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	<title>LexisNexis® Strafrecht Online Blog &#187; BT-Drs.</title>
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	<description>herausgegeben von RA Detlef Burhoff, RiOLG a.D.</description>
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		<title>Divergenzvorlage zum BGH im Strafverfahren, wenn es um die Sicherungsverwahrung geht</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/divergenzvorlage-zum-bgh-im-strafverfahren-wenn-es-um-die-sicherungsverwahrung-geht/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 10:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Änderung]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
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		<category><![CDATA[Divergenzvorlage]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[§ 121 GVG]]></category>

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		<description><![CDATA[Da habe ich gerade am 09.07.2010 zur Divergenzvorlage im Strafverfahren gebloggt (vgl. hier) und das noch als Frage gesehen, da muss ich heute feststellen: Die Divergenzvorlage ist l&#228;ngst da. Der Bundesrat hat am 09.07.2010 ein am 01.07.2010 vom Bundestag beschlossenes Gesetz zur &#196;nderung des § 121 GVG gebilligt. Der lautet demn&#228;chst wie folgt &#8211; vgl. [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/kommt-im-strafverfahren-die-divergenzvorlage-zum-bgh/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kommt im Strafverfahren die Divergenzvorlage zum BGH?'>Kommt im Strafverfahren die Divergenzvorlage zum BGH?</a> <small>Die unterschiedlichen Auffassungen der OLG zur Frage der Auswirkungen des Urteils des EGMR vom 17.12.2009, &#252;ber die wir ja auch...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/einschraenkung-nachtraeglicher-sicherungsverwahrung-vom-grossen-senat-fuer-strafsachen-des-bgb-bestaetigt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Einschr&#228;nkung nachtr&#228;glicher Sicherungsverwahrung vom Gro&#223;en Senat f&#252;r Strafsachen des BGB best&#228;tigt'>Einschr&#228;nkung nachtr&#228;glicher Sicherungsverwahrung vom Gro&#223;en Senat f&#252;r Strafsachen des BGB best&#228;tigt</a> <small>Der Gro&#223;e Senat f&#252;r Strafsachen des BGH hat mit Beschluss v. 07.10.2008 die Einschr&#228;nkung einer nachtr&#228;glichen Sicherungsverwahrung nach der Erledigung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/5-strafsenat-des-bgh-so-geht-es-nicht-gott-sei-dank/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 5. Strafsenat des BGH: So geht es nicht. Gott sei Dank'>5. Strafsenat des BGH: So geht es nicht. Gott sei Dank</a> <small>Der 5. Strafsenat des BGH warnt bzw. schert aus aus der „obiter-dictum-Rechtsprechung“ des BGH, die vor allem der 1. Strafsenat...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da habe ich gerade am 09.07.2010 zur Divergenzvorlage im Strafverfahren gebloggt (vgl. <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/kommt-im-strafverfahren-die-divergenzvorlage-zum-bgh/" class="liinternal">hier</a>) und das noch als Frage gesehen, da muss ich heute feststellen: Die Divergenzvorlage ist l&#228;ngst da. Der Bundesrat hat am 09.07.2010 ein am 01.07.2010 vom Bundestag beschlossenes Gesetz zur &#196;nderung des § 121 GVG gebilligt. Der lautet demn&#228;chst wie folgt &#8211; vgl. <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/023/1702350.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 17/2350</a>:</p>
<blockquote><p>§ 121 Absatz 2 wird wie folgt gefasst:</p>
<p>„(2) Will ein Oberlandesgericht bei seiner Entscheidung</p>
<ol>
<li> nach Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a oder Buchstabe b von einer nach dem 1. April 1950 ergangenen Entscheidung,</li>
<li> nach Absatz 1 Nummer 3 von einer nach dem 1. Januar 1977  ergangenen Entscheidung oder</li>
<li>nach Absatz 1 Nummer 2 &#252;ber die Erledigung einer Ma&#223;regel der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung oder in einem psychiatrischen Krankenhaus oder &#252;ber die Zul&#228;ssigkeit ihrer weiteren Vollstreckung von einer nach dem 1. Januar 2010 ergangenen Entscheidung</li>
</ol>
<p>eines anderen Oberlandesgerichtes oder von einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes abweichen, so hat es die Sache dem Bundesgerichtshof vorzulegen.“</p></blockquote>
<p>Damit d&#252;rften wir dann bald nach Inkrafttreten des Neuregelung eine Entscheidung des BGH bekommen, die hoffentlich Klarheit bringt.</p>
<p><span style="font-family: TimesNewRoman; font-size: small;"> </span></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/kommt-im-strafverfahren-die-divergenzvorlage-zum-bgh/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kommt im Strafverfahren die Divergenzvorlage zum BGH?'>Kommt im Strafverfahren die Divergenzvorlage zum BGH?</a> <small>Die unterschiedlichen Auffassungen der OLG zur Frage der Auswirkungen des Urteils des EGMR vom 17.12.2009, &#252;ber die wir ja auch...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/einschraenkung-nachtraeglicher-sicherungsverwahrung-vom-grossen-senat-fuer-strafsachen-des-bgb-bestaetigt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Einschr&#228;nkung nachtr&#228;glicher Sicherungsverwahrung vom Gro&#223;en Senat f&#252;r Strafsachen des BGB best&#228;tigt'>Einschr&#228;nkung nachtr&#228;glicher Sicherungsverwahrung vom Gro&#223;en Senat f&#252;r Strafsachen des BGB best&#228;tigt</a> <small>Der Gro&#223;e Senat f&#252;r Strafsachen des BGH hat mit Beschluss v. 07.10.2008 die Einschr&#228;nkung einer nachtr&#228;glichen Sicherungsverwahrung nach der Erledigung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/5-strafsenat-des-bgh-so-geht-es-nicht-gott-sei-dank/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 5. Strafsenat des BGH: So geht es nicht. Gott sei Dank'>5. Strafsenat des BGH: So geht es nicht. Gott sei Dank</a> <small>Der 5. Strafsenat des BGH warnt bzw. schert aus aus der „obiter-dictum-Rechtsprechung“ des BGH, die vor allem der 1. Strafsenat...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Online-Durchsuchung&#8230; es r&#246;hrt der Elefant und er gebiert eine Maus&#8230;..</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/die-online-durchsuchung-es-roehrt-der-elefant-und-er-gebiert-eine-maus/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 10:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BKA-Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
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		<category><![CDATA[kleine Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Durchsuchung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Inkrafttreten des (neuen) BKA-Gesetzes mit der darin enthaltenen Online-Durchsuchung soll es in der Folgezeit &#8211; wenn &#252;berhaupt &#8211; nur zu sehr wenigen Durchsuchungsma&#223;nahmen gekommen sein. Das hat die Fraktion &#8220;Die Linke&#8221; nun zum Anlass genommen im Bundestag eine kleine Anfrage &#8220;Bilanz der Online-Durchsuchung&#8221;  zu stellen, vgl. BT-Drucksache 17/1629. Auf die Antwort darf man gespannt [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/online-durchsuchung-auch-bei-gefahr-im-verzug-nur-mit-richtervorbehalt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Online-Durchsuchung auch bei &#8220;Gefahr im Verzug&#8221; nur mit Richtervorbehalt'>Online-Durchsuchung auch bei &#8220;Gefahr im Verzug&#8221; nur mit Richtervorbehalt</a> <small>Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 17.12.2008 einen Kompromiss zur BKA-Novelle erzielt. Er schl&#228;gt vor, das...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-parlament/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Parlament'>Abspracheregelung im Parlament</a> <small>Morgen steht auf der Tagesordnung des Bundestages die erste Lesung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung (BT-Drucksache 16/11736), mit dem die Absprachen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/bundesregierung-plant-in-dieser-legislaturperiode-keine-einfuehrung-der-pkw-maut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut'>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</a> <small>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Inkrafttreten des (neuen) BKA-Gesetzes mit der darin enthaltenen Online-Durchsuchung soll es in der Folgezeit &#8211; wenn &#252;berhaupt &#8211; nur zu sehr wenigen Durchsuchungsma&#223;nahmen gekommen sein. Das hat die Fraktion &#8220;Die Linke&#8221; nun zum Anlass genommen im Bundestag eine kleine Anfrage &#8220;Bilanz der Online-Durchsuchung&#8221;  zu stellen, vgl. <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/016/1701629.pdf" class="lipdf">BT-Drucksache 17/1629</a>. Auf die Antwort darf man gespannt sein. Werden wirklich nur so wenige Durchsuchungen durchgef&#252;hrt, wie es behauptet wird. Dann w&#252;rde ja der Satz :es r&#246;hrt der Elefant und er gebiert eine Maus&#8221; fast passen.<strong></strong></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/online-durchsuchung-auch-bei-gefahr-im-verzug-nur-mit-richtervorbehalt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Online-Durchsuchung auch bei &#8220;Gefahr im Verzug&#8221; nur mit Richtervorbehalt'>Online-Durchsuchung auch bei &#8220;Gefahr im Verzug&#8221; nur mit Richtervorbehalt</a> <small>Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 17.12.2008 einen Kompromiss zur BKA-Novelle erzielt. Er schl&#228;gt vor, das...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-parlament/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Parlament'>Abspracheregelung im Parlament</a> <small>Morgen steht auf der Tagesordnung des Bundestages die erste Lesung des Gesetzesentwurfs der Bundesregierung (BT-Drucksache 16/11736), mit dem die Absprachen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/bundesregierung-plant-in-dieser-legislaturperiode-keine-einfuehrung-der-pkw-maut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut'>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</a> <small>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesetzesvorhaben: Bundesrat schl&#228;gt die verpflichtende Teilnahme an T&#228;terprogrammen vor</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/gesetzesvorhaben-bundesrat-schlaegt-die-verpflichtende-teilnahme-an-taeterprogrammen-vor/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/gesetzesvorhaben-bundesrat-schlaegt-die-verpflichtende-teilnahme-an-taeterprogrammen-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 12:08:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Gewaltprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Opferschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Täterprogramm]]></category>

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		<description><![CDATA[LexisNexis Aktuell meldete vor einigen Tagen: M&#228;nner, die gegen ihre Partnerinnen gewaltt&#228;tig geworden sind, sollen im Rahmen spezieller Programme zu &#196;nderungen ihres Verhaltens und ihrer Wahrnehmung gelangen. Daf&#252;r soll die in der Strafprozessordnung vorgesehene Frist, an einem so genannten T&#228;terprogramm teilzunehmen, auf bis zu einem Jahr erweitert werden, wie aus einem Gesetzentwurf des Bundesrates (BT-Drs. [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/neues-gesetzesvorhaben-zum-staatsschutz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz'>Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz</a> <small>Das BMJ und das Innenministerium haben sich &#252;ber einen neuen Gesetzentwurf geeinigt, der die Vorbereitung schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten ahnden soll...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/11/neues-gesetzesvorhaben-hinsichtlich-schwerer-staatsgefaehrdender-gewalttaten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Gesetzesvorhaben hinsichtlich schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten'>Neues Gesetzesvorhaben hinsichtlich schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten</a> <small>Nach einer Pressemitteilung des BMJ vom 27.09.2008 ist der Gesetzentwurf, mit dem neue Formen der Vorbereitung schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten unter...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/2-opferrechtsreformgesetz-im-bundesrat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat'>2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat</a> <small>Der Bundesrat hat sich am 03.04.2009 detailliert mit dem Regierungsentwurf auseinandergesetzt, der die Rechte von Opfern und Zeugen im Strafverfahren...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LexisNexis Aktuell meldete vor einigen Tagen:</p>
<blockquote><p>M&#228;nner, die gegen ihre Partnerinnen gewaltt&#228;tig geworden sind, sollen im Rahmen spezieller Programme zu &#196;nderungen ihres Verhaltens und ihrer Wahrnehmung gelangen. Daf&#252;r soll die in der Strafprozessordnung vorgesehene Frist, an einem so genannten T&#228;terprogramm teilzunehmen, auf bis zu einem Jahr erweitert werden, wie aus einem Gesetzentwurf des Bundesrates (BT-Drs. 16/1466) hervorgeht.</p>
<p>Das Strafgesetzbuch solle zudem so ge&#228;ndert werden, dass die Teilnahme an einem T&#228;terprogramm angeordnet werden kann. Nach Ansicht der L&#228;nderkammer h&#228;tten solche Programme besondere Bedeutung f&#252;r bislang nicht vorbelastete M&#228;nner. Wenn sie die Auflage, an einem T&#228;terprogramm teilzunehmen, nicht erf&#252;llten, drohe ihnen eine Anklage oder eine Verurteilung. Dies sei im Interesse eines wirkungsvollen Opferschutzes. Die L&#228;nderkammer hatte bereits im Juli 2008 vergeblich versucht, eine entsprechende Initiative (BT-Drs. 16/10068) zum Erfolg zu bringen.</p>
<p>Die Bundesregierung begr&#252;&#223;t in ihrer Stellungnahme zum Gesetzentwurf Initiativen, die die Gewaltpr&#228;vention und den Opferschutz in sachgerechter Weise f&#246;rderten. T&#228;terorientierte Ma&#223;nahmen wie die Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs k&#246;nnten einen wichtigen Beitrag zur Resozialisierung des T&#228;ters und damit auch zur Gewaltpr&#228;vention und zum Opferschutz darstellen. Zwar d&#252;rfte es schwierig sein, bereits jetzt den konkreten Bedarf f&#252;r entsprechend langfristigen Weisungen und deren Wirkungen genau zu benennen, da T&#228;terprogramme namentlich im Zusammenhang mit h&#228;uslicher Gewalt in Deutschland ein relativ neues Arbeitsfeld darstellten und bislang erst einige wenige Einrichtungen auf mehrere Jahre Erfahrung zur&#252;ckblicken k&#246;nnten. Die vorgeschlagene Erweiterung der entsprechenden Weisungsm&#246;glichkeiten w&#252;rde jedoch den Spielraum er&#246;ffnen, die ersten positiven Erfahrungen mit diesen Programmen zu verifizieren und gegebenenfalls auszubauen. Der Erfolg in der Praxis setze jedoch die finanzielle Sicherstellung der Angebote durch die L&#228;nder voraus.</p></blockquote>
<p>Den Gesetzentwurf des Bundesrates <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/014/1701466.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 17/1466 (PDF)</a> finden Sie im Internangebot des Deutschen Bundestages</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/neues-gesetzesvorhaben-zum-staatsschutz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz'>Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz</a> <small>Das BMJ und das Innenministerium haben sich &#252;ber einen neuen Gesetzentwurf geeinigt, der die Vorbereitung schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten ahnden soll...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/11/neues-gesetzesvorhaben-hinsichtlich-schwerer-staatsgefaehrdender-gewalttaten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Gesetzesvorhaben hinsichtlich schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten'>Neues Gesetzesvorhaben hinsichtlich schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten</a> <small>Nach einer Pressemitteilung des BMJ vom 27.09.2008 ist der Gesetzentwurf, mit dem neue Formen der Vorbereitung schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten unter...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/2-opferrechtsreformgesetz-im-bundesrat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat'>2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat</a> <small>Der Bundesrat hat sich am 03.04.2009 detailliert mit dem Regierungsentwurf auseinandergesetzt, der die Rechte von Opfern und Zeugen im Strafverfahren...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/gesetz-zur-effektivierung-des-strafverfahrens-teilweise-zu-leicht-befunden-oder/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/gesetz-zur-effektivierung-des-strafverfahrens-teilweise-zu-leicht-befunden-oder/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ermittlungsverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 55 StPO]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rechtsausschuss des Bundesrates befasst sich heute mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Effektivit&#228;t des Strafverfahrens“, indem unter anderem eine Erscheinens- und Aussageverpflichtung f&#252;r Zeugen bei der Polizei vorgesehen ist (BR-Drucksache 120/10). Wir hatten &#252;ber dieses Vorhaben der Schwarz-gelben Koalition schon in Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag berichtet. Hierbei handelt es sich um eine [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/die-krux-mit-dem-teilweise-vorgefertigten-hauptverhandlungsprotokoll/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Krux mit den (teilweise vorgefertigten [?]) Hauptverhandlungsprotokollen'>Die Krux mit den (teilweise vorgefertigten [?]) Hauptverhandlungsprotokollen</a> <small>Ich kann, da ich ja nicht forensisch t&#228;tig bin, leider nicht so viel aus dem Gerichtsalltag beitragen wie andere Kollegen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/biene-majaschwarzgelb-was-ist-denn-nun-an-dem-vorhaben-liberal-aussagepflicht-vor-der-polizei/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Biene Maja/Schwarz/Gelb: Was ist denn nun an dem Vorhaben liberal? Aussagepflicht vor der Polizei?'>Biene Maja/Schwarz/Gelb: Was ist denn nun an dem Vorhaben liberal? Aussagepflicht vor der Polizei?</a> <small>Liest man den Koalitionsvertrag &#8211; &#220;berschrift &#8220;Wachstum.Bildung.Zusammenhalt &#8211; dann ist man, wenn sich dem Bereich der Rechtspolitik n&#228;hert, schon erstaunt....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/strafverfahren-quo-vadis-stellungnahme-des-drb-zum-gesetz-zur-intensivierung-des-einsatzes-von-videokonferenztechnik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Strafverfahren: Quo vadis &#8211; Stellungnahme des DRB zum Gesetz zur Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik'>Strafverfahren: Quo vadis &#8211; Stellungnahme des DRB zum Gesetz zur Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik</a> <small>Seit einiger Zeit befindet sich ein wieder aufgew&#228;rmtes Gesetzesvorhaben im Gesetzgebungsverfahren (vgl. BR-Drucks. 902/09):  Das Gesetz zur Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik,...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rechtsausschuss des Bundesrates befasst sich heute mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Effektivit&#228;t des Strafverfahrens“, indem unter anderem eine Erscheinens- und Aussageverpflichtung f&#252;r Zeugen bei der Polizei vorgesehen ist (BR-Drucksache 120/10). Wir hatten &#252;ber dieses Vorhaben der Schwarz-gelben Koalition schon in Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/biene-majaschwarzgelb-was-ist-denn-nun-an-dem-vorhaben-liberal-aussagepflicht-vor-der-polizei/" class="liinternal">berichtet</a>. Hierbei handelt es sich um eine Forderung, die schon mehrfach aus dem Bundesrat erhoben wurde. So entspricht der vorliegende Entwurf w&#246;rtlich den Gesetzesantr&#228;gen des Bundesrates in der Bundestagsdrucksache 14/6079 vom 16.05.2001 und in der Bundestagsdrucksache 16/3659 vom 30.11.2006 &#8211; und dies sogar einschlie&#223;lich der Begr&#252;ndung.</p>
