse &#8220;mit Befremden zur Kenntnis nehmen, dass er mit unwahrem Vorbringen konfrontiert wurde&#8221;. Ergebnis: Anklage gegen den Verteidiger wegen Strafvereitelung beim LG Augsburg. Frage: Ist damit dann das Verfahren schon entschieden? und woher, wei&#223; dass der 1. Strafsenat, dass das Vorbringen des Verteidigers &#8220;unwahr&#8221; ist. Es gibt auch andere M&#246;glichkeiten.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/der-bgh-zum-quasi-umgekehrten-doppelverwertungsverbot/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der BGH zum Quasi umgekehrten Doppelverwertungsverbot'>Der BGH zum Quasi umgekehrten Doppelverwertungsverbot</a> <small>Wir alle kennen das sog. Doppelverwertungverbot des § 46 Abs. 2 StGB, das verbietet, Umst&#228;nde, die schon Merkmale des gesetzlichen...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abspracheregelung im Bundestag</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 06:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Absprache]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Deal]]></category>
		<category><![CDATA[gesetzliche Regelung]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung. Zentrale Punkte sind: Nur das Strafma&#223; soll Gegenstand einer Absprache sein d&#252;rfen; es soll sich weiterhin an der Schuld des Angeklagten orientieren m&#252;ssen. Au&#223;erdem soll eine Absprache nicht alleinige Grundlage eines Urteils sein d&#252;rfen. Auch [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung.</p>
<p>Zentrale Punkte sind:</p>
<ul>
<li>Nur das Strafma&#223; soll Gegenstand einer Absprache sein d&#252;rfen; es soll sich weiterhin an der Schuld des Angeklagten orientieren m&#252;ssen.</li>
<li>Au&#223;erdem soll eine Absprache nicht alleinige Grundlage eines Urteils sein d&#252;rfen.</li>
<li>Auch bei einem Gest&#228;ndnis soll das Gericht weiterhin verpflichtet bleiben, den wahren Sachverhalt bis zu seiner &#220;berzeugung zu ermitteln.</li>
<li>Um gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Transparenz zu gew&#228;hrleisten, soll eine Absprache nur in der &#246;ffentlichen Hauptverhandlung zustande kommen. Vorg&#228;nge au&#223;erhalb der Hauptverhandlung soll das Gericht &#246;ffentlich mitteilen m&#252;ssen.</li>
<li>Verst&#228;ndigungen sollen stets umfassend protokolliert und im Urteil erw&#228;hnt werden m&#252;ssen.</li>
<li>Das Urteil soll auch nach einer Verst&#228;ndigung in vollem Umfang &#252;berpr&#252;fbar bleiben.</li>
</ul>
<p>Den Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD finden Sie im Internetangebot des Deutschen Bundestages: <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/11736</a></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Abspracheregelung im Parlament</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 14:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Absprache]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Neuregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Opferrechts-reformgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen steht auf der Tagesordnung des Bundestages die erste Lesung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung (BT-Drucksache 16/11736), mit dem die Absprachen im Strafverfahren (endlich) geregelt werden sollen. Man darf ja gspannt sein, ob dieser Gesetzesentwurf denn nun auch noch in dieser Legislaturperiode Gesetz wird. Man fragt sich, warum die Regierung dieses Vorhaben erst so sp&#228;t &#8211; [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen steht auf der Tagesordnung des Bundestages die erste Lesung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" class="lipdf">BT-Drucksache 16/11736</a>), mit dem die Absprachen im Strafverfahren (endlich) geregelt werden sollen. Man darf ja gspannt sein, ob dieser Gesetzesentwurf denn nun auch noch in dieser Legislaturperiode Gesetz wird. Man fragt sich, warum die Regierung dieses Vorhaben erst so sp&#228;t &#8211; so kurz vor Ende einbringt. Und: Der BT hat ja noch ein umfangreiches weiteres Programm: 2. Opferrechtsreformgesetz mit erheblichen &#196;nderungen usw. Und das alles im Schnelldurchlauf? Man darf gespannt sein, was dabei herauskommt.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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