<p>Man fragt sich: Wieso wird das Strafverfahren eigentlich effektiver, wenn Zeugen bei der Polizei erscheinen und aussagen m&#252;ssen? Und: Wie will man eigentlich die schwierigen Fragen der Zeugnis- und Aussage- bzw. Auskunftsverweigerung regeln. Wenn man sich die Rechtsprechung anschaut, haben ja schon ausgewachsene Kammer Schwierigkeiten, die Fragen des § 55 StPO richtig zu beantworten. Und das macht dann demn&#228;chst der vernehmende Polizeibeamte? Und wenn der Zeuge sich mit dem nicht einigen kann, geht es dann gleich in die Beugehaft?</p>
<p>Fazit: Abzulehnen. So &#252;brigens <a href="http://www.anwaltverein.de/downloads/stellungnahmen/SN-10/SN-19.pdf" class="lipdf">auch der DAV</a>; vgl. auch <a href="http://www.jurablogs.com/de/go/anwaelte-aussagepflicht-polizei" target="_blank" class="liexternal">hier</a>.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/die-krux-mit-dem-teilweise-vorgefertigten-hauptverhandlungsprotokoll/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Krux mit den (teilweise vorgefertigten [?]) Hauptverhandlungsprotokollen'>Die Krux mit den (teilweise vorgefertigten [?]) Hauptverhandlungsprotokollen</a> <small>Ich kann, da ich ja nicht forensisch t&#228;tig bin, leider nicht so viel aus dem Gerichtsalltag beitragen wie andere Kollegen...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/biene-majaschwarzgelb-was-ist-denn-nun-an-dem-vorhaben-liberal-aussagepflicht-vor-der-polizei/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Biene Maja/Schwarz/Gelb: Was ist denn nun an dem Vorhaben liberal? Aussagepflicht vor der Polizei?'>Biene Maja/Schwarz/Gelb: Was ist denn nun an dem Vorhaben liberal? Aussagepflicht vor der Polizei?</a> <small>Liest man den Koalitionsvertrag &#8211; &#220;berschrift &#8220;Wachstum.Bildung.Zusammenhalt &#8211; dann ist man, wenn sich dem Bereich der Rechtspolitik n&#228;hert, schon erstaunt....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/strafverfahren-quo-vadis-stellungnahme-des-drb-zum-gesetz-zur-intensivierung-des-einsatzes-von-videokonferenztechnik/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Strafverfahren: Quo vadis &#8211; Stellungnahme des DRB zum Gesetz zur Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik'>Strafverfahren: Quo vadis &#8211; Stellungnahme des DRB zum Gesetz zur Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik</a> <small>Seit einiger Zeit befindet sich ein wieder aufgew&#228;rmtes Gesetzesvorhaben im Gesetzgebungsverfahren (vgl. BR-Drucks. 902/09):  Das Gesetz zur Intensivierung des Einsatzes von Videokonferenztechnik,...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was macht eigentlich die Vollstreckung ausl&#228;ndischer Geldsanktionen?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/was-macht-eigentlich-die-vollstreckung-auslaendischer-geldsanktionen/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 06:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[ausländische Geldstrafen]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Anfang M&#228;rz 2010 befindet sich der &#8220;Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses 2005/214/JI des Rates vom 24. Februar 2005 &#252;ber die Anwendung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung von Geldstrafen und Geldbu&#223;en&#8220;, im Gesetzgebungsverfahren, wonach im EU-Ausland verh&#228;ngte Geldbu&#223;en und Geldstrafen auch in Deutschland eingetrieben werden k&#246;nnen, wenn sie mehr als 70 EUR betragen. In Kraft treten [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/auf-gehts-die-vollstreckung-auslaendischer-geldsanktionen-kommt-immer-naeher/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Auf gehts: Die Vollstreckung ausl&#228;ndischer Geldsanktionen kommt&#8230; immer n&#228;her'>Auf gehts: Die Vollstreckung ausl&#228;ndischer Geldsanktionen kommt&#8230; immer n&#228;her</a> <small>Na, da ist doch mal Leben im Bundestag. Nachdem man sich mit dem Mopedf&#252;hrerschein f&#252;r 15-j&#228;hrige besch&#228;ftigt hat, geht es dann...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/gesetz-zur-effektivierung-des-strafverfahrens-teilweise-zu-leicht-befunden-oder/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?'>Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?</a> <small>Der Rechtsausschuss des Bundesrates befasst sich heute mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Effektivit&#228;t des Strafverfahrens“, indem unter...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/hoehere-geldstrafen-ruecken-naeher/' rel='bookmark' title='Permanent Link: H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;'>H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;</a> <small>Die Frage der h&#246;heren Geldstrafen nimmt allm&#228;hlich Form an. In Zukunft sollen also h&#246;here Tagess&#228;tze bei Geldstrafen verh&#228;ngt werden k&#246;nnen....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang M&#228;rz 2010 befindet sich der &#8220;<a href="http://www.bundesrat.de/cln_171/SharedDocs/Drucksachen/2010/0001-0100/34-10,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/34-10.pdf" class="lipdf">Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses 2005/214/JI des Rates vom 24. Februar 2005 &#252;ber die Anwendung des Grundsatzes der gegenseitigen Anerkennung von Geldstrafen und Geldbu&#223;en</a>&#8220;, im Gesetzgebungsverfahren, wonach im EU-Ausland verh&#228;ngte Geldbu&#223;en und Geldstrafen auch in Deutschland eingetrieben werden k&#246;nnen, wenn sie mehr als 70 EUR betragen. In Kraft treten soll das Gesetz schon 01.10.2010.</p>
<p>Da fragt man sich ja schon: Was ist seitdem passiert? Na ja, so ganz viel nicht. Der Bundesrat hat zu dem Entwurf Stellung genommen &#8211; es geht den L&#228;ndern darin um eine bessere Beteiligung an den Einnahmen, fast ist man geneigt zu schreiben &#8220;nat&#252;rlich&#8221;. Die spannenden Fragen, so z.B. die, ob die Formulierung in § 87d IRG-E betreffend die Halterhaftung ausreicht oder da nachgebessert werden muss, dazu sagt man aber nichts. Jetzt liegt der Entwurf beim Bundestag (BT-Drucks. 17/1288). Auf der TO f&#252;r die 36. &#8211; 38. Sitzung des BT steht er in der kommenden Woche nicht. Na ja, wir haben ja noch Zeit.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/auf-gehts-die-vollstreckung-auslaendischer-geldsanktionen-kommt-immer-naeher/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Auf gehts: Die Vollstreckung ausl&#228;ndischer Geldsanktionen kommt&#8230; immer n&#228;her'>Auf gehts: Die Vollstreckung ausl&#228;ndischer Geldsanktionen kommt&#8230; immer n&#228;her</a> <small>Na, da ist doch mal Leben im Bundestag. Nachdem man sich mit dem Mopedf&#252;hrerschein f&#252;r 15-j&#228;hrige besch&#228;ftigt hat, geht es dann...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/gesetz-zur-effektivierung-des-strafverfahrens-teilweise-zu-leicht-befunden-oder/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?'>Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?</a> <small>Der Rechtsausschuss des Bundesrates befasst sich heute mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Effektivit&#228;t des Strafverfahrens“, indem unter...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/hoehere-geldstrafen-ruecken-naeher/' rel='bookmark' title='Permanent Link: H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;'>H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;</a> <small>Die Frage der h&#246;heren Geldstrafen nimmt allm&#228;hlich Form an. In Zukunft sollen also h&#246;here Tagess&#228;tze bei Geldstrafen verh&#228;ngt werden k&#246;nnen....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 06:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehrsrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Einführung]]></category>
		<category><![CDATA[kleine Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Pkw-Maut]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort (BT-Drs. 17/370) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen (BT-Drs. 17/172) &#252;ber die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur des Bundes. Aufgrund der eindeutigen Regelung im Koalitionsvertrag stelle sich auch nicht die Frage nach einer Erh&#246;hung [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/geltendes-jugendkriminalrecht-hat-sich-nach-ansicht-der-bundesregierung-bewaehrt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Geltendes Jugendkriminalrecht hat sich nach Ansicht der Bundesregierung bew&#228;hrt'>Geltendes Jugendkriminalrecht hat sich nach Ansicht der Bundesregierung bew&#228;hrt</a> <small>Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass sich das geltende Jugendkriminalrecht im Wesentlichen bew&#228;hrt habe. Das teilt sie in ihrer Antwort...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/2-opferrechtsreformgesetz-kommt-es-noch-in-dieser-legislaturperiode/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?'>2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?</a> <small>In der kommenden Woche tagt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Bundestag. Von den noch geplanten Gesetzesvorhaben ist derzeit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/punktesystem-sowie-die-systematik-des-verkehrszentralregisters-soll-reformiert-werden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden'>Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden</a> <small>Bereits in der 16. Legislaturperiode hatte die ehemalige Bundesregierung auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag (BT-Drs. 16/12993) eine Vereinfachung...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort (BT-Drs. 17/370) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen (BT-Drs. 17/172) &#252;ber die Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur des Bundes. Aufgrund der eindeutigen Regelung im Koalitionsvertrag stelle sich auch nicht die Frage nach einer Erh&#246;hung der Lkw-Maut.</p>
<p>Die Antwort der Bundesregierung <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/003/1700370.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 17/370</a> (PDF) auf die Kleine Anfrage der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/001/1700172.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 17/172</a> (PDF) findet man im Internetangebot des Deutschen Bundestages.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/geltendes-jugendkriminalrecht-hat-sich-nach-ansicht-der-bundesregierung-bewaehrt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Geltendes Jugendkriminalrecht hat sich nach Ansicht der Bundesregierung bew&#228;hrt'>Geltendes Jugendkriminalrecht hat sich nach Ansicht der Bundesregierung bew&#228;hrt</a> <small>Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass sich das geltende Jugendkriminalrecht im Wesentlichen bew&#228;hrt habe. Das teilt sie in ihrer Antwort...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/2-opferrechtsreformgesetz-kommt-es-noch-in-dieser-legislaturperiode/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?'>2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?</a> <small>In der kommenden Woche tagt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Bundestag. Von den noch geplanten Gesetzesvorhaben ist derzeit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/punktesystem-sowie-die-systematik-des-verkehrszentralregisters-soll-reformiert-werden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden'>Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden</a> <small>Bereits in der 16. Legislaturperiode hatte die ehemalige Bundesregierung auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag (BT-Drs. 16/12993) eine Vereinfachung...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 11:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits in der 16. Legislaturperiode hatte die ehemalige Bundesregierung auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag (BT-Drs. 16/12993) eine Vereinfachung des Punktesystematik des Verkehrszentralregisters in Flensburg gefordert. Die neue Bundesregierung von CDU/CSU und FDP hat diese Initiative in ihrem Koalitionsvertrag aufgegriffen und angek&#252;ndigt, das Punktesystem beim Bundeszentralregister in Flensburg zu reformieren und neue Regelungen zu [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/bundesregierung-plant-in-dieser-legislaturperiode-keine-einfuehrung-der-pkw-maut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut'>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</a> <small>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/bundestag-beschliesst-internetsperren-fuer-kinderpornografie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie'>Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie</a> <small>Am 18.06.2009 hat der Bundestag das &#8220;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen&#8221; beschlossen. Damit d&#252;rfen in...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/hoehere-geldstrafen-ruecken-naeher/' rel='bookmark' title='Permanent Link: H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;'>H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;</a> <small>Die Frage der h&#246;heren Geldstrafen nimmt allm&#228;hlich Form an. In Zukunft sollen also h&#246;here Tagess&#228;tze bei Geldstrafen verh&#228;ngt werden k&#246;nnen....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits in der 16. Legislaturperiode hatte die ehemalige  Bundesregierung auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag  (BT-Drs. 16/12993) eine Vereinfachung des Punktesystematik des  Verkehrszentralregisters in Flensburg gefordert. Die neue Bundesregierung von  CDU/CSU und FDP hat diese Initiative in ihrem Koalitionsvertrag aufgegriffen und  angek&#252;ndigt, das Punktesystem beim Bundeszentralregister in Flensburg zu  reformieren und neue Regelungen zu schaffen. Die damit zusammenh&#228;ngenden Fragen sind jetzt Gegenstand einer Kleinen Anfrage (BT-Drs. 17/289) der SPD-Fraktion. Die Abgeordneten der SPD fragen nach dem Zeitrahmen, bis wann ein  entsprechender Gesetzentwurf vorgelegt werden wird, und nach den genauen  Inhalten der Reform. Dabei gehen sie auf m&#246;gliche Auswirkungen, wie eine  Besserstellung von Mehrfacht&#228;tern, und geplante &#220;bergangsregelungen zwischen dem  bisherigen und dem reformierten Punktesystem ein.</p>
<p>Die Kleine Anfrage der SPD-Fraktion findet man im Internetangebot  des Deutschen Bundestages: <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/002/1700289.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 17/289</a> (PDF)</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/bundesregierung-plant-in-dieser-legislaturperiode-keine-einfuehrung-der-pkw-maut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut'>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</a> <small>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/bundestag-beschliesst-internetsperren-fuer-kinderpornografie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie'>Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie</a> <small>Am 18.06.2009 hat der Bundestag das &#8220;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen&#8221; beschlossen. Damit d&#252;rfen in...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/hoehere-geldstrafen-ruecken-naeher/' rel='bookmark' title='Permanent Link: H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;'>H&#246;here Geldstrafen r&#252;cken n&#228;her&#8230;&#8230;</a> <small>Die Frage der h&#246;heren Geldstrafen nimmt allm&#228;hlich Form an. In Zukunft sollen also h&#246;here Tagess&#228;tze bei Geldstrafen verh&#228;ngt werden k&#246;nnen....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/punktesystem-sowie-die-systematik-des-verkehrszentralregisters-soll-reformiert-werden/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Biene Maja/Schwarz/Gelb: Was ist denn nun an dem Vorhaben liberal? Aussagepflicht vor der Polizei?</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/10/biene-majaschwarzgelb-was-ist-denn-nun-an-dem-vorhaben-liberal-aussagepflicht-vor-der-polizei/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 11:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Liest man den Koalitionsvertrag &#8211; &#220;berschrift &#8220;Wachstum.Bildung.Zusammenhalt &#8211; dann ist man, wenn sich dem Bereich der Rechtspolitik n&#228;hert, schon erstaunt. Da hat man doch zwischen &#196;nderungen im Wiederaufnahmerecht (zu Lasten des Angeklagten/Verurteilten) und &#196;nderungen im Transsexuellenrecht eine m.E. weit reichende &#196;nderung &#8220;versteckt&#8221;. Lapidar hei&#223;t es dort: &#8220;Wir werden eine gesetzliche Verpflichtung schaffen, wonach Zeugen im [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/neues-zur-geplanten-aussagepflicht-von-zeugen-bei-der-polizei-bundesregierung-nimmt-stellung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues zur geplanten Aussagepflicht von Zeugen bei der Polizei &#8211; Bundesregierung nimmt Stellung'>Neues zur geplanten Aussagepflicht von Zeugen bei der Polizei &#8211; Bundesregierung nimmt Stellung</a> <small>Nach dem Gesetzesentwurf aus dem Bundesrat &#8211; Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens, &#252;ber das auch hier schon berichtet worden ist...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ich-weise-dich-darauf-hin-dass-du-hier-als-beschuldigter-vor-der-polizei-keine-angaben-machen-brauchst/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;&#8230;Ich weise dich darauf hin, dass du hier als Beschuldigter vor der Polizei keine Angaben machen brauchst&#8230;&#8221;'>&#8220;&#8230;Ich weise dich darauf hin, dass du hier als Beschuldigter vor der Polizei keine Angaben machen brauchst&#8230;&#8221;</a> <small>&#8230; so lautete u.a. eine Beschuldigtenbelehrung, &#252;ber deren Ordnungsgem&#228;&#223;heit jetzt der BGH in seinem Urteil v. 29.04.2010 &#8211; 3 StR...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/gesetz-zur-effektivierung-des-strafverfahrens-teilweise-zu-leicht-befunden-oder/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?'>Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?</a> <small>Der Rechtsausschuss des Bundesrates befasst sich heute mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Effektivit&#228;t des Strafverfahrens“, indem unter...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liest man den Koalitionsvertrag &#8211; &#220;berschrift &#8220;Wachstum.Bildung.Zusammenhalt &#8211; dann ist man, wenn sich dem Bereich der <a href="http://pfau.e-technik1.uni-rostock.de/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdps.html#koa_line5006" target="_blank" class="liexternal">Rechtspolitik</a> n&#228;hert, schon erstaunt. Da hat man doch zwischen &#196;nderungen im Wiederaufnahmerecht (zu Lasten des Angeklagten/Verurteilten) und &#196;nderungen im Transsexuellenrecht eine m.E. weit reichende &#196;nderung &#8220;versteckt&#8221;. Lapidar hei&#223;t es dort: &#8220;Wir werden eine gesetzliche Verpflichtung schaffen, wonach Zeugen im Ermittlungsverfahren nicht nur vor dem Richter und dem Staatsanwalt, sondern auch vor der Polizei erscheinen und &#8211; unbeschadet gesetzlicher Zeugenrechte &#8211; zur Sache aussagen m&#252;ssen.&#8221; Da kann man Frau Leutheuser-Schnarrenberger ja gleich mal fragen, was das soll und wie man das regeln will? Mit einer vorherigen Ladung oder sollen die Zeugen auch ohne Ladung &#8211; &#8220;vor Ort/auf Zuruf&#8221; zur Aussage verpflichtet sein. Und was ist, wenn sich der Zeuge weigert. Kann die Polizei dann Zwangsmittel festsetzen? Oder soll das so laufen wie bei der Beiordnung des Vernehmungsbeistandes, dass dar&#252;ber dann die StA oder der Ermittlungsrichter entscheidet? K&#246;nnen die Polizeibeamten &#252;berhaupt die Frage eines Zeugnisverweigerungsrechts oder &#8211; noch besser &#8211; eines Auskunftsverweigerungsrechts absch&#228;tzen/beurteilen. Es werden sicherlich wunderbare Vernehmungen bei der Polizei werden, wenn man das wirklich umsetzt.</p>
<p>Das Ganze ist allerdings &#252;brigens nicht so ganz neu. Denn ein entsprechender Vorschlag war schon im Entwurf eines <strong>Gesetzes zur Effektivierung des Strafverfahrens</strong>“ (<a href="http://www.bundesrat.de/cln_050/SharedDocs/Drucksachen/2006/0601-700/660-06,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/660-06.pdf" target="_self" class="lipdf">BR-Drucks. 660/06</a>) als Erg&#228;nzung zu § 163a Abs. 6 StPO-E enthalten; &#252;brigens ein wunderbarer Name f&#252;r ein Gesetz, das ua. Rechte abbaut. Gegen dieses Gesetz hat sich das BMJ allerdings als nicht gen&#252;gend &#8220;rechtsstaatlich&#8221; ausgesprochen (vgl. <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/036/1603659.pdf" target="_self" class="lipdf">BT-Drucks. 16/3659</a>).</p>
<p>Jetzt sind wir aber &#8220;liberal&#8221; .</p>
<p>zu allem auch: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/25/von-der-polizeiwache-in-die-ordnungshaft/" target="_blank" class="liexternal">http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/10/25/von-der-polizeiwache-in-die-ordnungshaft/</a></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/neues-zur-geplanten-aussagepflicht-von-zeugen-bei-der-polizei-bundesregierung-nimmt-stellung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues zur geplanten Aussagepflicht von Zeugen bei der Polizei &#8211; Bundesregierung nimmt Stellung'>Neues zur geplanten Aussagepflicht von Zeugen bei der Polizei &#8211; Bundesregierung nimmt Stellung</a> <small>Nach dem Gesetzesentwurf aus dem Bundesrat &#8211; Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens, &#252;ber das auch hier schon berichtet worden ist...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/06/ich-weise-dich-darauf-hin-dass-du-hier-als-beschuldigter-vor-der-polizei-keine-angaben-machen-brauchst/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#8220;&#8230;Ich weise dich darauf hin, dass du hier als Beschuldigter vor der Polizei keine Angaben machen brauchst&#8230;&#8221;'>&#8220;&#8230;Ich weise dich darauf hin, dass du hier als Beschuldigter vor der Polizei keine Angaben machen brauchst&#8230;&#8221;</a> <small>&#8230; so lautete u.a. eine Beschuldigtenbelehrung, &#252;ber deren Ordnungsgem&#228;&#223;heit jetzt der BGH in seinem Urteil v. 29.04.2010 &#8211; 3 StR...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/gesetz-zur-effektivierung-des-strafverfahrens-teilweise-zu-leicht-befunden-oder/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?'>Gesetz zur Effektivierung des Strafverfahrens &#8211; teilweise zu leicht befunden, oder?</a> <small>Der Rechtsausschuss des Bundesrates befasst sich heute mit dem „Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Effektivit&#228;t des Strafverfahrens“, indem unter...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>2. Opferrechtsreformgesetz passiert Rechtsausschu&#223;</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/2-opferrechtsreformgesetz-passiert-rechtsausschuss/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 06:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Opferrechts-reformgesetz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das 2. Opferrechtsreformgesetz (vgl. BT-Drucks. 16/12098) hat dann gestern den Rechtsausschu&#223; passiert. Es wird heute im Bundestag beraten, und zwar in der kommenden Nacht um 2.25 Uhr. Wir sicherlich eine lebhafte Diskussion werden. Man fragt sich, was eine solche Terminierung eigentlich soll. Da wird doch nichts mehr beraten. Das ist im Grunde &#8220;Pseudo-Demokratie&#8221;. Siehe auch:2. [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/2-opferrechtsreformgesetz-kommt-es-noch-in-dieser-legislaturperiode/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?'>2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?</a> <small>In der kommenden Woche tagt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Bundestag. Von den noch geplanten Gesetzesvorhaben ist derzeit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/2-opferrechtsreformgesetz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz'>2. Opferrechtsreformgesetz</a> <small>Die im Bundestag geh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen haben den Entwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der...</small></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das 2. Opferrechtsreformgesetz (vgl. <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/120/1612098.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drucks. 16/12098</a>) hat dann gestern den Rechtsausschu&#223; passiert. Es wird heute im Bundestag beraten, und zwar in der kommenden Nacht um 2.25 Uhr. Wir sicherlich eine lebhafte Diskussion werden. Man fragt sich, was eine solche Terminierung eigentlich soll. Da wird doch nichts mehr beraten. Das ist im Grunde &#8220;Pseudo-Demokratie&#8221;.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/2-opferrechtsreformgesetz-kommt-es-noch-in-dieser-legislaturperiode/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?'>2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?</a> <small>In der kommenden Woche tagt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Bundestag. Von den noch geplanten Gesetzesvorhaben ist derzeit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/2-opferrechtsreformgesetz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz'>2. Opferrechtsreformgesetz</a> <small>Die im Bundestag geh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen haben den Entwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der...</small></li>
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		<title>2. Opferrechtsreformgesetz: Kommt es noch in dieser Legislaturperiode?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 06:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Diskontinuität]]></category>
		<category><![CDATA[Opferrechts-reformgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsansässigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtverteidiger]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[In der kommenden Woche tagt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Bundestag. Von den noch geplanten Gesetzesvorhaben ist derzeit das 2. Opferrechtsreformgesetz (BT-Drs. 16/12098) noch nicht beschlossen. Es steht bislang auch noch nicht auf der Tagesordnung. Das bedeutet, dass es dann ggf. der sog. Diskontinuit&#228;t zum Opfer fallen w&#252;rde und in der 17. Legislaturperiode [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/2-opferrechtsreformgesetz-kommt-doch-wohl/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz kommt doch wohl (?)'>2. Opferrechtsreformgesetz kommt doch wohl (?)</a> <small>Das 2. Opferrechtsreformgesetz kommt nun doch wohl. Zwar steht es (noch) nicht auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Bundestages...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/2-opferrechtsreformgesetz-passiert-rechtsausschuss/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz passiert Rechtsausschu&#223;'>2. Opferrechtsreformgesetz passiert Rechtsausschu&#223;</a> <small>Das 2. Opferrechtsreformgesetz (vgl. BT-Drucks. 16/12098) hat dann gestern den Rechtsausschu&#223; passiert. Es wird heute im Bundestag beraten, und zwar...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der kommenden Woche tagt zum letzten Mal in dieser Legislaturperiode der Bundestag. Von den noch geplanten Gesetzesvorhaben ist derzeit das 2. Opferrechtsreformgesetz (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/120/1612098.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/12098</a>) noch nicht beschlossen. Es steht bislang auch noch nicht auf der Tagesordnung. Das bedeutet, dass es dann ggf. der sog. Diskontinuit&#228;t zum Opfer fallen w&#252;rde und in der 17. Legislaturperiode neu eingebracht werden m&#252;sste. Das w&#228;re insofern misslich, weil die geplante &#196;nderung des § 142 StPO &#8211; Wegfall des Erfodernisses der Ortsans&#228;ssigkeit bei der Pflichtverteidigerbestellung &#8211; sicherlich einen erheblich Streitpunkt in der Praxis beseitigt h&#228;tte.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/2-opferrechtsreformgesetz-kommt-doch-wohl/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz kommt doch wohl (?)'>2. Opferrechtsreformgesetz kommt doch wohl (?)</a> <small>Das 2. Opferrechtsreformgesetz kommt nun doch wohl. Zwar steht es (noch) nicht auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Bundestages...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/2-opferrechtsreformgesetz-passiert-rechtsausschuss/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz passiert Rechtsausschu&#223;'>2. Opferrechtsreformgesetz passiert Rechtsausschu&#223;</a> <small>Das 2. Opferrechtsreformgesetz (vgl. BT-Drucks. 16/12098) hat dann gestern den Rechtsausschu&#223; passiert. Es wird heute im Bundestag beraten, und zwar...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/bundestag-beschliesst-internetsperren-fuer-kinderpornografie/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=889</guid>
		<description><![CDATA[Am 18.06.2009 hat der Bundestag das &#8220;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen&#8221; beschlossen. Damit d&#252;rfen in Deutschland nach Inkrafttreten des Gesetzes Internet-Seiten mit kinderpornografischem Inhalt gesperrt werden. In der Abstimmung stimmten 389 Abgeordnete f&#252;r das Gesetz. 128 stimmten dagegen, 18 enthielten sich. Folgende Dokumente finden Sie im Internetangebot des Deutschen Bundestages: [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-beschliesst-verbesserte-rechte-fuer-u-haftgefangene/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag beschlie&#223;t verbesserte Rechte f&#252;r U-Haftgefangene'>Bundestag beschlie&#223;t verbesserte Rechte f&#252;r U-Haftgefangene</a> <small>Der Rechtsschutz f&#252;r Untersuchungsgefangene wird verbessert. Die Verbesserungen sind Teil eines Gesetzentwurfs zur Reform des Untersuchungshaftrechts (BT-Drs. 16/11644), den der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18.06.2009 hat der Bundestag das &#8220;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen&#8221; beschlossen. Damit d&#252;rfen in Deutschland nach Inkrafttreten des Gesetzes Internet-Seiten mit kinderpornografischem Inhalt gesperrt werden.</p>
<p>In der <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/internet_sperren-636-180.html" target="_blank" class="liexternal">Abstimmung</a> stimmten 389 Abgeordnete f&#252;r das Gesetz. 128 stimmten dagegen, 18 enthielten sich.</p>
<p>Folgende Dokumente finden Sie im Internetangebot des Deutschen Bundestages:</p>
<ul>
<li>Den Gesetzentwurf der Bundesregierung: <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/131/1613125.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/13125</a></li>
<li>Den Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD: <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/128/1612850.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/12850</a></li>
</ul>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-beschliesst-verbesserte-rechte-fuer-u-haftgefangene/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag beschlie&#223;t verbesserte Rechte f&#252;r U-Haftgefangene'>Bundestag beschlie&#223;t verbesserte Rechte f&#252;r U-Haftgefangene</a> <small>Der Rechtsschutz f&#252;r Untersuchungsgefangene wird verbessert. Die Verbesserungen sind Teil eines Gesetzentwurfs zur Reform des Untersuchungshaftrechts (BT-Drs. 16/11644), den der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geltendes Jugendkriminalrecht hat sich nach Ansicht der Bundesregierung bew&#228;hrt</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/geltendes-jugendkriminalrecht-hat-sich-nach-ansicht-der-bundesregierung-bewaehrt/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 06:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebengebiete]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Intensivtäter]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkriminalrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Täter-Opfer-Ausgleich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=861</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass sich das geltende Jugendkriminalrecht im Wesentlichen bew&#228;hrt habe. Das teilt sie in ihrer Antwort (BT-Drs. 16/13142) auf eine Gro&#223;e Anfrage der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen (BT-Drs. 16/8146) mit. Weiter ist sie der Auffassung, dass bei den f&#252;r Jugendliche typischen Taten wie gef&#228;hrlicher K&#246;rperverletzung oder dem sogenannten Abziehen, bei dem [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/bundesregierung-plant-in-dieser-legislaturperiode-keine-einfuehrung-der-pkw-maut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut'>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</a> <small>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-gesetzentwurf-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor'>Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor</a> <small>Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (BT-Drs. 16/13125) eingebracht. Er ist identisch mit...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass sich das geltende Jugendkriminalrecht im Wesentlichen bew&#228;hrt habe. Das teilt sie in ihrer Antwort (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/131/1613142.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/13142</a>) auf eine Gro&#223;e Anfrage der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/081/1608146.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/8146</a>) mit. Weiter ist sie der Auffassung, dass bei den f&#252;r Jugendliche typischen Taten wie gef&#228;hrlicher K&#246;rperverletzung oder dem sogenannten Abziehen, bei dem unter Androhung von Gewalt Geld oder ein Handy erpresst wird, keine Gefahr bestehe, dass die zust&#228;ndigen Gerichte nachtr&#228;glich Sicherungsverwahrung gegen diese Jugendlichen anordnen. Die Wahrung der Verh&#228;ltnism&#228;&#223;igkeit, aber auch der Erziehungsgrundsatz erforderten es, dass die Anordnung der Sicherungsverwahrung nur in besonderen F&#228;llen &#8211; wenn das Opfer schwer seelisch und k&#246;rperlich gesch&#228;digt sei &#8211; in Betracht kommen d&#252;rfe. Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, sieht die Regierung auch keinen Bedarf, das Strafm&#252;ndigkeitsalter herabzusetzen. Es best&#252;nden bereits geeignete rechtliche Handlungsm&#246;glichkeiten. So halte das Sozialgesetzbuch unter anderem Erziehungsberatung, soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistandschaft, Vollzeitpflege und Heimerziehung zur Integration junger Menschen in die Gesellschaft bereit. Bei einer Kindeswohlgef&#228;hrdung sei das Familiengericht berechtigt, wenn die Eltern nicht gewillt oder nicht in der in Lage seien, die Gefahr beispielsweise durch Bestellung eines Vormunds abzuwenden. Dies gelte verst&#228;rkt, so die Regierung, angesichts der Warnung von Kriminologen vor den negativen Nebenfolgen, die ein fr&#252;hes f&#246;rmliches Eingreifen der Strafjustiz f&#252;r die weitere Entwicklung der Jugendlichen haben k&#246;nne.</p>
<p>Die Regierung ist im &#220;brigen auch der Ansicht, dass der T&#228;ter-Opfer-Ausgleich bei der Konfliktregelung ein sinnvolles Mittel ist. M&#246;glichst unter Anleitung eines unparteiischen und geschulten Vermittlers k&#246;nnten Opfer und T&#228;ter so ihre jeweilige Sichtweise und Interessen unmittelbar schildern. Der T&#228;ter-Opfer-Ausgleich sei so ein wichtiges Instrument, um den Rechtsfrieden wiederherzustellen und eine bedeutsame Alternative zu einem herk&#246;mmlichen Strafverfahren. Wie es in der Antwort weiter hei&#223;t, begingen Strafverd&#228;chtige, die f&#252;r ihre Taten noch nicht zur Verantwortung herangezogen werden k&#246;nnen, weil sie unter 14 Jahren sind, zumeist Brandstiftung, Laden- oder Taschendiebstahl und Sachbesch&#228;digung. Der Regierung liegen keine Erkenntnisse vor, dass Gewaltdelikte zugenommen haben. F&#252;r das Jahr 2007 seien bundesweit mehr als 102.000 kindliche Tatverd&#228;chtigte verzeichnen &#8211; darunter seien mehr als 84.000 Deutsche.</p>
<p>Bei den Intensivt&#228;tern komme wesentliche Bedeutung einer zeitnahen und konsequenten Reaktion zu, sowohl seitens der Polizei als auch der Justiz, erl&#228;utert die Regierung. Positive Effekte w&#252;rden den in einigen L&#228;ndern von der Polizei vorgenommenen Erziehungsgespr&#228;chen zugeschrieben. Eine enge Kooperation zwischen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der kommunalen Verwaltung insbesondere den Jugend&#228;mtern, verbessere den analytischen Blick auf den jeweiligen T&#228;ter und seinen individuelle Lebenslauf. Das wiederum erm&#246;gliche einen genauen Zuschnitt der zu treffenden Ma&#223;nahmen.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/bundesregierung-plant-in-dieser-legislaturperiode-keine-einfuehrung-der-pkw-maut/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut'>Bundesregierung plant in dieser Legislaturperiode keine Einf&#252;hrung der Pkw-Maut</a> <small>Die Bundesregierung plant in der 17. Wahlperiode keine Einf&#252;hrung einer Pkw- oder City-Maut. Dies best&#228;tigt die Regierung in ihrer Antwort...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-gesetzentwurf-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor'>Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor</a> <small>Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (BT-Drs. 16/13125) eingebracht. Er ist identisch mit...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>In Zukunft Pflichtverteidigung bei U-Haft</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 20:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtverteidiger]]></category>
		<category><![CDATA[U-Haft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist tats&#228;chlich wahr geworden. Was sich schon w&#228;hrend der ersten Lesung des Gesetzes zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts abgezeichnet hat, hat der Bundestag jetzt umgesetzt. In dem neuen § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO ist in Zukunft bestimmt, dass es sich um einen Fall der notwendigen Verteidigung handelt, wenn gegen einen Beschuldigten Untersuchungshaft vollstreckt [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/prost-neujahr-ab-heute-gelten-die-neuerungen-im-u-haft-recht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Prost Neujahr: Ab heute gelten dann die Neuerungen im U-Haft-Recht'>Prost Neujahr: Ab heute gelten dann die Neuerungen im U-Haft-Recht</a> <small>Heute ist/war dann der gro&#223;e Tag. Heute sind die Neuerungen zur U-Haft in Kraft getreten. Das sind nicht nur die...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/die-guten-ins-toepfchen-die-schlechten-ins-koepfchen-dreimal-lgs-zur-pflichtverteidigung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die guten ins T&#246;pfchen, die schlechten ins K&#246;pfchen &#8211; dreimal LGs zur Pflichtverteidigung'>Die guten ins T&#246;pfchen, die schlechten ins K&#246;pfchen &#8211; dreimal LGs zur Pflichtverteidigung</a> <small>Heute habe ich drei Entscheidungen von Kollegen &#252;bersandt bekommen, die sich mit Pflichtverteidigungsfragen besch&#228;ftigen, zwei &#8220;sch&#246;ne/gute&#8221; und eine weniger sch&#246;ne....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/der-fuehrerscheintourismus-die-pflichtverteidigung-und-das-lg-regensburg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der F&#252;hrerscheintourismus, die Pflichtverteidigung und das LG Regensburg'>Der F&#252;hrerscheintourismus, die Pflichtverteidigung und das LG Regensburg</a> <small>Der sog. F&#252;hrerscheintourismus besch&#228;ftigt uns schon einige Zeit und besch&#228;ftigt uns auch immer wieder, vor allem hinsichtlich der Frage des...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist tats&#228;chlich wahr geworden. Was sich schon w&#228;hrend der ersten Lesung des Gesetzes zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts abgezeichnet hat, hat der Bundestag jetzt umgesetzt. In dem neuen § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO ist in Zukunft bestimmt, dass es sich um einen Fall der notwendigen Verteidigung handelt, wenn gegen einen Beschuldigten Untersuchungshaft vollstreckt wird. Ihm ist dann &#8211; so sieht es § 141 Abs. 3 Satz 3 StPO n.F. vor, unverz&#252;glich ein Pflichtverteidiger zu bestellen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung. Noch besser w&#228;re es gewesen, das sofort f&#252;r den Beginn der Ermittlungen zu bestimmen, aber immerhin. Alles nachzulesen in der <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/130/1613097.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/13097</a>).</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/prost-neujahr-ab-heute-gelten-die-neuerungen-im-u-haft-recht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Prost Neujahr: Ab heute gelten dann die Neuerungen im U-Haft-Recht'>Prost Neujahr: Ab heute gelten dann die Neuerungen im U-Haft-Recht</a> <small>Heute ist/war dann der gro&#223;e Tag. Heute sind die Neuerungen zur U-Haft in Kraft getreten. Das sind nicht nur die...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/07/die-guten-ins-toepfchen-die-schlechten-ins-koepfchen-dreimal-lgs-zur-pflichtverteidigung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die guten ins T&#246;pfchen, die schlechten ins K&#246;pfchen &#8211; dreimal LGs zur Pflichtverteidigung'>Die guten ins T&#246;pfchen, die schlechten ins K&#246;pfchen &#8211; dreimal LGs zur Pflichtverteidigung</a> <small>Heute habe ich drei Entscheidungen von Kollegen &#252;bersandt bekommen, die sich mit Pflichtverteidigungsfragen besch&#228;ftigen, zwei &#8220;sch&#246;ne/gute&#8221; und eine weniger sch&#246;ne....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/der-fuehrerscheintourismus-die-pflichtverteidigung-und-das-lg-regensburg/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der F&#252;hrerscheintourismus, die Pflichtverteidigung und das LG Regensburg'>Der F&#252;hrerscheintourismus, die Pflichtverteidigung und das LG Regensburg</a> <small>Der sog. F&#252;hrerscheintourismus besch&#228;ftigt uns schon einige Zeit und besch&#228;ftigt uns auch immer wieder, vor allem hinsichtlich der Frage des...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>K&#252;nstliches Heroin auf Rezept</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/kuenstliches-heroin-auf-rezept/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 07:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Abgabe]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[BtM]]></category>
		<category><![CDATA[Heroin]]></category>
		<category><![CDATA[künstliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rezept]]></category>
		<category><![CDATA[Substitutionsbehandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Verschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es perfekt: Nach langem Streit &#252;ber die staatliche Abgabe von k&#252;nstlichem Heroin an Abh&#228;ngige in speziellen Einrichtungen unter staatlicher Aufsicht hat der der Bundestag am 28.05.2009 einen von der SPD initiierten Gesetzentwurf beschlossen, der von der CDU abgelehnt und der Opposition unterst&#252;tzt worden ist (Entwurf eines Gesetzes zur diamorphinen Substitutionsbehandlung, BT-Drs. 16/11515). Danach ist [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/02/eigenerwerb-konsum-pp-soll-straffrei-seinwerden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden'>Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden</a> <small>Der Ansatz, den Konsum von Cannabis mit Hilfe des Strafrechts zu verhindern, ist nach Auffassung der Gr&#252;nen den Nachweis seiner Wirksamkeit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/gesetzesvorhaben-bundesrat-schlaegt-die-verpflichtende-teilnahme-an-taeterprogrammen-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetzesvorhaben: Bundesrat schl&#228;gt die verpflichtende Teilnahme an T&#228;terprogrammen vor'>Gesetzesvorhaben: Bundesrat schl&#228;gt die verpflichtende Teilnahme an T&#228;terprogrammen vor</a> <small>LexisNexis Aktuell meldete vor einigen Tagen: M&#228;nner, die gegen ihre Partnerinnen gewaltt&#228;tig geworden sind, sollen im Rahmen spezieller Programme zu...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es perfekt: Nach langem Streit &#252;ber die staatliche Abgabe von k&#252;nstlichem Heroin an Abh&#228;ngige in speziellen Einrichtungen unter staatlicher Aufsicht hat der der Bundestag am 28.05.2009 einen von der SPD initiierten Gesetzentwurf beschlossen, der von der CDU abgelehnt und der Opposition unterst&#252;tzt worden ist (Entwurf eines Gesetzes zur diamorphinen Substitutionsbehandlung, <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/115/1611515.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/11515</a>). Danach ist die Abgabe von k&#252;nstlichem Heroin k&#252;nftig zul&#228;ssig.</p>
<p>Voraussetzung f&#252;r die Teilnahme an dem „Programm&#8221; ist:</p>
<ul>
<li>Die Betroffenen m&#252;ssen seit mindestens f&#252;nf Jahren opiatabh&#228;ngig sein,</li>
<li>mindestens zwei erfolglose Therapien hinter sich haben und</li>
<li>mindestens 23 Jahre alt sein.</li>
<li>Dazu ist Diamorphin als verschreibungspflichtiges Bet&#228;ubungsmittel eingestuft worden.</li>
</ul>
<p>Ob man es begr&#252;&#223;en soll, ist mir noch nicht ganz klar.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/02/eigenerwerb-konsum-pp-soll-straffrei-seinwerden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden'>Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden</a> <small>Der Ansatz, den Konsum von Cannabis mit Hilfe des Strafrechts zu verhindern, ist nach Auffassung der Gr&#252;nen den Nachweis seiner Wirksamkeit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/gesetzesvorhaben-bundesrat-schlaegt-die-verpflichtende-teilnahme-an-taeterprogrammen-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetzesvorhaben: Bundesrat schl&#228;gt die verpflichtende Teilnahme an T&#228;terprogrammen vor'>Gesetzesvorhaben: Bundesrat schl&#228;gt die verpflichtende Teilnahme an T&#228;terprogrammen vor</a> <small>LexisNexis Aktuell meldete vor einigen Tagen: M&#228;nner, die gegen ihre Partnerinnen gewaltt&#228;tig geworden sind, sollen im Rahmen spezieller Programme zu...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Absprache]]></category>
		<category><![CDATA[BMJ]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer Verst&#228;ndigung im Strafverfahren geregelt werden. Das Vorhaben enth&#228;lt klare gesetzliche Vorgaben zu Verfahren, Inhalt und Folgen von Verst&#228;ndigungen und gew&#228;hrleistet dadurch Rechtsicherheit, Transparenz und eine gleichm&#228;&#223;ige Rechtsanwendung durch die gerichtliche Praxis. siehe auch: Meldung vom [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/gesetz-zur-regelung-der-verstaendigung-im-strafverfahren-tritt-am-04-08-2009-in-kraft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft'>Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft</a> <small>Heute ist im BGBl., S. 2353 das Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren in Kraft getreten. Damit sind ab...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" title="Drucksache 16/11736 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/11736</a>) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer Verst&#228;ndigung im Strafverfahren geregelt werden. Das Vorhaben enth&#228;lt klare gesetzliche Vorgaben zu Verfahren, Inhalt und Folgen von Verst&#228;ndigungen und gew&#228;hrleistet dadurch Rechtsicherheit, Transparenz und eine gleichm&#228;&#223;ige Rechtsanwendung durch die gerichtliche Praxis.</p>
<p>siehe auch: <a href="http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/" class="liinternal">Meldung vom 25.05.2008 (Abspracheregelung im Bundestag)</a></p>
<p><strong>Im Einzelnen:<span id="more-820"></span></strong></p>
<h3><strong>1. Handlungsbedarf</strong></h3>
<p>Die Verst&#228;ndigung in Strafverfahren ist bislang gesetzlich nicht geregelt. Bei dieser Verfahrensweise versuchen das Gericht und die weiteren Verfahrensbeteiligten &#8211; vor allem Staatsanwaltschaft, Angeklagter und Verteidigung, aber auch der Nebenkl&#228;ger &#8211; sich &#252;ber den Verlauf des Verfahrens und &#252;ber dessen Ausgang zu verst&#228;ndigen. Der Bundesgerichtshof hat solche Absprachen f&#252;r grunds&#228;tzlich zul&#228;ssig erkl&#228;rt und vor dem Hintergrund der hohen Belastung der Justiz diese verfahrens&#246;konomische Art der Erledigung als unerl&#228;sslich bezeichnet. Auch unter dem Gesichtspunkt des Zeugen- und Opferschutzes sind Verst&#228;ndigungen eine berechtigte Alternative auf dem Weg zu einem gerechten Urteil, wenn auf eine vor allem f&#252;r das Opfer psychisch belastende Beweisaufnahme verzichtet werden kann. Voraussetzung f&#252;r die Zul&#228;ssigkeit von Absprachen ist jedoch, dass die grundlegenden Prinzipien des deutschen Strafprozesses und des materiellen Strafrechts eingehalten werden. Zustandekommen und Ergebnis einer Verst&#228;ndigung m&#252;ssen sich am Grundsatz des fairen Verfahrens, der Pflicht des Gerichts zur umfassenden Ermittlung der Wahrheit sowie an einer gerechten und schuldangemessenen Strafe orientieren. In seiner Grundsatzentscheidung vom 3. M&#228;rz 2005 hat der Gro&#223;e Strafsenat des Bundesgerichtshofs wesentliche Leitlinien zur Zul&#228;ssigkeit von Absprachen festgelegt, gleichzeitig jedoch betont, dass die Grenzen richterlicher Rechtsfortbildung erreicht sind.</p>
<h3><strong>2. L&#246;sung</strong></h3>
<p>K&#252;nftig wird es in der Strafprozessordnung ein umfassendes und differenziertes rechtstaatliches Regelungskonzept zur Verst&#228;ndigung im Strafverfahren geben. Die neuen Vorschriften stellen der Praxis in weitem Umfang Vorgaben f&#252;r Zustandekommen und Inhalt von Absprachen zur Verf&#252;gung, ohne den f&#252;r Einzelf&#228;lle notwendigen Spielraum zu sehr einzuschr&#228;nken. Dabei geht der Gesetzentwurf von den folgenden Grunds&#228;tzen aus:</p>
<ul type="disc">
<li>Die Grunds&#228;tze der Strafzumessung bleiben unber&#252;hrt.      Das Strafma&#223; muss sich weiterhin an der Schuld des Angeklagten      orientieren.</li>
<li>Unber&#252;hrt bleiben auch die Grunds&#228;tze des      Strafverfahrens. Es wird insbesondere kein &#8220;Konsensprinzip&#8221;      geben. Eine Verst&#228;ndigung kann nie alleinige Grundlage des Urteils sein.      Das Gericht bleibt weiterhin verpflichtet, den wahren Sachverhalt bis zu      seiner &#220;berzeugung zu ermitteln.</li>
<li>Es muss ein gr&#246;&#223;tm&#246;gliches Ma&#223; an Transparenz      gew&#228;hrleistet sein. Eine Verst&#228;ndigung kann nur in der &#246;ffentlichen      Hauptverhandlung zustande kommen, Vorg&#228;nge au&#223;erhalb der Hauptverhandlung      muss das Gericht &#246;ffentlich mitteilen. Verst&#228;ndigungen m&#252;ssen stets      umfassend protokolliert und im Urteil erw&#228;hnt werden.</li>
<li>Es gibt keinerlei Beschr&#228;nkungen der Rechtsmittel. Ist      dem Urteil eine Verst&#228;ndigung vorangegangen, ist ein Rechtsmittelverzicht      ausgeschlossen. Das Urteil bleibt auch nach einer Verst&#228;ndigung in vollem      Umfang &#252;berpr&#252;fbar, der Angeklagte muss dar&#252;ber eingehend belehrt werden.</li>
</ul>
<p>Der Gesetzentwurf enth&#228;lt einen vern&#252;nftigen und praxisgerechten Mittelweg zwischen einem teilweise geforderten Totalverbot von Absprachen einerseits und einem Konsensprinzip andererseits, welches das Gericht zu sehr aus seiner Verantwortung zur Ermittlung der Wahrheit entlassen w&#252;rde. Die vorgeschlagene L&#246;sung ber&#252;cksichtigt insbesondere die Vorgaben der Rechtssprechung sowie eine Vielzahl von Anregungen aus Wissenschaft und Praxis. Insbesondere unterscheidet der Entwurf nicht zwischen verteidigtem und unverteidigtem Angeklagten und schlie&#223;t auch Verfahren vor den Amtsgerichten nicht aus. Damit wird eine &#8220;2-Klassen-Justiz&#8221; vermieden und dem Umstand Rechnung getragen, das auch in amtsgerichtlichen Verfahren, wo vorwiegend F&#228;lle der kleineren und mittleren Kriminalit&#228;t behandelt werden, Verst&#228;ndigungen zum Alltag geh&#246;ren.</p>
<h3><strong>3. Inhalt</strong></h3>
<p><strong> </strong>Zentrale Vorschrift zur Regelung der Verst&#228;ndigung ist ein neuer § 257c StPO. Er enth&#228;lt Vorgaben zum zul&#228;ssigen Gegenstand, zum Zustandekommen und zu den Folgen einer Verst&#228;ndigung und legt fest, dass die Pflicht des Gerichts zu Aufkl&#228;rung des Sachverhalts uneingeschr&#228;nkt bestehen bleibt.</p>
<p><strong>Gegenstand</strong><br />
Gegenstand einer Verst&#228;ndigung d&#252;rfen nur die Rechtsfolgen, also im Wesentlichen das Strafma&#223; und etwaige Auflagen wie zum Beispiel Bew&#228;hrungsauflagen sein. Auch Ma&#223;nahmen zum Verfahrensverlauf sowie das Prozessverhalten der Beteiligten sind zul&#228;ssig, wie etwa Einstellungsentscheidungen, die Zusage von Schadenswiedergutmachung durch den Angeklagten oder der Verzicht auf weitere Beweisantr&#228;ge oder Beweiserhebungen, soweit dies mit der Sachaufkl&#228;rungspflicht des Gerichts vereinbar ist. Ebenfalls soll ein Gest&#228;ndnis Gegenstand einer Verst&#228;ndigung sein. Das Gericht muss von der Richtigkeit des Gest&#228;ndnisses &#252;berzeugt sein, um seiner Aufkl&#228;rungspflicht in vollem Umfang nachzukommen. Bei Zweifeln an der Richtigkeit muss es gegebenenfalls auf seine Zuverl&#228;ssigkeit &#252;berpr&#252;ft werden.</p>
<p>Ausdr&#252;cklich ausgeschlossen als Gegenstand einer Verst&#228;ndigung ist der Schuldspruch &#8211; also die Frage, ob und wenn ja, wegen welcher Strafnorm jemand verurteilt wird. Ebensowenig k&#246;nnen Ma&#223;regeln der Besserung und Sicherung wie beispielsweise die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in eine Verst&#228;ndigung aufgenommen werden, weil hier das Gesetz dem Gericht keinen Entscheidungsspielraum bel&#228;sst.</p>
<p><strong>Zustandekommen</strong><br />
Eine Verst&#228;ndigung kommt zustande, indem das Gericht ihren m&#246;glichen Inhalt bekannt gibt und der Angeklagte sowie die Staatsanwaltschaft zustimmen. Das Gericht gibt dabei eine Ober- und Untergrenze der m&#246;glichen Strafe an. Dabei muss es die allgemeinen Strafzumessungserw&#228;gungen ber&#252;cksichtigen und darf weder eine unangemessen niedrige noch eine unangemessen hohe Strafe vorschlagen. Die Initiative zu einer Verst&#228;ndigung ist aber nicht allein dem Gericht vorbehalten, entsprechende Anregungen k&#246;nnen auch von den anderen Verfahrensbeteiligten ausgehen.</p>
<p>Nicht vorgesehen ist, dass auch der Nebenkl&#228;ger zustimmen muss. Dies entspricht dem bereits geltenden Strafprozessrecht, nach dem der Nebenkl&#228;ger das Urteil allein wegen der Rechtsfolgen nicht angreifen kann. Die Strafzumessung bzw. das Strafma&#223; sind aber gerade der wesentliche Gegenstand einer Verst&#228;ndigung. Dies schlie&#223;t aber nicht aus, dass der Nebenkl&#228;ger an Gespr&#228;chen und Er&#246;rterungen im Vorfeld von Verst&#228;ndigungen beteiligt ist und dabei seine Bedenken und Vorschl&#228;ge &#228;u&#223;ert.</p>
<p><strong>Transparenz</strong><strong><br />
</strong>Eine Verst&#228;ndigung kann nur in &#246;ffentlicher Hauptverhandlung zustande kommen. Dies schlie&#223;t nicht aus, dass au&#223;erhalb der Hauptverhandlung Gespr&#228;che gef&#252;hrt werden, durch die eine Verst&#228;ndigung vorbereitet wird. Nach dem Gesetzentwurf ist der Vorsitzende des Gerichts verpflichtet, dar&#252;ber Transparenz herzustellen, indem er in &#246;ffentlicher Hauptverhandlung mitteilt, ob und ggf. mit welchem Inhalt solche Gespr&#228;che stattgefunden haben. Um die Geschehnisse bei einer Verst&#228;ndigung umfassend zu dokumentieren, muss das Gericht den wesentlichen Ablauf einschlie&#223;lich etwaiger Vorgespr&#228;che au&#223;erhalb der Hauptverhandlung, den Inhalt und das Ergebnis einer Verst&#228;ndigung protokollieren. Damit wird vor allem sichergestellt, dass Absprachen im Revisionsverfahren vollst&#228;ndig &#252;berpr&#252;ft werden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Folgen des Scheiterns</strong><br />
Eine besondere Vorschrift sieht der Entwurf f&#252;r den Fall vor, dass sich das Gericht von einer Verst&#228;ndigung l&#246;sen will. Die Bindung des Gerichts entf&#228;llt, wenn bedeutsame tats&#228;chliche oder rechtliche Umst&#228;nde &#252;bersehen worden sind oder sich nachtr&#228;glich ergeben und das Gericht deswegen zur &#220;berzeugung kommt, dass die in Aussicht gestellte Strafe nicht mehr tat- oder schuldangemessen ist, was den Fall einschlie&#223;t, dass das Gericht eine unzutreffende Prognose bei der Bewertung des bisherigen Verhandlungsergebnisses abgegeben hat. Auch kann das Prozessverhalten des Angeklagten das Gericht veranlassen, sich von der Absprache zu l&#246;sen, wenn es nicht mehr dem Verhalten entspricht, welches das Gericht seiner Prognose zugrunde gelegt hat. Eine solche Regelung ist erforderlich, weil Ergebnis des Strafverfahrens immer ein richtiges und gerechtes Urteil sein muss. Entf&#228;llt die Bindung des Gerichts, darf ein Gest&#228;ndnis des Angeklagten, das er im Vertrauen auf den Bestand der Verst&#228;ndigung als seinen &#8220;Beitrag&#8221; abgegeben hat, nicht verwertet werden. Damit wird der Schutz des Angeklagten gest&#228;rkt und dem Grundsatz des fairen Verfahrens Rechnung getragen.</p>
<p><strong>Rechtsmittel</strong><br />
Der Gesetzentwurf verzichtet aus zwei Gr&#252;nden bewusst darauf, Rechtsmittel nach vorangegangener Verst&#228;ndigung einzuschr&#228;nken oder auszuschlie&#223;en. Zum einen soll eine vollst&#228;ndige Kontrolle durch das Berufungs- oder Revisionsgericht m&#246;glich sein. Damit soll sichergestellt werden, dass die Vorschriften gleichm&#228;&#223;ig entsprechend der Vorgaben des Gesetzgebers angewandt werden. Zum anderen soll der Eindruck vermieden werden, das Urteil beruhe auf einem &#8220;Abkommen&#8221; der Beteiligten, an das sich alle zu halten haben. Ergebnis einer Verst&#228;ndigung ist vielmehr ein ganz normales Urteil, dessen Grundlage die volle &#220;berzeugung des Gerichts von der Wahrheit ist und das auf einer vollst&#228;ndigen Aufkl&#228;rung des Sachverhalts beruht. Dazu geh&#246;rt, dass das Urteil wie jedes andere &#252;berpr&#252;fbar sein muss. Ein Rechtsmittelverzicht ist ausgeschlossen, wenn dem Urteil eine Verst&#228;ndigung vorangegangen ist. Damit k&#246;nnen alle Rechtsmittelberechtigten in Ruhe und ohne Druck &#252;berlegen, ob sie Rechtsmittel einlegen wollen oder nicht.</p>
<p><strong>Kommunikation</strong><br />
Ein weiterer, wichtiger Regelungskomplex (§§ 160b, 202a, 212 StPO-E) hat zum Gegenstand, die Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten zu st&#228;rken. Es sollen bereits im Ermittlungsverfahren, aber auch in allen weiteren Stadien des gerichtlichen Verfahrens sogenannte Er&#246;rterungen der verfahrensf&#252;hrenden Stellen (Staatsanwaltschaft bzw. Gericht) mit den Verfahrensbeteiligten gef&#246;rdert werden. Bei solchen Er&#246;rterungen im gerichtlichen Verfahren kann auch die M&#246;glichkeit einer Verst&#228;ndigung besprochen werden. Ziel ist es, dass die Beteiligten miteinander im Gespr&#228;ch bleiben, wenn dies f&#252;r den Verlauf des Verfahrens sinnvoll ist.</p>
<p>Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Es tritt am Tag nach der Verk&#252;ndung in Kraft.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: <a href="http://www.bmj.de/enid/157aa39d35272abaa9055941a827dac2,22ef75706d635f6964092d0935393333093a0979656172092d0932303039093a096d6f6e7468092d093035093a095f7472636964092d0935393333/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank" class="liexternal">PM des BMJ vom 28.05.2009</a></em></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/08/gesetz-zur-regelung-der-verstaendigung-im-strafverfahren-tritt-am-04-08-2009-in-kraft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft'>Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren tritt am 04.08.2009 in Kraft</a> <small>Heute ist im BGBl., S. 2353 das Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren in Kraft getreten. Damit sind ab...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundestag beschlie&#223;t verbesserte Rechte f&#252;r U-Haftgefangene</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rechtsschutz f&#252;r Untersuchungsgefangene wird verbessert. Die Verbesserungen sind Teil eines Gesetzentwurfs zur Reform des Untersuchungshaftrechts (BT-Drs. 16/11644), den der Bundestag am 28.05.2009 verabschiedet hat. Die vorgeschlagenen &#196;nderungen gehen &#252;berwiegend auf eine ver&#228;nderte Kompetenzverteilung zwischen Bund und L&#228;ndern nach der F&#246;deralismusreform zur&#252;ck. Den Bundesl&#228;ndern steht nach dieser Reform die Regelungskompetenz f&#252;r das &#8220;Wie&#8221;, also f&#252;r [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/bundestag-beschliesst-internetsperren-fuer-kinderpornografie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie'>Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie</a> <small>Am 18.06.2009 hat der Bundestag das &#8220;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen&#8221; beschlossen. Damit d&#252;rfen in...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/bundeskabinett-beschliesst-u-a-verbot-der-modedroge-spice-zu-verlaengern/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundeskabinett beschlie&#223;t u.a. Verbot der Modedroge &#8220;Spice&#8221; zu verl&#228;ngern'>Bundeskabinett beschlie&#223;t u.a. Verbot der Modedroge &#8220;Spice&#8221; zu verl&#228;ngern</a> <small>LexisNexis Recht Aktuell meldet am 05.11.2009: &#8220;Das Bundeskabinett hat am 04.11.2009 eine Verordnung beschlossen, die eine Reihe von Stoffen dem...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rechtsschutz f&#252;r Untersuchungsgefangene wird verbessert. Die Verbesserungen sind Teil eines Gesetzentwurfs zur Reform des Untersuchungshaftrechts (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/116/1611644.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/11644</a>), den der Bundestag am 28.05.2009 verabschiedet hat.</p>
<p>Die vorgeschlagenen &#196;nderungen gehen &#252;berwiegend auf eine ver&#228;nderte Kompetenzverteilung zwischen Bund und L&#228;ndern nach der F&#246;deralismusreform zur&#252;ck. Den Bundesl&#228;ndern steht nach dieser Reform die Regelungskompetenz f&#252;r das &#8220;Wie&#8221;, also f&#252;r den Vollzug von U-Haft, zu. Dazu geh&#246;ren etwa Vorschriften &#252;ber die Ausstattung des Haftraums, &#252;ber die Verpflegung der Gefangenen, &#252;ber die Arbeit von Gefangenen in der Haft, aber auch Bestimmungen mit dem Ziel, die Sicherheit und Ordnung in der Anstalt sicherzustellen (z. B. Einzelhaft). Der Bund hat dagegen weiterhin die Gesetzgebungszust&#228;ndigkeit f&#252;r das &#8220;Ob&#8221; der U-Haft (Anordnung der U-Haft, Voraussetzungen und Dauer). Au&#223;erdem kann er auch solche Regelungen treffen, die zur Abwehr von Flucht-, Verdunkelungs- und Wiederholungsgefahr erforderlich sind (z.B. Verbot der Kontaktaufnahme mit anderen Tatbeteiligten). Bislang werden beide Bereiche in der Strafprozessordnung und der sie konkretisierenden Untersuchungshaftvollzugsordnung &#8211; einer Verwaltungsanordnung der L&#228;nder &#8211; einheitlich geregelt. Die verfassungsrechtlich ver&#228;nderte Kompetenzlage macht eine rechtsstaatlich klare Trennung beider Bereiche erforderlich. Der Bund muss diejenigen Materien in der StPO regeln, die in der Bundeskompetenz verblieben sind. Zugleich soll die Novelle dazu dienen, Rechte der Betroffenen zu verbessern.</p>
<p><strong>Im Einzelnen:<span id="more-812"></span></strong></p>
<p>Die Strafprozessordnung regelt nach geltendem Recht vor allem die Anordnungsvoraussetzungen einer Untersuchungshaft und Ma&#223;nahmen, die n&#246;tig sind, um Verdunkelungs-, Flucht- und Wiederholungsgefahr abzuwenden.</p>
<p>Beschr&#228;nkungen, die &#252;ber die reine Freiheitsentziehung hinausgehen, werden bisher durch die Untersuchungshaftvollzugsanordnung konkretisiert. Da diese nach Erlass der Untersuchungshaftvollzugsgesetze der L&#228;nder k&#252;nftig wegfallen wird, werden die Voraussetzungen, unter denen solche Beschr&#228;nkungen angeordnet werden k&#246;nnen, nunmehr vollst&#228;ndig und rechtsstaatlich transparent in der Strafprozessordnung geregelt. Gleiches gilt f&#252;r Rechtsbehelfe gegen solche Beschr&#228;nkungen.</p>
<p><strong>Beschr&#228;nkende Anordnungen nach der StPO nur im Einzelfall</strong><br />
Zu den Beschr&#228;nkungen, die U-Haftgefangenen &#252;ber die Freiheitsentziehung als solche hinaus zur Abwehr von Flucht-, Verdunkelungs- und Wiederholungsgefahr auferlegt werden k&#246;nnen, geh&#246;rt vor allem die &#220;berwachung der sog. Au&#223;enkontakte. Das Erfordernis von solchen Beschr&#228;nkungen ist nach dem neuen Gesetz von der zust&#228;ndigen Stelle im Einzelfall genau zu pr&#252;fen. Standardm&#228;&#223;ig geltende Beschr&#228;nkungen unabh&#228;ngig von den Erfordernissen des konkreten Falls sieht die Neuregelung anders als die bisherige Untersuchungshaftvollzugsordnung nicht vor. Damit wird der Unschuldsvermutung, nach der jeder Untersuchungsgefangene bis zu seiner rechtskr&#228;ftigen Verurteilung als unschuldig gilt, Rechnung getragen.</p>
<p><strong>Richtervorbehalt und Rechtsmittel</strong><br />
Die im Einzelfall gebotenen Beschr&#228;nkungen m&#252;ssen grunds&#228;tzlich durch ein Gericht angeordnet werden, dem auch die Ausf&#252;hrung obliegt (Richtervorbehalt). Das Gericht kann die Ausf&#252;hrung jedoch widerruflich auf die das Verfahren leitende Staatsanwaltschaft &#252;bertragen, die sich bei dieser Aufgabe &#8211; je nach den Erfordernissen des Einzelfalls &#8211; auch der Hilfe durch die Polizei oder die Vollzugsanstalt bedienen kann. Mit der Novelle wird zugleich ausdr&#252;cklich klargestellt, dass und welche Rechtsmittel Inhaftierten gegen Beschr&#228;nkungen in der Haft zur Verf&#252;gung stehen.</p>
<p>Im Zuge des &#220;bergangs der Gesetzgebungskompetenz f&#252;r die Art und Weise (das &#8220;Wie&#8221;) des Vollzugs der Untersuchungshaft an die L&#228;nder werden diese in ihren Vollzugsgesetzen Vorschriften vorsehen, nach denen Gefangenen Beschr&#228;nkungen auferlegt werden k&#246;nnen, um die Sicherheit und Ordnung in den Vollzugsanstalten zu gew&#228;hrleisten. Der Rechtsschutz gegen solche Ma&#223;nahmen ist aber Teil des gerichtlichen Verfahrens, das weiterhin in der Zust&#228;ndigkeit des Bundes liegt. Die Neuregelung enth&#228;lt daher auch Bestimmungen zu Rechtsbehelfen von Inhaftierten gegen Entscheidungen der Vollzuganstalten, die der Aufrechterhaltung der Anstaltsordnung dienen (z. B. Benutzung von Fernsehger&#228;ten oder Disziplinarma&#223;nahmen).</p>
<p><strong>Erweiterte Belehrungspflicht</strong><br />
Nach geltendem Recht muss ein Beschuldigter nicht bereits im Moment der Festnahme, sondern erst zu Beginn der Vernehmung des Beschuldigten &#252;ber seine Rechte belehrt werden. K&#252;nftig sind festgenommene Personen unverz&#252;glich und schriftlich etwa dar&#252;ber zu belehren, dass sie sp&#228;testens am Tag nach der Ergreifung einem Richter vorzuf&#252;hren sind, dass sie Zugang zu einem Verteidiger oder einem Arzt und das Recht haben, keine Aussage zu machen. Damit wird sichergestellt, dass Beschuldigte so fr&#252;h wie m&#246;glich umfassend &#252;ber ihre Rechte aufgekl&#228;rt werden (&#8220;Letter of rights&#8221;).</p>
<p><strong>Pr&#228;zisierung des Akteneinsichtsrechts</strong><br />
Das Akteneinsichtsrecht f&#252;r Inhaftierte und ihre Verteidiger wird verbessert. Nach dem bisherigen Wortlaut des Gesetzes kann die Staatsanwaltschaft die Einsichtnahme in die Ermittlungsakten vollst&#228;ndig verweigern, wenn dadurch der Untersuchungszweck gef&#228;hrdet wird. Dies hat die Verteidigungsm&#246;glichkeiten gegen eine Freiheitsentziehung erheblich beschr&#228;nkt. K&#252;nftig wird ein gesetzlich ausdr&#252;cklich geregelter Anspruch auf &#220;berlassung zumindest derjenigen Informationen bestehen, die f&#252;r die Beurteilung der Rechtm&#228;&#223;igkeit der Inhaftierung erforderlich sind. Dieser Informationsanspruch ist im Regelfall durch Gew&#228;hrung von Akteneinsicht zu erf&#252;llen. Mit diesen &#196;nderungen wird auch der Rechtsprechung des Europ&#228;ischen Gerichtshofes f&#252;r Menschenrechte Rechnung getragen. Pflichtverteidiger von Beginn der U-Haft an Bislang war dem U-Haftgefangenen ein Pflichtverteidiger zwingend erst nach Ablauf von drei Monaten Haft zu bestellen. In Anbetracht des tiefgreifenden Grundrechtseingriffs, der mit der Inhaftierung eines bis zur rechtskr&#228;ftigen Verurteilung als unschuldig geltenden Menschen verbunden ist, ist es rechtsstaatlich geboten, die Beiordnung eines Verteidigers auf den Zeitpunkt des Beginns der U-Haft vorzuziehen. Damit wird sichergestellt, dass der Beschuldigte seine Rechte von Anfang an effektiv wahrnehmen kann. Mit dieser &#196;nderung wird auch entsprechenden Empfehlungen des Europarates entsprochen.</p>
<p>Das Gesetz bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrats. Es tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: <a href="http://www.bmj.de/enid/157aa39d35272abaa9055941a827dac2,4c7ce3706d635f6964092d0935393336093a0979656172092d0932303039093a096d6f6e7468092d093035093a095f7472636964092d0935393336/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank" class="liexternal">PM des BMJ vom 28.05.2009</a></em></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/06/bundestag-beschliesst-internetsperren-fuer-kinderpornografie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie'>Bundestag beschlie&#223;t Internetsperren f&#252;r Kinderpornografie</a> <small>Am 18.06.2009 hat der Bundestag das &#8220;Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornographischen Inhalten in Kommunikationsnetzen&#8221; beschlossen. Damit d&#252;rfen in...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/bundeskabinett-beschliesst-u-a-verbot-der-modedroge-spice-zu-verlaengern/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundeskabinett beschlie&#223;t u.a. Verbot der Modedroge &#8220;Spice&#8221; zu verl&#228;ngern'>Bundeskabinett beschlie&#223;t u.a. Verbot der Modedroge &#8220;Spice&#8221; zu verl&#228;ngern</a> <small>LexisNexis Recht Aktuell meldet am 05.11.2009: &#8220;Das Bundeskabinett hat am 04.11.2009 eine Verordnung beschlossen, die eine Reihe von Stoffen dem...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 12:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Strafzumessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen, k&#246;nnen Richterinnen und Richter die Strafe k&#252;nftig mildern oder ganz von Strafe absehen. Der Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/6268) kn&#252;pft an fr&#252;here M&#246;glichkeiten an, die Kooperationsbereitschaft von Straft&#228;tern zu honorieren. Bis 1999 galt das Kronzeugengesetz, das f&#252;r [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/kronzeugenregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kronzeugenregelung im Bundestag'>Kronzeugenregelung im Bundestag</a> <small>Beschlossen werden soll in dieser Woche auch die von der Bundesregierung vorgesehene neue Kronzeugenregelung. Zu dieser hatten sich bei einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/neue-kronzeugenregelung-was-ist-die-guenstigere-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..'>Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..</a> <small>Es war zu erwarten, dass der BGH alsbald nach Inkrafttreten der &#8220;Kronzeugenregelung&#8221; des § 46b StGB und der Neufassung des...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen, k&#246;nnen Richterinnen und Richter die Strafe k&#252;nftig mildern oder ganz von Strafe absehen.</p>
<p>Der Gesetzentwurf (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/062/1606268.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/6268</a>) kn&#252;pft an fr&#252;here M&#246;glichkeiten an, die Kooperationsbereitschaft von Straft&#228;tern zu honorieren. Bis 1999 galt das Kronzeugengesetz, das f&#252;r die Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen und damit zusammenh&#228;ngende Taten die M&#246;glichkeit er&#246;ffnete, das Verfahren einzustellen, von Strafe abzusehen oder die Strafe zu mildern. Das geltende Strafrecht kennt spezifische (&#8220;kleine&#8221;) &#8220;Kronzeugenregelungen&#8221; f&#252;r bestimmte Delikte, n&#228;mlich bei der Geldw&#228;sche (<a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stgb/#Paragraf_261_StGB" class="liinternal">§ 261 StGB</a>), im Bet&#228;ubungsmittelstrafrecht (<a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/btmg/#Paragraf_31_BtMG" class="liinternal">§ 31 BtMG</a>) und in sehr engem Umfang bei der Bildung einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung (<a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stgb/#Paragraf_129_StGB" class="liinternal">§§ 129</a>, <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stgb/#Paragraf_129a_StGB" class="liinternal">129a StGB</a>). Praktisch bedeutsam ist vor allem § 31 BtMG, dessen Anwendung in den vergangenen Jahrzehnten gute Ermittlungserfolge bei der Aufkl&#228;rung organisierter Rauschgiftkriminalit&#228;t erm&#246;glichte.</p>
<p><strong>Eckpunkte des Regelungsvorschlags:</strong><span id="more-799"></span></p>
<h4><strong>1. Voraussetzungen</strong></h4>
<ul>
<li>Der T&#228;ter einer mittelschweren oder schweren Straftat      offenbart sein Wissen &#252;ber Tatsachen,
<ul>
<li>die wesentlich zur Aufkl&#228;rung einer schweren Straftat       nach <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stpo/#Paragraf_100a_StPO" class="liinternal">§ 100a Abs. 2 StPO</a> beitragen (sog. Aufkl&#228;rungshilfe), oder</li>
<li>durch die eine schwere Straftat nach § 100a Abs. 2       StPO verhindert werden kann (sog. Pr&#228;ventionshilfe).</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Bedeutung dessen, was der &#8220;Kronzeuge&#8221; zur      Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von Straftaten beitr&#228;gt, rechtfertigt im      Verh&#228;ltnis zur Schwere der eigenen Tat eine Strafmilderung oder ein      Absehen von Strafe.</li>
</ul>
<h4><strong>2. Folge</strong></h4>
<p>Das Gericht kann die Strafe mildern oder von Strafe absehen, hat jedoch folgende Einschr&#228;nkungen zu beachten:</p>
<ul>
<li>Ist &#8220;lebensl&#228;nglich&#8221; die ausschlie&#223;lich      angedrohte Strafe (wie dies insbesondere bei Mord der Fall ist) darf die      Strafe allenfalls auf eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren gemildert      werden;</li>
<li>von Strafe absehen darf das Gericht nur, wenn die Tat      abstrakt nicht auch mit lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht ist und der      T&#228;ter im konkreten Fall &#8211; ohne die Strafmilderung &#8211; keine Freiheitsstrafe      von mehr als drei Jahren verwirkt h&#228;tte.</li>
</ul>
<h4><strong>3. Ausschluss</strong></h4>
<p>Die neue Regelung findet keine Anwendung, wenn der Kronzeuge sein Wissen erst offenbart, nachdem das Gericht die Er&#246;ffnung des Hauptverfahrens gegen ihn beschlossen hat. Damit soll insbesondere erreicht werden, dass die Angaben des T&#228;ters von den Strafverfolgungsbeh&#246;rden und Gerichten noch rechtzeitig auf Ihre Stichhaltigkeit &#252;berpr&#252;ft werden k&#246;nnen, bevor &#252;ber die Strafmilderung entschieden wird. Dies soll dazu beitragen, dass nur derjenige eine Strafmilderung erlangt, der wirklich wesentlich zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung einer schweren Straftat beigetragen hat.</p>
<h4><strong>4. Kein Automatismus der Strafmilderung</strong></h4>
<p>Die Strafmilderung ist kein Automatismus. Vielmehr hat das Gericht ausdr&#252;cklich die Aufgabe, den &#8220;Wert&#8221; der Aussage zur Schwere der Tat des &#8220;Kronzeugen&#8221; ins Verh&#228;ltnis zu setzen. Es muss also abw&#228;gen, ob der konkrete Nutzen der Aussage und die Schwere der dadurch aufgekl&#228;rten oder verhinderten Taten es rechtfertigen, dem &#8220;Kronzeugen&#8221; f&#252;r seine eigene Tat eine Strafmilderung zu gew&#228;hren. Es bleibt dem Gericht daher insbesondere unbenommen, dem &#8220;Kronzeugen&#8221; wegen der besonderen Schwere seiner Schuld oder wegen des nur geringen Nutzens seiner Aussage eine Strafmilderung zu verwehren.</p>
<h4><strong>5. Bisherige Kronzeugenregelungen aufgehoben oder angepasst</strong></h4>
<p>Die derzeit existierenden spezifischen &#8220;Kronzeugenregelungen&#8221; werden, soweit sie entbehrlich werden, aufgehoben oder zur Vermeidung von Wertungswiderspr&#252;chen an die Vorgaben der allgemeinen Strafzumessungsregel angepasst.</p>
<p><strong>Wesentliche Unterschiede und Vorz&#252;ge im Vergleich zum fr&#252;heren Kronzeugengesetz:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Allgemeine Strafzumessungsegel</strong><strong><br />
</strong>Die vorgeschlagene Regelung ist      eine allgemeine Strafzumessungsregel, d. h. sie ist grunds&#228;tzlich nicht      auf bestimmte Delikte beschr&#228;nkt. Die Strafverfolgungspraxis bem&#228;ngelte an      der fr&#252;heren Kronzeugenregelung aus den 80er und 90er Jahren vor allem die      enge Bindung an die Organisationsdelikte der §§ 129, 129a StGB (kriminelle      / terroristische Vereinigung), da diese Delikte teilweise schwierig      nachzuweisen sind und deren Voraussetzungen h&#228;ufig auch schlicht nicht      vorliegen. In der Praxis waren deshalb oft auch zun&#228;chst langwierige      Ermittlungen n&#246;tig, bevor feststand, ob man einem kooperationsbereiten      Beschuldigten die Verg&#252;nstigungen aus der fr&#252;heren Kronzeugenregelung      &#252;berhaupt in Aussicht stellen konnte.</li>
<li><strong>Keine Identit&#228;t der Deliktsgruppe erforderlich</strong><br />
Die Tat des &#8220;Kronzeugen&#8221; und die Tat, auf die sich seine      Pr&#228;ventions- oder Aufkl&#228;rungshilfe bezieht, m&#252;ssen nicht derselben      Deliktsgruppe zuzuordnen sein.</li>
<li><strong>Schutzvorkehrungen gegen Missbrauch</strong><br />
Die Neuregelung enth&#228;lt Sicherungen, um die Gefahr zu minimieren, dass ein      vermeintlicher Kronzeuge durch Falschangaben eine Strafmilderung erlangt.      Dies geschieht vor allem durch die zeitliche Begrenzung des      Anwendungsbereichs (Angaben m&#252;ssen vor Er&#246;ffnung des Hauptverfahrens      gemacht werden, um noch rechtzeitig &#252;berpr&#252;ft werden zu k&#246;nnen, siehe      oben), aber auch durch die Ausweitung und Erh&#246;hung der Strafen der f&#252;r      Falschangaben einschl&#228;gigen Straftatbest&#228;nde (<a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stgb/#Paragraf_145d_StGB" class="liinternal">§ 145d StGB</a> &#8211; Vort&#228;uschen      einer Straftat, <a href="http://www.strafrecht-online.de/inhalte/strafrechtliche-gesetze/stgb/#Paragraf_164_StGB" class="liinternal">§ 164 StGB</a> &#8211; Falsche Verd&#228;chtigung), wenn der T&#228;ter die      Falschangaben macht, um sich die Strafmilderung der Kronzeugenregelung zu      erschleichen. Beide Sicherungen sollen auch in die in der Praxis wichtige      Kronzeugenregelung des § 31 BtMG eingebaut werden. Im &#220;brigen h&#228;ngt die      Gew&#228;hrung einer Strafmilderung nat&#252;rlich immer davon ab, dass das      entscheidende Gericht zu der &#220;berzeugung gelangt ist, dass die Angaben des      &#8220;Kronzeugen&#8221; auch tats&#228;chlich zu einem Aufkl&#228;rungserfolg f&#252;hren      oder die Verhinderung einer schweren Straftat erm&#246;glichen.</li>
</ul>
<p>Der Gesetzentwurf bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates. Um der Praxis zu erleichtern, sich auf die Neuregelung einzustellen, tritt das Gesetz am Monatsersten des zweiten auf die Verk&#252;ndung folgenden Monats in Kraft.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: <a href="http://www.bmj.de/enid/157aa39d35272abaa9055941a827dac2,637c74706d635f6964092d0935393332093a0979656172092d0932303039093a096d6f6e7468092d093035093a095f7472636964092d0935393332/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank" class="liexternal">PM des BMJ vom 28.05.2009</a></em></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/kronzeugenregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kronzeugenregelung im Bundestag'>Kronzeugenregelung im Bundestag</a> <small>Beschlossen werden soll in dieser Woche auch die von der Bundesregierung vorgesehene neue Kronzeugenregelung. Zu dieser hatten sich bei einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/neue-kronzeugenregelung-was-ist-die-guenstigere-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..'>Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..</a> <small>Es war zu erwarten, dass der BGH alsbald nach Inkrafttreten der &#8220;Kronzeugenregelung&#8221; des § 46b StGB und der Neufassung des...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bun­des­tag be­schlie&#223;t Ge­setz­ent­wurf zu neuen Straf­tat­be­st&#228;n­den im Staats­schutz­straf­recht</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-beschliesst-gesetzentwurf-zu-neuen-straftatbestaenden-im-staatsschutzstrafrecht/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 17:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Absicht]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[BMJ]]></category>
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		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[staatsgefährdende Gewalttat]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorcamp]]></category>
		<category><![CDATA[terroristische Vereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitungshandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsatz]]></category>

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		<description><![CDATA[Be­son­de­re For­men der Vor­be­rei­tung schwe­rer staats­ge­f&#228;hr­den­der Ge­walt­ta­ten sol­len k&#252;nf­tig unter Stra­fe ge­stellt wer­den. Auch das Auf­neh­men oder Un­ter­hal­ten von Be­zie­hun­gen zu einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung soll straf­bar sein, wenn dies in der Ab­sicht ge­schieht, sich in der Be­ge­hung sol­cher Straf­ta­ten un­ter­wei­sen zu las­sen. Schlie&#223;­lich sol­len neue Straf­tat­be­st&#228;n­de gegen das Ver­brei­ten von An­lei­tun­gen zur Be­ge­hung schwe­rer staats­ge­f&#228;hr­den­der [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/11/aenderungen-im-u-haft-recht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#196;nderungen im U-Haft-Recht'>&#196;nderungen im U-Haft-Recht</a> <small>Das BMJ hat vor Kurzem den Verb&#228;nden einen RefE f&#252;r ein „Gesetz zur &#220;berarbeitung des Untersuchungshaftrechts&#8221; zur Stellungnahme zugesandt. Der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/neues-gesetzesvorhaben-zum-staatsschutz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz'>Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz</a> <small>Das BMJ und das Innenministerium haben sich &#252;ber einen neuen Gesetzentwurf geeinigt, der die Vorbereitung schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten ahnden soll...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Be­son­de­re For­men der Vor­be­rei­tung schwe­rer staats­ge­f&#228;hr­den­der Ge­walt­ta­ten sol­len k&#252;nf­tig unter Stra­fe ge­stellt wer­den. Auch das Auf­neh­men oder Un­ter­hal­ten von Be­zie­hun­gen zu einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung soll straf­bar sein, wenn dies in der Ab­sicht ge­schieht, sich in der Be­ge­hung sol­cher Straf­ta­ten un­ter­wei­sen zu las­sen. Schlie&#223;­lich sol­len neue Straf­tat­be­st&#228;n­de gegen das Ver­brei­ten von An­lei­tun­gen zur Be­ge­hung schwe­rer staats­ge­f&#228;hr­den­der Ge­walt­ta­ten ein­ge­f&#252;hrt wer­den.</p>
<p>Der Deut­sche Bun­des­tag hat heute einen ent­spre­chen­den <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/124/1612428.pdf" class="lipdf">Ge­setz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung</a> ver­ab­schie­det.</p>
<p><strong>Der In­halt der ge­plan­ten Re­ge­lun­gen im Ein­zel­nen:</strong><span id="more-780"></span></p>
<h3>I. Vor­be­rei­tung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat § 89a StGB n.F.</h3>
<p>K&#252;nf­tig soll es im Staats­schutz­straf­recht einen neuen § 89a StGB geben, der die Vor­be­rei­tung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat mit Frei­heits­stra­fe von sechs Mo­na­ten bis zu 10 Jah­ren unter Stra­fe stellt. Der Tat­be­stand be­schr&#228;nkt sich auf die Vor­be­rei­tung von Straf­ta­ten aus dem ter­ro­ris­ti­schen Kern­be­reich, wie sie in § 129a Abs. 1 StGB auf­ge­f&#252;hrt sind (Straf­ta­ten gegen das Leben und die per­s&#246;n­li­che Frei­heit: Mord, Tot­schlag, er­pres­se­ri­scher Men­schen­raub, Gei­sel­nah­me), wenn diese Taten be­stimmt und ge­eig­net sind, den Be­stand oder die Si­cher­heit eines Staa­tes zu be­ein­tr&#228;ch­ti­gen oder die Ver­fas­sungs­grund­s&#228;t­ze der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zu be­sei­ti­gen, au&#223;er Gel­tung zu set­zen oder zu un­ter­gra­ben. Damit wer­den T&#228;ter er­fasst, die sol­che Taten vor­be­rei­ten, aber man­gels Be­ste­hens oder Nach­weis­bar­keit einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung der­zeit nicht nach §§ 129a oder 129b StGB be­straft wer­den k&#246;n­nen. Auch die (Ein­zel-​)T&#228;ter, deren Hand­lun­gen nicht als Ver­bre­chens­ver­ab­re­dung dem gel­ten­den § 30 Abs. 2 StGB un­ter­fal­len, ma­chen sich damit straf­bar.</p>
<p><strong>Im Ein­zel­nen de­fi­niert der neue § 89a StGB-​E ab­schlie­&#223;end fol­gen­de straf­ba­re Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen:</strong></p>
<ol>
<li>die Aus­bil­dung und das Sich-​Aus­bil­den-​Las­sen, um eine schwe­re staats­ge­f&#228;hr­den­de Ge­walt­tat zu be­ge­hen</li>
<li>die Her­stel­lung, das Sich-​Ver­schaf­fen, &#220;ber­las­sen oder Ver­wah­ren von be­stimm­ten Waf­fen, be­stimm­ten Stof­fen (z. B. Viren, Gifte, ra­dio­ak­ti­ve Stof­fe, (Fl&#252;s­sig-​)Spreng­stof­fe) oder be­son­de­ren zur Aus­f&#252;h­rung der vor­be­rei­te­ten Tat er­for­der­li­chen Vor­rich­tun­gen (z. B. Z&#252;n­dern) sowie</li>
<li>das Sich-​Ver­schaf­fen oder Ver­wah­ren von we­sent­li­chen Ge­gen­st&#228;n­den oder &#8220;Grund­stof­fen&#8221;, um diese Waf­fen, Stof­fe oder Vor­rich­tun­gen her­zu­stel­len</li>
<li>die Fi­nan­zie­rung eines An­schlags</li>
</ol>
<p>Die neue Vor­schrift er­fasst auch das Sam­meln, Ent­ge­gen­neh­men oder Zur-​Ver­f&#252;­gung-​Stel​len von nicht un­er­heb­lichen Ver­m&#246;­gens­wer­ten, um bei­spiels­wei­se die zur Tat er­for­der­li­chen Spreng­stof­fe zu kau­fen. Eben­so er­fasst die Vor­schrift auch das Sam­meln ver­meint­li­cher &#8220;Spen­den&#8221; zur Vor­be­rei­tung eines An­schlags. Hier­bei muss es sich stets um Ver­m&#246;­gens­wer­te han­deln, die &#8211; im Rah­men einer wer­ten­den Ge­samt­schau &#8211; einen nicht un­er­heb­li­chen Bei­trag zur Vor­be­rei­tung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat leis­ten.</p>
<h3>II. Auf­nah­me von Be­zie­hun­gen zur Be­ge­hung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat &#8211; § 89b StGB n.F.</h3>
<p>Nach dem neuen § 89b StGB-​E soll mit Frei­heits­stra­fe bis zu drei Jah­ren oder mit Geld­stra­fe be­straft wer­den, wer in der Ab­sicht, sich in der Be­ge­hung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat un­ter­wei­sen zu las­sen (vgl. § 89a Abs. 2 Nr. 1 StGB-​E), Be­zie­hun­gen zu einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung auf­nimmt oder un­ter­h&#228;lt. Er­fah­rungs­ge­m&#228;&#223; geht dem Auf­ent­halt in ter­ro­ris­ti­schen Aus­bil­dungs­la­gern die Ver­mitt­lung durch Per­so­nen vor­aus, die ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gun­gen zu­ge­rech­net wer­den k&#246;n­nen. Die neue Vor­schrift er­m&#246;g­licht es, mit straf­recht­li­chen Mit­teln gegen Per­so­nen vor­zu­ge­hen, die sich bei­spiels­wei­se in so­ge­nann­ten ter­ro­ris­ti­schen Aus­bil­dungs­la­gern die zur Be­ge­hung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat er­for­der­li­chen Fer­tig­kei­ten an­eig­nen wol­len und zu die­sem Zweck, Kon­takt zu Mit­glie­dern oder Un­ter­st&#252;t­zern einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung auf­neh­men.</p>
<h3>III. An­lei­tung zur Be­ge­hung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat &#8211; § 91 StGB-​E n.F.</h3>
<p>Die Vor­schrift er­fasst das Ver­brei­ten oder das An­prei­sen von ter­ro­ris­ti­schen &#8220;An­lei­tun­gen&#8221; &#8211; bei­spiels­wei­se im In­ter­net &#8211; und be­droht diese Ver­hal­tens­wei­sen mit bis zu drei Jah­ren Haft, wenn die Um­st&#228;n­de der Ver­brei­tung der An­lei­tung ge­eig­net sind, die Be­reit­schaft an­de­rer zu f&#246;r­dern oder zu we­cken, eine schwe­re staats­ge­f&#228;hr­den­de Ge­walt­tat zu be­ge­hen.</p>
<p>Ent­schei­dend ist, dass nicht mehr auf die Ab­sicht des T&#228;­ters ab­ge­stellt wird. Statt des­sen soll es k&#252;nf­tig aus­rei­chen, dass die Um­st&#228;n­de der Ver­brei­tung der je­wei­li­gen An­lei­tung (z. B. im Rah­men einer is­la­mis­ti­schen oder auch rechts­ex­tre­mis­ti­schen Web­sei­te) ob­jek­tiv ge­eig­net sind, die Be­reit­schaft an­de­rer zu f&#246;r­dern oder zu we­cken, eine Ge­walt­tat mit einer staats­schutz­re­le­van­ten Ziel­set­zung zu be­ge­hen.</p>
<p>Eben­falls be­straft wer­den soll, wer sich eine sol­che An­lei­tung (zum Bei­spiel durch Her­un­ter­la­den aus dem In­ter­net) ver­schafft, um eine sol­che Ge­walt­tat zu be­ge­hen (§ 91 Abs. 1 Nr. 2 StGB n.F.).</p>
<p>Wer sich sol­ches Ma­te­ri­al ohne An­schlags­vor­satz (z. B. aus ju­gend­li­cher Neu­gier) her­un­ter­l&#228;dt, wird nicht von dem Tat­be­stand er­fasst. Aus­ge­nom­men von der Straf­bar­keit sind auch sol­che Hand­lun­gen, die aus­schlie&#223;­lich der Er­f&#252;l­lung recht­m&#228;­&#223;i­ger be­ruf­li­cher oder dienst­li­cher Pflich­ten oder der For­schung, Wis­sen­schaft oder Lehre die­nen. Straf­los sind etwa An­lei­tun­gen in Che­mie­bau­k&#228;s­ten, Lehr­b&#252;­chern oder auch Pa­tent­schrif­ten.</p>
<h3>IV. Be­gleit­re­ge­lun­gen</h3>
<p>Er­g&#228;nzt wer­den die neuen Tat­be­st&#228;n­de im Straf­ge­setz­buch durch Be­gleit­re­ge­lun­gen.</p>
<p>1. Ver­fah­rens­recht<br />
So sol­len die Straf­ver­fol­gungs­be­h&#246;r­den zur Ver­fol­gung von Straf­ta­ten nach den neuen Vor­schrif­ten auf die Er­mitt­lungs­ma&#223;­nah­men zu­r&#252;ck­grei­fen k&#246;n­nen, die be­reits nach gel­ten­dem Recht zur Ver­f&#252;­gung ste­hen (z. B. die Durch­su­chung, Be­schlag­nah­me). So­weit es um die Vor­be­rei­tung schwe­rer staats­ge­f&#228;hr­den­der Ge­walt­ta­ten geht (§ 89a StGB-​E) soll den Straf­ver­fol­gungs­be­h&#246;r­den dar­&#252;ber hin­aus auch die M&#246;g­lich­keit der Wohn­raum­&#252;ber­wa­chung und der Te­le­fon­&#252;ber­wa­chung zur Ver­f&#252;­gung ste­hen.</p>
<p>F&#252;r Straf­ver­fah­ren wegen der neuen Tat­be­st&#228;n­de der Vor­be­rei­tung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat (§ 89a StGB-​E) und der Auf­nah­me von Be­zie­hun­gen zu einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung zur Be­ge­hung einer schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­tat (§ 89b StGB-​E) sind die Staats­schutz­ge­rich­te zu­st&#228;n­dig, was durch den Staats­schutz­cha­rak­ter der Vor­schrif­ten und die Kom­ple­xi­t&#228;t der zu­grun­de­lie­gen­den Sach­ver­hal­te be­gr&#252;n­det ist.</p>
<p>Der Ge­ne­ral­bun­des­an­walt beim Bun­des­ge­richts­hof hat die M&#246;g­lich­keit, bei Straf­ta­ten nach § 89a und § 89b StGB-​E die Straf­ver­fol­gung zu &#252;ber­neh­men, wenn es sich um einen Fall mit be­son­de­rer Be­deu­tung han­delt (sog. Evo­ka­ti­ons­recht).</p>
<p>2. Auf­ent­halts­recht<br />
Er­g&#228;nzt wer­den auch auf­ent­halts­recht­li­che Re­ge­lun­gen. Ein­ge­f&#252;hrt wird ein neuer Re­ge­laus­wei­sungs­tat­be­stand, der die bis­he­ri­gen Re­ge­laus­wei­sungs­tat­be­st&#228;n­de im Hin­blick auf die Ziel­rich­tung des neuen § 89a StGB-​E er­g&#228;nzt. So k&#246;n­nen bei Vor­lie­gen von tat­s&#228;ch­li­chen An­halts­punk­ten f&#252;r die Vor­be­rei­tung von schwe­ren staats­ge­f&#228;hr­den­den Ge­walt­ta­ten re­gel­m&#228;­&#223;ig auf­ent­halts­recht­li­che Ma&#223;­nah­men ge­trof­fen wer­den:</p>
<ul>
<li>Aus­wei­sung mit der Folge, dass der Auf­ent­halts­ti­tel nach § 51 Abs. 1 Num­mer 4 des Auf­ent­halts­ge­set­zes er­lischt, eine Ab­schie­bung grund­s&#228;tz­lich m&#246;g­lich ist, und ein Auf­ent­halts-​ und Ein­rei­se­ver­bot (§ 11 Abs. 1 S. 1 des Auf­ent­halts­ge­set­zes) be­steht,</li>
<li>Zu­r&#252;ck­wei­sung an der Gren­ze (§ 15 Abs. 2 Nr. 1 des Auf­ent­halts­ge­set­zes)<br />
Aus­l&#228;n­der, die im Aus­land schwe­re staats­ge­f&#228;hr­den­de Ge­walt­ta­ten vor­be­rei­ten, sol­len nach M&#246;g­lich­keit be­reits an der Ein­rei­se ge­hin­dert wer­den.</li>
</ul>
<h3>V. In­kraft­tre­ten</h3>
<p>Das Ge­setz be­darf der Zu­stim­mung des Bun­des­ra­tes. Es soll am Tag nach der Ver­k&#252;n­dung in Kraft tre­ten</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: <a href="http://www.bmj.bund.de/enid/452a370846f8a577d340766def71e1f6,b5d315636f6e5f6964092d0935393335093a095f7472636964092d0935313239/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank" class="liexternal">PM des BMJ vom 28.05.2009</a></em></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/11/aenderungen-im-u-haft-recht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: &#196;nderungen im U-Haft-Recht'>&#196;nderungen im U-Haft-Recht</a> <small>Das BMJ hat vor Kurzem den Verb&#228;nden einen RefE f&#252;r ein „Gesetz zur &#220;berarbeitung des Untersuchungshaftrechts&#8221; zur Stellungnahme zugesandt. Der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2008/12/neues-gesetzesvorhaben-zum-staatsschutz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz'>Neues Gesetzesvorhaben zum Staatsschutz</a> <small>Das BMJ und das Innenministerium haben sich &#252;ber einen neuen Gesetzentwurf geeinigt, der die Vorbereitung schwerer staatsgef&#228;hrdender Gewalttaten ahnden soll...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 08:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Bekämpfung]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (BT-Drs. 16/13125) eingebracht. Er ist identisch mit dem bereits von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/12850). Der Entwurf sieht vor, Internetanbieter zur Sperrung von Seiten mit kinderpornografischen Inhalten zu verpflichten. Derartige Seiten soll das Bundeskriminalamt (BKA) in einer Sperrliste aufnehmen. [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/gesetzesentwurf-zur-bekaempfung-der-kinderpornografie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetzesentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie'>Gesetzesentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie</a> <small>In der vergangenen Woche ist vom Bundesministerium f&#252;r Wirtschaft und Technologie der Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornographie im Internet vorgelegt...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesrat-uebt-kritik-an-eu-vorgaben-bei-bekaempfung-von-kindesmissbrauch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesrat &#252;bt Kritik an EU-Vorgaben bei Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch'>Bundesrat &#252;bt Kritik an EU-Vorgaben bei Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch</a> <small>Bei den europ&#228;ischen Pl&#228;nen zur Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch sieht der Bundesrat das deutsche Rechtssystem nicht ausreichend ber&#252;cksichtigt. Zwar unterst&#252;tzt der...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/131/1613125.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/13125</a>) eingebracht. Er ist identisch mit dem bereits von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD eingebrachten Gesetzentwurf (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/128/1612850.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/12850</a>).</p>
<p>Der Entwurf sieht vor, Internetanbieter zur Sperrung von Seiten mit kinderpornografischen Inhalten zu verpflichten. Derartige Seiten soll das Bundeskriminalamt (BKA) in einer Sperrliste aufnehmen. Bei Aufruf einer derartigen Seite sollen Internetnutzer zu einer Stoppmeldung umgeleitet werden. Der Anbieter wiederum soll verpflichtet werden, dem BKA eine Aufstellung &#252;ber die Zahl der Zugriffsversuche zu &#252;bermitteln. In dem Entwurf ist ebenfalls geregelt, dass lediglich Seiten mit kinderpornografischen Inhalten gesperrt werden d&#252;rfen. &#8220;Eine Ausweitung auf andere Zwecke ist nicht beabsichtigt&#8221;, hei&#223;t es in der Begr&#252;ndung.</p>
<p>In der &#246;ffentlichen Anh&#246;rung des Ausschusses f&#252;r Wirtschaft und Technologie vom 27. Mai wurde der Entwurf von Experten heftig kritisiert (siehe <a href="http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2009/2009_161/05.html" target="_blank" class="liexternal">hib-Meldung 161/2009</a> vom 27.05.2009).<br />
Die <a href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a09/anhoerungen/21_Anhoerung/Stellungnahmen/index.html" target="_blank" class="liexternal">Stellungnahmen der Experten</a> sind vorab bereits ver&#246;ffentlicht wurden. Insbesondere lesenswert sind die <a href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a09/anhoerungen/21_Anhoerung/Stellungnahmen/16_9_1559.pdf" class="lipdf">Stellungnahme von Prof. Dr. Dr. h.c. Sieber</a> (Max-Planck-Institut f&#252;r ausl&#228;ndisches und internationales Strafrecht) und die  <a href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a09/anhoerungen/21_Anhoerung/Stellungnahmen/16_9_1554.pdf" class="lipdf">Stellungnahme von Juniorprofessor Dr. Matthias B&#228;cker</a> (Universit&#228;t Mannheim), vor allem im Vergleich zur <a href="http://www.bundestag.de/ausschuesse/a09/anhoerungen/21_Anhoerung/Stellungnahmen/16_9_1549.pdf" class="lipdf">Stellungnahme des BKA</a>.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,626965,00.html" target="_blank" class="liexternal">Interview mit Familienministerin Ursula von der Leyen auf Spiegel Online</a></li>
</ul>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/gesetzesentwurf-zur-bekaempfung-der-kinderpornografie/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Gesetzesentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie'>Gesetzesentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornografie</a> <small>In der vergangenen Woche ist vom Bundesministerium f&#252;r Wirtschaft und Technologie der Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung von Kinderpornographie im Internet vorgelegt...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesrat-uebt-kritik-an-eu-vorgaben-bei-bekaempfung-von-kindesmissbrauch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesrat &#252;bt Kritik an EU-Vorgaben bei Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch'>Bundesrat &#252;bt Kritik an EU-Vorgaben bei Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch</a> <small>Bei den europ&#228;ischen Pl&#228;nen zur Bek&#228;mpfung von Kindesmissbrauch sieht der Bundesrat das deutsche Rechtssystem nicht ausreichend ber&#252;cksichtigt. Zwar unterst&#252;tzt der...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kronzeugenregelung im Bundestag</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/kronzeugenregelung-im-bundestag/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 May 2009 07:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Kronzeugenregelung]]></category>
		<category><![CDATA[Strafzumessung]]></category>

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		<description><![CDATA[Beschlossen werden soll in dieser Woche auch die von der Bundesregierung vorgesehene neue Kronzeugenregelung. Zu dieser hatten sich bei einer &#246;ffentlichen Anh&#246;rung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages am 25.03.2009 die Mehrheit der eingeladenen Sachverst&#228;ndigen zum Entwurf f&#252;r ein Gesetz zur &#196;nderung des Strafgesetzbuches &#8211; Strafzumessung bei Aufkl&#228;rungs- und Pr&#228;ventionshilfe (BT-Drs. 16/6268) &#8211; kritisch ge&#228;u&#223;ert. Die [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/kronzeugenregelung-in-kraft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kronzeugenregelung in Kraft'>Kronzeugenregelung in Kraft</a> <small>Heute ist das zur &#196;nderung des Strafgesetzbuches – Strafzumessung bei Aufkl&#228;rungs- und Pr&#228;ventionshilfe v. 29. 7. 2009 (BGBl I, Satz...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/neue-kronzeugenregelung-was-ist-die-guenstigere-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..'>Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..</a> <small>Es war zu erwarten, dass der BGH alsbald nach Inkrafttreten der &#8220;Kronzeugenregelung&#8221; des § 46b StGB und der Neufassung des...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beschlossen werden soll in dieser Woche auch die von der Bundesregierung vorgesehene neue Kronzeugenregelung. Zu dieser hatten sich bei einer &#246;ffentlichen Anh&#246;rung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages am 25.03.2009 die Mehrheit der eingeladenen Sachverst&#228;ndigen zum Entwurf f&#252;r ein Gesetz zur &#196;nderung des Strafgesetzbuches &#8211; Strafzumessung bei Aufkl&#228;rungs- und Pr&#228;ventionshilfe (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/062/1606268.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/6268</a>) &#8211; kritisch ge&#228;u&#223;ert. Die neuere Regelung soll an die Stelle der 1999 ausgelaufenen <strong>Kronzeugenregelung</strong> treten. Es ist vorgesehen, dass ein Gericht eine mildere Strafe verh&#228;ngen kann, wenn der T&#228;ter einer schweren Straftat freiwillig sein Wissen &#252;ber andere schwere Straftaten offenbart.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-kronzeugen-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung'>Bundestag verabschiedet &#8220;Kronzeugen&#8221;-Regelung</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 eine neue Strafzumessungsregel beschlossen. Bei Straft&#228;tern, die zur Aufkl&#228;rung oder Verhinderung von schweren Straftaten beitragen,...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/09/kronzeugenregelung-in-kraft/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kronzeugenregelung in Kraft'>Kronzeugenregelung in Kraft</a> <small>Heute ist das zur &#196;nderung des Strafgesetzbuches – Strafzumessung bei Aufkl&#228;rungs- und Pr&#228;ventionshilfe v. 29. 7. 2009 (BGBl I, Satz...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/neue-kronzeugenregelung-was-ist-die-guenstigere-regelung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..'>Neue Kronzeugenregelung &#8211; was ist die g&#252;nstigere Regelung? Der BGH nimmt Stellung&#8230;..</a> <small>Es war zu erwarten, dass der BGH alsbald nach Inkrafttreten der &#8220;Kronzeugenregelung&#8221; des § 46b StGB und der Neufassung des...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abspracheregelung im Bundestag</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/abspracheregelung-im-bundestag-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 20:37:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Absprache]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Verständigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine gesetzliche Grundlage f&#252;r so genannte Deals im Strafprozess geschaffen werden soll (BT-Drs. 16/11736). Zentrale Punkte des geplanten Gesetzes zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren sind: Nur das Strafma&#223; darf Gegenstand einer Absprache sein; es muss [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag entscheidet am Donnerstag (28.05.2009) &#252;ber eine Gesetzesinitiative der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD, mit der zum ersten Mal eine gesetzliche Grundlage f&#252;r so genannte Deals im Strafprozess geschaffen werden soll (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611736.pdf" title="Drucksache 16/11736 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/11736</a>).</p>
<p>Zentrale Punkte des geplanten Gesetzes zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren sind:</p>
<ul>
<li>Nur das Strafma&#223; darf Gegenstand einer Absprache sein; es muss sich weiterhin an der Schuld des Angeklagten orientieren.</li>
<li>Au&#223;erdem darf eine Absprache nicht alleinige Grundlage eines Urteils sein.</li>
<li>Auch bei einem Gest&#228;ndnis bleibt das Gericht aber weiterhin verpflichtet, den wahren Sachverhalt bis zu seiner &#220;berzeugung zu ermitteln. Dies hat auch der Bundesrat in einer Stellungnahme zum Gesetzentwurf besonders betont (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/123/1612310.pdf" title="Drucksache 16/12310 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/12310</a>) und einen eigenen Entwurf vorgelegt (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/041/1604197.pdf" title="Drucksache 16/4197 (PDF) &#246;ffnet sich in neuem Fenster" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/4197</a>).</li>
</ul>
<p>Damit w&#228;re dann eins der gro&#223;en noch offenen Gesetzesvorhaben vom Tisch.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/01/abspracheregelung-im-bundestag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung im Bundestag'>Abspracheregelung im Bundestag</a> <small>Kernst&#252;ck des Entwurfs f&#252;r ein Gesetz zur Regelung der Verst&#228;ndigung im Strafverfahren (BT-Drs. 16/11736) ist eine Regelung in der Strafprozessordnung....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundestag-verabschiedet-gesetzentwurf-zur-verstaendigung-in-strafverfahren/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren'>Bundestag verabschiedet Gesetzentwurf zur Verst&#228;ndigung in Strafverfahren</a> <small>Der Bundestag hat am 28.05.2009 einen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/11736) verabschiedet, mit dem die Voraussetzungen einer...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/03/abspracheregelung-in-der-expertenanhoerung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung'>Abspracheregelung in der Expertenanh&#246;rung</a> <small>Zur geplanten Abspracheregelung hat eine Anh&#246;rung im Rechtsausschuss statt gefunden. Die Mehrheit der Sachverst&#228;ndigen bef&#252;rwortete grunds&#228;tzlich eine Absprache zwischen Richter, Staatsanwalt...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>2. Opferrechtsreformgesetz</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/2-opferrechtsreformgesetz/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:08:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Expertenanhörung]]></category>
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		<category><![CDATA[Opferschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stärkung]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die im Bundestag geh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen haben den Entwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. Opferrechtsreformgesetz; BT-Drs. 16/12098), der die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren st&#228;rken soll, im Grundsatz begr&#252;&#223;t. Dies wurde w&#228;hrend einer Anh&#246;rung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/2-opferrechtsreformgesetz-beschlossen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz beschlossen'>2. Opferrechtsreformgesetz beschlossen</a> <small>Der Bundestag hat am 03.07.2009 das 2. Opferrechtsreformgesetz beschlossen. Die von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Neuregelungen schlie&#223;en inhaltlich an fr&#252;here...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/2-opferrechtsreformgesetz-im-bundesrat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat'>2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat</a> <small>Der Bundesrat hat sich am 03.04.2009 detailliert mit dem Regierungsentwurf auseinandergesetzt, der die Rechte von Opfern und Zeugen im Strafverfahren...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Bundestag geh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen haben den Entwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. Opferrechtsreformgesetz; <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/120/1612098.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/12098</a>), der die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren st&#228;rken soll, im Grundsatz begr&#252;&#223;t. Dies wurde w&#228;hrend einer Anh&#246;rung des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages am 13.05.2009 deutlich. Allerdings: Offenbar nur zwei Experte haben aber &#8211; so jedenfalls die PM &#8211; darauf hingewiesen, dass Verbesserungen der Verletzten- und Zeugenrechte sich nicht zu Lasten der Befugnisse der Verteidigung des Beschuldigten auswirken sollen. Ein automatisches &#220;berwiegen der Opferbelange gegen&#252;ber den Rechten des Beschuldigten sei nicht begr&#252;ndbar. Denn eins darf man doch nicht &#252;bersehen: Die St&#228;rkung von Opferrechten hat auf der anderen Seite immer auch eine Schw&#228;chung der Rechte von Beschuldigten zur Folge. Der steht aber wohl noch immer im Mittelpunkt des Verfahrens. Jedenfalls sollte das so sein.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor'>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</a> <small>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/07/2-opferrechtsreformgesetz-beschlossen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz beschlossen'>2. Opferrechtsreformgesetz beschlossen</a> <small>Der Bundestag hat am 03.07.2009 das 2. Opferrechtsreformgesetz beschlossen. Die von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vorgelegten Neuregelungen schlie&#223;en inhaltlich an fr&#252;here...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/2-opferrechtsreformgesetz-im-bundesrat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat'>2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat</a> <small>Der Bundesrat hat sich am 03.04.2009 detailliert mit dem Regierungsentwurf auseinandergesetzt, der die Rechte von Opfern und Zeugen im Strafverfahren...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Genitalverst&#252;mmelung soll schwere K&#246;rperverletzung werden</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/genitalverstuemmelung-soll-schwere-koerperverletzung-werden/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 May 2009 05:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Körperverletzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Genitalverst&#252;mmelung soll ausdr&#252;cklich als schwere K&#246;rperverletzung ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden und mit einer Strafe von einem bis zu zehn Jahren bestraft werden k&#246;nnen. Dies ist Ziel eines Gesetzentwurfes (BT-Drs. 16/12910), der von 44 FDP-Abgeordneten, 39 Angeh&#246;rigen der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen, 5 SPD-Parlamentariern und 2 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion unterschrieben wurde. Ebenso ist es nach Auffassung [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/genitalverstuemmleung-soll-eigenen-straftatbestand-erhalten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Genitalverst&#252;mmelung soll eigenen Straftatbestand erhalten'>Genitalverst&#252;mmelung soll eigenen Straftatbestand erhalten</a> <small>Auf der Justizministerkonferenz am 05.11.2009 haben die L&#228;nder Hessen und Baden-W&#252;rttemberg ihre gemeinsame Gesetzesinitiative f&#252;r einen neuen Straftatbestand der Genitalverst&#252;mmelung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/punktesystem-sowie-die-systematik-des-verkehrszentralregisters-soll-reformiert-werden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden'>Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden</a> <small>Bereits in der 16. Legislaturperiode hatte die ehemalige Bundesregierung auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag (BT-Drs. 16/12993) eine Vereinfachung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/02/eigenerwerb-konsum-pp-soll-straffrei-seinwerden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden'>Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden</a> <small>Der Ansatz, den Konsum von Cannabis mit Hilfe des Strafrechts zu verhindern, ist nach Auffassung der Gr&#252;nen den Nachweis seiner Wirksamkeit...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genitalverst&#252;mmelung soll ausdr&#252;cklich als schwere K&#246;rperverletzung ins Strafgesetzbuch aufgenommen werden und mit einer Strafe von einem bis zu zehn Jahren bestraft werden k&#246;nnen. Dies ist Ziel eines Gesetzentwurfes (BT-Drs. 16/12910), der von 44 FDP-Abgeordneten, 39 Angeh&#246;rigen der Fraktion B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen, 5 SPD-Parlamentariern und 2 Mitgliedern der CDU/CSU-Fraktion unterschrieben wurde. Ebenso ist es nach Auffassung der Abgeordneten sinnvoll, wenn die Verj&#228;hrungsfrist erst mit dem 18. Lebensjahr des betroffenen M&#228;dchens einsetzt. Damit werde ein Beschluss des Bundestages umgesetzt, argumentierten die Parlamentarier. Eine Erg&#228;nzung der Auslandsstrafbarkeit soll zudem sicherstellen, dass die Genitalverst&#252;mmelung bei einem lediglich vor&#252;bergehenden Aufenthalt au&#223;erhalb der Grenzen der Bundesrepublik deutschem Strafrecht unterliegt. Nach Sch&#228;tzungen der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes lebten bis zum Mai 2008 rund 20.000 von Genitalverst&#252;mmelung betroffene und 4.000 bis 5.000 gef&#228;hrdete M&#228;dchen und Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Nach Auffassung der Abgeordneten ist der Staat verpflichtetet, die gef&#228;hrdeten M&#228;dchen und Frauen vor einem Eingriff in das Recht auf Leben und k&#246;rperliche Unversehrtheit zu sch&#252;tzen. Bei der Genitalverst&#252;mmelung handelt es sich um Eingriffe an den weiblichen Genitalien, die meistens an M&#228;dchen zwischen dem 7. und dem 18. Lebensjahr erfolgen. Dabei werden wesentliche Teile der weiblichen Sexualorgane besch&#228;digt, in der Regel sogar entfernt. Den Antrag der Abgeordneten finden Sie im Internetangebot des Deutschen Bundestages: <a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/129/1612910.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/12910</a>.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/11/genitalverstuemmleung-soll-eigenen-straftatbestand-erhalten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Genitalverst&#252;mmelung soll eigenen Straftatbestand erhalten'>Genitalverst&#252;mmelung soll eigenen Straftatbestand erhalten</a> <small>Auf der Justizministerkonferenz am 05.11.2009 haben die L&#228;nder Hessen und Baden-W&#252;rttemberg ihre gemeinsame Gesetzesinitiative f&#252;r einen neuen Straftatbestand der Genitalverst&#252;mmelung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/punktesystem-sowie-die-systematik-des-verkehrszentralregisters-soll-reformiert-werden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden'>Punktesystem sowie die Systematik des Verkehrszentralregisters soll reformiert werden</a> <small>Bereits in der 16. Legislaturperiode hatte die ehemalige Bundesregierung auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion mit ihrem Antrag (BT-Drs. 16/12993) eine Vereinfachung...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/02/eigenerwerb-konsum-pp-soll-straffrei-seinwerden/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden'>Eigenerwerb, -konsum pp soll straffrei sein/werden</a> <small>Der Ansatz, den Konsum von Cannabis mit Hilfe des Strafrechts zu verhindern, ist nach Auffassung der Gr&#252;nen den Nachweis seiner Wirksamkeit...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesregierung legt Entwurf f&#252;r 2. Opferrechtsreformgesetz vor</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-entwurf-fuer-2-opferrechtsreformgesetz-vor/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 14:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesetzes-vorhaben]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahrensrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[Opferrechts-reformgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Opferschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Strafverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Zeugenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD den Entwurf f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. Opferrechtsreformgesetz) (BT-Drs. 16/12098) vorgelegt hatten, hat die Bundesregierung einen gleichlautenden Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/12812) eingebracht. In der darin enthaltenen Stellungnahme [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-gesetzentwurf-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor'>Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor</a> <small>Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (BT-Drs. 16/13125) eingebracht. Er ist identisch mit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/2-opferrechtsreformgesetz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz'>2. Opferrechtsreformgesetz</a> <small>Die im Bundestag geh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen haben den Entwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/2-opferrechtsreformgesetz-im-bundesrat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat'>2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat</a> <small>Der Bundesrat hat sich am 03.04.2009 detailliert mit dem Regierungsentwurf auseinandergesetzt, der die Rechte von Opfern und Zeugen im Strafverfahren...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Interessen von Opfern und Zeugen im Strafverfahren sollen noch st&#228;rker ber&#252;cksichtigt werden. Nachdem die Fraktionen von CDU/CSU und SPD den Entwurf f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. Opferrechtsreformgesetz) (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/120/1612098.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/12098</a>) vorgelegt hatten, hat die Bundesregierung einen gleichlautenden Gesetzentwurf (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/128/1612812.pdf" class="lipdf">BT-Drs. 16/12812</a>) eingebracht.</p>
<p>In der darin enthaltenen Stellungnahme des Bundesrats fordert dieser unter anderem, dass der Katalog an Straftaten, der zur Nebenklage im Strafverfahren berechtigt, abschlie&#223;end sein sollte. Um sicherzustellen, dass die wichtigsten Straftaten abgedeckt sind, sollte der Katalog daher unter anderem F&#228;lle wie versuchter Mord oder Totschlag, sexueller Missbrauch von Kindern, Vergewaltigung, Misshandlung von Schutzbefohlenen, Menschenraub, Kinderhandel oder Freiheitsberaubung enthalten. Es best&#252;nde ansonsten die Gefahr der Ausuferung. Die Bundesregierung stimmt diesem Vorschlag nicht zu. Dies f&#252;hre zu einer erheblichen Einschr&#228;nkung der M&#246;glichkeit, sich dem Verfahren als Nebenkl&#228;ger anzuschlie&#223;en. Denn dann w&#228;re in allen F&#228;llen, in denen eine Straftat beim Opfer zu schweren Folgen gef&#252;hrt habe, die Straftat jedoch nicht in dem Gesetz enthalten sei, die Nebenklage vollst&#228;ndig ausgeschlossen. Dies erscheine nicht sachgerecht, argumentiert die Regierung.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Quelle: Bundestag, hib-Meldung Nr. 133/2009 vom 07.05.2009</em></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Update:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Am Mittwoch, dem 13. Mai 2009, 12 Uhr, findet im Paul-L&#246;be-Haus, Sitzungssaal 4 300, die &#246;ffentliche Sitzung des Rechtsausschusses statt.<br />
Tagesordnungspunkte sind u.a.</p>
<ul>
<li>Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD<br />
Entwurf eines Gesetzes zur St&#228;rkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. Opferrechtsreformgesetz)<br />
BT-Drucksache 16/12098</li>
<li>Gesetzentwurf der Bundesregierung<br />
Entwurf eines Gesetzes zur St&#228;rkung der Rechte von Verletzten und Zeugen im Strafverfahren (2. Opferrechtsreformgesetz)<br />
BT-Drucksache 16/12812</li>
<li>Gesetzentwurf des Bundesrates<br />
Entwurf eines Gesetzes zur St&#228;rkung des Opferschutzes im Strafprozess<br />
BT-Drucksache 16/7617</li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.bundestag.de/aktuell/presse/2009/pm_0905113.html" target="_blank" class="liexternal"><em>Pressemitteilung des Bundestages</em></a></p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/bundesregierung-legt-gesetzentwurf-zur-bekaempfung-der-kinderpornographie-in-kommunikationsnetzen-vor/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor'>Bundesregierung legt Gesetzentwurf zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen vor</a> <small>Die Bundesregierung hat den Entwurf eines Gesetzes zur Bek&#228;mpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen (BT-Drs. 16/13125) eingebracht. Er ist identisch mit...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/05/2-opferrechtsreformgesetz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz'>2. Opferrechtsreformgesetz</a> <small>Die im Bundestag geh&#246;rten Sachverst&#228;ndigen haben den Entwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD f&#252;r ein Gesetz zur St&#228;rkung der...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/2-opferrechtsreformgesetz-im-bundesrat/' rel='bookmark' title='Permanent Link: 2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat'>2. Opferrechtsreformgesetz im Bundesrat</a> <small>Der Bundesrat hat sich am 03.04.2009 detailliert mit dem Regierungsentwurf auseinandergesetzt, der die Rechte von Opfern und Zeugen im Strafverfahren...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bewegung in der Diskussion um den Zeitpunkt der Pflichtverteidigerbeiordnung</title>
		<link>http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/bewegung-in-der-diskussion-um-den-zeitpunkt-der-pflichtverteidigerbeiordnung/</link>
		<comments>http://blog.strafrecht-online.de/2009/04/bewegung-in-der-diskussion-um-den-zeitpunkt-der-pflichtverteidigerbeiordnung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 07:03:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlef Burhoff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haftrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Beiordnung]]></category>
		<category><![CDATA[BT-Drs.]]></category>
		<category><![CDATA[Expertenanhörung]]></category>
		<category><![CDATA[Pflichtverteidiger]]></category>
		<category><![CDATA[U-Haft]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungshaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitpunkt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.strafrecht-online.de/?p=578</guid>
		<description><![CDATA[In die Diskussion um die Beiordnung bzw. den Zeitpuntk der Beiordnung des Pflichtverteidigers kommt Bewegung. Bei der Expertenanh&#246;rung zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts (BT-Drs. 16/11644) haben sich die dort angeh&#246;rten Experten aus dem anwaltlichen und universit&#228;ten Bereich daf&#252;r ausgesprochen, den Beschuldigten fr&#252;hzeitig einen Pflichtverteidiger beizuordnen, wenn er sich keinen Wahlanwalt leisten kann. &#196;hnlich war bereits bei [...]


Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/nachtraegliche-pflichtverteidigerbeiordnung-lg-nuernberg-gewaehrt-eine-art-vertrauensschutz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nachtr&#228;gliche Pflichtverteidigerbeiordnung &#8211; LG N&#252;rnberg gew&#228;hrt eine Art Vertrauensschutz'>Nachtr&#228;gliche Pflichtverteidigerbeiordnung &#8211; LG N&#252;rnberg gew&#228;hrt eine Art Vertrauensschutz</a> <small>In der Praxis gibt es immer wieder &#196;rger um eine nachtr&#228;gliche Pflichtverteidigerbeiordnung. Die Obergerichte lehnen diese i.d.R. ab, wenn das...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/neu-pflichtverteidiger-fuer-den-inhaftierten-mandanten-140-abs-1-nr-4-stpo/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO'>Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO</a> <small>Zu den am 01.01.2010 in Kraft getretenen Neuerungen im U-Haft-Recht geh&#246;rt auch die Neuregelung in § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-erstes-obergerichte-zu-den-neuen-140-abs-1-nr-4-142-abs-1stpo-wenn-vorschrift-nicht-beachtet-ist-pflichtverteidiger-auszuwechseln/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln'>OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln</a> <small>Durch das Gesetz zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts v. 29.07.2009 ist § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO neu eingef&#252;hrt worden....</small></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In die Diskussion um die Beiordnung bzw. den Zeitpuntk der Beiordnung des Pflichtverteidigers kommt Bewegung. Bei der Expertenanh&#246;rung zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts (<a href="http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/116/1611644.pdf" target="_blank" class="lipdf">BT-Drs. 16/11644</a>) haben sich die dort angeh&#246;rten Experten aus dem anwaltlichen und universit&#228;ten Bereich daf&#252;r ausgesprochen, den Beschuldigten fr&#252;hzeitig einen Pflichtverteidiger beizuordnen, wenn er sich keinen Wahlanwalt leisten kann. &#196;hnlich war bereits bei der ersten Lesung des Gesetzesentwurfs von Abgeordneten argumentiert worden. Man darf gespannt sein, was daraus nun wird.</p>


<p>Siehe auch:<ol><li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/04/nachtraegliche-pflichtverteidigerbeiordnung-lg-nuernberg-gewaehrt-eine-art-vertrauensschutz/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Nachtr&#228;gliche Pflichtverteidigerbeiordnung &#8211; LG N&#252;rnberg gew&#228;hrt eine Art Vertrauensschutz'>Nachtr&#228;gliche Pflichtverteidigerbeiordnung &#8211; LG N&#252;rnberg gew&#228;hrt eine Art Vertrauensschutz</a> <small>In der Praxis gibt es immer wieder &#196;rger um eine nachtr&#228;gliche Pflichtverteidigerbeiordnung. Die Obergerichte lehnen diese i.d.R. ab, wenn das...</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/01/neu-pflichtverteidiger-fuer-den-inhaftierten-mandanten-140-abs-1-nr-4-stpo/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO'>Neu!!! Pflichtverteidiger f&#252;r den inhaftierten Mandanten, § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO</a> <small>Zu den am 01.01.2010 in Kraft getretenen Neuerungen im U-Haft-Recht geh&#246;rt auch die Neuregelung in § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO....</small></li>
<li><a href='http://blog.strafrecht-online.de/2010/05/olg-duesseldorf-erstes-obergerichte-zu-den-neuen-140-abs-1-nr-4-142-abs-1stpo-wenn-vorschrift-nicht-beachtet-ist-pflichtverteidiger-auszuwechseln/' rel='bookmark' title='Permanent Link: OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln'>OLG D&#252;sseldorf: Erstes Obergericht zu den neuen §§ 140 Abs. 1 Nr. 4, 142 Abs. 1 StPO: Wenn Vorschrift nicht beachtet, ist Pflichtverteidiger auszuwechseln</a> <small>Durch das Gesetz zur &#196;nderung des Untersuchungshaftrechts v. 29.07.2009 ist § 140 Abs. 1 Nr. 4 StPO neu eingef&#252;hrt worden....</small></li>
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